Bekehrung

Wir gehen immer über das hinaus, was wir glauben, das ist  das Gesetz, unseres Lebens, unserer Handlung. Der Mensch   will etwas erreichen, Er hat ein   Ziel kleines, aber er hat. Und es ist auch das Gesetz, dass die Größe dieses Ziels unser Glaube bestimmt. Wenn wir der  kleine  Glaube haben, dann sind unsere Ziele sehr kleine. Eine Person, die gerade das Vertrauen verloren hat und deprimiert ist, wünscht sich  nur einen heiligen Frieden Es  hat keine Bedeutung um  etwas sich bemühen   Ich bin müde, ich will mich ausruhen. Lass mich! In diesem Zustand hat der Mensch  kein Ziel. Stellen Sie sich vor, dass sich  die Situatiom ändert . Plötzlich bekam er die Möglichkeit   eine  interesante gut bezahlt Arbeitplätze zu gewinnen, die  er gerne hätte. Was ist los? Er hat geglaubt, dass er diese Arbeitplätze hat die Chanche zu bekommen. Sagen  wir an, er will ein Förster sein – und siehe, Sie, eine Arbeitsstelle, ein Forsthaus  wurde frei! Was geschieht in der Praxis? Zwei Dinge: Er hat jetzt ein Ziel. Es ist keine atemberaubende Vision, ein Förster zu sein, aber er glaubt, dass er bekommen kann. Wenn vorher zu ihm gesagt hätten: „Mache etwas!“ – er würde antwortete: „Lass mich in Ruhe, ich gehe nirgendwo hin…“ Jetzt er fragt: „Was soll ich tun, um die Arbeit zu bekommen und meinen Wunsch zu erfüllen? Muss ich irgendwo hingehen? Telefonieren? Ein Gesuch zu schreiben? Oder eine Prüfung abzulegen?  Das ist mir egal, ich werde alles tun, um die Stelle bekomme! “ Stellen wir uns jetzt vor, dass er den Fleck bekam. Er ist glücklich. Arbeit ist schön, aber herausfordernd und nicht einmal das Gehalt ist nicht zu hoch… Sein Selbstvertrauen steigt. Er will mehr. Zum Beispiel einen privaten Wald zu besitzen. Und damit er sein Ziel  erreicht, er ist vorbereitet alles dafür  machen.

Die vorherige Geschichte hat uns den Weg zu einer sehr wichtigen Sache  eröffnet und das ist das Wesen der Bekehrung, Jesus sagt:

„Glauben Sie, dass diese Galiläer mehr Sünder waren als andere Galiläer, als sie so gelitten haben?  Nein, sage ich euch, aber wenn ihr nicht umkehrt, ihr alle werdet genauso umkommen. Oder jene achtzehn Menschen, die bei Einsturz des Turms von Schi Loach erschlagen wurden meint ihr, meint ihr, dass nur sie Schuld auf sich geladen haben, alle anderen Einwohner von Jerusalem aber nicht? Nein, im Gegenteil, Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.(Lk 13,2-5).In beiden Fällen benutzt Jesus  das Wort Metanoia /für die Bekehrung/und er zeigt uns deutlich, ohne das die Erlösung findet nicht statt. Wir können den Umwandlungsprozess auf der Grundlage der früheren Reflexion definieren als: Der PROZESS der ÄNDERUNG des LEBENSZIELS AUF DEM GRUND DES GLAUBENS UND FOLGENDE ÄNDERUNG UNSERES DENKENS.

Normalerweise sind   unsere Lebensziele auf nahe  und irdischen Ziele konzentriert, wie zum Beispiel; Gesundheit, Frieden, Glück (natürlich irdisch) – und dann, obwohl wir, Christen, das wir  nicht sehr zugeben, das sind zum Beispiel: Geld, Eigentum, schönes Haus, Spaß und Hobbys…Himmel –  Wir wissen es gibt den Himmel, aber es kann nicht sagen , dass unser Ziel genau der Himmel wäre, oder das was  Paulus sagt: „Ich möchte sterben und mit Christus sein, und es wäre viel besser…“ (Flp 1.23). Umgekehrt der Tod ist eher für ns  eine Tragödie, eine tragische Loslösung des Menschen von dem, was er liebt, für das, was er lebt und was er mag. Seien wir ehrlich: Wir sind überzeugt, dass die Hauptsache/wichtigste Sachen/  auf dieser Erde geschieht. Der Himmel ist nicht das Hauptthema unseres Lebens. Hier leben wir unser wirkliches Leben, hier ist unsere wahre Heimat, unsere Herzen… Genau wie Jesus sagt: „Wo ist dein Schatz, da wird auch dein Herz sein…“ (Mt 6.21). Unser Schatz ist hier, auf der Erde.

Gott ist nur ein Helfer in diesem unseren Lebenssystem: Wir erwarten von ihm, dass er uns in diesen Angelegenheiten helfen wird. Wenn also jemand schon die heilige Messe schreiben ließ, dann in der Regel für „Gesundheit und Gottes Hilfe“. Damit zu erreichen, bedeutet natürlich vor allem, diese irdische -Ziele unseres Lebens zu erreichen. · WIR BIETEN ihm auch nur das an, was diese Ziele nicht bedroht. Es macht uns kein Problem zu beten und am Sonntag in die Kirche zu gehen. Aus diesem Grund müssen wir  uns auf  nichts verzichten. Und wenn ja, dann werden wir einfach nicht beten, oder wir gehen in die Kirche nicht, weil das mit den wichtigeren, wesentlichen Interessen unseres Lebens kollidiert. Um sich in der Kirche nach den Bedürfnissen Jesu Christi zu engagieren, Normalerweise tun wir das nicht. Wir sagen, dass wir nicht genug Zeit haben – mit anderen Worten: „Sorry, Gott, aber wir müssten die Dinge einschränken, die den Sinn unseres Lebens sind und das doch niemand von uns erwartet kann.“ Auch Gott nicht. Wenn wir mehr Geld haben, können wir etwas zur Kirche beitragen, wenn wir etwas Freizeit haben, können wir gelegentlich jemandem helfen – aber mehr von uns erwarte nicht! Man kann nicht ernsthaft denken, dass wir jetzt, wegen etwas so Unbedeutendem wie dem Christentum, werden wir unsere  Lebensziele einschränken, etwas für das Christentum  opfern oder  einfach unsere Ziele zu korrigieren  “ Vielleicht fühlen Sie sich jetzt empört, aber hören Sie auf Ihr Innere, aufrichtig  und ehrlich – und Sie werden  so eine ähnliche Stimme dort hören! BEKEHRUNG bedeutet dann das wozu uns der heilige Apostel Paulus lädt ein. Ihr seid mit Christus auferweckt, darum strebt nach dem, was im Himmel ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt. Kolosser 3,1.

Plötzlich merken wir, dass es am Horizont etwas Großes gibt. Atemberaubend. Erhaben und schön: Jesus Christus. Himmel. Reich Gottes. Damit bei uns die Bekehrung werden, muss die Erreichung des Gottes Reiches  das Hauptziel unseres Lebens werden.

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