Honigchristentum

Wir stellen oft fest, dass Menschen – sogar Priester, Prediger, Evangelisten – nur berichten diese „Hohigwochen“. Sie verkünden Gott, der heilt. Sie predigen, dass wir mit  Gott  glücklich und erfolgreich leben werden.  Gott wird  uns von jeder Krankheit heilen und wir von jedem Leiden befreien werden.  Wir werden reich, gesund, einfach erstaunliche Vision. Gleichzeitig schweigen sie jedoch über die Forderung des  Kreuzes, über die Jesus sehr ernst spricht.

Wenn diese Menschen den Beginn der Krise der Wiedergeburt erleben, sind sie verwirrt, enttäuscht. Sie fragen: Warum passieren guten Menschen schlechte Dinge? Warum leiden  gute und fromme Menschen ? Warum haben wir das Gefühl, dass Gott sich zurückgezogen hat, als ob er uns verlässt und uns selbst  lässt? Und gleichzeitig sie vergessen die Worte Jesu selbst: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Mk 15.34). Schließlich ziehen sie sich enttäuscht zurück und suchen nach Wegen, wie können sich  in die Honigwochen  zurückkehren.  Johannes vom Kreuz sagt:
„Hier ist es notwendig, die Gründe anzugeben, warum so wenige Seelen im Zusammenhang mit eine höhere Stufe die Vollkommenheit  erreichen. Wir müssen verstehen, dass es nicht darum ist, weil Gott solche erhabenen Seelen nur wenig  haben will. Im Gegenteil, Gott möchte, dass wir alle vollkommen  sind. Er findet jedoch nur wenige Menschen, die in der Lage sind, ein derart fortschrittliches und gründliches Verfahren durchzuführen. “ (Johannes vom Kreuz, Flamme der heißen Liebe, II, 27, 28).
Aber – sprach Jesus nicht von der gleichen Sache?

21 Ein Bruder wird einen Bruder zum Tode bringen, und ein Vater wird ein Kind retten. Kinder erheben sich gegen ihre Eltern und berauben sie ihres Lebens. 22 Jeder wird euch für meinen Namen hassen. Aber wer bis zum Ende ausharrt, wird gerettet. (Mt 10,21n)

Jesus versprach kein Glück, kein Wohlergehen, keinen Reichtum und keinen Erfolg. Jesus versprach die Qual des Leidens, Verfolgung, Opfer. Und er behauptete, dass nur derjenige, der dieses reinigende Feuer des Leidens passiert bis zum Ende wird nur er gerettet. Deshalb schreibt Paulus auch Worte, die wir oft fragen
sie vergaßen:
17 Wenn wir aber Kinder sind, sind wir Erben: Erben Gottes und Miterben Christi; wahr, wenn wir damit leiden, damit wir mit ihm verherrlicht werden. 18 Und ich denke, die Leiden dieser Zeit sind es nicht wert, mit ihnen verglichen zu werden die zukünftige Herrlichkeit, die uns offenbart werden soll. (Röm 8,17n)

Ohne Leiden mit Jesus wird keine  Verherrlichung mit Jesus. Es gibt mehrere Gründe, warum dies getan werden muss so zu sein, und die Hauptsache ist: Ohne das Feuer der Reinigung gibt es weder Vollkommenheit  noch vollkommene Liebe, noch  Gottes Leben!

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