Samstag der 2. Adventwoche

Jesus, de seinen Jünger gebot: Erzählt niemand von dem, was ihr gesehen habt, sei mit euch.

Die Jünger wurden durch die Verwandlung Jesu sehr ermutigt und am Ende der Zeit natürlich befragt. Sie waren überrascht, dass Elija ihnen auch auf dem Hügel erschien. Wenn Sie tatsächlich der verheißene Menschensohn sind, „warum sagen die Schriftgelehrten, dass Elija zuerst kommen muss?“ (Mt 17,10). Waren sie nur Zeugen der versprochenen Rückkehr Elijas?

Jesus, du kamst als der Prophet des Neuen Bundes. Herr,erbarme dich unser.

Du hast deine Herrlichkeit vor den Menschen verborgen. Christus,erbarme dich unser.

Du hast allen Menschen dein Reich aufgetan. Herr, erbarme dich unser.

Jesus antwortet geduldig: „Elija ist gekommen, aber sie haben ihn nicht gekannt“ (Mt 17,12), und statt einer komplexen theologischen Erklärung ruft er sie dazu auf, ein offenes Auge und ein empfängliches Herz zu haben, ähnlich wie viele unserer Vermutungen. Es ist nicht wichtig, dass wir genau wissen, wann Gott sein Werk vollenden wird. Es ist wichtig zu erkennen, was und wie Gott gerade tut, denn er hat nie aufgehört zu handeln, und es ist wichtig, dass wir festhalten. Es ist notwendig zu tun, wie die Stimme von oben uns ermahnt: „Höre auf ihn“ (Mt 17,5).

Was hindert uns eigentlich daran, ihm zuzuhören? Worauf achten wir mehr als auf die Hingabe an unseren Gott? Welche neue Theorie der menschlichen Persönlichkeit, Website oder Entspannungsmethode wird uns „garantiert“ helfen, uns selbst zu verstehen, aber natürlich ohne Gott? Welche wertvolle Agenda oder dringenden persönlichen Angelegenheiten werden uns davon abhalten, unseren Herrn im Gebet zu treffen? Wie viele unserer Beziehungen sind buchstäblich gelähmt, weil wir nicht vergeben können? Wann winkten wir das letzte Mal jemandem zu und hörten auf, für einige von Gottes Kindern einzutreten? An welche Sünde haben wir uns so gewöhnt, dass wir uns nicht einmal mehr darum kümmern, weil sie uns die Freiheit und Entschlossenheit nimmt, unser Kreuz zu tragen? Lassen Sie uns jeden Tag Zeit finden, alles ablenken und zuhören. Vielleicht wird uns ein Auszug aus der Schrift gefallen, oder Gott wird uns eine besondere Rolle geben. Vielleicht wird Gottes Liebe in uns eindringen oder wir werden uns nach Umkehr sehnen. Aber manchmal müssen wir nichts fühlen und es scheint uns, dass wir nicht einmal etwas erhalten haben. Aber überlassen wir das dem Herrn. Wir können dazu beitragen, indem wir seine Liebe wahrnehmen und ihm zuhören.

Unser Herr Jesus Christus hat die Bitten der Menschen erhört. Er selbst hat uns gelehrt, wie wir zum Vater beten sollen.

Wer den Willen Gottes tut,findet den Frieden. Deshalb bitten wir.

Selig,die dem Herrn den Weg bereitet haben und mit ihm eingehen können ,wenn er  wiederkommt.

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