Hl .Paul Miki und Gefährten Mk 6,7-13

Jesus, der die Zwölf berief und sandte sie je zwei und gab  ihnen Macht über die  unsauberen Geister, er sei mit euch.

Paul Miki ist ein bemerkenswerter Heilig. Er stammte aus kaiserlichen Familie, wurde Jesuitenkleriker, und er sollte bals  die Priesterweihe erreichen. Seine erste heilige Messe feiert er in Sehnsucht am Kreuz. Seinen Landsleuten spricht er klar. Japan ist meine Heimat. Ich wurde gekreuzigt, weil ich die Lehre von Jesus Christus verbreitet habe. Ich danke dem Herrn, dass ich am Kreuz sterbe.

Jesus, du hast deinen Jüngern Vollmacht gegeben. Herr, erbarme dich unser.

In Armut hast du   deine  Jünger  ausgesandt. Christus,  erbarme dich unser.

  In deinem Namen  sind wir  versammelt, dir zu dienen. Herr,erbarme dich unser.

Nach dem Markusevangelium waren die Jünger bisher Beobachter. Sie folgten Jesus in Galiläa, sahen zu, wie er Wunder tat, Teufel austrieb und das Evangelium verkündigte. Sie sahen ihn einen gelähmten Mann heilen, die Besessenen in Gadarener befreien und einen Sturm auf dem Gennesaret-See lindern. Es muss aufregend gewesen sein, solche Wunder aus der Nähe zu sehen. Aber jetzt ist die Zeit für etwas anderes. Jesus wollte nicht, dass seine Apostel nur stille Beobachter sind. Er wollte, dass die Teilnehmer aktiv waren. Deshalb sandte er sie in Umstände, in denen sie Gott vertrauen mussten, um ihre Bedürfnisse zu sichern und Wunder durch sie zu vollbringen. Er gab ihnen Kraft und wollte, dass sie sie nutzen.

Diese Mission markiert einen echten Wendepunkt in der Art und Weise, wie Jesus seine Jünger formte. Es zeigt auch, dass er von ihnen mehr als passiven Glauben erwartete. Wie würden Sie Ihr christliches Leben beschreiben? Bist du ein Beobachter? Können Sie nur Trost, Vergebung und Führung von Gott empfangen? Oder manifestieren Sie Ihre Berufung, Gott in Ihren Worten und Taten zu verherrlichen? Denken Sie daran, wie viel Sie bereits von ihm erhalten haben. Vielleicht ist es an der Zeit, Ihren Glauben ein paar Schritte nach oben zu bringen, um anderen zu dienen. Jeden Tag haben Sie wie die Apostel die Möglichkeit, Gottes Werk zu tun. Fühle es, wenn du es bekommst.

In dem Apostolischen Brief zum Jahr des Glaubens verkündet Papst Benedikt XVI. fordert alle auf, sich auf den Glauben zu konzentrieren: nicht nur Anweisungen zu erhalten und die Wahrheiten des Glaubens zu lernen, sondern auch aktiv auf das zu reagieren, was wir bereits kennen und glauben. In diesem anmutigen Jahr ist es Zeit, den Weg eines aktiveren Glaubens zu beschreiten. Jetzt ist die Zeit, alles zu nehmen, was der Herr dir gegeben hat, alles, was du erhalten hast, und es anderen zu geben. Jesus sucht Arbeiter in seinem Weinberg. Wirst du einer von denen sein, die er zu seiner Ernte schickt? Wirst du sagen: „Hier bin ich, Herr, sende mich“?

Gott hat zuerst zu uns gesprochen. Wir wollen ihm antworten, wie Jesus es uns gelehrt hat.

In der Verbundenheit des gemeinsamen Glaubens werden wir den Frieden finden, den Gott uns schenken will. So beten wir.

Jesus hat  uns  sein Wort gegeben. Er gibt sich auch als Brot für  das Leben der Welt.

 
 
 
 
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