Silvester- Jahresschlussmesse 2015 Sk 16, 25-43

Liebe Brüder und Schwestern!

Sicher ist es ihnen schon manchmal passiert, dass sie aus einem Zusammentreffen, in der Arbeit oder aus einem Besuch  zurück kamen und sie waren nervös, weil sie sich dessen bewusst waren, dass sie etwas gesagt haben, was nicht geeignet war,dass sie sich nicht am besten  benommen haben.  Am besten würden sie  dort zurückkehren  und von Anfang an beginnen. Aber das geht nicht. Das einzige was geht, es ist sich zu entschuldigen, die Tat gut zumachen. Am Ende des Jahres 2015 sind wir in ähnlicher Situation. Als wir nach Hause zurückkamen, dachten wir  darüber  nach, was alles war. Und wir sehen  selbst, dass wir uns  manchmal nicht bemüht haben, und nicht benommen haben, wie wir es sollten. Darum bitten wir Gott um Verzeihung. Der christliche Ansicht nach ist  der letzte Tag des Kalenderjahres anders als der Blick der Welt. Wenn wir dieses Jahr rekapitulieren, finden wir dort viel , was  wir nicht bewältigt, was wir hätten besser machen können. Aber Gott sei Dank es ist uns gelungen  auch viel Gutes zu tun, und dafür sind wir Gott dankbar. Aber wir wollen nicht hochmütig sein, und wir wissen, dass alle unsere Fähigkeiten von Gott sind. In der Apostel Geschichte lesen wir :Um die Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobten Gott. Und es hörten sie die Gefangenen. Interessant ist die Zeit. Um die Mitternacht. In der Mitternachtszeit, ist dieses Wort auch heute sehr aktuell. Heute zielt alles auf Mitternacht hin. Um die Mitternachtszeit bricht sich die Zeit. Anstatt der Nummer 15 kommt die Nummer 16.  Wir kennen das Gleichnis um die 10 Jungfrauen. In diesem Gleichnis kam der Bräutigam um die Mitternacht. In der Mitternacht ist eine solche geheimnisvolle Zeit. Was wird um die Mitternacht bei uns passieren? Die Menschen, unterhalten sich, fernsehen, die Hymne wird  gesungen. Die Menschen öffnen die Sektflaschen wünschen sich gegenseitig ein glückliches neues Jahr. Paulus und Silas verbrachten die Mitternach ein bisschen anders. Sie beteten, lobten Gott und die Gefangenen hörten sie. Das wollen auch wir machen. Für Gott müssen wir Zeit finden. Das ist für viele Menschen ein großes Problem. Sie haben so viele Pläne, die sie ganz ,,aufsaugen“ und für Gott haben sie keine Zeit mehr. Dann sind wir  Sklaven der Zeit. Das Gebet, der Glaube an Gott gibt uns  Freiheit. Paulus und Silas beteten, lobten Gott und das brachte ihnen die Freiheit. Haben wir den Eindruck, dass uns das nicht gelungen ist? Dass das Leben keinen Sinn hat? Er wollte nicht weiter leben, so sah das auch der Kerkermeister. Aber Gott will nicht unseren Fall, er will nicht unseren Niedergang. Er gab für uns seinen Sohn hin. Das vergangene Jahr werten wir nicht nur so als die üblichen Menschen, sondern als  Christen. Wir wissen das wir für unser Leben das Licht brauchen. Christus ist das Licht, durch ihn erkennen wir die Wahrheit. Paulus und Silas liefen nicht weg und damit gab ihnen der Kerkermeister eine Schanze. Diese Geschichte  endet  im Hause des Kerkermeister. Er glaubte an Christus, er gab sein Herz Gott, und er freute sich. Die Freude über den Glauben ist die echte Freude. Danken wir Gott, dass wir im Jahre 2015  Freude am  Glauben hatten. Das ist die dauerhafte Freude.

Wir haben mit  der Busse begonnen  und wir enden mit Freude. Das widerstrebt nicht, das gehört zusammen. Nur der, der seine Schulden kennt, weis sich zu freuen, wenn er glaubt, dass Gott ihn rettet  und ihm verziehen hat. Also so endet  dieses Jahr. Im Namen Gottes, haben wir es begonnen, im Namen Gottes beenden wir es.

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