Montag der 7. Osterwoche Joh 16,29-39

Jesus sagte: Ich bin nicht allein, den  der Vater ist bei mir,er sei mit  euch.

Es ist ein erstaunlich gutes Gefühl, wenn ein Mensch in Schwierigkeiten gerät, wenn er Hoffnungslosigkeit, Angst oder sogar Verzweiflung bekommt und sich auf jemanden neben ihm stützen kann. Es ist erstaunlich, wenn jemand  ihm Hoffnung gibt, wenn sie die notwendigen Worte aus seinem Mund hört: Hoffnung! Jesu Worte sind eine wunderbare Verstärkung für einen Menschen, der glaubt, und wir können das aus dem Evangelium spüren, wenn Jesus zu den Aposteln sagt: „In der Welt habt ihr Trübsal, aber Vertrauen; ich habe die Welt überwunden“ (Joh 16,33).

Du hast den Unglauben der Menschen beklagt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast  Zeugnis gegeben von  der Macht des Gebetes. Christus erbarme dich unser.

Du  hast  die  bösen Geister mit deinem Wort bezwungen. Herr, erbarme dich unser.

Jesus gab viele Erklärungen nur den Aposteln. So bereitete er sie vor, damit auch sie eines Tages in die Welt hinausgehen und seine Lehren an andere weitergeben könnten. Er erklärte den Aposteln viele Dinge, und obwohl sie sie nicht sofort verstanden, erklärten er ihnen alles, dass er nicht nur in Gleichnissen zu ihnen sprach, durch bekannten Lebensbeispielen wie zum Beispiel über  den guten Hirten, den verlorenen Schafen, sondern auch offen. Er erzählte ihnen von seiner Beziehung zwischen ihm und dem Vater, dessen Willen er hier auf Erden beschlossen hatte. Er erzählte ihnen auch von dem Leiden, das ihn erwartete, aber auch von seinem Abschied von dieser Welt. Die Apostel konnten überzeugt sein, dass Jesus auch in ihre Herzen sehen konnte. Er muss sie nicht fragen, worüber sie unterwegs gesprochen haben. Er ist schließlich der allwissende Gott. Deshalb sagen sie heute sogar im Evangelium zu Jesus: „Jetzt wissen wir, dass du  alle Dinge  weißt und du bedarfst nicht , dass dich  jemand frage, darum  glauben wir“, dass  du von  Gott  ausgegangen bist (Joh 16,30).

Die Apostel überlegten nach und nach, was Jesus ihnen beigebracht hatte, und diskutierten alles, was um Jesus herum geschah. Und so konnten sie sagen, dass Jesus wirklich aus dem Vater hervorgegangen ist und zum Vater zurückkehren wird. Als Jesus Petrus fragte: „Wer glaubst du, bin ich? Petrus antwortete: „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes“ (Mt 16,15-16). Es war die Zusammenarbeit des Petrus mit dem Heiligen Geist, durch die Gott der Vater ihm dies offenbarte. Somit besteht ein allmählicher Glaube an die Apostel. Aber ihr Glaube ist noch nicht endgültig. Wir wissen, dass sie an Christus glauben, und wenn die Prüfung über sie kommt, werden sie enttäuschen. Peter bestreitet, die anderen zerstreuen sich. Wenn wir es mit menschlichen Augen betrachten, sagen wir, dass es nicht ungewöhnlich ist. Immerhin ist uns etwas Ähnliches passiert oder kann uns passieren. Seien wir nicht zu sicher.

Wir mögen denken, dass wir gut sind und dass uns nichts passieren kann, um Jesus zu verraten, weil wir Erfahrung haben, unser Alter, unsere Position, und deshalb werden wir nicht sündigen, und wir werden nicht lange gehen müssen und unser Stolz wird klingen – und der Fall wird folgen. . Heute müssen wir erkennen, dass nur Gott treu ist! Der Herr Jesus kennt uns besser als wir uns kennen können, weil er den Menschen geschaffen hat. Der Herr Jesus wusste von unseren Schwächen, aber auch, dass der Mensch ihn verraten, verlassen und verleugnen würde. Und doch wird Gott treu bleiben. Im Evangelium bietet er uns seine Liebe an, auf die wir hoffen können. Er steht bei uns. Er ist immer bereit, einzugreifen, zu helfen, uns zu beschützen, bitte, wahr, wenn unsererseits ein guter Wille besteht. Mit anderen Worten, wenn wir an Jesus glauben und versuchen, in seinem Zeichen zu leben, werden wir die Welt überwinden.

Jesus überwand die Sünde durch eine kurzlebige Niederlage, als die Menschen dachten, sein Tod am Kreuz sei das Ende von allem. Es war tatsächlich der Sieg Jesu, der Sieg Gottes über die ganze Welt. Sein Tod über all das Böse und die Sünde in der Geschichte. Und das stärkt uns, auf Christus zu hoffen. Damit unser Leben niemals in eine solche Gasse des Lebens gerät, dass wir denken würden, dass er uns nicht mehr helfen kann, kann er es nicht und wir kümmern uns nicht einmal darum … Und doch sind heute die Worte, die wir gerne annehmen, klar. Ich hoffe auf dich, Herr! Wir hoffen, dass er unsere Sünde überwinden wird. Er vergibt uns, gibt uns seine Freundschaft, seine Liebe zurück. Er liebt uns mehr als wir ihn lieben, und doch will er heute wieder unsere Entscheidung. Es ist ein wunderbares Gefühl, in Frieden mit Gott zu leben.

Da sich der Vater, der Herr des Himmels und der Erde, in seinem Sohn offenbart hat, wagen  wir  zu  ihm zu  beten.

Mit der Last  und Not unseres  Lebens gehen wir  zum Herrn und bitten um die Ruhe und  den Frieden.

Selig, die ausharren unter der Last ihres Lebens und Ruhe finden bei dem, der gütig und selbstlos  ist.

Dieser Beitrag wurde unter Andere veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.