Freitag der 2. Osterwoche Joh6,1-15

Jesus, von dem die Menschen sagten, das ist wirklich  der Prophet, der in die Welt  kommen  soll, er sei mit euch.

Haben Sie sich jemals krank gefühlt, als Sie stehend oder hastig gegessen haben? Unser Körper verlangt, dass wir sitzen und uns ausruhen, während wir essen und Nahrung verdauen. Gleiches gilt für unsere geistige Verdauung. Wir müssen langsamer werden und uns entspannen, damit Jesus unsere Seelen ernähren kann. „Spirituelle Übelkeit“ manifestiert sich, wenn wir beim Marsch beten. Wir sind oft müde vom Druck des Alltags. Obwohl wir täglich beten, wählen wir möglicherweise nicht die am besten geeignete Tageszeit, um dem Herrn zu begegnen. Die Erfahrung zeigt uns, wie schwierig es ist, auf Gottes Stimme zu hören und in seiner Liebe zu ruhen, wenn wir den ganzen Tag in Hektik leben.

Jesus, du hast die Not der Menschen mitgetragen. Herr, erbarme dich unser. 

Du hast den hungernden Brot  gegeben. Christus, erbarme dich unser.

Du selbst bist das Leben und Wachstum  deiner  Kirche. Herr, erbarme dich unser. 

Die Menschen, die Jesus ernährte, folgten ihm zum Fuße des Berges und sehnten sich danach, Antworten auf ihre Fragen zu finden: Was ist der Sinn des Lebens, wo sollen wir die Hoffnung zu suchen? Sie sehnten sich danach, Gottes Liebe persönlich zu treffen. Alles störte sie. Einige waren krank, andere zu arm. Andere fanden es schwierig, von Tag zu Tag ziellos zu leben. Jesus kannte alle ihre Bedürfnisse und befriedigte sie in jeder Hinsicht. Er befahl ihnen, sich zu setzen und auszuruhen, damit er sie sättigen  konnte. Er gab ihnen Essen, damit er sie  auf dem Heimweg  stärkt. Jesus heilte sie  körperlich, geistig und emotional.

Auch nach zweitausend Jahren ist das Leben schwer. Es ist voller Leiden um uns herum. Jeder beschwert  sich an etwas und spürt den Druck der Umwelt. Es kann uns sehr leicht passieren, dass unsere Gedanken wandern, selbst wenn wir versuchen, friedlich zu sitzen und zu beten. Und doch bittet uns Jesus, uns zu setzen, uns zu beruhigen und Frieden von ihm zu erhalten. Vorstellungskraft kann uns im Gebet helfen. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen mit Jesus und den Aposteln am Fuße eines Hügels. Jesus schaut zum Himmel und bittet den himmlischen Vater, das Brot und den Fisch zu segnen. Dann kommt einer der Apostel zu Ihnen und bietet Ihnen so viel Essen an, wie Sie möchten. Erlaube Jesus, dich mit Frieden und Freude zu erfüllen, weil er versprochen hat, dir in jeder Not zu helfen.

Im Vaterunser beten wir; vergib uns  unsere Schuld, wie auch vergeben unseren Schuldigern. So lasst  uns  vertrauensvoll  zu dem beten, der uns durch Jesus vergeben gelehrt  hat. 

Jesus, hat uns den Frieden gebracht. Um diesen Frieden bitten wir.

Jesus, du bist Kraft unserer Hoffnung, Ziel unseres Weges.

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