Hl. Klara von Assisi, Mt 18,1-5, 10.12-14

Jesus, der sagte: Ebenso ist es nicht der  Wille eures  Vaters, dass eins  dieser  Kleinen  verloren  gehe, er sei mit euch.

Liturgische Erinnerung an Hl.Klara von Assisi  überleben wir am 11. August. Sie stammte  von der  Stadt Asissi und folgte  unserem Herrn Jesus Christus nach dem Vorbild des hl. Franz von Asissi.

Jesus, du hast uns  gerufen, zu tun, was  deinem Willen enspricht. Herr, erbarme dich unser. 

Du  bist unser  Lehrmeister auf  dem  Weg des  Kreuzes   und  der  Buße. Christus, erbarme dich unser. 

Du wirst  kommen, dein Wort von  uns  zurückzufordern. Herr, erbarme dich unser.Bei der Gelegenheit 800 Jahres ihrer Bekehrung erteilte Papst Benedikt XVI.  vollkommene Ablässe, diejenigen  , die die  Kirche der heiligen Klara besuchen unter üblichen  Bedingungen. Heilige Klara gründete die Ordnung Klarissen.

Die Schwestern dieser Orden befinndet sich in der Slowakei in Bratislava, dann in Brünn – Soběšice oder in Wien – Maria Enzersdorf, in Krakau oder in Paderborn, Deutschland, wo es auch Schwestern aus der Slowakei gibt.

Obwohl es uns nicht möglich ist, diese Orte zu besuchen, laden uns das liturgische Gedächtnis und das Jubiläum ein, geistlich an den Freuden der Konvertiten teilzunehmen. Lasst uns Hl. Klara bittet um diese Gnade.

Aus dem Leben der hl. Klara
Als der heilige Franziskus, der elf oder zwölf Jahre älter als Klara war, sich bekehrte und nach dem Evangelium lebte, war sie noch ein Kind. Sie hatte viel über ihn gehört. Sie kam in die Kathedrale von San Rufino, um seine Predigten zu hören. Je älter sie wurde, desto mehr verspürte sie ein Verlangen nach Heiligkeit in ihrem Herzen. Der Moment kam, als sie den heiligen Franz fragte, ob  sie seinen Weg gehen konnte. Es war keine leichte Entscheidung, sowohl für ihn als auch für sie.

Klara entschied schließlich am Mai Sonntag 1211. Sie verließ ihr Geburtshaus und verließ das Haus durch das Tor, das sich nur während des Krieges öffnete und von Säulen und Steinen blockiert wurde. Dann rennt sie in einer dunklen Nacht nach Porciunkula, wo Brüder mit brennenden Fackeln ihr gegenüber kamen und sie als Schwester begrüßten. Sie betraten eine kleine Kirche, in der Clara alle ihre Ornamente vor den Altar stellte. Dann aus den Händen von Hl. Franz empfing sie die arme Tunika. Sie ließ sich die Haare schneiden und wurde auf diese Weise eine bescheidene Dienerin des armen Christus, eine Schwester und Tochter des hl. Franziskus. 

Franziskus  liebte sie ebenso wie die anderen Schwestern, die im Kloster von San Damian lebten. Johannes Paul II in seinem Brief an die Armen Clares anlässlich des 800. Geburtstages von St. Klára, ihre Gründerin, schreibt: Katarína Sienská ist eine Heilige, die voller Gefühle gegen das Blut Christi ist. Terézia Avilská nähert sich den Füßen des großen Königs der inneren Burg, St. Teresa von Lisieux geht ein wenig mit der Einfachheit des Evangeliums und St. Klára ist eifrig in ihrer Liebe zu den Gekreuzigten, denen sie voll und ganz ähnlich sein möchte. Am Ende ihres Lebens sagte Klara zu ihrem Bruder Reinold: Liebster Bruder! Seit ich die Gnade unseres Herrn Jesus Christus durch seinen Diener Franziskus erkannt habe, war keine Anstrengung schwer, keine Reue, keine schmerzhafte Krankheit.

Hl. Klara trug nicht wie František die Wunden des Gekreuzigten an ihrem Körper, aber wie er wurde ihr Herz an das Holz des Kreuzes genagelt. Als sie die Kranken segnete, hielt sie ihre Krankheiten von ihnen fern. Sie multiplizierte das Brot für 50 Schwestern mit dem Kreuzzeichen. Die „Blumen“ erzählen auch von einem Wunder, als sie das Brot in Gegenwart von Papst Gregor IX. Reproduzierte, der sie bat, das Brot zu segnen. Als sie die Brote segnete, erschien auf allen ein deutliches Zeichen des Kreuzes. Von Franziskus und  Klara kann die Liebe des gekreuzigten Christus beigebracht werden. Jeder von uns muss auf diese Weise am Kreuz festhalten, wenn wir heilig sein wollen. Fürchten wir uns nicht vor dem Kreuz Christi, das sich in unseren täglichen Kreuzen widerspiegelt. Fürchten wir uns nicht vor Leiden und Opfern, denn nur so geben wir unserem Leben Sinn.

Jesus Christus, hat uns  das  Auge  geöffnet, damit wir  Gott erkennen sollen. Deshalb wollen  wir  zum Vater  beten. 

Damit wir  sehend werden und den erkennen, der kommen wird, bitten wir  um seinen Frieden.

Selig, die Jesus Christus folgen und das Heil  finden  im Reich des Vaters.

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