Erklärung der heiligen Messe VI.a

Wein und Brod sind das Symbol aller, was die euchristische Versammlung als Geschenk Gott bringt, was die Versammlung geistlich opfern. Das Brod ist das Symbol aller menschlichen Arbeit. Es verbindet alle Plätze der menschlichen Arbeit. Fabriken, Hüttenwerke, Bäckereien. Jesus will alle menschliche Arbeit annehmen, und sie zu  weihen, ihr den Sinn zu geben. Jesus will auf die Würdigkeit der Arbeit zeigen. Jesus will die menschliche Umformung der Erde weihen. Bei der Darbringung der Opfergaben können wir dem Herrn unsere Arbeit /physikalische oder intelektuelle/ anbieten. Die Arbeit sollen wir so tun, als ob sie dem Gott gehört. Und Christus dem wir unsere Arbeit abgeben, er nimmt sie an und er gibt ihr den ewigen Wert, wenn sie mit der Liebe verrichten ist. Der Wein ist in der  Liturgie das Symbol dessen, was tut weh  dem Menschen, des menschlichen Leidens. Die Weinbeeren ist notwendig auszupressen und  ausgären zu lassen. Mit dieser Gabe verbindet Christus alle Plätze: Krankenhäuser, Gefängnise, Schlachfelder. Wenn wir unser  Leid dem Christus übergeben, Jesus reinigt es und mit seinem Leid verbindet es. Es gibt keinen schöneren Platz wo wir Gott unser Leid abgeben können, als an der heiligen Messe. Auf den Altar legen unser Leid aber auch das Leid und die Not der ganzen Welt, damit Christus alles für unser Heil verwendet. Darum betet der Priester: Gepriesen bist du Herr unser Gott, Schöpfer der Welt, du schenkst du das Brot, die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit, wir bringen dieses Brot vor dein Angesicht, damit es uns das Brot des Lebens werde. Wir übergeben Gott alles. Zum Altar sollen wir mit einem Gaben kommen. Mit welchem Gaben zum Beispiel? Zum Beispiel mit dem Versöhnunggaben.,,Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so laß deine Gabe dort vor dem Altar liegen: geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe. Mt 5,23-25 Diese Versöhnung ist eine klare Bedinung, damit Gott unser Opfer annehmen kann. Ja, es ist unmöglich, dass unter den Menschen nicht zu den Konflikten kommen. Jeder Konflikt aber ist das Signal für die beide Seite, damit sie die Lösung des Konfliktes suchen. Wenn wir die Lösung des Konfliktes nicht suchen, so führt uns das zur Feindseligkeit, zur Entfremdung, zu den Beleidigungen. Daraus gibt es nur einen Weg.  Das ist der Weg der Verzeihung und Versöhnung. Verzeihen und die Verzeihung zu empfangen, das ist die Grundbedinung, damit Gott unser Opfer annehmen kann. Es ist notwendig, dass wir verzeihen, weil auch wir die Verzeihung brauchen. Die Verzeihung ist nicht die Angelegenheit des Gefühles, der Sympatie, aber das ist die Sache des Willens. Es ist möglich, dass unser Gefühl dagegen/Versöhnung/ revoltieren wird. Darum ist notwendig nicht erhärtet im feindseligen Schweigen, andauernd stoßen die negativen Gefühle, sehen auch die guten Seiten unseres Feindes. Die Linderung des feindseligen Gefühles ist die Angelegenheit der Zeit und der Gnade. Es bedarf zu beten und zu warten. Eben wenn wir die Opfergabe bringen, haben wir die Möglichkeit Gott zu sagen, dass wir sehr leiden, wegen der feindseligen Beziehung zu unseren Nächsten, wir haben die Möglichkeit Gott  zu sagen, dass wir sehnen uns danach, dass es anders ist. Wir aber dürfen nicht nur bei der Sehnsucht bleiben, aber diese Sehnsucht brauchen wir mit den Taten erfüllen.

Die weitere Gabe, die wir Gott geben können, ist ein materielles  Geschenk. Von Anfang an des Daseins der Kirche, die Christen wurden sich dessen bewusst, dass sie diejenigen helfen müssen, die arm sind, oder diejenigen die Hilfe brauchen. Im Opferzug wurden verschiedene  Lebensmittel gebracht. Das alles wurde dann den Armen geschenkt. Aus diesen Gaben wurde die karitative Tätigkeit unterstützt. Später wurden  diese Naturaltgaben durch  Geldgaben ersetzt. Aber das sollte nicht nur in der Vergangenheit sein. Auch heute müssen wir karitativ tätig sein. Aus seinem Überfluss geben diejenigen die das brauchen.

Weitere Gabe, die wir Gott geben können, ist unsere Bereitwilligkeit zum Dienst. Wir hören das Wort Gottes und das Erfolg sollte sein, konkret etwas Gutes zu sein. Der Apostel Jakobus ermahnt uns:,, Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach. Wer das Wort nur hört , aber nicht danach handelt, ist wie ein Mensch , der sein eigenes Gesicht im Spiegel betrachtet sich, geht weg , und schon hat er vergessen, wie er aussah“. Jak. 1, 22-24

Beim Opferzug sollten wir uns dessen bewusst werden, wie viel Menschen um uns herum arm, krank, bedürftig ist. Und vielleicht warten sie gerade  von uns die Hilfe. Also sich selbst Gott zur Verfügung zu geben. Bringen wir die Gaben, mit der Bereitschaft Gott zu dienen. ,, Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ Mt 25, 40. Gott geben wir immer wenig, solange wir ihm nicht uns selbst geben. Solange wir Gott nicht uns selbst geben, unser Geschenk-kann es sehr teuer sein, ist nur der Versuch Gott die Augen zu binden. Der Priester betet demütig, damit Gott unsere Gabe empfängt. Betet Brüder und Schwester dass mein und euer Opfer dem allmächtigen Gott gefalle. Wenn wir uns Gott in der Liebe nicht schenken, verliert die Begründung unsere Antwort.,, Der Herr nehme das Opfer an aus deinen Händen zum Lob und Ruhm seines Namens zum Segen  für uns und seine ganze heilige kirche“.

In diesem Teil der heiligen Messe ist noch eine schöne symbolische Handlung: Händewaschung. Das ist der Ausdruck unserer Sehnsucht nach der inneren Reinheit. Der Priester wird sich dessen bewusst, dass er nicht sündlos ist. Wir nähern uns zum größten Geheimnis, uns wir werden uns dessen bewusst, wie wenig  wir würdig sind, Christus zu berühren. Darum betet der Priester leise.,, Herr wasche ab meine Schuld , von meinen Sünden mach mich rein“. Als ob hier ertönten die Worte von 15 Psalm. ,, Herr, wer darf Gast sein in deinem Zelt, wer darf weilen auf deinem heiligen Berg ? Der makellos lebt und das Rechte tut, der von Herzen die Wahrheit sagt und mit seiner Zunge nicht verleumdet“  Und das ist das weitere Geschenk, dass wir Gott anbieten können. Das reine Herz. Das reine, unbefleckte Herz bewahren, verlangt oftmals große Anstrengung. Unsere Sinne behüten vor der Sünde das ist die Grundvoraussetzung unser Herz rein zu bewahren. Das ist ein großes Geschenk,dass wir Gott anbieten können.

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