Montag der 11. Woche im Jahr Mt 5,38-42

Jesus, der sagte, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Bösen, er sei mit euch.

Widerstehe nicht dem Bösen »Mt 5,39.

Denkt das Jesus wirklich ernst? Und was die  Terroristen? Und was sollen wir  mit einem Nachbarn machen, der mich immer  beleidigt und böse  auf mich ist? Selbst wenn Jesus nur sagte, dass wir nicht böse auf die Menschen sein würden, die uns verwundet hatten, wären seine Worte für uns schwer zu akzeptieren. Erwartet er wirklich, dass ich meine anderen Wangen zum  Schläge darbiete?

Jesus, du hast für deine Mörder  gebetet. Herr, erbarme dich unser.

Du hast Böses mit  Gutem  vergolten. Christus, erbarme dich  unser.

Du hast uns in deine  Nachfolge gerufen. Herr, erbarme dich unser.

Wir können es zugeben: Es ist eine schwierige Lehre. Aber wir können sie  nicht ignorieren. Jesus hat sie auch nicht umgangen. Ohne schwach auszusehen, zeigte er, dass solch radikale Vergebung möglich war. Sein Frieden und seine Standhaftigkeit, als Jesus  nicht verstanden, und ihn  verleumdeten und verfolgten, war vielleicht der Hauptgrund, warum er seine Anhänger und uns so beeindruckte. „Wie kann ich so sein?“, fragen wir . Die Antwort ist einfach, aber herausfordernd: Wenn wir lieben. Die Liebe half Jesus, der Schwierigkeit zu widerstehen, das Königreich zu verkünden. Die Liebe erlaubte ihm zu vergeben, selbst wenn er am Kreuz hing. Liebe – sowohl das Verlangen als auch die Entscheidung zu vergeben – bildete die Grundlage für alles, was er sagte und tat.

Wie können wir also Jesus nachahmen? Wir können ständig beten, von seinem göttlichen Blick erfüllt zu werden. Wenn wir andere Menschen mit den Augen der Barmherzigkeit betrachten, können wir die Neigung zur Rache überwinden. Wir können mindestens einen Akt der Barmherzigkeit gegen jemanden versuchen, der uns diese Woche verletzt oder beleidigt hat. Wir können den Eingebungen des Heiligen Geistes genauer folgen – insbesondere denjenigen, die komplexe Beziehungen beinhalten. Das Beten und Fürbitten für die Menschen, die uns verletzt haben, kann uns helfen, eine Haltung der Vergebung zu entwickeln, weil uns vergeben wurde. Wie viel Anstrengungen  erfordern diese kleinen Schritte! Und wie groß ist die Gnade, die Gott uns geben will! Er schüttete seinen Geist aus, um das Unmögliche möglich zu machen. Wir müssen uns nur bemühen. Wir wissen, dass derjenige, der eine gute Arbeit in uns begonnen hat, wird er auch sie vollendet.

Da wir angewiesen sind, in aller Not den Vater zu bitten, wagen  wir, zu ihm zu beten.

Das  Himmelreich ist nahe und  verkündet uns  den Frieden. Deshalb  dürfen  wir  den Herrn bitten.

Selig, die dem Guten Hirten folgen dürfen, wenn er kommt, die Ernte heimzuholen.

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