Hl. Polykarp,Bischof, Märtyrer, Mk 9,2-13

Jesus, der vor den Aposteln verwandelt wurde, sei mit euch.

Das Ereignis, von dem  wir  im heutigen Evangelium hören werden, kennen wir. Jesu verwandelt sich vor den Augen seiner Apostel. Sie sehen seinen verherrlichten Körper und sind so begeistert,dass sie  diese Weile auf ewig anhalten möchten. Jesus aber hatte es nicht im Plan. Er wollte sie ermutigen, ein Erlebnis ihnen zu geben, aber die Verwandlung muss beendet werden. Jesus wartet noch Kreuzweg, Tod, Bestattung und Auferstehung. Zu dieser Zeit wussten das die Apostel noch nicht.

Jesus, du rufst  uns, um dein Evangelium   zu hören. Herr,erbarme dich unser.

Du schenkst uns  den Frieden, den die Welt nicht zu geben vermag. Christus,erbarme dich unser.

Du bist die Hoffnung in aller Not dieser Welt. Herr erbarme dich unser.

Die Kirche feiert das Fest des  Märtyrer Polykarp etwa seit dem Jaahre 450. Dieser Heilige ist dadurch besonders interessant,weil die Niederschrift seines Martyriums im Jahre 156 den ältesten ausführlichen Bericht über ein Einzelmartyriums darstellt.Er ist im griechischen Original  erhalten und bildet ein wertvolles Zeugnis für die katholische Heiligen und Reliquienverehrung und zugleich das älteste Zeugnis einern Gedächtnisfeier am Todestag eines M ärtyrers.  Der Name Polykarp kommt aus dem Griechischen und bedeutet,,der Fruchtreiche,, Eusebius nannte ihn den ,,greisen Lehrer von Asien“. Er ist Schüler des Apostel Johannes gewesen,der ihn um das Jahr 80 getauft und später zum Bischof von Smyrna geweiht haben soll. Polykarp stellt gleichsam die Brücke her zwischen den Aposteln selbst und der jungen Christen Gemeinden in Kleinasien. Wahrscheinlich hat er auch noch andere Apostel gekannt. Der Bischof war ein Verfechter der reinen Lehre Christi, mit aller Kraft widersetzte er sich den damals  gerade  aufkommenden  Irrlehren. Irenäus von Lyon schreibt  in seinem Briefe an den irrgläubigen  Priester Florinus über Polykarp: Vor Gott kann ich bezeugen, dass, wenn der selige Polykarp eine solche Irrlehre gehört hätte,er laut aufgeschrien, sich  die Ohren  verstopft und ausgerufen hätte. ,, O guter Gott für welche Zeiten hast du mich aufbewahrt, dass ich solches noch erleben muß.  Er wäre fortgeeilt  von dem Orte, an dem er solche Lehre vernommen hätte .Polykarp erfreute sich eines großes Ansehns, nachdem er jahrelang seines Amtes gewaltet und darin  ein hohes Alter erreicht hatte.

Da unser Vater im Himmel weiß, was alles wir brauchen, dürfen wir zu ihm  voll Vertrauen beten.

Mitten in der Sorgen dieser Welt brauchen wir den Frieden, den nur Gott geben kann.                                                                                                                                               Selig,die zuerst das Reich  Gottes und seine Gerechtigkeit suchen und alles andere dazu erhalten.

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