Macht

Macht  ist ein faszinierendes Werkzeug. Macht zu haben, zu herrschen und  nicht  kontrolliert zu werden, aber andere zu kontrollieren, das ist überwältigend. Dann fühlen wir uns  wie Götter. Macht ist wie eine Droge. Natürlich ist die Macht eine gute Sache. Sie ermöglicht uns, tolle und schöne  Dinge  tun. Aber wenn die Macht einmal falsch  platziert  ist, wird  sie böse, destruktiv,  wird etwas , dem wir fronen. Und  was  unsere  Umgebung  unterjocht und säen Haas, Ärger und Konflikt ein. Macht und Geld  sind miteinander verbunden. Geld hat einen besonderen Reiz, weil  es  uns  Ruhm gibt. Ein Motorrad  wie kein  anderer zu haben,  Schmuck  wie keine andere zu haben, ein Luxushaus zu haben.  All dies ermöglicht uns  berühmt zu werden. Geld hat auch  ein Einfluss, denn wir  können mit Geld jemanden bestechen, Lobbying machen. Wir können  die besten  Anwälte mieten. Wir können von einer Belohnung zusage, mit  anderen Menschen  zu manipulieren. Und wenn  nicht davon klappt, geben Geld   uns immer  die Chance ,,der Flucht“ in die Sex, Essen, Trinken, Unterhaltung und  die Erfüllung  zu suchen. All dies  kann für Geld  gekauft  werden. Geld  selbst  ist  gut, solange  es ein Werkzeug  für  ein gesundes  Leben ist. Aber sobald wir Geld  an  einen Ort  stellen, an  dem Gott stehen sollte, werden es böse. Der moderne Mensch hat sich ins Handelsgut  verwandelt. Es  nutzt seine Lebensenergie als  Investition, das ein Mittel  zur Erreichung des Gewinns. Das Leben  hat keinen anderen Zweck als zu konsumieren. Zum Schluss noch eine kleine Kontrollfrage. Was denken sie die Bahn eines Politiker so attraktiv, weil es  drei  privilegierte  Ersatze Gottes  ermöglichen. 1.Ruhm, sie sind  in den Zeitungen, Fernsehen, alle kennen sie,  2. Macht,  sie herrschen, sie entscheiden, 3. Geld,  sie verdienen  gut,  sie bestechen sie. Wenn wir  Gott verlassen, bleibt der Wunsch nach Anbetung  in uns. Wenn die Anbetung  in Gott  nicht  stattfinden, müssen wir etwas finden, was uns Gott ersetzt. Von den Dingen  erwarten wir die Erfüllungen, die uns nicht geben können. Die Dinge  sind  nicht  schlecht, schlecht sind , wenn am falschen  Ort sind und so  sie sind missbraucht. Das Ergebnis ist der wachsende Hunger, Durst, Besessenheit.Privilegierter  Platz unter    den  Ersätzen Gottes haben : Ruhm, Macht, und Geld. 

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