Ein gemeinsames Schema aller Gebete

Zusammenfassend stellen wir fest, dass alle Arten des Gebets eine auf unterschiedliche Weise kopieren und die gleiche Reihenfolge:
· IMPULS der Liebe Gottes – die Bibel, die Erfahrung Gottes, einfach ein Zeichen Gottes Liebe
· VERSTEHEN – also  Kontemplation: Bewusstsein und Kontemplation dieser Impuls    zu den Folgen
· ÜBERLEBEN – das heißt Meditation: Überleben der Tatsache der Liebe Gottes, Erwecken von Emotionen, Erwachen der Liebe und des Vertrauens in Gott
· ÖFFNUNG  für Gott in Liebe und Vertrauen, Einladung an Gott
· KONTEMPLATION als Ruhe in Gottes Liebe, in Gott selbst

Lectio Divina – geht von Anfang an von diesem Schema aus. Daher ist es auch  für Anfänger geeignet
Lob und seine Grade – verlaufen ähnlich, erfordern aber vom Menschen eine gewisse Sensibilität für die Handlung Gottes in unserem Leben. Es ist eine großartige Form des Gebets in einer Gemeinschaft, die zusammen schreiten sie auf dem Weg des spirituellen Lebens voran.
Rosenkranz – Meditation reduziert sich auf Meditation über die „Geheimnisse“ des Rosenkranzes. Es setzt eine reifere Person voraus. Auf der anderen Seite ein Zyklus von fünf Meditationen (zu Beginn von eins zu zehn) und die relativ kurzen Phasen des Eintauchens (während der zehn), die immer wieder diversifiziert sich die Meditation der nächsten zehn, macht aus dem Rosenkranz – wenn er betet rechts – ein großartiges Tor zum inneren Gebet.
Jesu Gebetsmeditation reduziert sich nur auf die Bedeutung und den Inhalt des Satzes. Aber das Gebet selbst ist bereits meditativ und führt zur Kontemplation.
Wolke der Nichtführung – überspringt die Kontemplation vollständig, setzt voraus, dass sie bereits geistig fortgeschrittener  Mann voraussetzt. Er tritt direkt in die Meditation ein und von dort aus durch die Einladung zur Kontemplation.
Das Gebet des Friedens – es überspringt die Stufe der Meditation, es setzt bereits eine Person voraus an Gott glauben und ihn lieben. Es beginnt mit einer Einladung und greift die Tore an Betrachtung. Benötigt eindeutig eine Person irgendwo nach der 2. Konvertierung!
Hülle und Kern des Gebets
Der „Kern“ des Gebets: Es ist ein erfahrener Glaube und Liebe: Ich bleibe in Vereinigung mit Gott in vollem Vertrauen und Hingabe und Offenheit für Gott und in tiefer Liebe und Begierde nach  zu Gott.
„Hülle“ des Gebets: Die Hülle und der Ausdruck dieser Beharrlichkeit können Worte oder Gesten sein, die aber sie ziehen sich schnell zurück. Es gibt mehrere Gründe: Gott muss unsere Worte nicht hören, weil kennt unsere Bedürfnisse und möchte sie erfüllen:
Wenn Ihr betet, sollt Ihr  nicht viel plappern  wie die  Heiden, denn sie  denken, sie werden erhört, wenn sie  viel Worte machen. Darum sollt ihr euch ihnen gleichstellen. Euer Vater  weiß, was ihr  bedürft, ehe ihr  ihn bittet (Mt 6,7-8)

Im Gegenteil, wir kennen das Wort Gottes nicht – deshalb verwandelt sich das Gebet schnell in still und aufmerksam auf Gott hören. Das Verhältnis von Vertrauen und Liebe, das wir erleben, im Gebet wird es jedoch bald jede Fähigkeit übertreffen, sich in Worten auszudrücken,
so geht er schnell in tiefes Teilen in der Stille.

Nach innen
Der Weg des Gebets beginnt mit der ersten Bekehrung. Die Ausgangsposition entspricht daher der Situation formale „Folklore“ und in der Praxis ungläubig und noch nicht konvertiert „katholisch“ – von wem wir waren bis dahin. Das Gebet einer solchen Person ist durch mehrere Merkmale gekennzeichnet:
· FORMALITÄT – es ist eine „Zeremonie“, die wir „abwickeln“ – normalerweise sodass wir Gedichte aus einem Gebetbuch rezitieren und das durch was denken . Je mehr wir rezitieren, desto eifriger beten wir.
· SELBSTBESCHÄFTIGT – Wir konzentrieren uns ganz auf uns selbst und unsere Probleme und nicht , was Gott von uns verlangt. Wir konzentrieren uns voll und ganz auf uns. Gott ist nur ein Diener für uns, der uns dienen sollte und helfen in unseren Bedürfnissen.
· SPRECHEN – Anstatt still auf Gottes Wort zu achten, wir tun genau das, wovor Jesus gewarnt hat: Wir reden viel und überhaupt nicht wir schweigen nicht!

Was erwartet uns in dieser Hinsicht auf dem Weg des Gebets?

Grundsätzlich erwarten uns folgende Änderungen:
· Bekehrt werden (dies ist die Voraussetzung und der Beginn des Gebetslebens)
· Von der Formalität zur vertraulichen Informalität in der persönlichen Gemeinschaft mit die lebendige Person Gottes

· Von Selbstsucht zu liebevoller Aufmerksamkeit für Gott
· Vom Sprechen zur stillen Beharrlichkeit

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