Hl.Andreas Kim,hl.Paul Chong Hasang

Jesus, den die Apostel und einige Frauen begleiteten, sei mit euch. Das heutige Evangelium berichtet, dass Jesus das Reich Gottes verkündete und wurde nicht nur  von den Apostel, sondern auch von einigen Frauen begleitet. Einige Frauen  werden auch namentlich erwähnt. Wie Maria Magdalena, Johanna, Susanna. Auch wir sollen mit Jesus leben wie sie, oder wie die  koreanischen Märtyrer, die wir heute feiern.

Jesus, du hast alle zur Nachfolge  des Kreuzes gerufen. Herr, erbarme dich unser.

Du gibst uns Kraft durch dein Kreuz und deine Auferstehung. Christus,erbarme dich unser.

Dein Sterben war deine  Verherrlichung. Herr, erbarme dich unser.

Bei der Heiligsprechung  der koreanischen Märtyrer sagte Papst Johannes Paul II. unter anderem: „Die Wahrheit Christi ist auch in Korea eingedrungen. Sie kam gleichzeitig mit Priestern aus China. Auf wunderbare Weise brachte die Gnade Gottes ihre Vorfahren zuerst zur Wahrheit des Gottes Wort und dann zu den lebendigen Glauben an den auferstandenen Erlöser.“ Um ihren christlichen Glauben zu stärken, vervollkommnen, sandten ihre Vorfahren eines ihrer Mitglieder nach Peking, um sich taufen zu lassen. Als er zurückkehrte, gründete er mit anderen Laien die erste christliche Gemeinde in Korea. Diese junge, aber  im Glaube starke Kirche musste den  Wellen der Verfolgung  widerstehen und kann sich mit mehreren Zehntausend Märtyrern  rühmen. In den Jahren 1791, 1801, 1827, 1839, 1846 und 1866 sind mit Blut, ihrer  Märtyrer gekennzeichnet. Trotz der Tatsache, dass die Christen in Korea in der erste  Hälfte des 18. Jahrhunderts  nur zwei Priester aus China  hatten und das nur einige Zeit, vertieften sie sich in der Einheit und untereinander. Sie achteten auf die soziale Klassenunterschiede nicht und ermutigten sich die spirituelle Berufe  zu wählen. Sie suchten immer  eine engere  Verbindung  mit ihrem Bischof  in Peking und mit dem Papst im fernen Rom. Nach mehreren, vieljährigen Bitten um die größere Zahl der Priester, begrüßten ihre Vorfahren 1836 die französischen Misionare. Einige von ihnen wurden Märtyren und opferten ihr Leben für das Evangelium. Die schöne Blüte der Kirche in Korea ist die Frucht  des Zeugnisses der Märtyrer.  Ihr unsterblicher Geist ist auch heute  noch eine Stärkung   der zum Schweigen gebrachten Kirche im Nordkorea dieses so  gespaltenen Landes.

Gott, dürfen wir Vater nennen und zu ihm rufen, wie uns Christus aufgetragen hat:

Friede mit Gott bedeutet enge Beziehung zu seinem Wort. Diese Beziehung wollen wir in unserem alltäglichen Leben suchen. Deshalb bitten wir.

Lass alle, die im Finstern  Gehen, die Sonne deiner Gnade sehen.

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