Dienstag der 24.Woche Lk 7,11-17

Jesus, der den Jünger aus Nain  auferweckte, sei mit euch.  Nur der heilige Lukas  berichtet  von dem Vorfall mit dem  Jugendlichen aus Nain. Die Stadt  Nain liegt in der Nähe des Berges Tabor ca. 50 km südwestlich  von  Kafarnaum. Jesus kam zu den  Toren  dieser Stadt, gerade in dem Augenblick, als  der  Trauerzug  durch  die  Straßen ging. Es war Gottes Lenkung, dass der Trauerzug Zeugnis des  Wunders wurde. 

Jesus, du bist  gekommen, uns  ewiges Leben  zu schenken. Herr, erbarme dich unser. 

Du hast  Tote  erweckt  als der Herr über Leben und Tod. Christus, erbarme dich unser. 

Du bist  von den  Toten  auferstanden zu neuem Leben. Herr, erbarme dich unser.

Zwei Züge trafen  sich vor  dem Stadtort. Eskorte  des  Todes  mit den Toten  und die Eskorte  des Herrschers  des  Lebens, der Jesus ist. Als Jesus  die Mutter sah,  bedauerte er sie und sagte  zu ihr. „Weine nicht!“ Welch  ein Trostwort  inmitten  von  Hilflosigkeit. Das Wort aufmerksam und   sanft und zugleich  kraftvoll  und  vielversprechend. Aber dieses Wort ist nicht nur  ein schwacher und  machtloser  menschlichen  Trost. Es ist  ein Wort  des mächtigen Trostes  Gottes. Alles  ist bereits   in diesem  einfachen Trostwort  einbezogen. Jesus, wusste, was er tun wird.  Er berührte den Sarg. Die  Träger  blieben stehen. Wussten sie, wer  vor ihnen stand? Nach den wohlgesinnten Wörter  des Trostes  folgt die mächtige Tat der Hilfe. „Ich sage dir,  steh auf!“ Als ob man ihn aus  einem Traum wecken würde. Und der junge Mann setze sich auf und alle fürchteten sich. Sie priesen Gott: „Ein großer  Prophet   ist unter uns erweckt  worden!“ Wundern wir uns nicht,  dass  sich die Nachricht  über dieses Wunder  in ganz  Judeä verbreitet hat. Die  Gnaden Zeit des Herrn ist  gekommen  und  sie wird  niemals aufhören.

Mit den Worten,die Jesus  uns  gelehrt hat, beten wir gemeinsam zu  unserem Vater  im Himmel:

Durch  das Blut  am Kreuz hat Jesus Chrisstus  Frieden gestiftet und uns  versöhnt.  Deshalb bitten wir ihn:

Der Herr ist mein Hirte,  nichts wird  mir fehlen. Er läßt mich  lagern  auf grünen Auen und führt  mich  zum Ruheplatz  am Wasser.

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