Donnerstag der 2. Woche im Jahreskreis

Jesus zu dem  große Anzahl von Menschen kam, sei mit euch.

Seit seiner Taufe war Jesus an einem großen Glauben an verschiedene Aktivitäten beteiligt. Er predigte Buße für die Menschen, um sich auf das Kommen des Reiches Gottes vorzubereiten. Er forderte die Jünger auf, ihm zu folgen. Er verbrachte Stunden im persönlichen Gebet. Er vertrieb böse Geister und heilte Aussätzige, Lahme und den Mann mit der verdorrten Hand. Er widersetzte sich der Kritik religiöser Formalisten. Überall, wo er hinging, waren Massen  von Menschen um ihn herum, die ihn berühren wollten, auf das hörten, was er sagte, um Wunder zu erleben.

Jesus, du hast die Menschen den Weg Gottes gelehrt. Herr, erbarme dich unser. 

Du hast Kranke geheilt und Dämonen ausgetrieben. Christus, erbarme dich unser.

Du wolltest keine Ehre , sondern Nachfolge. Herr, erbarme dich unser.

All diese Leute mussten manchmal unerbittlich sein. Und so betritt Jesus im heutigen Evangelium das Boot, damit noch mehr Menschen ihn hören können, ohne ihn mit Füßen zu treten. Trotz dieser Massen ist es wichtig zu sehen, dass Jesus nie mit der „Menge“ gesprochen hat. Jesus hatte immer seine Augen, Ohren und sein Herz offen für die bestimmte Person, die vor ihm stand. Er legte nie seine Hand über die ganze Menge und führte eine Massenheilung durch. Er schoss seine Hand heraus und heilte einen der Aussätzigen. Er vergab dem Sünder und  hat die Frage beantwortet. Jesus war voll und ganz auf die Person konzentriert, die vor ihm stand. Kein Wunder, dass er am Ende des Tages müde war!

Natürlich liebt Jesus die ganze Welt. Er bot alles an, was er hatte und wer er war, um uns zu retten. Alle Sünden der Menschheit sind ihm am Kreuz auferlegt worden, und er hat unsere menschliche Natur zur Fülle des auferstandenen Lebens gebracht. Aber er möchte nur jeden von uns einzeln berühren. Gleichzeitig muss jedoch jeder Einzelne auf seine Einladung reagieren und seine Erlösung annehmen. Er kümmert sich um alle, dient aber nicht den „Massen“. Er streckte die Hand aus, um eine bestimmte Person zu berühren und zu retten. Es ist egal, ob er uns mitten in einer Menschenmenge trifft oder uns irgendwo an einem ruhigen Ort findet. Jesus sehnt sich nach unserer Antwort.

Gott dürfen wir Vater nennen und zu ihm rufen, wie uns Christus unser Bruder, aufgetragen hat.

Wie Jesus Christus mit dem Vater eins ist, so sorgt er sich um die Einheit aller, die an ihn glauben. Darum bitten wir.

Guter Gott du schenkst uns Leben und Freude durch deine Gaben.

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