Was ist der Himmel?

Der Philosoph Nietzsche sagte, dass das  Christentum die Religion des Todes ist,  weil sie zur Passivität führt. Ist das die Wahrheit? Versuchen  wir diese Nietzsche  Äußerung der Kritik  auszusetzen.  Gott ist nicht tot, er rief den Menschen.  Wozu? Wohin? In den Himmel. Aber was ist der Himmel? Ist dies  ein Ort   wo Jesus lädt seinen Treuern ein? Auf den ersten Blick könnten wir uns das so vorzustellen. Jesus sagte: Und wenn ich  hingehe, euch die Stätte zu bereiten, so will ich  wieder  kommen und  euch zu mir   nehmen, damit  ihr seid, wo  ich bin. Joh 14,3   Und dem Schuft am Kreuz sagte er. Wahrlich, ich sage dir. Heute  wirst   du  mit  mir  im Paradies  sein. Lk 23,43. Paradies das ist doch ein Ort. Alles aber fällt, wenn Jesus sagt. Das  Reich Gottes kommt nicht so,  dass man  es  beobachten könnte, noch wird man  sagen. Sieh hier,oder:  Dort! Denn siehe, das  Reich Gottes  ist  mitten unter euch. Lk 17, 20 Also kein Ort, kein Garten. Manchmal verwenden wir den Ausdruck : Er erreichte den Erfolg. Aber das bedeutet nicht, dass er irgendwo  gekommen ist. Der Erfolg ist   kein Ort.  Es ist ein Zustand  in  dem  man sich befindet. Der  Islam zum Beispiel  glaubt, dass das Paradies ein Zustand der Seligkeit ist, der im Essen, Trinken, und in ständigem Sex besteht. Aber der heilige Paulus sagt. Denn das Reich  Gottes ist nicht  Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und  Friede und Freude im Heiligen Geist. Röm 14,17  Und wir kennen  die Aussage von dem heiligen Paulus.   Die Speise  für den  Bauch und der Bauch  für die Speise-  Gott aber wird  sowohl  diesen   als  auch  jene  zunichte machen. 1 Kor  6,13. Also der Himmel ist kein  Essen, kein Trinken, kein Sex. Jesus sagt. Dies aber ist das ewige Leben, dass  sie dich,  den  allein  wahren Gott und den du gesandt hast   Jesus Christus erkennen.  Joh 17,3 Im hebräischen Denken  bedeutet ,,kennen“ eine tiefe, persönliche Beziehung haben. Anders gesagt. Mit Gott die Beziehung der Liebe haben . Über die Folgen dieser Beziehung spricht uns der heilige Johannes. Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden, wir  wissen,  dass wir , wenn es offenbar  werden wird, ihm  gleich sein werden, denn  wir  werden  ihn sehen, wie er ist. 1.Joh 3,2. Das Wesen des Heiles liegt in der Ähnlichkeit Jesu Christi. Wir schenken uns Gott, wir werden ihm gleich und Gott verwandelt  uns in sein Bild. Wieder werde ich den Heiligen Paul zitieren. Wir alle aber,  mit aufgedeckten Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen werden verwandelt  nach demselben Bild von Herrlichkeit als durch den Herrn den Geist. Der Himmel bedeutet wie Gott zu sein. Christentum bedeutet dann, lernen wie Gott zu sein. Aneignen sich die Einstellungen, Denknart von Jesus. Das ist das Wesen des Christentums. Wenn wir Jesus in seiner menschlichen Natur ähnlich werden, ermöglicht es uns Jesus in seiner  Gottheit  ähnlich werden, Aber das geht nicht von sich selbst. Wir müssen auf uns hart arbeiten.Darum machten  viele Heiligen die harten Taten der Buße.

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