Samstag der 1. Woche im Jahreskreis Mk 2,13-17

Jesus, der zu Levi sagte: Folge mir nach, er sei mit euch.

Immer wenn Rino Bernasconi auf den Pisten von St. Moritz, die Skifahrer bleiben stehen und schauen zu. Auf dem Helm steht: Der Blinde. Er hatte vor 5 Jahren einen Unfall und hat ihn seitdem nicht mehr gesehen. Er ist ein begeisterter Skifahrer. Er trainierte hart. Wie ist es möglich, dass er Ski fährt? Die Antwort ist im Helm. Es verfügt über ein Walkie-Talkie und verwendet es, um Instruktor befehle zu empfangen und die Richtung zu ändern. Es funktioniert für ihn.

Jesus, du hast mit den Sündern zu Tisch gesessen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast Sünder in deine Nachfolge berufen. Christus, erbarme dich unser.

Du kamst, um die Sünder zu retten. Herr, erbarme dich unser.

Jesus sieht den Sohn Levis, Alphäus, an der Mautstelle. Er sagte zu ihm: „Folge mir!“ Er stand auf und folgte ihm. Jesus war der Ausbilder, der ihm den Weg zeigte. Er wusste, dass es beim Menschen vollständig abgeschrieben war. In den Augen der Nation ein Dieb, ein Lügner, ein öffentlicher Sünder. Nach dem Gesetz Mose der Unreine. Jesus sah seine Krankheit der Seele und wollte ihn heilen. Levi tut, was Christus ihm sagt, und freut sich dann über die geistige Gesundheit, indem er im Haus schlemmt.

Jesus geht auch an uns vorbei. Er sieht unsere Krankheiten und Beschwerden gut, aber er ruft allen zu: „Folge mir!“ Einer ruft von einer schlechten Gelegenheit ab, ein anderer von einer schlechten Person, ein anderer von einem schlechten Film, ein anderer von der schlechten Gesellschaft von Freunden. Wir können noch lange weitermachen. Wie reagieren wir auf seine Herausforderung? Levi gibt uns ein Beispiel. Er stand auf, verließ alles und folgte ihm. Wenn wir diese Herausforderung im Gewissen spüren, versuchen wir, dasselbe zu tun. Lasst uns von unseren Sünden auferstehen, sie im Bekenntnis vor Gott belassen und Jesus nachfolgen. Vor ungefähr 100 Jahren bemerkte ein junger Priester in Turin Jungen und Mädchen und wurde für sie zur Garantie der geistigen Erneuerung. Es war Don Bosko. Mutter Teresa ging als Professorin nach Indien. Sie sah Menschen auf der Straße liegen, Müllhalden und ihnen helfen. Sie gehorchte Jesus, verließ die Professur und diente den Armen und Verlassenen für den Rest ihres Lebens. Wer nicht nur Gottes Wort hört, sondern ihm folgt, wird sein Leben verändern. Wenn wir die Sünde aufgeben, kann keine Vergangenheit ein Hindernis für das Leben mit Christus sein.
Ich bin nicht gekommen, um die Gerechten zu rufen, sondern die Sünder »Mk 2, 17.

Jesus drängt  uns zum Gebet, damit wir seinen Weg nicht verlassen. Voll Vertrauen beten wir.

Friede mit Gott bedeutet enge Beziehung zu seinem Wort. Um diesen Frieden bitten wir.

Herr, mach mich zu einem Werkzeug  deines  Friedens

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