Mittwoch der 33.Woche Lk 19,11-28

Gott, unser Vater, der uns seine Gabe geschenkt hat, sei mit euch. Wir Christen wissen, dass wir von Gott viele Gaben bekommen haben. Diese Gaben sollen wir benutzen, nicht einfach begraben. Wir können uns nicht ausreden, wie zum Beispiel. Ich habe Angst, ich will nicht etwas falsch machen und ähnlich. Wie verwende ich, die ich bekommen habe? 

Jesus, du hast uns dein Wort anvertraut. Herr, erbarme dich unser.

Du gibst einem jeden nach seinem Maß. Christus, erbarme dich unser.

Du willst jedem vergelten nach seiner Mühe. Herr, erbarme dich unser

Wir sehen zwei Diener, die bereit sind, an der Annahme der Aktivität teilzunehmen, die ihr Meister bisher durchgeführt hat. Das Ergebnis war eine natürliche Vervielfachung dessen, was sie erhielten. Sie taten, was ihr Meister tat. Auf der anderen Seite gibt es einen Mann, der die Tätigkeit seines Meisters überhaupt nicht gemeistert hat. Er war nicht erfolgreich, weil er nicht vertraute, wer ihn für was schickte. Der Herr vertraute ihm und befahl ihm, Minen zu tauschen. Aber was machte er mit dem anvertrauten Geschenk? Hast du das gesagt: „Wer bin ich? Ich weiß es nicht. Ich bin kein Geschäftsmann. Was ist, wenn ich einen Fehler mache? Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch … «Er vergrub die anvertrauten Millionen im Boden. Der Herr sagte zu ihm: „Ein böser Diener!“ Warum so? Er hat nicht gestohlen, er hat nichts verraten. Was einen Menschen jedoch in den Augen eines Meisters böse macht, ist seine Faulheit und Gleichgültigkeit!

Jeder getauften Person wurde eine große Gnade zuteil, diese imaginäre „meine“, um für die Errettung anderer Menschen zu arbeiten. Lass es uns nicht vernachlässigen! Wie Johannes Chrisostomus  sagt: „Es gibt nichts Nutzloseres auf der Welt als einen Christen, der sich nicht um die Errettung anderer Menschen kümmert!“ Wir wurden getauft, um für diese Welt und die Menschen um uns herum gesandt zu werden. Nur wer bereit ist, seinen eigenen Schatten zu überwinden und aktiv an Gottes „Geschäft“ mitzuwirken, hat verstanden, dass er erst dann ein Bild seines Herrn wird, über das eine Stimme gehört wird: „Richtig, guter Diener!“

Gott macht uns zu seinen Kindern. Er schenkt uns die Lieb zu ihm als Vater und zu allen Menschen als unseren Geschwistern. So beten wir gemeinsam.

In der Liebe  zu Gott und den Nächsten leben wir den Frieden, wie Gott ihn uns schenken will. Deshalb bitten wir.

Herr, du zeigst mir den Pfad zum Leben, vor deinen Angesicht herrscht Freude  in Fülle.

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