Donnerstag der 5.Woche Mk 7,24-30

Jesus, der die Bitte, einer heidnischen Frau erhörte, sei mit euch.

Wie ist der Glaube lebensfähig ist! Obwohl die Städte Tyrus und Sidon jenseits der Grenzen Israels lagen, hörten die Menschen dort von den Wundern Jesu. Deshalb kommt eine Frau zu ihm. Ihre Tochter wurde von einem bösen Geist geplagt, und ihre einzige Hoffnung war dieser jüdische Zauberer.

Jesus, du bist zu allen Menschen gut gewesen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast allen Liebe geschenkt, die zu dir  kamen. Christus, erbarme  dich unser.

Du wolltest alle Menschen zum  Vater führen. Herr, erbarme dich  unser

Es war ein sehr mutiger Schritt. Schließlich sollten Frauen aus ihrem kulturellen Umfeld überhaupt nicht mit Fremden sprechen. Sie war sogar „griechisch, syrophenisch“ (Mk 7: 26), und dies bedeutete für die Juden, dass sie eine unreine Heidin war. Aber seine Worte schreckten sie überhaupt nicht ab. Nur dadurch haben sie die Entscheidung, sich auf ihn zu verlassen, weiter gefestigt. Die Frau gab nicht auf. Sie antwortete Jesus demütig, aber mutig: „Herr, auch die Welpen unter dem Tisch fällt etwas von dem Brot  ab, das die Kinder essen“ (Mk 7,27-28).

Und siehe, wir haben ein Modell des Glaubens, das immer wahr ist. Eine Frau, die nicht entmutigt ist, den Messias zu suchen, weder ihren niedrigen sozialen Hintergrund noch  einmal die erste Reaktion Jesu. Und sie enttäuschte nicht, denn als sie nach Hause zurückkehrte, „fand sie das Mädchen auf ihrem Bett; und der böse Geist war weg „(Mk 7,30). Die Haltung der Frau steht in scharfem Kontrast zu der Härte der Herzen der Pharisäer, von denen wir  gelesen haben, dass sie Jesus  ermahnten, dass er sich  nicht an die Überlieferung der Alten halte (7,1-13). Die Frau stellte sich auf ihre eigene Weise gegenüber  menschlichen Vorurteilen  – ebenso wie Jesus gegenüber den traditionellen  Einstellungen der Pharisäer – und bewies damit die Echtheit ihres  Glaubens. Keiner von uns sollte sich unwürdig fühlen, sich Jesus zu nähern. Hier liegt die Schönheit der Botschaft des Evangeliums. Dank Jesus haben wir alle Zugang zum Thron Gottes, der unsere Sünden auf sich genommen und uns von ihnen und vom Tod befreit hat, und niemand wird aus seinen mächtigen Armen fallen. Lasst uns diesen Tag mit großem Vertrauen in die Liebe  Jesu verbringen.

Wenn wir Gott unseren Vater nennen dürfen, dann müssen wir  alle Menschen als  unsere  Brüder und Schwestern anerkennen  und annehmen. So beten wir:

In seinem Leben  und Sterben  hat Jesus den Sold  der  Sünde  bezahlt. Er ist  der Friede  den uns  der Vater  schenkt. So bitten wir:

Herr, mach mich zu  einem  Werkzeug  deines Friedens.

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