Hl.Petrus und Hl Paulus Apostel Mt 16,13-19

Hl. Petrus und Hl.Paulus 2015 – Der Interpretativerschlüssel

Einführung

Heute am  Fest der Heiligen Apostel Petrus und Paulus denken wir  über die Frage nach ,  die  Jesus  an die Apostel stellte. Für wen halten die Leute den Menschensohn? Auch wir sollen auf diese Frage antworten. Wer ist für mich Jesus. Was bedeutet für mich Jesus? Von der richtigen Antwort auf diese Frage  hängt viel ab.

Predigt.

Der Mensch fragt: Wer bin ich, was ich bedeute, wie bin ich? Der Mensch ist  für sich selbst ein Geheimnis. Zum Verständnis der Identität brauchen wir ein richtiger Interpretationsschlüssel. Etwas kann vom Menschen der Biologe, der Arzt ,Psychologe, der Soziologe,oder  Dichter, Philosoph und Politik sagen. Alle Aussagen werden  partikuläre, unvollständige, mangelnde sein. Vor 2000 Jahren stellte Jesus den Aposteln  die ähnliche Frage. Wer bin ich für euch? Petrus antwortete richtig. Du bist der Messias, der Sohn  des lebendigen Gottes. Aber nicht alle Menschen antworten richtig auf diese Frage. Zum Beispiel. Für den deutschen Philosoph Karl Jasper /1883-1969/ ist Jesus nur einer von bedeutenden Religionsführer, neben den anderen. Nach  Jasper , der Mensch kann  von den Erfahrungen die die Menschen von Gott hatten, herausnehmen. Er kann etwas/ aus diesen Erfahrungen/ annehmen, etwas ablehnen. Jeder Mensch ist für sich selbst das Maßstab. /Herausnehmen nach dem eigenen Maßstab/  Ein anderer Interpretationsschlüssel verwendeten die Apostel. Sie sahen Jesus   Wunder, sie hörten seine souverän  Verkündigung des Evangeliums.  Daraus urteilten sie, dass Jesus nicht nur der Gottes Gesandte ist, sondern er ist gleich dem  Gott. Darum sagte Thomas; Mein Herr und Mein Gott. Und Petrus; Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes.

Auch wir sind konfrontieren mit dieser Frage. Wenn wir aufrichtig auf diese Fragen antworten, 1. dann den Nutzen der wir gewinnen  wird die Stabilität unserer Lebenseinstellungen. 2. Wir gewinnen den Lebensschlüssel.

Die Stabilität symbolisiert ein Fels. Schon Jesaja sagt. ,, Blickt auf den Felsen  aus dem ihr  gehauen seid, auf den Schacht aus dem ihr heraus gebohrt wurdet“ Jesaja 51,1-2. Der Fels bedeutet die Stabilität. Im Griechische gibt es ein Wortspiel. ,,Petros“ bedeutet  ein Name und  ,,Petra“ bedeutet  der Fels. Im diesem Sinn , sollen wir das verstehen. Du bist Petrus/Fels/ und auf diesen Felsen/Petra/ werde ich  meine  Kirche bauen. Wenn unser Glaube fest wie ein Fels wird, werden wir unsere Tagen stabilerer überleben. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreiche geben, was du auf Erden binden wirst, das wird  auch im Himmel  gebunden  sein, und was du auf Erden lösen  wirst, das wird  auch im Himmel gelöst sein. Wenn wir bekennen dass Jesus Sohn Gottes ist, dann haben wir den Schlüssel von Gottes Reich, von der Zukunft.

P. de Bérule schrieb.  Unser Wesen sollen  wir  so auffassen, als eine Leehrheit, die gefüllt soll werden. und auf Jesus sollen wir ansehen, wie auf unser Lebensinhalt. Weil Jesus unser Lebensinhalt ist und er will das sein. Wir sollen eingestehen, dass wir leer sind und den Gehalt /Inhat/bietet Gott.

Einmal -spätabend saß ein Professor hinter dem Tisch und sortierte die Post. Alles nutzlose warf er in den Korb. Seine Aufmerksamkeit fesselte den Zeitschrift die nicht ihm adressiert wurde. Der Briefträger warf ihm in den Postkasten versehentlich. Auf der Titelseite der Zeitschrift wurde geschrieben. ,, Misio in Kongo“  Der Professor las weiter. In Nordkongo brauchen wir einen Menschen und ich bete dafür, schrieb der Autor des Artikels, damit  Gott auf den Menschen einwirkte, den er  sich auswählte und schickte ihn auf diesen Ort arbeiten. Es wird für uns eine große Hilfe.  Der Professor schloss die Zeitschrift  und sagte. Meine Suche ist beendet. ich werde nach Kongo gehen. Dieser Professor war  Albert Schweitzer /1875-1965/ , Arzt, protestantische Theologe, der Orgel virtuos.

Ein kurzer Artikel, in einer Zeitschrift, die er nur zufälligerweise wahrnahm und der Erfolg. Im Lambaréné baute er ein Krankenhaus auf.  Im Europa machte er Konzerte und mit erworbenem Geld half er   in Afrika. Er schrieb auch die theologischen  Bücher  von Persönlichkeit Jesu Christi.  Er hat gesagt. Wenn zwischen uns und zwischen Gott Tausend Schritten sind Gott macht alle Schritten, außer dem einen. Der letzte , lass er uns machen. Wir müssen uns entscheiden. Wir sollen nur einen Schritt machen. Aus unserer Seite aber  der wesentliche.

Mit seiner Handlung gab Albert Schweitzer klar kund, wer  für ihn Christus ist. In ihm fand er den Schlüssel seines  Leben. Ich wünsche uns allen, dass auch wir in Christus den Schlüssel des Lebens finden.

 

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