Dienstag der 1.Adventwoche Lk 10,21-24

In derselben Stunde frohlockte er im Geist und sprach: Ich preise dich Vater Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen und es Unmündigen offenbart hast. Es ist einfach so, dass den Glauben eher die einfachen Menschen ,,unmündigen“ aufnehmen, als die stolzen, eingebildeten Menschen.

Glückselig die Augen, die sehen, was ihr seht!

Gottes Reich ist schon unter uns.

Wissen sie, wer Alexander Große war?. Ein berühmter, mazedonischer König. Er gründete das Reich von Ägypten bis Indien. Das größte Reich, das die Welt bis dahin kannte. Aber auch sein Königsreich hielt nicht stich und nach seinem Tod löste sich auf.

Wir kennen das Königtum, und das nie vernichtet wird, und das ist Reich Gottes. Das jüdische Volk erwartete ganze Jahrhunderte, die Ankunft des Königsreich, wo der Messias herrschen wird. So das war, auch zur Zeit Jesu. Die Juden stellten sich unter dem Begriff Reich Gottes vor, verschiedene Wirklichkeiten. Für einige war das lauter innerliche Königtum, in dem die Menschen vollkommen Gottes Gesetz einhalten werden. In den Worten von Jesus, die wir heute gehört haben bedeutet  die Ankunft des Reich Gottes, dass Gott seinen Sohn in die Welt sandte. Mit der Ankunft Jesu Christi wurde das Reich Gottes  anwesend.

Jesus hinterließ uns seine Kirche, und er selbst wurde ihr Haupt. Darum können wir die Kirche hier auf der Erde für den Keim Gottes Reiches halten. In der Kirche wird das Gottes Reich errichtet. In der Kirche bildet Jesus die neue Familie Kinder Gottes. Die Zukunft mit Gott ist für diejenige bestimmt, die schon jetzt sein Königtum annehmen.

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