17.Dezember Mt 1,1-17

Jesus, Gottes Sohn, der aus dem Haus  David stammte, sei mit euch.

Jeder von uns würde sicherlich gerne die Herkunft seiner Vorfahren und die Geschichte seiner gesamten Großfamilie kennenzulernen. Das Aufspüren familiärer Wurzeln ist manchmal so verlockend, dass Hunderte von Unternehmen und Websites sogar für diesen Zweck eingerichtet wurden. Wie wäre es, unsere spirituellen Wurzeln aufzuspüren?

Jesus, du kamst nach der Verheißungen des Vaters. Herr, erbarme dich unser.

Du nahmst die Schuld aller Menschen auf deine Schulter. Christus, erbarme dich unser. 

Du wurdest Mensch als der Sohn der Jungfrau Maria. Herr, erbarme dich unser,

Matthäus beginnt sein Evangelium mit der Genealogie Jesu und zeigt uns so tatsächlich, woher kommt  Jesus durch das Fleisch. Jesus Stammbau  teilt   drei große Perioden  ein, die Geschichte des auserwählten Volkes Israel. Die erste Periode beginnt mit Abraham, dem Vater des auserwählten Volkes, und endet mit David, dem gesalbten König Gottes. Die zweite Periode ist von David bis zur babylonischen Gefangenschaft und schließlich die dritte Periode von der babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus, dem gesalbten Messias und König.

Zum Vergleich: Zum Beispiel führt das Lukasevangelium (Lukas 3: 23-38) die Genealogie Jesu auf Adam zurück. Er wollte die Identifikation Jesu mit der gesamten Menschheit anzeigen und erklären. Lukas beginnt mit Adam und geht mit Abraham weiter, durch König David bis Joseph und Maria – ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Gott den Weg für seinen Sohn und unsere Erlösung sorgfältig vorbereitet hat. Der Sohn Gottes ist einer von uns geworden! Der heilige Augustinus fasste es in schönen Worten zusammen: „Jesus war der einzige Sohn, aber er wollte nicht allein gelassen werden. So wurde der Mensch aus Gott geboren und Gott empfing das Fleisch des Menschen „(aus der Abhandlung über Johannes 2:13).

Jesus, der neue Adam, war wie wir in allem außer in der Sünde. Er kannte und erlebte menschliche Schwäche und Zerbrechlichkeit noch intensiver als wir. Deshalb können wir uns ihm mit dem vollen Vertrauen nähern, dass er uns in seiner Barmherzigkeit und Güte verstehen wird. Jesus, der von Maria geborene Nachkomme Mariens, ist in der Tat sowohl unser Bruder als auch unser Erlöser. Christus ist unser größtes geistliches Erbe. Er akzeptiert uns als Kinder Gottes durch die Taufe. Er macht uns geistliche Kinder Abrahams und bietet uns das verheißene himmlische Zuhause an. Durch die Wirkung des Heiligen Geistes werden wir ein königliches Priestertum und eine heilige Nation (1. Petrus 2: 9). Wir sind keine Fremden oder Verbannten mehr, wir sind Bewohner des Himmels und Miterben des himmlischen Reiches Christi.

Jesus Christus ist der Gute Hirt, der uns den Weg zum Vater zeigt. Mit seinen Worten können wir zu Gott beten.

Jesus Christus ist unser Friede. In ihm können alle Menschen zu Gott und zueinander finden. Deshalb bitten wir.

Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein  und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Immanuel heißen, was bedeutet: Gott mit uns.

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