Hl.Hubert Bischof von Lüttich

Jesus, dem wir Rechenschaft schulden für unser Leben, sei mit euch

Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Hubertus. Jesus macht uns im heutigen Evangelium darauf aufmerksam, dass wir einmal aus unserem Leben abrechnen müssen. Auf diese Rechenschaft müssen wir vorbereitet sein. Diese Vorbereitung liegt darin, dass wir uns bemühen, unsere Sünden zu beseitigen und Gutes zu tun.

Jesus, du hast uns dein Reich hinterlassen, Herr erbarme dich unser.

Jesus, du hast dein Wort zu allen Völkern gesandt, Christus erbarme dich unser.

Jesus, du hast den Neuen Bund am Kreuz besiegelt, Herr erbarme dich unser.

 

Der heilige Hubert verlebte seine Jugend in Paris am Hofe Teodorichs III. Seiner vornehmen Abstammung gemäß, bekleidete er dort das Amt Pfalzgrafen. In dieser Eigenschaft zog er sich die Feindschaft eines mächtigen fränkischen Hausmeiers zu,weshalb er nach Metz an den Hof Pippins floh. Dort vermählte er sich mit einer Tochter des Grafen von Löwen. Nach dem Tod seines Vaters und seiner Frau zog sich Hubert 695 als Einsiedler in die Ardennen zurück. Für den ermordeten  Bischof Lambert wählte das Volk ihn zum neuen Oberhaupt des Bistums Tongern-Maastricht. Hubert verlegte seinen Bischofssitz nach Lüttich und baute zu Ehren seines Vorgängers eine Kathedrale. Intensiv bemühte er sich,  das Christentum auch in den unwegsamen Ardennen zu verbreiten, weswegen man ihm den Ehrentittel: ,, Apostel der Ardennen“ gab. Hubert starb am 30 Mai in Tervueren; seine Gebeine wurden 743 in die von ihm begründete  Abtei St. Hubert in den Ardennen übertragen.

Da wir Kinder Gottes und Miterben seines Reiches geworden sind, wagen wir zum Vater zu beten.

Der Herr will uns geben, was wir erbitten. Um seinen Frieden bitten wir.

Selig, die auf den Herrn warten und  mit ihm eingehen zum Hochzeitsmahl des Lebens

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