Donnerstag der 5.Woche Joh,8,51-59

Jesus,der sagte:Wahrlich, wahrlich ich sage euch.So jemand mein Wort wird halten, der wird den Tod nicht sehen ewiglich,er sei mit euch.

Als Moses Gott in seinem brennenden Namen nach seinem Namen fragte, antwortete Gott: „Ich bin, wer ich bin“ (Ex 3:14), was wir so  übersetzen könnten: „Ich bin, was ich sein will.“ Aber keine Übersetzung ist perfekt, denn wie der Katechismus der katholischen Kirche sagt: „Sein Name ist geheimnisvoll, wie das Geheimnis Gottes selbst … der das ist, was wir verstehen oder aussprechen können, und unendlich übertrifft“.

Jesus, du hast uns ewiges Leben verheißen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns  den Willen des Vaters offenbart. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns den Weg  zum Vater gewiesen. Herr, erbarme dich unser.

Und indem Gott Mose seinen Namen sagte, gab er den Israeliten ein kostbares Geschenk: die Offenbarung seiner göttlichen Natur und seine dauerhafte heilsame Gegenwart. Einige Jahrhunderte später erkannten viele Juden, die stolz darauf waren, Nachkommen Abrahams und Jünger Moses zu sein, nicht, dass Jesus Gott unter ihnen war (Johannes 8: 33, 39; 9, 28). Abraham nahm Gottes Verheißung im Glauben an und freute sich, dass sie erfüllt werden würde. Leider verspotteten ihn viele, die den lang erwarteten Messias trafen, und empfingen ihn nicht.

Aber Jesus gab den Skeptikern eine überraschende Antwort: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe denn Abraham ward, bin ich“ (Joh 8,58). Er zitierte direkt aus dem Buch Exodus – Worte, deren Bedeutung von denen, die auf Jesus hörten, perfekt verstanden wurde – und gestand sehr offen seinen göttlichen und übernatürlichen Ursprung. Ich bin Ich bin seit Abraham bei euch. Ich bin derjenige, der Leben, Segen, Frieden und Erlösung bringt. Glaub an mich. Folge mir. Vertrau mir. Dies sagte Gott zu Mose auf dem Berg Horeb. Genau das möchte Jesus uns heute sagen. Er möchte uns durch die Kraft seiner Offenbarung davon überzeugen, dass er das alles gut für uns geplant hat. Auf dem Berg Horeb brachte Gott Mose vor sein Angesicht. Als Moses den brennenden Busch sah, konnte er nicht einfach seine Schultern beugen und weggehen; er fühlte, alsob würde ihn etwas Übernatürliches dorthin zogen, und er folgte ihm einfach. Jesus ist auch im Himmel, aber gleichzeitig ruft er uns und zieht uns zu sich. Er möchte uns jeden Tag die Geheimnisse seiner Liebe und seines Heilsversprechens offenbaren. Jeden Tag möchte er uns zu sich erheben und uns versichern, dass er in der Fülle des Wesen  ist, ich bin wer bin ich. Was für einen liebenden Gott haben wir!

Jesus Christus, der in der Herrlichkeit Gottes lebt, tritt für uns ein beim Vater. Voll Vertrauen beten wir, wie er uns gelehrt hat.

Unser Herr Jesus Christus hat den Heiligen Geist gesandt, damit wir seine Zeugen sind und allen Völkern seinen Frieden bringen, Deshalb bitten wir.

Ich bin bei euch alle Tage bis zum Tage der Welt.

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