Mittwoch der 6.Woche Mk 8,22,26

Jesus, der einen Blinden heilte, sei mit euch.

Wir können jede Sache mindenstens  aus zwei  verschiedenen  Perspektiven betrachten.Die Leute können um einen denselben Menschen verschiedenen Meinungen haben, die sich oft widersprechen. Auch von Jesus  hatten, oder können wir sagen  haben die Menschen verschiedene Meinungen. Die Frage ist warum?

Jesus, du hast der Not  der Menschen  geholfen  und  ihre  Gebrechen  geheilt. Herr, erbarme dich unser.

Viele sahen  deine Zeichen  und haben  dich dennoch  nicht erkannt. Christus  erbarme  dich unser.

Du hast von denen, die  zu dir  kamen, den Glauben  gefordert. Herr, erbarme dich unser.

Wir wurden die Zeugen eines besonderes Ereignis im Jesus Lebens. Zum ersten mal heilte Jesus, einen Kranken nicht gleich. Vielleicht war Jesus zu ,,schwach“ damit er den Blinden heilte? Oder hatte er Verzweiflungen?  Doch er nannte die Jünger, die einen besessenen Buben heilen konnten. O du ungläubige und  unbelehrbare Generation. Mt,17,17. Wohin zielt Jesus mit seinem merkwürdigen Vorgehen? Nein, Jesus war nicht schwach, er  verzweifelte nicht. Er will uns eine neue Lektion geben. Er will uns zeigen, dass die Heilung unseres inneren   Sehens  sich allmählich  verwirklicht. In der  Anfangsphase  unsere spirituellen Wachstums  sehen wir die Menschen schwarz und weiß. Wir schablonieren die Menschen. Der ist gut, jener ist schlecht. Wir sind dem Blinden ähnlich, der zwar behauptet, dass er die Menschen sieht, aber  so als ob er die umhergehende Bäume sehen würde. Auch  wir sehen die Menschen, aber wir  nehmen sie nach unserer Schablone, nach dem ersten Eindruck wahr. Je älter sind wir, desto mehr haben wir die Erfahrungen , dass die Welt  nicht schwarz oder weißt ist, sondern farbig. Wir erkennen, dass die Menschen gute und schlechte Eigenschaften haben. Jeder Mensch hat  genug Fehler, dass er an sich arbeitet, aber auch viele gute Eigenschaften , die  er schenken kann. Wir wissen, dass schnelle und voreilige Beurteilung der Menschen lohnt sich nicht. Wie viel mal irrten  wir schon. Je mehr wir Jesus erkennen, desto näher unser  Anblick auf die Dinge,Ereignisse und Menschen seinem Anblick ähnlicher wird. Wir werden vorsichtiger bei der Beurteilung der Menschen sein, aber auch beim Lob,weil nicht  alles Gold , was glänzt.

Wie Christus  kam , den  Willen  des  Vaters zu tun, so  hat  er uns  ebenso  geboten, zum Vater  zu beten.

Damit  wir  im  Gericht vor  Gott bestehen  können, bitten  wir  ihr  um seinen Frieden.

Selig, die  auf  festem Boden bauen, dass  ihr  Leben  bleibt  für  ewige  Zeit.

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