Hl. Jakobus,Apostel Mt 20,20-28

Jesus, der zu Apostel sagte:Wer  da will der Vornehmste sein, der sei  euer Knecht, der sei mit euch.

Ein riesiges  Feuerwerk steigt am Vorabend  des Jakobus Tages in den sommerlichen Nachthimmel über der  spanischen Stadt  Santiago  de Compostela in Galizien. Kaum  einer  der 60 000 Einwohner und der vielen  tausend Besucher in der Stadt  lässt  sich  dieses einmalige Schauspiel zu Ehren des  großen  Apostels  Jakobus  entgehen. Wie in einem Fieber befindet sich  die Stadt  am  Monte Pedros  schon  seit Tagen. Es  herrscht  Volkstanzgruppe, bunte  Trachten  beherrschen   das Straßenbild,  kaum überschaubare  Pilgerströme fluten  durch fluten durch die Stadt.

Jesus, du hast  den Apostel dein Wort  anvertraut.  Herr,  erbarme dich unser.

Du hast sie  zu Zeugen  deiner Auferstehung gemacht. Christus, erbarme dich  unser.

Du hast  sie  zu  Baumeistern  deines  Reiches berufen.  Herr, erbarme dich unser.

Wer  war  dieser  Apostel, dem die Menschen bis  ins 20.Jh. eine solche überschäumende Verehrung  entgegenbringen? Jakobus  der Ältere , so genannt zur Unterscheidung   von  Apostel  Jakobus  dem Jünger, war   ein Sohn   des Fischers  Zebedäus  und von  Salome. Sein Bruder  war Johannes, der Apostel und  Evangelist. Zusammen mit Petrus  und   Johannes gehörte   zu den   Lieblingsjüngern von Christus und   begleitete  Jesus,  auch  in den  Ölgarten. Wegen ihres  stürmischen  Temperentes  hatte  der  Gottes den  beiden  Brüdern  Jakobus  und Johannes den  vielsagenden  Beinamen ,,Donnersöhne“ gegeben. Nach der  Himmelfahrt Jesu verkündete  Jakobus  der Ältere weiterhin  das Evangelium. Die  einen Überlieferungen berichten, er  habe in Jerusalem  und Samaria gewirkt, andere  erzählen, dass  Jakobus nach  Spanien gezogen  sei und dort  gepredigt habe. Um das  Osterfest des  Jahres  44 wurde der Apostel   durch  Soldaten  von Herodes  Agrippa  I.  verhaftet und  auf  Anordnung  des Königs  mit  dem  Schwert   ermordet.  Jakobus  war der   erste   der zwölf  Apostel Christi, der  den Martertod  erlitt.

Jesus schenkt  uns  die vielfältigen Gaben des Heiligen Geistes. Lasst uns  mit  seinen Worten miteinander und füreinander  beten.

In Jesus Christus hat uns  Gott den Weg des  Friedens und  der  Liebe  erschlossen. Daher dürfen  wir  ihn  bitten.

Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht  hilf mir  in deiner  Güte. Herr, lass  mich  nicht scheitern,  denn  ich  rufe  zu dir. 

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