Montag der 1. Fastenwoche Mt 25,31- 46

Jesus, der sagte Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es  einem der   Geringsten  dieser  meiner  Brüder getan habt, habt  ihr  es  mir getan, er sei  euch 

Erinnerst du dich aus den Lektionen der Religion an die Taten der körperlichen Barmherzigkeit? Wenn nicht, werde ich Sie daran erinnern: die Hungrigen füttern, durstig, nackt füttern, die Reisenden kleiden, die Gefangenen kaufen, die Kranken besuchen, die Toten begraben. Wir können selbst sehen, dass die Worte der Werke der Barmherzigkeit, die wir in den Lektionen der Religion gelernt haben, dem heutigen Evangelium entsprechen, das wir gerade gelesen haben.

Jesus,du  wirst zum  Gericht kommen. Herr, erbarme dich unser dich unser.

Du wirst dich im Gericht zu  erkennen geben. Christus, erbarme dich unser.

Du wirst aufnehmen, die dir  gedient haben. Herr, erbarme, erbarme dich unser

Im Leben begegnen wir verschiedenen menschlichen Schicksalen. Einige inspirieren uns, andere zwingen uns, über die Schwierigkeiten nachzudenken, die manche Menschen haben. Wir wissen, dass es nicht nur um materielle Hilfe geht, den Armen, Kranken, Bedürftigen zu helfen. Es geht darum, ob ich einen Armen, Reisenden, Kranken, Verurteilten … in mein Leben lasse und ob ich mich darauf einlasse.

Das Betreten einer bedürftigen Person bedeutet nicht, sie an ihr schwieriges Leben oder ihre Armut, ihr Versagen oder ihre Krankheit zu erinnern, sondern sie als Haushaltsgast, als Familienmitglied zu behandeln. In diese Beziehung einzutreten bedeutet, sich zu treffen – zu berühren, Lebensgeschichten zu hören und schwierige Lebenssituationen zu teilen. Es wäre großartig, wenn jeder von uns auf seinen kranken oder auf andere Weise verzweifelten Nachbarn achten würde. Oft tragen sogar Menschen, die heimlich in unserer Nähe leben, ihre täglichen Probleme. Einige sind möglicherweise nach einem Arbeitsplatzverlust, einer Verletzung oder einer Krankheit und befinden sich in Not. Manchmal reicht es aus, Zeit für sie zu finden, zu sprechen und ihre Probleme anzusprechen.

Wir leben in einer Welt, in der immer mehr arm sind, auch in reichen Ländern. Sie sind in jedem, auch im reichsten Land. Wenn wir heute wirklich Christus begegnen wollen, müssen wir als Reaktion auf die sakramentale Gemeinschaft in der Eucharistie auch seinen Körper in den gequälten Körpern der Armen, Kranken und Hungrigen berühren. Der in der Eucharistie zerbrochene Leib Christi kann wieder in den Gesichtern und Personen der schwächsten Brüder und Schwestern gefunden werden, indem wir ihnen unsere Liebe und Aufmerksamkeit schenken.

Die Worte des Heiligen Bischofs John Goldstein sind immer noch aktuell: „Wenn Sie den Leib Christi ehren wollen, verachten Sie ihn nicht, wenn er nackt ist. Verehre den eucharistischen Christus nicht mit Seidengewändern, wenn du außerhalb des Tempels diesen zweiten Christus übersiehst, der unter Kälte und Nacktheit leidet “(Hom. In Matthaeum, 50, 3: PG 58).

In den heutigen Evangelien sind wir eingeladen, den Bedürftigen die Hand zu geben, die Kranken zu besuchen und den Hungrigen zu essen zu geben. Mit einem Wort, um sie zu treffen, in ihre Augen zu schauen, sie zu umarmen, ihnen zu helfen, die Wärme unseres Interesses zu spüren und die Einsamkeit loszuwerden. Ihre ausgestreckte Hand ist auch eine Einladung an uns, unsere Sicherheit und unseren Komfort aufzugeben und den Wert anzuerkennen, den Armut an sich hat.

Einmal beschwerte sich ein reicher Mann bei einem Freund: „Die Leute mögen mich nicht, sie sagen, ich bin ein Geizhals. Aber ich habe im Testament, dass ich nach dem Tod all meine Besitztümer den Armen und Kranken gebe … also was wollen sie sonst noch? “ Ein Freund lächelte und sagte: „Dann muss man eine Geschichte über eine Kuh und ein Schwein hören. Das Schwein sagt zu der Kuh: „Die Leute reden nur über dich, loben dich dafür, dass du Milch gibst. Dabei gebe ich ihnen viel mehr: Fleisch, Salbe, Leder für Taschen und Handschuhe, Borsten, sogar Knochen werden verwendet und verachtet. Warum? „Die Kuh dachte einen Moment nach und sagte dann:„ Vielleicht liegt es daran, dass ich noch während des Lebens gebe.

Jesus Christus ging seinen Weg bis zum Tod am Kreuz um Gottes Willen zu  erfüllen. Im Vater unser hat er  uns  gelehrt  er  uns  gelehrt zu  beten, dass Gottes Wille geschehe. So beten wir mit seinen Worten.

Am Kreuz hat uns Jesus mit  Gott versöhnt. So können wir im Frieden mit Gott und  auch  im Frieden  miteinander leben. Deshalb bitten  wir.

Nicht nur  vom Brot lebt der Mensch,sondern  von  jedem  Wort, das aus  Gottes  Mund  kommt.

 

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