Wortgottesdienst zum Schuljjahresabschluss

© Marianne Oettl

„Glück gehabt“ – Gott sei Dank!

 

Wortgottesdienst zum Schuljahresabschluss

 

Einzug: instrumental

Lied: Wenn der Morgen erwacht 1 Strofe

Kreuzzeichen und Begrüßung: Priester/Diakon

 

Hinführung

Ä großes vierblättriges Kleeblatt auf Karton wird gezeigt

 

Unter den vielen Kleeblättern auf einer Wiese ist manchmal auch eines mit vier Blättern zu finden.

Es heißt, wer ein solches vierblättriges Kleeblatt findet, hat besonders viel Glück.

Der kleine Patrick ist so ein Glückskind. Lange saß er an einem schönen Sommertag im Garten und hat nach einem solchen vierblättrigen Kleeblatt gesucht. –

Und dann endlich entdeckt er eines. Aufgeregt rennt Patrick zu seiner Mama und zeigt es ihr ganz stolz: „Schau mal Mama, ein Kleeblatt mit vier Blättern!“

Seine Mutter freut sich mit ihm und meint: „Ja, mal sehen ob es dir in nächster Zeit ganz viel Glück bringt!“

„Aber Mama!“ entgegnet Patrick: „Ich hab doch schon riesen Glück gehabt, weil ich es unter den vielen normalen Kleeblättern gefunden habe!“ und sofort saust er davon, weil er es unbedingt seinen Freunden zeigen muss. „Hab ich Glück gehabt!“ ruft Patrick voll Freude.

Patrick hat wirklich Glück gehabt und etwas ganz Besonderes gefunden.

Nicht durch Zufall hat er sein Kleeblatt entdeckt, sondern weil er genau hingeschaut

hat.

Auch wir entdecken und erleben immer wieder viel Schönes und sagen

dann: „Da hab ich richtig Glück gehabt.“ An einige Glücksmomente im vergangenen

Schuljahr wollen wir uns jetzt erinnern:

Rückblick

Ä Kinder tragen Sätze vor und legen entsprechende Gegenstände auf das große Kleeblatt

  1. Wir haben miteinander viel gelernt. (Heft)

  2. Wir haben in den Pausen gemeinsam gespielt. (Sprungseil)

  3. Wir haben Geschichten gelesen. (Buch)

  4. Wir haben viel geschrieben und Schönes gemalt. (Stifte)

  5. Wir haben zusammen fröhliche Lieder gesungen. (Instrument)

6 Wir haben miteinander geteilt. (Jausendose)

  1. Wir haben beim Sportfest unser Bestes gegeben. (Turnschuhe)

  2. Wir haben gemeinsam einen Ausflug gemacht. (Rucksack)

  3. Wir haben zusammen gebetet und gefeiert. (Kerze)

Wir haben Glück gehabt, dass wir in diesem Schuljahr so viel Schönes und

Gutes erleben durften. All unsere Freude bringen wir vor Gott, denn ihm

haben wir unser Glück zu verdanken.

 

Lied: Jesus deine Nähe macht mich froh

 

Evangelium Lk 17,11-19

 

Der dankbare Samariter

Auf dem Weg nach Jerusalem zog Jesus durch das Grenzgebiet von Samarien

und Galiläa. Als er in ein Dorf hineingehen wollte, kamen ihm zehn Aussätzige

entgegen. Sie blieben in der Ferne stehen und riefen: Jesus, Meister,

hab Erbarmen mit uns! Als er sie sah, sagte er zu ihnen: Geht, zeigt euch den

Priestern! Und während sie zu den Priestern gingen, wurden sie rein. Einer

von ihnen aber kehrte um, als er sah, dass er geheilt war; und er lobte Gott

mit lauter Stimme. Er warf sich vor den Füßen Jesu zu Boden und dankte

ihm. Dieser Mann war aus Samarien. Da sagte Jesus: Es sind doch alle zehn

rein geworden. Wo sind die übrigen neun? Ist denn keiner umgekehrt, um

Gott zu ehren, außer diesem Fremden? Und er sagte zu ihm: Steh auf und

geh! Dein Glaube hat dir geholfen.

 

Ansprache (kurz)

Die Aussätzigen die wir aus dem heutigen Evangelium kennenlernten, waren bevor sie krank wurden, junge und gesunde Burschen. Sicher waren sie lustig, vielleicht einige von ihnen hatten schon Familien. Eines Tages bekamen sie auf ihren Körper weiße Flacken , die nicht schmerzhaft  waren. Sie mussten zum Priester gehen und der sagte. Das ist Aussatz. Zu dieser Zeit waren für die Aussätzige keine Medikamente oder Krankenhäuser vorhanden. Damit sie die anderen Menschen, nicht ansteckten, mussten sie ihre Familie verlassen, und weit von den Menschen entfernt leben. Die Menschen brachten ihnen Essen, damit sie vor Hunger nicht sterben mussten. Sie lebten ohne Hoffnung auf Heilung. Dann erfuhren sie, dass in Israel ein großer Prophet wirkt, der alle Krankheiten heilt, sogar auch die Toten auferweckt. Eine neue Hoffnung trat in ihre Herzen ein. Sie warteten auf die Gelegenheit, sich mit Jesus zu treffen. Eines Tages sagte jemand zu ihnen, dass Jesus nach Jerusalem geht, und er wird an dem Ort vorbeikommen wo sie leben. Als Jesus vorbeiging,  warteten die Aussätzige schon  auf ihn und schrieen laut. Meister, hab erbarmen mit uns. Jesus sagte zu ihnen: Geht zeigt euch den Priestern. Und während sie zu den  Priestern gingen,wurden sie rein. Sie gingen schnell zu ihren Familien. Sie vergaßen sich bei  Jesus bedanken. Nur einer von ihnen kam zurück, und das war nicht ein Jude, sondern der Samariter kam zurück, und dankte Jesus. Die Dankbarkeit ist eine Tugend , die einigen Kindern fehlt. In einer Familie nach dem Mittagessen brachte  die Mutter auf den Tisch Schokoladenpudding.  Elisabeth aß schnell ihren Pudding. Der Vater wollte seiner Tochter Dankbarkeit beibringen.Und darum sagte er zu seiner Tochter. Lisi was sollst du jetzt sagen. Statt ,,danke“ sagte Lisi, noch einen Pudding. Viele Kinder vergessen, dass sie dankbar sein sollen, dass sie gesund sind, dass sie laufen, sich spielen können, das ist keine Selbstverständlichkeit. Wie viele Kinder können das nicht. Wem sollen die Kinder dankbar sein? Vor allem Gott, dann ihren Eltern, Großeltern, Lehrerinen, allen die euch helfen. Denkt daran, dass jeder solche Kinder liebt, die ihre Dankbarkeit äußern. Es gilt. Die dankbaren Kinder sind glücklichere Kinder. Liebe Kinder vergesst nicht, heute dafür zu danken, dass ihr glücklich dieses Schuljahr beendet habt, und euch beigebracht wurde. Wer dankbar ist, den wird Gott mit seinen Gnaden überhäufen.

 

  • Zehn Geheilte und nur Einer kehrt zurück und dankt Jesus.

  • Wer ist für mein Glück verantwortlich?

  • Das wahre Glück ist bei Gott!

  • Nehme ich mir Zeit zum Danken?

Fürbitten

 

P: Guter Gott, wir haben viele schöne Momente und Dinge erleben dürfen

und danken dir dafür. Aber es gibt Menschen, die heute nicht froh und

glücklich sind. Für sie bitten wir:

  1. Für alle, die alleine sind.

A: Guter Gott, schenke ihnen Glück.

  1. Für alle, die krank sind.

    A: Guter Gott, schenke ihnen Glück.

  1. Für alle, die traurig sind.

    A: Guter Gott, schenke ihnen Glück.

  1. Für alle, die arm sind.

    A: Guter Gott, schenke ihnen Glück.

  1. Für alle, die nicht wissen, wie es weiter gehen soll.

    A: Guter Gott, schenke ihnen Glück.

 

  1. Für alle unsere 4. Klassler

A: Guter Gott, schenke ihnen Glück.

 

P: Gott, du bist wie ein guter Vater und eine liebende Mutter. Schau auf alle,

die dich besonders brauchen, damit sie wieder froh und glücklich werden.

Amen.

Vater unser

 

Friedensgruß

Richtig glücklich sind wir nur dann, wenn wir gut miteinander auskommen

und Friede unter uns herrscht. Nicht immer gelingt uns das. Deshalb wollen

wir uns nun die Hände reichen und uns den Frieden wünschen mit den Worten:

Der Friede sei mit dir. Ich wünsche dir viel Glück.

Friedensgruß

Nun wollen wir besonders auch jenen Kindern viel Glück und Gottes Segen wünschen, die uns am Ende dieses Schuljahr verlassen – die Kinder der 4. Klasse.
(Aufstellung der 4. Klassler im Halbkreis)

Segnung der 4. Klassler (Während der Einzelsegnung singen wir:

 

Lied:  Vom Anfang bis zum Ende

Kinder bekommen von Reli ein kleines Geschenk und setzen sich wieder

 

Schlussgebet und Segen

 

Guter Gott, das Glück kann man sich nicht kaufen. Alles, was uns glücklich

macht, kommt aus deiner guten Hand. Für alles, was in diesem Schuljahr

hinter uns liegt, haben wir heute „danke“ gesagt. Auch in den Ferien wirst du

viel Schönes für uns bereithalten. Öffne unsere Sinne, damit wir immer wieder

sagen können: Glück gehabt – Gott sei Dank!

Und so bitten wir Gott um seinen Segen für unsere Ferienzeit.

Es segne und behüte uns der gute Gott, der Vater und der Sohn und der

Heilige Geist.

Amen.

Auszug: instrumental

 

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