Mittwoch 3. Woche im Jahreskreis Mk 4,1-20

Jesus Christus, dessen Wort wie ein Samenkorn wachsen, will in unseren Herzen, sei mit euch.

Wie oft haben Sie darüber nachgedacht, welche Art von Boden Sie haben – hart, felsig, mit Unkraut oder gut – oder welche Frucht  der Samen Ihres Lebens bringt? Lasst uns heute unsere Augen öffnen und unsere Aufmerksamkeit auf den Sämann  richten, der den Samen  auf dem Feld sät.

Jesus, du säst den Samen, damit er Frucht  bringe. Herr, erbarme dich unser. 

Du willst unser Leben durch dein Wort vollenden. Christus, erbarme dich unser. 

Du führst  in uns  zur  Vollendung , was du selbst  begonnen hast. Herr, erbarme dich unser.

Denken wir daran, dass auch wir berufen sind, Säer zu sein, Männer der Tat zu sein und das Wort Gottes in dieser Welt zu predigen. Jesu letzte Worte an die Jünger vor seiner Himmelfahrt lauteten: „Geht hin und  lehrt alle Völker  und tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ (Mt 28,19).

Die Idee der Evangelisation bringt manchmal deprimierende Gefühle mit sich, insbesondere in Situationen, in denen wir erkennen, dass unsere Worte von Menschen nicht akzeptiert werden. Beachten Sie jedoch, dass der Sämann nicht so interessiert war, auf welchen Boden er das Getreide säte. Er wollte es einfach säen, wo immer er konnte. Einige Samen fielen auf den Weg und andere unter das Unkraut, aber viele von ihnen fielen auf fruchtbaren Boden und brachte Frucht! Denken Sie daran: Es hängt nicht von Ihnen ab, auf welchen Boden die Samen fallen. Du bist berufen zu säen.

Papst Paul VI schreibt  in seiner Enzyklika;  Evangelium  Nuntiandi: „Wir möchten noch einmal betonen, dass der Befehl, das Evangelium allen Menschen zu verkünden, die primäre und natürliche Pflicht der Kirche ist..“ Paul VI betont auch Kreativität und Innovation in unserem Einsatz, Gottes Wort zu säen: „Die Bedingungen der Gesellschaft zwingen uns alle, Methoden anzuwenden und mit aller Kraft die Mittel und Wege zu suchen, um die christliche Botschaft an die Menschen von heute zu bringen … das Erbe des Glaubens, den die Kirche an das heutige Volk weitergeben soll. Ganz und intakt, aber den  dieses Erbe so klar wie möglich ist  zu präsentieren. “ Worauf warten  wir? Nehmen wir  einen vollen Samenstoß und beginnen wir mit der Aussaat!

Zum Vater, der die Saat seiner Botschaft in unseren  Herzen aufgehen lassen will, wagen wir voll Vertrauen  zu beten.

Damit das Wort Gottes in unserem Herzen reifen kann, bitten wir den Herrn um seinen Frieden.

Selig, wer die Geheimnisse des  Himmelreichs erkennt und  Leben haben  wird  im Überfluss.  

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