Hl.Dominikus Mt 17, 22-27

Jesus  Christus, der uns sein Reich auf  dieser Erde anvertraut  hat, sei  mit euch

Das 12 und 13 Jahrhundert war die Zeit großer Heiligengeschstalten. Es war zugleich  eine Zeit  großer   Irrlehren. Es war  zuwenig  Priester  und  die Priester waren auf ihre Aufgabe   nicht   genügend  vorbereitet.  Der Mann, der das erkannte  und deshalb  einen Orden  gründete, war  Domingo  Guzman, den  wir  unter dem  lateinischen Namen  Dominikus  kennen.

Du hast  uns  den Willen des Vaters offenbart. Herr, erbarme  dich unser.

Du gibst deiner Kirche Leben und Kraft. Christus, erbarme dich unser.

Du führst deine Kirche durch Verwirrung und Not. Herr, erbarme dich unser.

Zu Caleruega in Spanien besaß die Familie Guzman ausgedehnte Ländereien  und hier wurde um 1170 Dominikus geboren. Mit  14 Jahren ging er an die Universität  in Palenzia, wurde  nach Abschluß  seiner Studien zum Priester geweiht. 1206 reiste er zusammen mit seinem zum Bischof erhobenen Freund Diego de Azevedo nach Rom, um sich  vom Papst die Vollmacht für die Missionstätigkeit  zu holen. Innozenz III  sandte Dominikus   und Diego nach Südfrankreich, wo sich die Lehre der Katharer  und  Waldenser stark ausgebreitet  hatte. Die beiden Geistlichen  zogen als Wanderprediger durch das Land, suchten die  Menschen auf  und  verwickelten sie in Religionsgespräche. Nach Diegos Tod   übernahm  Dominikus  zunächst   das  von ihm  in Prouille   gegründete  katholische  Frauenhaus. Daneben richtete er  dort  ein Predigerheim   ein. Diese Predigervereinigung  wollte wollte  er zu einem weltweiten   Seelsorgeorden   ausbauen. Die Orden wurde  1216  von Papst  Honorius  III  bestätigt. Überzeugend   in seiner  Lebensweise , mit  unbeugsamen  Willen und Organisationstalent  breitete Dominikus  seinen Predigordnen   in ganz  Europa  aus. Er starb   am 6- August   1221   in Bologna, wo sich  über seinem Grabmahl einem  Kunstwerk  von europäischen Rang, der großartige Bau  von San Domenico  erhebt.

Da wir Kinder Gottes und  Zeugen seines Reiches sind, dürfen wir  nach Christi Wort zum Vater beten.

Wer Gott mit ganzem Herzen dient, wird  bei ihm  den Frieden  finden. Wir bitten den Herrn.

Selig, die  nicht  zurückblicken  nach  den  Gütern dieser Welt und tauglich  befunden   werden  für das  Reich Gottes.

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