Die Armut

Die Armut
Christus war so arm, dass er nichts hatte,um sein Haupt darauf zu legen. Er wurde aus Liebe zu uns so arm, obwohl er unumschränkter Herr und Eigentümer des Weltalls ist. Im 2 Korintherbrief Kap.8 Vers heißt es:,, Denn ihr wisst, was Jesus Christus, unser Herr, in seiner Liebe getan hat; Er der reich war wurde euretwegen arm, um euch durch seine Armut reich zu machen,“ Schon dieses Beispiel Christi müsste uns dazu bewegen, uns der Armut ernst zu nehmen. Die Armut gehört außerdem noch zu den vorzüglichen christlichen Tugenden, weshalb wir ganz notwendig, danach zu streben.
Die Armut ist
I. Eine vornehme christliche Tugend.
Armut ist von den Weltmenschen verachtet und gefürchtet. Aber das kommt daher, weil man ihren Wert nicht erkennt. Es gibt nicht viel , die man so sehr schätzen sollte als die Armut Sie ist
a/ ein verborgener Schatz, der nur auf Erden gefunden wird.Dazu Mt 19,27-29/: ,, Da antwortete Petrus: Du weist, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen.Jesus erwiderte ihnen; Amen ich sage euch: Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron der der Herrlichkeit setzt , werdet ihr , die mir nachgefolgt seid ,auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. Und jeder ,der um meines Namens willen Häuser oder Brüder , Schwester, Vater, Mutter ,Kinder Äcker verlassen hat , wird dafür Hundertfache erhalten und das ewige Leben gewinnen“ Jesus konnte sich im Himmel schon aller Schätze rühmen , aber er lebte auf der Erde in Armut.Von seinem Eintritt in die Welt bis zu seinem Tod erkennen wir sein Bemühen um die Übung der Armut. Er lebte bei armen Eltern, in eine arme Heimat,übte vor seinem öffentlichen Auftreten ein bescheidendes Handwerk als Zimmermann aus und erwählte arme Apostel in seinen Dienst. Wie hoch muss Jesus die Tugend der Armut geschätzt haben
b/ eine kostbare Perle, für die wir den Himmel erworben können. Christus versprach denjenigen, welche auf Erden die Armut üben, die Seligkeit und den Besitz des Himmelreiches. In Mt 5,3 heißt es ,, Selig die Armen sind vor Gott ; denen ihrer ist das Himmelreich“ . Welchen Wert müsste doch die Tugend in unseren Augen haben wenn wir hören , welch großer Lohn uns versprochen ist!. Und doch haben wir so wenige Verlangen nach ihr. Wir lassen uns irreleiten von den Grundsätzen der Welt, die diese nicht achtet, sondern immer nur das Geld.. Wie weit ist man da entfernt von der wahren christlichen Gesinnung Die gottfällige Armut ist auch deshalb so kostbar, weil durch sie unsere Herzen von der Sünde bewahrt und uns tugendhaft macht.
Die Armut ist überdies
II. eine unentbehrliche christliche Tugend.
Zur Armut ist verpflichtet
a/ jeder Christ,egal welchen Beruf er ausführt. Immer sollte man Nachfolgerdes armen Christus sein. Jeder hat ausdrückliche Gebot zu befolgen Sie sagen uns ,dass wir mit der Welt sorgsam umgehen sollen, dass wir nicht unser Herz an die Dinge der Welt hängen sollen alle Güter der Erde so gebrauchen sollen dass alle davon haben und wir sollen kein unmäßiges Verlangen nach Reichtum haben. Da wird aber nicht gelingen ohne die Tugend der Armut. Jeder Getaufte sollte die Armut wenigstens im niedersten Grade leben. Er sollte uns immer wieder bewusst sein, dass ein Reicher nur schwer ins Himmelreich eingehen kann. Wir sollten uns wo wir doch nur so kurz hier sind nicht der Gefahr aussetzen, in der Ewigkeit Mangel zu erleiden. Zur Armut ist verpflichtet
b/ besonders jene die ein Gelübde als Nonne oder Mönch besitzen Ohne Erlaubnis des Ordens Oberen dürfen sie kein Eigentum besitzen, also über nichts verfügen. Das Herz muss frei sein von der Anhänglichkeit von irgendetwas. Sie sollen immer darauf achten, niemals über den Mangel murren und auch nicht mit gierigen Herzen nach den Gütern der Welt verlangen. Alle sollten öfters an die Verpflichtung zur Armut denken , jeder seinem Stand  müssen immer und in allem die Armut leben und sich glücklich schätzen nichts zu besitzen sich mit gierigem Herzen nach den Gütern der Welten zu verlangen. Alle sollten öfters an die Verpflichtung zur Armut denken , jeder seinem Stande gemäß und dieser Verpflichtung auch nachkommen.

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