Maria Kônigin Mt 23,1-12

Jesus, Mariens Sohn, sei mit euch.

Eine  Woche nach dem Fest Mariä Himmelfahrt gedenken wir der Krönung der Jungfrau Maria, bleiben wir beim marianischen Thema. Zu diesem Thema wies Kardinal Joseph Ratzinger darauf hin, dass uns heute die Lehre von der Himmelfahrt der Jungfrau Maria fremder ist. Wir nehmen fast alle Wörter in diesem Zusammenhang als fremd wahr und können ihre Bedeutung nicht wahrnehmen. Maria, Himmel, Herrlichkeit. Wir verstehen nur ein Wort gut. Körper.

Jesus, du bist der Sohn der Jungfrau Maria. Herr, erbarme dich unser.

Du hast  deine  Mutter  zur Vollendung   bei Gott  geführt. Christus, erbarme dich  unser. 

Du führst  auch  in deiner  Nachfolge  zum Vater. Herr, erbarme dich unser.

Wenn wir jedoch von diesem einen Wort ausgehen, das für uns verständlich ist, haben wir die Möglichkeit, an alles heranzukommen. Was hier bestätigt wird, ist der Glaube an den Körper und damit an die Erde, die Materie, die Zukunft von allem. Die Kirche, die dem Körper scheinbar feindlich gesinnt war, schien mit diesem Dogma neues Lob für den Körper zu gewinnen. In diesem Sinne ist der menschliche Körper mit dem Himmel und damit mit Gott verbunden.

Kardinal Joseph Ratzinger erklärt: „Diese Aussage ist sehr aktuell: Heute droht die Entdeckung des Körpers zur Entmenschlichung zu führen. In dem Bestreben, es frei zu besitzen, wird es aus dem Bereich der moralischen Verantwortung ausgeschlossen und auf eine klare Sache reduziert, die ohne die Garantie menschlicher Beziehungen verwendet werden kann. Der menschliche Körper verwandelt sich in Materie; Es entsteht ein neuer Dualismus, dessen zerstörerische Auswirkungen wir bereits erlebt haben. Erst wenn die Integrität des Menschen vollständig erhalten bleibt, öffnet sich die Zukunft dem Körper. Nur wenn die Menschenwürde des Körpers erkannt wird, behält der Geist seinen menschlichen Charakter; Nur wenn wir den Menschen im Licht der Verheißung Gottes respektieren können, ehren wir den Körper. „

Daher ist die wahre Verwurzelung des Handelns Gottes in tiefem Fleisch sehr wichtig. Es begann mit der Geburt der Jungfrau Maria, die in der Auferstehung des Herrn gipfelte und in der Tatsache, dass ja, Gott durch seinen Sohn in ja, dem ersten Christen, verwirklicht werden konnte. Und so sind alle Worte des Dogmas miteinander verbunden: zuerst Himmel und Körper, jetzt auch Maria und Herrlichkeit, Körper und Himmel. Der Name Maria bezieht sich auf alles, was bei einer sehr einfachen Frau geschah, die sich selbst als gedemütigte Dienerin bezeichnet (vgl. Lk 1,48). Vergessen wir nicht, dass der Ruhm genau auf ihr ruhte. Nicht die Königin, sondern der bescheidene Diener wird verherrlicht. Nicht Macht, sondern Glaube ist die versprochene Zukunft.

Wir sind  berufen Gottes  Wort  zu hören und  es  zu befolgen. Wir wollen Gott dafür  danken und  beten  mit den  Worten Jesu. 

Gott hat uns den Sieg über  die Sünde und den  Tod geschenkt. Im Glauben daran können wir als neue  und  erlöste Menschen leben. Deshalb   bitten wir.

Selig der Leib der Jungrau  Maria, denn er hat  den Sohn   des  ewigen   Gottes  getragen.

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