Heinrich Seuse, Mt 5,13-19

Jesus, der  nicht gekommen ist, das Gesetz und die Propheten aufzuheben, sondern um zu erfüllen, sei mit euch.

Jesus sagte klar, dass er das Alte Testament nicht aufzuheben kam, sondern erfüllen. Jesus tritt souverän  auf. Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt  worden ist…. ich aber  sage euch. Seine Rede musste die Juden wie ein Pfeil eingreifen. Niemand konnte daran verzweifeln, dass Jesus um die wesentliche Änderung der religiösen Einstellung ging.

Jesus, du bist allen nah, die dich suchen. Herr, erbarme dich  unser.

Du tröstest uns durch die Sendung des Heiligen Geistes. Christus, erbarme dich unser.

Du bleibst bei  uns  durch alle Zeit. Herr, erbarme dich  unser.

Heinrich Seuse, einer der bekanntesten deutschen  Mystiker, dessen ,,Büchlein der Ewigen Weisheiten“  und  ,,Büchlein der Wahrheit“ allgemein bekannt sind wurde am 21. März 1295   als  Sohn des Ritters von Berg am Bodensee geboren. Noch als Junge  nahm er den Namen seiner Mutter  an, die  großen  Einfluss auf ihn hatte. Im Alter von 13 Jahren trat Heinrich in Konstanz dem Dominikanerorden  bei, nach  fünf  Jahren hatte er seine  erste  Vision. Bis  zu seinem  40 Lebensjahr  übte  Heinrich  strengste Selbstverleugnung. Er trug eiserne  Ketten  am Körper , geißelte  sich  und entzog  sich  selbst Essen, Trinken und Schlaf.  Ihm zuteil werdende Visionen und  Ekstasen sah Heinrich als  größte Belohnung an. Auf der  Ordenshoch schule in Köln  war er Schüler Meister Eckeharts , den er  zeitleben verehrte. Etwa ab 1335 wirkte Seuse als Seelsorge vor  allem  in Dominikanerklöstern. Das von ihm  ausgehende  Charisma wurde  überall bewundert. Doch Heinrich Seuse hatte auch viele Feinde. Nach zahlreichen Verleumdungen wurde er schließlich  nach Ulm versetzt, wo er  am 25. Januar 1366 starb, Beigesetzt wurde er   in der  dortigen Dominikaberkirche. Papst Gregor XVI erlaubte 1831 die Verehrung Heinrich  Seuses als Seligen.

Da wir als  Gottes Zeugen vor der Welt berufen sind, wollen wir nach Christi Weisung zum Vater beten.

Der uns zum Licht der Welt gemacht hat, will uns dazu seinen Frieden schenken,wenn wir ihn bitten.

Selig, die durch guten  Taten den Vater im Himmel preisen und  eingehen werden in sein  Himmelreich.

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