Samstag der 30. Woche Lk 14,1,7-11

Jesus Christus, der uns  das Mahl des Neuen Bundes  bereitet hat, sei mit euch.

Jesus sagt im heutigen Evangelium: Denn jeder, der sich  selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich erniedrigt, wird erhöht werden. Im Grunde geht es um Hochmut und Demut. Wir wissen, dass Gott den Hochmut nicht verträgt. Er widert ihn an. Das beste Beispiel für Demut gab uns die Heilige Maria.

Jesus, du hast nicht die Ehre der Menschen gesucht. Herr, erbarme dich unser.

Du hast  uns den Platz  bereitet beim himmlischen Mahl. Christus, erbarme dich unser.

Du willst uns Anteil geben an deiner göttlichen  Ehre. Herr, erbarme dich unser.

Auf  andere schauen wir aus  der „Vogelperspektive“ –  auf uns selbst aus der „Froschperspektive“. Wir möchten, dass man den Eindruck hat, dass wir größer und wichtiger  sind als die anderen. Dieser Eindruck wird leicht zur  Überzeugung. Um die anderen von unserer  Größe zu überzeugen, betonen wir unsere Vorteile, unsere Begabungen, unsere guten Taten usw.  Christus würde zu uns sagen, dass wir auf den vorrangigen Platz rücken.  Es ist aber nicht entscheidend, welchen Platz wir haben nach der Meinung  der Menschen. Einmal kommt der Herr und er teilt uns den Platz zu, der uns gehört. Interessant wird, dass dann viele sehr überrascht sein  werden. Es wird sich erfüllen, was Jesus also einmal gesagt hat: wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich erniedrigt, wird erhöht werden. Schade, dass viele Menschen diese Worte von Jesus Christus  vergessen!

Da wir geladen sind, mit Christus das Mahl zu halte, wagen wir  zum Vater  zu beten.

Gott ist gütig und lädt uns alle Tage ein. Als  Sünder müssen wir  um seinen Frieden bitten.

Selig, die niedrig werden vor Gott und erhöht werden in seinem Reich.

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