Hl. Simon und Hl.Judas Lk 6, 12-19

Jesus, der  seine  Jünger rief zu, und erwählte   aus ihnen  zwölf, er sei mit  euch. 

Jesus hat  von  seinen Jüngern die zwölf Apostel ausgewählt. Vielleicht  denken wir, dass Jesus  nicht die fähigsten  ausgewählt  hat. Die  Frage ist, was  wir  mit den fähigsten meinen.  Weil  es  andere der  Kriterien  der Leute sind und andere der  Kriterien der Menschen. Heute feiern wir  der heiligen Apostel Simon   und  Juda.

Jesus, du  hast uns den  Anfang göttlichen  Lebens geschenkt. Herr, erbarme dich unser.

Du lässt  dein Leben  mehr und mehr   in uns   wachsen. Christus, erbarme dich unser.

Du willst  unser  ganzes   Leben mit  Gnade  erfüllen.  Herr, erbarme dich unser. 

Heute werde ich  wegen  der kurzen Zeit  nur  über Simon Zelots sprechen. Simon gehörte  vor  seiner Berufung  durch Christus der religiösen  Gemeinschaft   der  Zeloten an und  trägt  deshalb den Beinamen, „der Zelots“ zur  Unterscheidung  von  den anderen  Jünger mit dem   Namen  Simon. Oft erhielt der  Apostel in Überlieferung   auch  den   Beinamen  ,,Kananäus“ wodurch  er  in der Legende manchmal  zum  Bräutigam von Kana   wurde. Simon  wirkte wahrscheinlich als  Missionar  unter den Juden und erlitt zu  einem  unbekannten  Zeitpunkt das Martyrium. Die  einen  Überlieferungen sagen, er sei  enthauptet worden, andere berichten, man  habe  den Apostel  zersägt. Auf   Abbildungen   ist Simon mit einer Säge dargestellt und   deshalb haben  ihn die Holz   und Waldarbeiter   zu  ihrem  Schutzpatron   erwählt. Reliquien  des Apostels   werden  in mehreren   Städten  verehrt, so  auch  in Köln, Hersfeld und Rom. Nach  einer  anderen  Überlieferung   soll Simon  mit Judas   Thaddäus  mit  welchem  zusammen  er  am 28. Oktober  gefeiert wird, in   Syrien, Mesopotamien und Persien  als Missionar gewirkt   haben und dann  in Persien  von  Magiern   ermordet   Worden sein. Der Legende  nach sind dor   beide  Apostel  mit einer  Keule  erschlagen  worden. Der Apostel  Simon  ist fast  immer  mit Marterwerkzeugen  dargestellt. Mit  Säge, Lanze, Keule, Schwert oder Beil, manchmal hat er   auch ein Kreuz,  fast immer ein Buch bei sich.

Wir dürfen  Gott unseren Vater nennen, der uns  das Leben  in Fülle  verheißen hat. Zu  ihm  lasst  uns beten:

Als  Glieder einen  Leibes  sind wir  dazu  berufen den Frieden  Christi  zu  leben und zu verschenken.  Darum bitten wir:

Dir Jesus singt und jubelt  meine Seele, weilt du mich erlöst hat.

. re

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