Jetzt ist die Zeit, zu glauben

“ Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet euer Herz nicht wie beim Aufruhr,  wie in der Wüste am Tag der Versuchung. Dort haben eure Väter mich versucht, sie haben mich auf die Probe gestellt  und hatten doch meine Taten gesehen,  vierzig Jahre lang. Darum war mir diese Generation zuwider und ich sagte: Immer geht ihr Herz in die Irre.  Sie erkannten meine Wege nicht. Darum habe ich in meinem Zorn geschworen: Sie sollen nicht in das Land meiner Ruhe kommen. Gebt Acht, Brüder, dass keiner von euch ein böses, ungläubiges Herz hat, dass keiner vom lebendigen Gott abfällt, sondern ermahnt einander jeden Tag, solange es noch heißt: Heute, damit niemand von euch durch den Betrug der Sünde verhärtet wird; denn an Christus haben wir nur Anteil, wenn wir bis zum Ende an der Zuversicht festhalten, die wir am Anfang hatten.“ Dieses Kapitel 3 mit Versen 7-14  aus dem Brief an die Hebräer zeigt einige Sachen auf, die bedenkenswert sind.

Auch heute leben wir in  einer Zeit des Heils. Jesus starb zwar für uns schon vor 2000 Jahren. Aber für jeden Menschen kommt die Zeit des Heiles dann,  wenn er  an Gott glaubt und wenn er bewusst aus diesem Glauben lebt. Das bedeutet:  Wenn ich,,heute glaube“ werde ich neu geboren. Dieses Heute sagt uns auch, dass der Glaube eigentlich eine Sache des Augenblicks sei. Wir müssen uns auf diesen Glauben nicht lange vorbereiten, es kann eine Sache des Augenblicks sein. Ich denke dabei an den einen Verbrecher, der neben Jesus am Kreuz hing und lästerte: „Bist du denn nicht der Messias, dann hilf dir selbst und uns?“  Der andere aber wies ihn zurecht und sagte: “ Fürchtest du Gott nicht?  Dich hat doch das gleiche Urteil getroffen. Uns geschieht recht, wir erhalten den Lohn für unsere Taten,  dieser aber hat nichts  Unrechtes getan.“  Dann sagte er zu Jesus: „Jesus, denk an mich, wenn du in deine Macht kommst!“ Jesus erwiderte ihm: „Amen,  ich sage dir:  Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“

Wie leicht und wie schnell kann der Mensch das Heil gewinnen, es aber auch verlieren! Was bedeutet glauben? Glauben bedeutet dementsprechend tun,was wir glauben. In Apostelgeschichten lesen wir:,,Jene nun,die sein Wort annahmen,ließen sich taufen, und an diesemTag wurden ihrer Zahl etwa dreitausend hinzugefügt. Sie beharrten in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes. Und alle die gläubig geworden waren ,hielten zusammen und hatten alles gemeinsam. Sie verkauften Hab und Gut und teilten davon allen mit, jedem er es nötig hatte. Tag für Tag verharrten sie einmütig im Tempel, brachen in ihren Häusern das Brot und aßen miteinander in Freude und Einfalt des Herzens. Sie lobten Gott und waren beim ganzen Volk beliebt“ Apg,2,41-46.

Glaube bedeutet nicht etwas ,,spüren“. Manchmal sagen wir. Ich spüre nichts. Glaube bedeutet einfach das machen was wir im Herzen glauben. Wenn ein Fallschirmspringen aus dem Flugzeug, macht das nicht deshalb, weil er eine besondere Ausstrahlung aus dem Fallschirm spürt. Eher spürt er die Angst. Er aber glaubt dem Fallschirm und trotzdem Angst, springt er herab. Das ist Glaube. Sein. Sein Frucht ist die Erfahrung, wie es ist, wenn der Mensch durch einen Fallschirm getragen wird. Glauben dem Gott ist dasselbe. In unserem Herzen haben wir die Unsicherheit,Zweifel. Glauben bedeutet sich trotzdem der Unsicherheit, Zweifel für die Tat des Glaubens. Dieser Entscheid öffnet uns für die Erfahrung des Glaubens. Diese Erfahrung treibt aus uns die Angst und erfüllt uns mit der  Sicherheit. So wie ein Fallschirmspringer nach den 20 Absprünge fühlt die Angst nicht, so auch ein Christ nach der erlebten Erfahrung des Glaubens gewinnt eine neue Art des Glaubens, der bereits schon die Gabe des Heiligen Geistes ist. Die Wirkung des Heiligen Geistes äußert sich durch Glauben. Notwendig ist nur eines: Wirklich glauben, dass es wirklich Gott gibt. Das seine Gaben  gehört uns. ,, Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid ,euren Kindern gebt, was gut ist,wie viel mehr wird der Vater im Himmel denen,die ihn bitten, dn heiligen Geist geben“ Lk 11,13 . Die Taten und frommes Leben sind die Frucht des Glaubens.  Der Baum muss zuerst gut sein dann bringt er gute Frucht. Wir bringen die Frucht wenn wir mit Christus verbunden sind. Diese Verbindung mit Christus  verwirklicht sich durchden  Glauben.

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