Samstag der 32.Woche Lk 18,1-7

Jesus, der ein Gleichnis über eine arme Witwe erzählt, er sei mit euch.

Hut ab vor dem Mut und der Standhaftigkeit dieser Witwe! Sie beharrte trotz der großen Hindernisse, die ihr im Weg standen. Erstens war der örtliche Richter ungerecht und gottlos. Zweitens durften Frauen in jenen Tagen normalerweise nicht einmal öffentlich sprechen. Drittens hatte sie keinen Ehemann, der sie verteidigte.

Jesus, du wirst kommen und Glauben suchen. Herr, erbarme dich unser.

Du wirst allem Unrecht und aller Bosheit ein Ende setzen. Christus, erbarme dich unser.

Du wirst die Auserwählten zu deiner Rechten sammeln. Herr,erbarme dich unser.

Zu diesem Zeitpunkt wählten die Richter schließlich die zu behandelnden Fälle aus und hörten sie an. Aber die meisten Witwen hatten nicht genug Geld, um den Richtern Zeit und sein Interesse an dem Fall zu zahlen. Diese Witwe ließ sich jedoch nicht von diesen Hindernissen entmutigen. Jesus sagt uns nicht, ob ihr Betteln ärgerlich hartnäckig oder freudig optimistisch war. Sie warnt uns jedoch, dass wir ihrer Beharrlichkeit folgen sollten. Jesus würde uns gerne immer lächelnd und selbstbewusst sehen, aber er ist ein Realist. Er interessiert sich für uns, unabhängig davon, ob unsere Gebetsanstrengungen auf Wunden oder unserer hartnäckigen Natur beruhen. Er handelt immer – und reinigt uns, weil wir zumindest zeigen, welche Art von Anstrengung.

Sobald der Menschensohn zurückkommt, möchte er, dass wir dem Beispiel des Glaubens und der Ausdauer dieser Witwe folgen. Er möchte keine gleichgültigen Menschen mit einer defätistischen Haltung sehen, was normalerweise das erste Anzeichen von Ärger ist. Als der heilige Basilius der Große vom Fürbitte-Gebet sprach, folgerte er aus seiner eigenen Beobachtung die folgende Beobachtung: inkonsistent oder gleichgültig, oder Sie fragen nach etwas, das nicht gut für Sie ist oder das Sie aufgehört haben zu betteln. “ Warten Sie als Witwe auf eine faire Entscheidung aufgrund ihrer Anfragen? Oder bist du eher wie der beschriebene Basil? Gib nicht auf, verliere nicht die Hoffnung oder den Mut! Halte an den Gebeten fest! Bitten Sie andere, zu beten und um die Fürsprache der Heiligen im Himmel zu bitten. Seien Sie versichert, dass Jesus ständig zur Rechten des Vaters für Sie eintritt (Röm 8,34). Denken Sie daran, dass Gott ein gerechter und barmherziger Richter ist, der unseren Ruf hört und ihn zu unserem Besten beantwortet.

Gott, unser Vater, der Quell und Ursprung alles Guten, zu ihm wollen wir jetzt beten.

Bei allem Leid und aller Krankheiten, können wir nur bei Jesus Frieden finden.

Jesus, du bist das Himmelsbrot, du bist der ewige Gott, doch machst du dich so klein, um nun  bei mir zu sein.

Dieser Beitrag wurde unter Andere veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.