Heiligstes Herz Jesu, Mt 11,25-30

Das Herz Jesu, die unbesiegbare Kraft, sei mit euch.

Hl. Gertrude, genannt der Große, sah einmal in der Vision des hl. der Apostel Johannes. Sie fragte ihn, warum er das Geheimnis des Herzens des Herrn Jesus in seinem Evangelium nicht offenbart habe, da es auf seiner Brust ruhte. Der Heilige antwortete angeblich, seine Aufgabe sei es, das Geheimnis des inkarnierten Wortes zu enthüllen. Und wenn die Liebe schwindet, offenbart der Herr Jesus selbst das Geheimnis seines Heiligen Herzens, um die ganze Welt mit göttlicher Liebe zu entzünden.

Herr Jesus Christus, dein Herz ist ein Zeichen für die Liebe, mit der du unser  Leben begleitest. Herr, erbarme dich unser.

Wer dir vertraut,  erfährt deine Gegenwart. Christus, erbarme  dich.

Wer dir  nachfolgt, der muss den Weg der Liebe gehen. Herr, erbarme dich unser

Dies geschah 400 Jahre später, als der Herr Jesus dem hl. Margit Alacoque: „Mein göttliches Herz ist so erfüllt von Liebe zu Menschen und insbesondere zu dir, dass es die Flammen heißer Liebe nicht mehr in sich tragen kann, sondern sie durch Menschen manifestieren, Menschen offenbaren und sie mit dem kostbaren Reichtum bereichern muss, den es in sich verbirgt. … „Dieses göttliche Herz Jesu kann allen Menschen auf der ganzen Welt Liebe schenken. Er vergibt allen, die ihn beleidigt, gedemütigt und beschämt haben. die hart arbeiten und überwältigt sind, und ich werde dich stärken … „(Mt 11,28). Er bietet seine göttliche Liebe allen müden, verlassenen und verzweifelten Herzen an. Deshalb rufen wir ihn und die Kirche auf: „Das Herz Jesu, eine unbesiegbare Kraft, hat Barmherzigkeit und Erlösung mit  uns.“

In den 1930er Jahren gab es in Amerika einen Kampf um den Schutz vor Alkoholismus und seiner übermäßigen Verbreitung. Dieser Kampf scheiterte schwer, weil die Mafios, die davon profitierten, Verbündete sogar unter der Polizei bestochen hatten. Sie blockierten die Wirksamkeit der Interventionen und deckten häufig die identifizierten Personen ab. Zu dieser Zeit kamen ehrliche Polizisten zusammen, die beschlossen, das Gesetz durchzusetzen und nicht Bestechung oder Drohungen zu erliegen. Viele von ihnen bezahlten mit ihrem Leben, aber sie konnten nicht gebrochen werden. Bis heute hat ihre Erinnerung einen schönen Namen: unbestechlich. Der göttliche Erretter in seiner Güte bot allen Staaten große Verheißung und Segen. Die „Zwölf Verheißungen des Herzens Jesu“ sind ein Geschenk des Herzens Christi, das den unzweifelhaften Willen Jesu zum Ausdruck bringt, den unermesslichen Reichtum seines Herzens auf alle zu schütten, die ihn anbeten. Die heilige Gertrud, die der Erretter als Vertrauten seines göttlichen Herzens erwählte, lebte nicht viel auf dieser Erde Sie hat so viel getan, dass sie den Himmel verdient hat. Sie hat sich vor allem bei der Erfüllung ihrer Statuspflichten hervorgetan. Sie wurde von der Liebe zu Gott ,,gefressen“ verbrannt, die sie in die Liebe für alle übertragen wollte. Lassen wir uns auch keine Angst haben, uns zu  dieser Quelle zu nähern. Wir werden nicht nur unbestechlich, sondern auch unbesiegbar sein. Dies war Paulus bereits bewusst, als er schrieb: „Wenn Gott für uns ist, wer ist gegen uns?“ (Röm 8,31).

Wilhelm Busch (in dem Buch Jesus Our Destiny) präsentiert einen Brief eines jungen Soldaten, eines Christen, der während des Zweiten Weltkriegs in Russland gefallen ist. Der Brief sagt ungefähr so: Es ist schrecklich um uns herum! Wenn die Russen aus ihrem Quartier schießen, kommt Panik auf uns alle. Und der Winter! Und der Schnee! Schrecklich! Aber ich habe überhaupt keine Angst. Selbst wenn ich fallen müsste, wäre es wunderbar: dann wäre ich einer in Herrlichkeit. Hier endet der Kampf – ich werde meinem Herrn von Angesicht zu Angesicht begegnen und von seiner Herrlichkeit umgeben sein. Ich habe nichts dagegen, hierher zu fallen. Sv. Gertrude von Helfa, die Große Jungfrau genannt, wurde 1256 in Eisleben, Thüringen, geboren. Als Mädchen wurde sie in das Zisterzienserkloster in Helfa aufgenommen. Es war geprägt von tiefer eucharistischer Frömmigkeit.

In ihren Schriften finden wir die offensichtlichen Wurzeln der Ehrfurcht vor dem Heiligen Herzen Jesu. Sie starb am 17. November 1301. Sie hatte auch keine Angst vor dem Tod, weil sie Jesus kannte, der Hoffnung auf ewiges Leben gibt! Der Psalmist war sich dessen bereits bewusst, als er schrieb: „Gott ist unsere Zuflucht und Stärke und die sicherste Hilfe bei der Trübsal. Deshalb haben wir keine Angst, obwohl die Erde zittert und die Hügel auf den Meeresboden fallen „(Ps 45: 2-3). Deshalb sind auch wir uns bewusst, dass unser Gott“ unsere Zuflucht „ist (Ps 46: 8; 12). Durch unsere „Schirmherrschaft“ (Ps. 58:10) und unsere „Beschützer“ (Ps. 58:18) können wir  mit der Kirche mit Sicherheit anrufen: Mächtiger Herr, bleib bei uns! „(Eucharistische Hingabe II.).

In Jesus Christus hat Gott sein Herz für uns geöffnet. In ihm schenkt er uns seine Liebe. Wir beten mit den Worten Jesu.

Jesus Christus will unsere Sünden und Lasten von uns nehmen und uns seinen Frieden schenken. Deshalb bitten wir.

Ein  Soldat stieß mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floss. Blut und Wasser heraus.

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