Herz Jesu Freitag Mk 6,14-29

Jesu Liebe und Barmherzigkeit, sei mit euch

Jesus sagte: Ich preise dich Vater und Herr Himmels und der Erde, dass du solches den Weißen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen.

Was meinte Jesus als er diese Worte sagte? Wir können sagen, dass sie zum  Geheimnis des göttlichen Herzens gehören. Oft geben die Menschen dem göttlichen Herzen solche Ehre nicht, wie es verdient. Wo ist die Ursache?

Jesus, du kamst aus Liebe zu uns. Herr,erbarme dich unser.

Du hast den Tod angenommen, um uns das Leben zu schenken. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns das Glück des ewigen Lebens verheißen. Herr, erbarme dich unser.

Der Theologe Karl Rahner sagte: Wo diese Ehre zum Herzen Jesu heruntergekommen ist. Dies wird nicht dadurch  verursacht, dass diese Ehre zeitgemäss aufgehört hat. Dieser Rückgang ist ein Zeichen, dass die Liebe abgekühlt ist. Herz Jesu. Was wir verehren unter diesem Begriff? Vielleicht materielles  Herz unseres Herrn. Auch. Herz bezeichnet das gesamte innere Leben des Menschen, vor allem aber die Liebe. Wenn wir über jemanden sagen, dass er ein gutes Herz hat, denken wir nicht an den EKG-Befund, sondern denken wir daran, dass das ein guter Mensch ist. Wenn wir von jemandem sagen, das er kein Herz hat, damit wollen wir ausdrücken, dass es sich um einen schlechten Menschen handelt. In Paray-Le Monial  passte  sich Jesus dieser Auffassung an. In diesem Bild drückte Jesus eine ganze Reihe unsichtbare Wirklichkeiten aus: Seine unendliche Liebe./Herz in Flammen/. Aber auch den Höhepunkt dieser  Liebe/Kreuz/ und auch die menschliche Reaktion auf diese Liebe./durchbohrtes  Herz/. Das Herz Jesu, das die Menschen so sehr liebte und anstatt der Dankbarkeit  bekommt es am meisten nur die Undankbarkeit. Aber sein Herz ist geduldig und nachsichtig. Es wäre schlimm, wenn Jesus mit uns so handelen würde, wie der Mann im  Gleichnis von unfruchtbaren  Feigenbaum. Dieser Feigenbaum  war unfruchtbar: er war weder schädlich  noch giftig. Und doch der Besitzer  gebietet dem Winzer: „Haue ihn ab. Was hindert er das Land.“ Lk 13,7 Aber der Winzer wendet ein. Herr, lass ihn noch dies Jahr, bis dass ich um ihn grabe und bedüngen  ihn. Und der Besitzer wartete. Und auch Jesus wartet. Ein Jahr? Nein. Viele Jahre. Jesus nicht nur wartet auf die Sünder, er sucht die Sündern auf. Er ist gegen die Sünder sehr geduldig und nachsichtig. Und das ist unser Glück.

In Jesus Christus hat Gott sein Herz für uns geöffnet. In ihm schenkt er uns seine Liebe. Wir beten mit den Worten Jesu:

Jesus Christus will unsere Sünden und Lasten von uns nehmen und uns  seinen Frieden schenken. Deshalb bitten wir:

Ein Soldat stieß mit der Lanze in seine Seite und sogleich floss Blut und Wasser heraus.

Dieser Beitrag wurde unter Andere veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.