Freitag der 4. Osterwoche Joh 14,1-6

Jesus, der sagte: Euer Herz werde nicht bestürzt, er sei mit euch.

Marga ritte Higginson schrieb einen Bericht über den Krieg in Jugoslawien und gewann den Pulitzer-Preis für die beste Arbeit. Es beschreibt die Geschichte von Soldaten, die nach einer langen Belagerung in ihrer schwierigen Situation hungrig, gefroren und psychisch krank sind. Der Schriftsteller fragt einen von ihnen: „Wenn ich Gott wäre und dir geben könnte, was du willst, was würdest du am meisten wollen?“ – Ein Soldat, regungslos und völlig erschöpft, antwortete: „Gib mir bitte morgen.“ Ich möchte leben, Gott helfe mir.

Jesus, du bereitest uns den Platz beim Vater. Herr, erbarme dich unser.

Du wirst uns heimholen in die  himmlische Wohnung. Christus, erbarme dich unser.

Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Herr, erbarme dich unser.

Es gibt viele Wohnungen im Haus meines Vaters. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dir gesagt, dass ich einen Platz für dich vorbereiten würde? Thomas sagte zu ihm: „Herr, wissen wir nicht, wohin du gehst, wie können wir den Weg kennen?“ Jesus antwortete ihm: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Durch Christus geht er zum Vater. Er kam, um uns zu zeigen, wie wir sicher in den Himmel kommen können. Er war früher dort, nach seiner Auferstehung. Jesus will unser Ziel sein. Seine Liebe zu uns zeigte sich im Opfer am Kreuz. Sein offenes Herz bietet viel Gnade und Barmherzigkeit. Darin liegt unsere Hoffnung auf ewiges Leben.

Was kann Liebe tun? Das an Leukämie erkrankte junge Mädchen wurde von Ärzten zu Tode abgeschrieben. Sie lebte noch. Jeden Tag kam mein Vater und sie wartete, sprach mit ihm. Er streichelte ihre Hand und sie sehnte sich Tag für Tag danach, bei ihm zu sein. Die Ärzte konnten es nicht anders erklären, nur durch die Kraft der Liebe. Und was ist mit Gottes Liebe zu uns? Ist sie nicht stärker als die menschliche Liebe? Herr Jesus, bitte gib uns die nötige Kraft, um deinem Weg zu folgen, immer deine Wahrheit zu sagen und ein Leben voller guter Werke zu führen und so den Himmel für den Vater zu erreichen.

Die ersten Christen verharrten zusammen einmütig Gebet. Wir beten wie es uns  Jesus  Christus  gelehrt hat.

In uns  ist  Jesus Christus  verherrlicht und  in ihm haben wir  Gemeinschaft  mit  dem Vater.  Deshalb  bitten wir.

Ich  bitte dich, Vater, lass sie  eins sein, wie wir  eins sind.

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