Montag der 4. Woche im Jahreskreis Mk 5,1-20

Jesus, der stärker ist, als der Satan, sei mit euch.

Heute erinnert uns das Evangelium wieder daran, dass die Kraft Jesu die Menschen heilt und erneuert. Die Evangelien sind voller solcher Geschichten – es gibt so viele, dass es schwer zu leugnen ist, dass Jesus tatsächlich Wunder vollbracht, geheilt und befreit hat. Was für uns jedoch schwieriger zu akzeptieren sein mag, ist die Tatsache, dass der auferstandene Jesus heute Menschen heilt!

Du hast Macht über die bösen Geister. Herr, erbarme dich unser.

Die deine Macht erkannten, fürchteten sich. Christus,erbarme dich unser.

Du bleibst bei uns mit  deiner Macht. Herr,erbarme dich unser.

Ja, Jesus möchte uns sowohl physisch als auch intern heilen. Er möchte uns von den Krankheiten befreien, von den Schuldgefühlen, der Angst, der Angst und der Bitterkeit, die uns von ihm fernhalten. Und er will es durch uns tun. Es ist wahr – er braucht dich, um ein Instrument seines Friedens und seiner Heilung zu werden! Die Kirche lehrt uns, dass wir bei der Taufe einen Anteil erhalten, einen Anteil am Leben Gottes. Bedeutet das nicht, dass wir auf diese Weise die Fähigkeit Jesu erlangen, zu heilen? Der heilige Paulus geht noch weiter und beschreibt die Heilung als eine der Gaben, die der Heilige Geist auf die Gläubigen ausschüttet (1. Korinther 12: 8-9).

Als Glieder des Leibes Christi können wir für die Menschen beten, dass der Herr sie heilt. Nur ein einfaches Gebet, bitte Jesus, zu denen zu kommen, die leiden. Wir können ihn bitten, ihnen Frieden zu geben. Wir können ihn bitten, ihnen die tröstenden Worte zu sagen und ihre Herzen und Körper zu heilen. Jeder von uns kann seine Lieben in das Gebet einbeziehen und darauf vertrauen, dass Gott die notwendige Heilung zur richtigen Zeit durchführt.

In den letzten Jahren hat die Kirche einen deutlichen Anstieg der Pfarrgebetsgruppen der Laien verzeichnet, die lernen, wie man mit Menschen betet, die kommen, um für Heilung zu beten. Viele sind mit schweren Belastungen wie schweren Krankheiten, familiären Problemen, Beziehungsproblemen oder inneren Verletzungen verbunden. Diese Gebetsgruppen achten darauf, die Probleme der Menschen nicht zu lösen oder Ratschläge zu geben. Ihr einziges Ziel ist es, ein offenes und vertrauensvolles Umfeld zu schaffen, in dem die Menschen Jesus, dem besten Arzt, begegnen können. Jesus heilt Menschen noch heute! Wie schön es in der Schrift beschrieben wird: „Der Herr hat sie gehört und aus allen Nöten befreit … Er rettet die gebrochenen Geister“ (Ps 34,18,19).

Da wir Gott nahe sind in Jesus Christus, dürfen wir voll Vertrauen zu unserem Vater beten.

Wir Christen sollen wie ein Brief Christi sein, den alle Menschen lesen und verstehen können. Deshalb bitten wir.

Selig, die dem Herrn folgen und Anteil erhalten am Hochzeitsmahl des Lebens. 

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