6. Sonntag der Osterzeit C Joh 14,23-29

6.Sonntag der Osterzeit C 2019 

Der Friede Christi und der Friede in der Welt. 

Einführung

Der Auferstandene Christus bringt den Apostel den Frieden, als seinen Gruß und Geschenk. Die Menschen, die von Christus, den Frieden erhalten haben, tragen den  Frieden  in ihren Herzen  und verbreiten ihn  in der Umgebung  in der  sie sich befinden. Sie  werden Söhne  und Töchter  Gottes genannt. 

Predigt

Der Friede  Christi  ist  ein  Wert, der  liegt im Herzen des  Menschen. Es ist der Wert,  der  alle  anderen  Werte  übertrifft. Die Jünger Christi,  ist fest  in seinem Glauben  verankert, dass  er in den Händen  eines  liebenden  Gottes ist, in der Hoffnung, dass alle Misserfolge, Unglücke, Krankheiten in Gutes  verwandeln werden und er hat in seinem Herzen  Frieden, Freude und Sicherheit, auch  wenn die Welt voller Unruhe  und Nervosität ist. Zwei Extremen sollten wir  uns in unserem Kampf  um den  Frieden  vermeiden. Dem Frieden  rein weltlich, ohne Christus,  der im Wohlstand liegt.  Wie steht das im Evangelium. Mensch du hast viel Reichtum, iss, trink, genieße das Leben. Narr, noch heute in der Nacht  wirst du sterben. Und den Frieden ,,Pietisten“die in allen Kirchen sind. Sie kümmern sich  nur  um die Schätze   eigenen Seele und sie spüren  keinen Zwang  den Frieden  unter  den Menschen  zu verbreiten. Christus spricht von einem anderen Frieden , wie die Welt gibt. Wie viele Unruhe ist in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen, Familien, an Arbeitsplätzen. Als Ergebnis unseres Egoismus, Unwissenheit, Lügen. Es fehlt uns nicht, außer  dem was wichtigste ist. Es scheint mir, dass wenig  über die Notwendigkeit, den Frieden in der Welt bauen, geredet wird. Als gäbe  es dieses Problem  nicht, als wäre  alles  in Ordnung. Das Schicksal der Welt und   in hohem Maße   das  Schicksal  des Christentums   hängen davon ab, ob   die Menschen  guten Willens   und besonders   Christen vereinigen  sich und das Programm  des Friedens  durchführen werden. Jeder Krieg  beginnt  mit dem Verlust  des inneren Friedens. Der heilige Thomas von Aquin  benötigt  als  Bedingung  für  einen  gerechten Krieg  die legitime  Autorität, der gerechte Grund und  ehrliche Absicht. Aber seien wir ehrlich. Wurden diese Bedingungen beim Ersten und Zweiten Weltkrieg erfüllt?  Absolut nein. Die heutige Zeit mit  ihren zerstörerischen   Waffen, führt in  den Zweifel  irgendwelcher Grund  des gerechten Kriegs. Der Paps Johannes XXIII, war ein großer Kämpfer für den Frieden. Er hat gesagt. Durch  Frieden werden wir nichts  verlieren, durch den Krieg  können wir alles verlieren. Der verstorbene Präsident Kennedy  erklärte. Entweder werden wir die Waffen vernichten, oder die Waffen vernichten uns.  Das Konzil verlangte, dass alle Nationen unwiderruflich   und bedingungslos auf das Recht auf Krieg verzichten. Leider wurde diese Forderung  nicht erfüllt. Friede ist nicht nur eine Pause zwischen den Kriegen, oder das Gleichgewicht   zwischen den entgegen stehenden Kräften. In erster Linie  ist der Friede  das Werk  der Gerechtigkeit. Der Papst Johannes XXIII veröffentlichte  die Enzyklika  ,, Pacem in Terris, ein sehr  wichtiges  Dokument   über   den Frieden  zwischen  den Nationen. Friede auf Erden  kann nur   dann  geschaffen werden, wenn durch Gott festgelegter Ordnung  eingeführt wird. Es wird  keinen Frieden  auf der Welt geben, solange der Mensch den Frieden in seinem Herzen nicht hat. Nicht alle können an der Bildung  des  Weltfriedens  arbeiten. Aber jeder von uns muss den Frieden verwirklichen in seiner Familie an seinem Arbeitsplatz. Und vergessen wir nicht. Der beste  Weg  zur  Förderung   des Friedens ist  die Liebe und  Gerechtigkeit. Für den Frieden müssen wir fähig sein auch Opfer zu bringen. Der  größte hat Jesus gebracht. Aber auch viele Menschen. Vielleicht haben auch Sie  den zweiten Teil von Film Winnetou gesehen, als Winnetou  auf  Ehe mit Ribana  verzichtet, in die  er sich verliebt hatte, wegen der Erhaltung des Friedens zwischen den Indianern und  Weisen. Und Winnetou  sagt Old Shatterhand. Winnetou brachte dem Frieden  Opfer, das alle Freude  in seinem Herzen  erloscht.   In dieser Geschichte tritt auch Leutnant Meril auf. Als er sah, dass der Krieg zwischen den Indianern und Weisen droht, entschloss sich Indianerin Ribabana heiraten. Sein Vater Oberst Meril sagt zu ihm. Leutnan  ist ihnen  klar, dass in diesem Fall  müssen Sie auf militärische   Kariere   verzichten. Und die Antwort: Vater was bedeutet meine militerische Kariere  im Vergleich mit dem Frieden.Und die Belehrung aus dieser Geschichte. Wir werden keinen Frieden haben, wenn wir wegen des Frieden kein Opfer bringen werden.

 

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