Hl.Ignatius von Antiochien, Lk 11,47-54

Jesus Christus, der sagte: Weh euch! Ihr errichtete Denkmäler für  die Propheten,  die von euren Vätern umgebracht wurden, er sei mit euch.

Im europäischen Raum tragen viele Kirche  den  Namen von  Ignatius,  des  ,,Gottesträgers“ wie  er sich  selbst  nannte. Der  Kanon- Heilige gehört   zu  den  wichtigsten,  vor allem aber  zu  den  frühesten  Zeugen der  alten Kirche. Ignatius, der  möglicherweise noch  mit  Christus zusammengetroffen  ist,  war  ein  Schüler   des  Apostels  Johannes.

Jesus, du Abglanz  des Vaters,  Kyrie  eleison.

Du machst  unsere  Finsternis hell. Christe  eleison.

Du, entzünde in  uns  das  Feuer deiner  Liebe.  Kyrie eleison.

Ignatius  war Bischof in Antiochien. Rund 40 Jahre  hatte Ignatius  in der  Folge  das  Bischofsamt  inne  und   war  seiner   Gemeinde  ein   gütiger und  treusorgender Oberhirte. Als Ignatius   schon   hochbetagt  war , verurteilte ihn  Kaiser   Trajan  der zuvor   schon   jahrelang  versucht hatte, den Bischof von seinem christlichen  Glauben  abzubringen, zum Tode.  Zusammen mit weiteren Christen    brachte   man  Ignatius   auf einem Schiff von Antiochien nach   Rom. Dort   wurde der  greise     Bischof    im flavischen   Amphitheater, dem heutigen Kolosseum, den Löwen  zum   Fraß vorgeworfen. Schon  im  Angesicht des Todes  rief Ignatius  noch aus:  „Ich  bin  der  Weizen Christi, ich muss durch die  Zähne  der  Tiere   gemahlen werden, um als  reines   Brot  befunden   zu werden.“ Teile  der  Gebeine des Märtyrers gelangten  später wieder nach  Antiochien  zurück, ein  Großteil  wird  bis heute  in der  Kirche  S. Clemente verehrt. Ignatius  von Antiochien  ist auf  Abbildungen  fast  ausschließlich  als  alter  Mann  zu sehen, meist  mit  Bart. Die  wohl  älteste  Darstellung  des Bischofs  dürfte   ein  Mosaik  in  der    Hagia  Sophia in Istanbul sein/9.Jh.

Mit  allen,  die Jesus  gerufen  hat,  beten  wir  gemeinsam  zum Vater:

Viele  Kriege  entstehen aus  ungezügeltem Machterhalt und  Machterwerb von  Völker  und  Gruppen. Die Schwächeren  bleiben  dabei  immer  auf   der   Strecke.  So  entsteht  nie  dauerhafter  Friede.  Deshalb  bitten wir:

Wer auf  den Herrn vertraut    steht fest  wie  der   Zionsberg,  der  niemals   wankt, der ewig bleibt.

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