Gottes Söhne

,, Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes“.Röm 8,19. Wir wissen, dass diese Worte, diese Ansprache-  für uns bestimmt ist. Gott ist unser Vater. Er wurde unser Vater, als er uns für seine Söhne aufgenommen hat. Gott aber kann nicht anstatt uns Gottes Söhne werden. Wir werden Gottes Söhne zum Zeitpunkt als wir diese ,, Sohnheit“ aufgenommen haben. Das muss nicht immer so sein. Das beweist auch das Gleichnis vom verlorenen Sohn.,, Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner“ Lk 13,19. Früher war der Vater für seinen Sohn nur ,,ein Tyrann“ ,, ein Begrenzer“ und außerdem auch die Reichtums quelle, nach der der Sohn sich sehnte. Wenn dem Sohn auf etwas lag, so nicht auf dem Vater, sondern auf seinen Geld. Wenn er zurück kam, kam er nicht deshalb zurück, weil er durch die Liebe zum Vater ,, bewegt“ wurde. Den Sohn ,, treibt“ die Hungernot.  Wenn er nicht hungern würde, wahrscheinlich wäre er nicht zurück kam. Darum kam er nicht als zum Vater zurück, sondern als zum ,,Arbeitgeber“. Sehen wir in diesem Sohn auch  uns?

Ist nicht Gott für uns nur der Geber der Gaben. Wir beten oft, Gott gib mir, erledige das uns des.. Ist nicht Gott für uns nur ein Retter aus der Not? Wenn uns gut geht, vergessen wir zu beten. Aber das ist keine Sohnheit. Auch ein gewöhnlicher Mensch erwartet von seinem Arbeitgeber das Gehalt und Essen. Die Sohnheit ruht in der Beziehung zum Vater. Ein Arbeiter hat keine innere Beziehung zu seinem Arbeitgeber. Für ihn ist wichtig, dass er seinen Lohn bekommt. Etwas anderes, interessiert ihn nicht.

Der Vater erlaubte, dass sein ewiger Sohn zum Tod geht , wegen seiner ,, adoptiveren Söhne“  Gott trat mit uns in eine neue Beziehungen ein. Sohn Gottes werden bedeutet von unserer Seite in diese neue Beziehungen einzutreten. Wenn wir jemanden auf der Straßen fragen würden- wer ist dein Vater- wäre die Antwort. Gott ist doch mein Vater. Der Sohn des Vaters zu sein, bedeutet: seinen Vater wirklich lieben, ihn ehren. Wenn Gott wirklich unser Vater ist, spüren wir die Verantwortung für sein Werk? Wenn Gott mein Vater ist, dann alle Gottes Kinder meine Familie ist. Wie schauen wir auf die Christen an uns vorüber? Zu diesem Thema schreibt der heilige Paulus; ,, Also kennen wir von jetzt an, niemand mehr nur auf irdische Weise, auch wenn wir Christus auf irdische Weise gekannt haben, jetzt kennen wir ihn nicht so“ 2Kor, 5,16. Wer Sohn Gottes ist, ist ein neues Geschöpf. Und zum neuen Geschöpf gehören auch die neuen Beziehungen. Schon nicht die körperlichen, sondern die geistlichen, in Gott geankert. Und wo ist unsere wirkliche Heimat. Dort wo unser Vater ist. Also im Himmel. Halten wir der Himmel wirklich für unsere Heimat? An diese Sachen wirklich glauben bedeutet beginnen anders zu leben, anders zu  tun. Für die ersten Christen war Gott wirklich Vater, und der Himmel, war für sie wirkliche Heimat, darum  waren sie bereit ihr Leben für Christus zu opfern. Für uns ist hier eine Aufforderung unsere Beziehung zum Gott als  zu unsere Vater  zu ändern.

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