Freitag der 31.Woche, Lk 16,1-6

Jesus, der im Gleichnisse sprach zu den Menschen, sei mit euch

Vor seinem Tod  der reiche Bauer sagte  zu seiner  Frau: „Uns ging es gut. Es tut mir leid, dass ich in die andere Welt gehe und nichts für die Armen getan habe. Versprich zu tun, was ich dir  sage. Du verkaufst das beste Pferd und gibst das Geld den Armen. “ Der Bauer starb und die Frau ging zum Markt. Sie bat das Pferd für 100 Kronen an, aber zusammen mit dem Sattel für 1.000 Kronen. Die Menschen waren überrascht, aber sie  kauften. Dann gab sie den Armen 100 Kronen und sie  behielt sich das Geld für den Sattel. Seien wir ehrlich, sie war  klug. Jesus spricht im Evangelium von solchen Fähigkeiten. Der Verwalter, der beschuldigt wurde, sein Eigentum verschwendet zu haben. „Ich weiß, was ich tue …“ Er rief die Schuldner seines Herrn an und schrieb alle Schulden ab, um ihn aufzunehmen, als sie ihm die Verwaltung wegnahmen. Die Söhne dieser Welt sind kluger als die Söhne des Lichts.

Jesus, du bist das Gericht dieser Welt. Herr, erbarme dich unser.

Du weißt, was gut und was verloren ist. Christus, erbarme dich unser.

Du wirst uns rufen und wir werden dich schauen. Herr,erbarme dich unser.

Jesus ist mit den Bewegungen eines unehrlichen Verwalters sicherlich nicht einverstanden, gibt uns aber ein Beispiel. Wie sollen wir es machen, wenn es um das Reich Gottes geht? Hier sind wir wenig erfinderisch, wenig aktiv. Tun wir so viel für unsere Seelen wie ein weltliches Mannequin Opfer für seine Linie? Können wir so viele Dinge für unsere Seele aufgeben, dass ein Athlet darauf verzichten muss, um den ersten Platz zu erreichen? Kümmern wir uns genauso um die Seele wie die  Besitzer um seine Fabrik,  Geschäfte? Beobachten wir, wie die Menschen organisieren, planen, rechnen. Sie fühlen sich oft nicht müde, sie überwinden jede Schwierigkeit. Deshalb setzt Jesus sie als Vorbild für uns.

Hl. Thomas kam nach Indien, wo der ältere König sehr hart regierte. Die Leute hassten ihn. Thomas sagte zu  ihm, dass er einen schönen Plan des Tempels im Kopf hatte, aber er brauchte viel Geld, um ihn zu bauen. Der König gab ihm Geld für Tempel. Nach einiger Zeit fragte ihn der König, ob der Tempel schon fertig ist. Thomas  zeigte ihm die Menge rund um den Palast. „Das ganze Geld, das du mir gegeben hast, habe ich den Leuten gegeben. Die Leute haben dich gehasst und jetzt sie lieben  dich. Dies ist der Tempel, den du in deiner Erinnerung gebaut hast.  Lasst uns die Fähigkeiten der Menschen dieser Welt nicht überschreiten, Versammeln wir den Reichtum nicht für das Grab, sondern für die Ewigkeit.

Gottes Liebe überdauert selbst den Tod. Umso vertrauensvoller beten wir.

Jesus, ist der Fürst des Friedens. Seine Herrschaft ist groß und der Friede hat kein Ende. So bitten wir.

Meine Augen das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast

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