Mittwoch der 4.Fastenwoche Joh 5,17-30

Jesus der sagt: Denn der Vater richtet auch  niemand, sondern das ganze Gericht  hat er dem Sohn gegeben, er sei mit euch.

Was bedeutet für  uns das Gericht? Was wir uns  unter diesem  Wort  vorstellen? Das Gericht sollte  in der heutigen Welt das Gute für die Gesellschaft bedeuten, denn hinter uns steht etwas und setzt sich für uns ein, und den Ordnung bringt. Es ist wichtig zu wissen, wer steht   hinter dem Gericht, ob es/Gericht/ will das Gute für uns alle. Jesus spricht im heutigen Evangelium.Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich  gesandt hat ewiges Leben  und kommt nicht ins Gericht,  sondern  ist  aus dem Tode  in das Leben  übergegangen. Joh 5,24

Jesus, du kamst als Zeuge göttlicher  Liebe. Herr, erbarme dich unser.

Du bist gekommen die Welt nicht richten sondern retten. Christus, erbarme dich unser.

Du  führst  uns  durch  die Kraft  des Geistes. Herr,  erbarme dich unser. 

Der Mensch begeht im Laufe  seines Lebens  viele Sünden. Unsere  Hauptaufgabe  besteht darin, diese  Negativen/Sünden/  zu beseitigen. Wiedergutmachen was wir verdorben. Obwohl der Mensch fällt  und wird in  Sünden fallen. Es ist notwendig, dass wir nicht so besorgt werden, dass  wir  verzweifelt   werden. Um zu  wissen, wie  man  Sünde  bekämpf, müssen wir   Glauben haben. Das heißt, wir sind uns   des Schutzes  und der Hilfe Gottes bewusst, die uns  begleiten wird, auch wenn wir  gesündigt haben. Wenn  unser  Streben  nach Reinheit des Herzens  aufrichtig ist wird  Gott  niemals zulassen, dass wir  zur  ewigen  Verdammnis verurteilt werden. Werden wir uns dessen bewusst.  Jesus ist hier und wird mir immer helfen. Lassen wir Gott in uns wirken.  Verlassen wir uns  nicht nur  auf uns. Vertrauen wir unser Leben völlig Christus an, denn er hat  die Sünde  überwunden und will  uns  von seinem Joch  befreien.  Natürlich, auch wir müssen das wollen. 

Wie  Christus kam, den Willen des Vaters zu tun, so  hat er uns ebenso geboten,  zum Vater zu beten.

Damit  wir  im Gericht  vor Gott bestehen  können, bitten wir  ihn  um seinen Frieden.

Selig, die auf  festem Boden bauen, dass ihr  Leben bleibt für  ewige  Zeit.

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Dienstag der 4.Fastenwoche Joh 5,1-3,5-15

Jesus,der  dem geheilten Mann sagte:Steh auf, nimm  dein Bett auf  und geh nach Hause, er sei mit euch.

In beiden heutigen Lesungen ist die Rede von heilendem Wasser. Ezechiel erzählt, über  das fruchtbare  Wasser, mit dem  die Gärten   gegossen werden. Evangelist Johannes  erzählt  von heilendem Wasser im Teich  Betsaida. Das war nicht  die natürliche Kraft des Wasser. Wir  könnte es  mit  den Auswirkungen  von Wasser  im heutigen  Lourdes vergleichen, wo  viele Wunder durch Eintauchen  in dieses Wasser geschehen.

Jesus, du hast  auch am Sabbat geheilt, dem  Tag  des Herrn. Herr, erbarme dich unser.

Du hast  Kranke  gesund  gemacht und  von ihren  Leiden  erlöst. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns  deine Liebe durch Heilung der Menschen gezeigt. Herr, erbarme dich unser.

Der  Kranke liegt im Säulengang  bei der Teich, wo er herkam oder wurde gebracht, um im Wasser  zu heilen, das die Gesundheit  zurückgibt. Er aber hatte niemanden, wer ihn  in dieses Wasser gebracht hätte. Es war  seltsam, das Wasser  nach dem Aufrühren, nur Einen heilte. Und das der Erste, der es  betrat. Der Kranke ist  traurig. Er wartet schon 38 Jahre. Jemand  hat ihn immer  überholt. Als Jesus ihn fragt, sagt er, dass er gesund sein wird.  Der Kranke dachte,  dass Jesus ihn  zum Wasser  bringen wird. Jesus aber brauchte ,,wunderbares“ Wasser zur Heilung  des Kranken nicht. Er sagt zu dem Kranken. Stehe auf nimm dein Bett und gehe hin. Er heilt mit seinem Wort, mit seiner eigenen Macht. Er aber will nicht nur den Leib heilen,  sondern auch die Seele. Darum sprach Jesus   zu ihm.  Siehe  du bist gesund geworden, sündige nicht mehr. Wunder sollten nicht nur den Menschen helfen, sondern auch  den Glauben  an den  Messias wecken.

Jesus hat  uns  nicht  nur  seine Lehre  hinterlassen, sondern  auch die Worte, mit  denen  wir  uns  an  den Vater  wenden  dürfen und sollen.

Herr Jesus, du hast  deinen  Jüngern  die Kraft  von oben  den Heiligen Geist verheißen, der  tröstet  und befriedet. Dich  bitten wir.

Ich  bin  bei euch  alle Tage bis  zum  Ende der Welt.

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Jesu Verurteilung und Kreuzweg

Lange hatte Pilatus  geschwankt, manche  Versuche  gemacht, Jesus  loszulassen, endlich aber  siegte die Bosheit und Ungerechtigkeit. An  der Gunst  des  irdischen Kaisers lag ihm  mehr, als  an der  Gnade  dessen, der gesagt. Mein Reich ist nicht  von dieser Welt. Aus Furcht vor dem  Kaiser  gab er  den Juden  das heiligste  Blut  Jesu preis, und  sein  schuldbeflecktes  Gewissen  wollte  er mit Wasser   reinigen,  dass er  sich über  die Hände  gießen ließ und dabei  ausrief . Ich bin  unschuldig  an  dem Blute dieses Gerechten, da  seht ihr zu. Nein Pilatus, Du nennst  Jesus  gerecht und  vergießt dennoch sein Blut, du bist  also der  ungerechte, gewissenlose  Richter.  Und dasselbe unschuldige  Blut, das  Pilatus von  seinen Händen  abwaschen wollte, und  von seiner Seele  nicht  abwaschen konnte. Die  blutgierigen  Juden   riefen:  Sein  Blut  komme über  uns  und unsere  Kinder. O  schreckliche  Selbstverurteilung.  Wie  sie  in Erfüllung  gegangen. Jesus  wurde  nun vor den Richterstuhl des Pilatus  geführt   und zwischen  die  zwei  Schächer  gestellt. Da  stand  nun Jesus, das unschuldige Lamm, vor  dem  ungerechten  Richten, schweigend und seines  Urteils  gewärtig. Und  Pilatus  erhob sich  von seinem  Sitze  und sprach. So  verurteile  den  Jesus  von  Nazareth  den König  der Juden,  dass er  an das  Kreuz  genagelt  werde. Das  Wort  war  also ausgesprochen.  Jesus  soll sterben am Kreuze für die  Sünden  der Menschen, er  soll  sein Leben hingeben in schmachvollen Tod,  um  die  Menschen  vom ewigen  Tode  zu retten. Kaum  hatte  Pilatus das Urteil über Jesus ausgesprochen,  da  fielen  die  Kreuzigter über  den Herr her, rissen ihm  die Spottkleider  vom Leibe, nahmen  ihm die Dornenkrone  vom Haupte, um ihm seinen  eigenen  gewirkten Rock  anziehen   zu könnn,setzten ihm dann die Dornenkrone wieder auf und  führten  ihn  unter  Hohngelächter,  unter  Stoßen und  Schlagen   auf dem  Marktplatz,wo das  Kreuz war, an  welchem  das  unschuldige Osterlamm  geschlachtet  werden sollte. Als  Jesus das Kreuz, diesen  kostbaren  Opferaltar vor  sich am  Boden  liegen  sah, warf  er  sich  neben demselben  auf die  Knie nieder umfasste  es  mit den Armen, küsste es,  indem er  in der Stille ein leises   Dankgebet zu seinem himmlischen   Vater. Jesus  musste  nun   das schwere Kreuz  auf seine  rechte Schulter  nehmen    und mit  dem rechten  Arme   umfassen. Der göttliche  Heiland   zerschlagen und ermüdet, krümmte sich aber  unter der  schweren Last  des  Kreuzholz.  Seine  heiligen  Hände waren  von der Geißelung   verwundet und  geschwollen. Jesus  fand er keine  Erleichterung, sondern   von den Unmenschen, die  ihn umgaben,  musste   er  neuerdings sein  Kreuz wieder  fortschleppen. O wenn  wir  Jesus auf seinem  schmerzlichen  Wege  nach  Golgatha gesehen  hätten o wie  würden  wir  Mitleiden  mit  ihm  gehabt haben, wie  würden   wir  freudig  das Kreuz   ergriffen  und statt seiner   getragen haben. Doch  so  viel  fordert   der  Herr   von uns nicht einmal. Er fordert  nur  das kleine Kreuz   das er  uns  hie und da   auflegt, ihm  nachzu  tragen, indem er  gesagt hat. Wer mein Jünger   sein und mir  nachfolgen   will, der  nehme   sein Kreuz   auf sich und  so folge  er mir nach. Wir  können  es nicht  fassen  und uns  nicht  vorstellen, was  Jesus  auf dem  schmerzlichen   Wege  nach Golgatha  unter  der schweren  Last  des Kreuzes   gelitten, die unsere Sünden   auf seine   Schultern  geladen haben. Nur eine  Begebenheit, die  auf  diesem schmerzlichen Wege  sich  zutrug, wollen  wir noch etwas  näher  ins Auge  fassen, denn sie  ist  für  uns  von  besonderer Bedeutung. Als  Jesus die schwere  Last  des Kreuzes  auf den Kalvarienberg  hinaus trug,  folgte  dem Zuge  eine große  Menge Volkes, die einen verhöhnten und verspotteten  den Herrn, andere  hatten  Mitleiden  mit ihm, namentlich mehrere Frauen. Zu  diesen wendete sich  und sprach   zu ihnen. Ihr Töchter Jerusalems weint nicht über mich, sondern über euch selbst und eure Kinder. Denn siehe, es werden  Tage  kommen, an  welchen  man  sagen wird:  Selig  sind  die Unfruchtbaren, die  keine  Kinder  zu betrauern  haben. Dann werden  sie  anfangen  zu den  Bergen zu  sagen. Fallt der über uns, und  zu  den Hügeln, bedeckt uns.  Denn  wenn man  das  am grünen Holze  tut, was  wird  mit  dem  dürren  geschehen? Jesus  Christus  ist das grüne Holz, d.h.  der  fruchtbare  Baum , der  Baum  des ewigen Lebens, wir aber sind  unfruchtbar  Bäume. Wenn  nun , wie  wir  aus  den  bisherigen  Vorträgen  gesehen haben, schon  mit dem  grünen  Holze  so verfahren wird , wenn Gottes  Gerechtigkeit   von Jesus  seinem geliebten  Sohn ein so  schweres   Versöhnungsopfer   fordert, welche  Strafe wird  dann  erst  über  uns fallen.  Ó  fürchten wir  Gottes  Gerechtigkeit    und  seine  Gerichte und  suchen  wir  durch   eine  ernstliche  Buße   zu entgehen,  da  es  noch  Zeit   ist, wenn wir  vor dem  Gerichte   stehen. Endlich nach vielen  Misshandlungen   kam  der traurige  Zug  mit Jesu  unter  der  schweren  Kreuzeslast   am  Kalvarienberge,  dem  Orte der  Kreuzigung  an.

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Montag der 4.Fastenwoche 4, 43-54

Jesus, der zum  königliche Beamte  spricht. Geh hin  dein  Sohn lebt, er sei mit euch.

Wir wissen, dass  das Leben nicht möglich  ist, ohne Bewegung, ohne Änderung. Wir  können das  an  die Kinder sehen. Das Kind wächst, ändert  sich. Unser Glaube  hat auch gewisse  Grade, seine Entwicklung.

Jesus, du hast  den Menschen  immer geholfen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast von den Menschen den Glauben verlangt. Christus erbarme dich unser.

Du bist   gekommen, den  Quell des   ewigen    Lebens  zu öffnen. Herr,  erbarme dich    unser.

Das Evangelium zeigt uns heute drei Grade des Glaubens. Der erste Grad ist  gegründet   auf dem  Glauben  in Wunder. Es ist  der Glaube  derer, die  Bedingungen  auf Gott  setzten, darum Jesus sie kritisiert. Wenn ihr nicht   Zeichen und  Wunder   seht,  so glaubt  ihr   nicht. Der zweite Grad ist der Glaube an Gottes Wort. Ein solcher Glaube hatte  der  königliche Beamter, von dem das Evangelium sagt.  Und   glaubte, er  und   sein   ganzes Haus. Zum diesem Grad kam der Beamter, als er  erfuhr ,  dass sein Sohn  lebt. Hier sehen wir, dass er nicht nur bei den Worten von Jesus bliebt. Der Glaube  des Beamten  kam  durch  drei  Entwicklungsstufen. Von   dem Glauben, der   auf dem  Wunder   der Heilung  aufgebaut ist, dann auf dem Glaube an das  kraftvolle   Wort  Jesu  und zum Schluss  an Jesus Person, wo er sich  mit  Gott trifft. Im Leben sind  wir uns   oft dieser drei Stufen des Glaubens  nicht bewusst.Es ist aber notwendig, dass wie im Glauben wachsen, dass wir  von Zeit zu Zeit   über unsere Beziehung     zum Glauben  nachzudenken über  Lehre von Jesu Christi über seine Person. Möge auch in uns der Glaube sich entwickelt.                                                                                                                                                                               Jesus, der gütig  und   selbstlos ist,  kam  als Zeugen  der Liebe   Gottes. In seinem Namen  beten wir   zum Vater.                                                                                                                   Damit  wir  Ruhe  finden für unser  Herz, wollen  wir  den Herrn   um  seien  Segen bitten.                                                                                                                                                               Selig,  die  den Sohn  Gottes erkannt  haben und  heimfinden  in das  Land   seiner  Herrlichkeit,                                                                                                                                                                                                   

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Samstag der 3.Fastenwoche Lk 18, 9-14

Jesus, der sagte, der sich selbst  erhöht, wird  erniedrigt werden, wer aber  sich  selbst  erniedrigt, wird  erhöht werden, er sei mit euch. Auf der anderen Seite

Das Gleichnis  stellt einen Pharisäer als  Vertreter  der jüdischen Religion dar, und einen Zöllner als   öffentlicher Sünder. Der Pharisäer rühmt sich, und bittet um nichts. Dagegen hat der Zöllner nichts, um sich vor Gott zu loben. Darum bleibt er bescheiden hinten zu  stehen  und bittet um Vergebung.

Jesus, du hast  die Armen  seliggepriesen. Herr, erbarme  dich  unser.                                                                                         Du hast den Sündern  Verzeihung   verheißen. Christus,  erbarme dich unser.                                                                         Du  wolltest  selbst  zu  den  Besitzlosen  dieser Welt   gehören. Herr, erbarme dich unser.

Stellen sie sich eine Situation vor. Zwei Menschen be traten den Tempel um zu beten. Der eine war ein erfolgreicher junger Mann, der in der Arbeit  gelingen, ihm fehlte nicht und der zweite Mensch, war eine Mutter, die  sich selbst um drei kleine Kinder kümmerte. Der junge Mann, so betete.  Gott ich habe alles, ich habe in meinem Leben viel geschafft. Du weißt wie viel ich  zur Kirche  beitrage. Du kannst mir nichts vorhalten. Mutter  kniete hinten und betete. Herr, ich weiß, dass  ich  deine  Großzügigkeit   nicht verdiene.  aber gibt mir die Kraft, dass ich auch heute meine Kinder versorgte, auch  wenn  es  mir schwer  fällt,  das  Vertrauen  in dich  nicht zu verliere. Welche Einstellung ist uns näher? Die Einstellung des Zöllner, oder die Einstellung des Pharisäer? Die Einstellung des jungen Mannes oder die Einstellung  der Mutter von drei Kinder. Nur hier geht  ist nicht nur darum, dass wir vor Gott demütig knien werden und  Gott um Verzeihung  bitten werden.  Gott verzeiht uns, aber er verlangt von uns die Änderung unseres Lebens. Wenn wir für die Änderung unseres Lebens nichts machen, unsere Reue nicht aufrichtig ist. Es kann aber Situation   geben, dass  wir gern unser Leben ändern,  aber  die momentane  Lage ermöglich uns das nicht, aber wenn wir die hätten, würden wir  unser Leben ändern, dabei  sind wir vor Gott demütig,  den  wir  sind unserer   Sündhaftigkeit bewusst.                                                                                                                Zu Gott  dürfen wir  zu jeder  Tages und Nachtzeit  kommen.Und  selbst unsere  Fehler  und Schwächen brauchen  wir   vor ihm  nicht zu verstecken. So  beten  wir  nun voll  Vertrauen.                                                                                                                                                                                    Gottes Friede  wird  da  spürbar und  erlebbar, wo  Menschen  sich  auf  sein  Wort einlassen und  es sich  zu Herzen  nehmen  und  in  die Tat  umsetzen. Und  diesen   Frieden  des  Herrn   wollen  wir  uns  nun  gegenseitig    zusagen.                                                                                                                                                                                                        So spricht    der Herr. Wer zu  mir  kommt, den  werde  ich  nicht  abweisen,  

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Freitag der 3.Fastenwoche Mk 12, 28-34

Jesus, der sprach, dass das erste Gebot die Liebe zu Gott und zu Nächsten ist, er sei mit euch.

Jeder von uns kennt das Lied: Näher zu Gott dir. Dieses Lied wird auf den Begräbnissen gesungen und spricht man, dass es entstand auf dem Schiff Titanic, als er  niedersinkt. Das ganze Lied ist  der tiefe und aufrichtige Aufschrei des Menschen, der am Ende des Lebens  sich nach Gottes Nähe sehnt. Er sehnt sich danach, nicht weit von Gottesreich zu sein.

Jesus du lehrst uns, dass das Hauptgebot ist die Liebe zu Gott und zu den Nächste. Herr, erbarme dich unser.

Unsere  Lieblosigkeit ist in  deinem Kreuz aufgehoben. Christus  erbarme  dich unser.

Vergib uns,wenn unsere Liebe so klein uns schwach ist. Herr, erbarme dich unser.                                                                                                                                                                         Im Evangelium haben wir gehört, was notwendig ist machen, damit nicht weit  von Gottes Reich sind. Gott zu lieben von ganzem Herzen und dem Nächsten wie sich selbst. Vergleich  Mr 12,30-31.  Gott will einen gespaltenen Menschen nicht. Gott verlangt vom Menschen die Liebe. Die Liebe zu Gott und zu den Nächsten ist mehr als Opfer und Gabe zu bringen. Die Liebe zu Gott und die Nächstenliebe ist die Frucht, die Gott von uns erwartet. Was sagen uns unsere Herzen. Lieben wir Gott aus dem ganzen Herzen? Und lieben wir den Nächsten wie sich selbst. Wenn noch nicht, nichts ist verloren. Ein Rat. Beginnen wir als die ersten lieben.  Warten wir auf die anderen nicht. Wenn wir uns an diesen Rat halten werden, unser ganzes Leben wird verändern und auch die Welt  um uns herum. Nie widerrufen wir  unseren Vorsatz Gott und unsere Nächsten zu Lieben, auch wenn unsere Liebe  nutzlos  zu sein scheint wird. Ein  schönes Beispiel  für die Liebe   Gottes  und die Nächstenlieben  ist Pater Maximilian Kolbe. Er  wählte  den Tod, um das  Leben seines Nächsten zu retten. Und auch in der Todeszelle, wo wirklich schwierig war, zeigte er ein unvergleichliches Beispiel der Lieben. Vorher immer ertönten aus der Todeszelle  Flüche, Schimpfworte. Jetzt klingten Gebete, Lobgesänge. Liebe  überflutete  das Herz   von Maximilian  Kolbe mit einem Strom der Gnade. Bis zur letzten  Weile diente er seinen Mithäftlingen. Er hat die Beichet ihnen abgenommen, bereitete sie zum Tode vor.  Pater Kolbe ist der Beweis   für den Sieg der Liebe. Ich will  in  dein Reich  komme, Herr, Herr lehre mich  dich  zu lieben  und lieben  meine Nächsten.                                                                                                                                                                                           Wenn wir  beten, dann  öffnen wir die  Tür  unseres Herzens  für  die  Begegnung   mit  dem  Gott unseres  Lebens. Im  Wissen  darum,  dass  wir  jetzt  in  seiner  Gegenwart  stehen, beten  wir  vertrauensvoll.                                                                                                                                    Herr Jesus  Christus,  mit   unserer  kleinen  Kraft  suchen wir,  was  den  Frieden  schafft  den  Frieden  unter den  Menschen, den  Frieden im Innersten unseres Herzens.  Wo  wir  schwach sind  oder  den  Unfrieden  spüren,  rufen  wir  zu dir.                                                                                                                                                                                        Singen will ich  dem  Herrn, weil  er  mir  Gutes  getan hat, den Namen des  Höchsten will  ich  preisen.   

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4, Fastensonntag C Lk 15, 1-3,11-32

4.Fastensonntag 2019-Zuhause ist ein Ort, wo ich gehöre.     Einführung

Die Menschen abzuschreiben als verlorene  Fälle ist das Problem des heutigen  Evangeliums. Alle Zöllner  und Sünder  kamen zu Jesus  um ihn zu hören, Die  Pharisäer  und die  Schriftgelehrter  empörten  sich darüber. Er  gibt  sich  mit Sündern , ab  isst sogar  mit ihnen. Die Pharisäer wollten, dass Jesus diese Leute  nicht wahrnimmt, und  zeigt ihnen, dass sie verlorene Fälle sind. Gottes Einstellung zu den Sünder, aber ist anders.

Predigt

Die Pharisäer, deren Namen bedeutet abgetrennt, waren die Leute, die mit den Sündern nicht verkehrten, sie hatten keine Kontakten mit ihnen. Jesus aber hält die beiden Gruppen /Pharisäer und die Sünder/ für die Kinder denselben himmlischen Vaters und so gegenseitig für die Brüder und Schwester. Jesus, anstatt mit den Pharisäer  zu streiten, erzählte ihnen  die Geschichte von einem Vater und seinen Söhnen. Beide Söhne verlor der Vater. Der jüngere Sohn verlor sich in einem fernes Land und der ältere Sohn zu Hause. Der jüngere Sohn fühlt  sich  zu Hause nicht wohl.  Er sehnt sich nach einem freien, ungebundenen Leben. Sein Weg nach dem Glück aber endet schlecht. Er hat hunger, er ist abgerissen, verlassen.  Ist hier eine Gefahr, dass er  weit weg  von Hause  vergessenen  sterben wird. Er wurde  sich voll seiner Elend   bewusst. Was für eine Schande.  Wohin  er geriet? Der  Schweinekoben ist nicht der Ort, wo er gehört. Erst jetzt ist ihm klar, wohin er gehört. Er hat ein Zuhause, und gehört dort. Vielleicht es gibt kein wirksameres Mittel festzustellen wohin wir gehöre, als der Hunger. Die Vision einer  regelmäßigen  warmen  Mahlzeit genügte, um nach Hause zu  kehren. Er dachte nach, was er dem Vater sagen wird,  wenn er sich mit ihm treffen wird. Sein Vater  hatte sich nie  mit seiner   Abreise  abgefunden. Obwohl der Sohn verzichtete auf seinen Vater, der Vater verzichtete nicht auf seinen Sohn. Er ist der Vater, der   darauf wartet, dass sein Sohn  zurückkehrt. Die Liebe  zum Sohn stärkt ihn  in der Hoffnung, dass  der Sohn   zurückkehren wird. Und als er endlich seinen Sohn in der Weite wahrnimmt lief  er zu ihm los. Wenn jemand dir entgegen kommt , ist dein Weg immer kürzer. Statt  Vorwürfe und Hören der vorher bereiteten Sprache. organisiert er ein Festmahl.  Wie sonst?  Doch sein Sohn  kehrte zurück.                                                     Der ältere Sohn, wenn er nach Hause kam, ist überrascht, als er die  Musik hört. Ein Diener sagt zu ihm, dass sein jüngerer Bruder kam zurück und sein Vater richtete von  der Freude ein Gastmahl aus. Der ältere Sohn,  teilt  die Freude  seines Vaters nicht. Er lehnt ab,  zum Gastmahl  zu gehen. Der Vater ging ihm entgegen, und was er von seinem Sohn hört, sind lautere Vorwürfe. So viele  Jahre  schon  diene ich  dir und nie habe ich  gegen deinen Willen  gehandelt, mir aber   hast du nie auch  nur  einen  Ziegenbock  geschenkt, damit ich  mit meinen  Freunden    ein Fest feiern konnte. Im griechischen  Original ist das Wort douleuo  verwendet und das bedeutet fronen. Der ältere Sohn hielt also den Dienst dem Vater für das Scharwerk. In der Wirklichkeit ist er   vom Gefühl  seiner  eigenen  Gerechtigkeit  versklavt. Der  ältere  Bruder  hat  kein  Interesse  daran, seinem jüngeren  Bruder   näher zu kommen und durch seine Einstellung zeigt er, dass er von seinem Bruder getrennt ist. Wie die Pharisäer von den Sünder. Der ältere Bruder zeigt, dass er seinen jüngeren Bruder, für den Bruder nicht hält. Im Gegensatz  zu seinem  Vater  hat  er weder  Liebe noch  Erbarmen, Harte Arbeit  machte  ihn zu einem Mann mit hartem Herzen. Wenn  jeder von uns  in sein Innere schaut wird er dort  wahrscheinlich etwas  von den drei Charakteren befindlich im Gleichnis von verlorenen Sohn. In jedem  von uns  befindet sich  ein Vater,  der scharfe  Augen hat, mit der er fähig diejenige erkennen, die verloren sind und brauchen die Hilfe  bei ihrer Bemühung nach Hause  zurückzukehren. Und hier ist auch die Fähigkeit abzuschätzen, wann notwendig ist das Gastmahl auszurichten, auf dem der Betreffende die Sicherheit würde gewinnen, dass seine  Rückkehr  gewünscht ist  und unsere Freude über ihn aufrichtig ist. In jedem von uns befindet sich der jüngere Sohn, der sehnt sich danach alles ,,wegschnappen“ und ausprobieren. Es ist die Versuchung  das Leben in vollen Zügen  genießen, ohne Beschränkung. Das machen, was mir angenehm ist, sorglos  zu leben. Und in jedem von uns befindet sich auch der ältere Sohn, der den Menschen, denen er dient, treue ist, klar sagt, was ihn es alles kostet und in einem  unerwarteten Moment  legt er ihnen seine Rechnung auch mit den  Zinsen vor und auch wenn er auf ihre Zahlung  nicht dringt, spürt er die Freude, dass der andere davon weist. Welche aus diesen Einstellungen ist in diesem Moment deines Lebens  dominant? 

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Donnerstag der 3.Fastenwoche, Lk 11, 14- 23

Jesus ,der  einen bösen Geist  austrieb , der stumm  war, sei mit euch.

Glaub  mir, dass das  Königreich  fallen  wird, wenn  in ihm  an Lieben fehlt. So singt man in einem Lied. Die Liebe, die Menschen  vereint, die Unliebe  teilt sie, die  Sünde  trennt  uns  von Gott. Nur in der  Einheit   mit anderen kann man vollwertig  leben. In der Einheit ist die Zukunft. In der Trennung ist der Niedergang.                                                                                                                           Jesus, du bist  gekommen,  zu retten und zu heilen. Herr, erbarme dich unser.                                                                                                                                                                                     Du  hast  das  Leben  in Fülle  verkündet. Christus, erbarme dich  unser.                                                                                                                                                                                    Du stärkst uns  mit deinem  Wort, deinem Brot , deiner  Gegenwart. Christus, erbarme dich unser.                                                                                                                                             Kommen  wir  zu den Worten Jesu  aus dem heutigen  Evangelium zurück: Jedes Reich, das in sich   gespalten  ist, wird veröden  und ein Haus  ums andere  stürz ein.  Das Evangelium zeigt, dass die Macht  der Dämonen  gegen Jesus  praktisch  wirkungslos ist. wie es aus  der Heilung  des Stummen  geht hervor. Auch die jüdischen Exorzisten  /Eure Söhne/. treiben die bösen Geister und das mit Gottes Macht,  nicht mit der Zusammenarbeit mit  Belzebul. Jesus arbeitete auch nicht mit Belzebul. Er hat  klar gesagt, dass Satan wird nicht gegen Satan kämpfen,  Jesus war aber ,, persona non grata“  und seine Feinde nützten jede Gelegenheit, um ihn anzuklagen. Auch wenn diese Beschuldigungen nicht wahrheitsgetreu waren. Heute gibt es schon wenige Königreiche, und so es scheint, dass die Worte von Jesus, Jedes Reich, das  in sich   gespaltet ist   wird veröden,  nicht aktuell ist. Versuchen wir aber anstatt des Wort ,, Reich“ das Wort  ..Herz“ einsetzen. Dann würde daraus ,,hervorgehen“, veröden. Und das ist schön aktuell. Unser Innere muss einig sei. Wir können nicht, lieben und auch nicht lieben, einmal Gott sagen ja, dann wieder nein. Es kann nicht so leben, dass wir in etwas auf Gott  hören werden und in etwas nicht. Jemanden werde ich lieben, ihm gut zu tun, und anderen hassen und ihm schaden.  Jedes menschliche Herz innerlich gespaltet wird veröden.                                                                                                                                                             Mit  den  Worten Jesu  und der Kraft seines Geistes beten wir.                                                                                                                                                                                                                    In Christus erkennen wir den Vater und  finden Einheit  und Frieden mit Gott untereinander. Deshalb bitten wir.                                                                                                                   Herr, von den Früchten  deiner Schöpfung  werden alle  satt. Du schenkst dem Menschen  Brot von  der Erde  und Wein, der sein Herz  erfreut.


							
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Mittwoch der 3.Fastenwoche Mt 5, 17-19

Jesus, der spricht: Ich bin nicht gekommen , um das Gesetz und die Propheten  aufzuheben er sei mit euch.

Die Eltern, die die erzogen, sicher geben sie mir recht, wenn ich sagen, dass die Kinder erziehen nicht leicht ist. Zum Beispiel, wenn ein Kind 3 Jahre alt ist, beginn sich selbst bewusst werden, alles was es will, muss haben. Es fühlt sich in der Familie als wichtigste, als größte. Fühlen auch wir uns  vor Gott, als wichtigsten, als die ersten?                                                                                                                       Jesus, du hast uns gezeigt, was wir machen sollen, damit wir  im Reich Gottes groß sind. Herr, erbarme dich unser.                                                                                                                 Du hast  uns  das Geheimnis deines göttlichen Lebens  offenbart. Christus erbarme dich unser.                                                                                                                                                 Du hast gesagt, dass alles geschehen wird,was du vorhergesagt hast. Herr, erbarme dich  unser.                                                                                                                                        Jesus sagt im heutigen Evangelium Wer sie aber hält und halte lehrt, der wird  groß sein  im Himmelreich. Es ist klar, dass es nicht genug ist, nur einige Gottes Gebote einzuhalten. Wir müssen alle Gottes Gebote einhalten. Aber es ist wichtig auch zu wissen, warum die Gebote ein zuhalten. Aus Überzeugung, aus Angst, oder  aus Bequemlichkeit,  Berechnung? Was für einen Sinn hat, Gottes Gebote einzuhalten. Aus der Seite Gottes  ist die Ordnung gegeben, die dem normalen  Funktionieren  der Welt  hilft. Wenn wir  wollen, dass  unsere  Welt  normal  funktioniert, müssen wir Gottes Gebote einzuhalten. Heute ist der Zeitgeschmäck  zu erklären . Ich halte Gottes Gebote ein. Ich stehle nicht, ich töte nicht. Aber die kirchliche Gesetzte hat die Kirche ausgedacht,  es hat  nichts  mit Gott zu tun, diese müssen wir nicht einhalten. Aber , was ist die Kirche, oder wer ist die Kirche? Der Haupt der Kirche ist Christus, und wir sind die Mitglieder der Kirche. Die Kirche ist nicht nur Papst, Bischof, jeder Getaufte ist die Kirche. Wenn wir dessen bewusst werden, dass  Kirchengesetze  uns  nicht  betreffen. Halten wir Gottes und kirchliche Gebote ein, und lehren wir auch die andere diese Gebote einzuhalten und wir werden einen Platz  im himmlischen Reich haben. Machen wir das alles aus der Liebe zu Gott und zu den Nächsten.                                                                                                                                                         Zum  Vater, der uns  liebt und seinen  einzigen  Sohn  für uns  hingab, dürfen wir  voll  Vertrauen  beten.                                                                                                                                     Der Sohn Gottes  wird kommen, die Welt zu richten. Ihn wollen  wir  um seinen Frieden bitten.                                                                                                                                                      Selig, die glauben und hinfinden  zum Leben und zur  Herrlichkeit des dreieinigen Gottes.

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Dienstag der 3.Fastenwoche Mt 18, 21-35

Jesus, der sagte :das Himmelreich  ist einem König gleich, der mit seinen  knechten  rechnen wollte, er sei mit euch.

Gott der  barmherzige Vater, hat durch  den Tod  und die Auferstehung  seines Sohnes die Welt  mit sich versöhnt und den heiligen Geist  gesandt   zur Vergebung  der Sünden. Durch  den Dienst der Kirche schenke er dir Verzeihung und Frieden. Diese Worte hören wir jedes mal bei der heiligen Beichte. Gott zählt nicht, wie viele mal, er uns vergeben hat.

Jesus du bist gekommen  unsere Sünden  zu vergeben.  Herr, erbarme dich  unser.                                                                                                                                                                         Durch deinen  Tod  wolltest du uns  neues  Leben  schenken. Christus, erbarme dich unser.                                                                                                                                               Du hast uns gelehrt, dass Gott unser barmherziger Vater ist. 

Als Petrus Jesus fragte wie viel mal soll er dem Bruder  vergeben, der an ihm  gesündigt hat. Jesus sprach  siebenundsiebzig mal. Diese Antwort von Jesus hat der Zusammenhang mit einem alten biblischen Text. Kain soll siebenmal  gerächt  werden aber  Lamech  siebenundsiebzigmal. Lamech war der Nachkomme von  Kain und er  sprach  zu  seinen Weibern Ada und Zila. Ich  habe einen Mann erschlagen für  meine Wunde und einen  Jüngling für  meine  Beule. In der Gestalt von Lamech ist klar andeuten, wie die Menschheit ohne Gott fällt. Lamech erhebt sich über Gott. Lamech bestimmt, wie viel mal sich er wird rächen. Jesus möchte uns heute sagen, dass wir das Böse, nicht damit besiegen, dass wir uns an jemandem rächen, sondern damit, dass wir  vergeben unseren Schuldigern. Verzeihen sollen wir immer nicht  nur einmal, oder manchmal. Die Sieben hat eine  tiefe  Bedeutung  in der Bibel. Die Nummer sieben bedeutet die Fülle, und siebenundsiebzig bedeutet Fülle der Fülle. Jesus als er dem Petrus sagte dass er siebenundsiebzigmal verzeihen soll, wollte er ihm sagen er mit Fülle der Fülle vergeben soll anders gesagt, soll er völlig und immer vergeben. Gott will uns vergeben, und er wartet. wenn wir ihn darum bitten werde. Es ist nicht leicht  um die Vergebung zu bitten, weil wir dann unsere Schuld und Fehler anerkennen müssen. Gott freut sich darüber wenn wir ihm um die Vergebung bitten und er will, dass auch wir den anderen ihre Schulden vergeben werden.                                                                                                                                 Jesus hat uns im Gebet Vater unser gelehrt, dass wir unseren  Schuldigern vergeben sollen. Wenn wir jetzt  dieses Gebet beten werden, denken wir an diese Worte.

 Die zu Christus  gehören  leben  in der Einheit  mit ihm  und dem Vater. So dürfen wir  um den Frieden  bitten.                                                                                                                      Selig, die  eingehen  dürfen  in die Wohnungen, die  uns  der Herr im Haus  des Vaters  bereitet hat.                                                                                                 

 

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Jesu Dornenkrönung

Kaum hatte Jesus die  schreckliche  Marter  der  Geißelung  überstanden, so wartete schon wieder  eine neue Qual auf ihn.Die Soldaten, welche die Geißelung  vollzogen hatten, wollten sich und  ihren  Mitsoldaten, die  im Gerichts-hause waren, mit dem  armen  zerschlagenen Heilanden  ein  neues  Vergnügen  machen, dass ganz  ihrer  unmenschlichen Grausamkeit  würdig war. Dazu  nahmen  sie die  Veranlassung von dem Verbrechen  her, welches  man  dem  Herrn fälschlich  zur Schuldig legte. Man  beschuldigte  ihn, dass er  sich  zum König machen wollte. Dafür wollten  sie ihn zu einem Spottkönig  machen und  spottweise  seine  feierliche  Krönung  vornehmen. Sie führten   deßhalb Jesus von dem  Orte, wo er  gegeißelt  worden war, in den inneren  Hof des Gerichtshauses, wo sich   die  übrigen   Soldaten  aufhielten, und  riefen die ganz  Schaar   derselben zusammen. Wir wollen uns  im Geiste  in diesen  Hof  des  Gerichtshauses versetzen  und  und betrachten, was  fernen   mit Jesu   geschah. Das  erste Zeichen   der königlichen   Würde, womit man Jesus schmückte,war ein  alter, schlechter  Mantel  von roter Farbe, den die  Könige  trugen eine spöttische  Anspielung zu machen. Diese Schmach war aber mit  einer grausamer  Marter   verbunden, denn man  rieß dem Herrn seine   eigenen Kleider   vom  Leibe, um  ihm den  Spottmantel  anziehen    zu können und darum  wurden   die  durch die  Geißelung  erhaltenen   Wunden   auf  Neue   aufgerissen und sein  heiliges Blut  floss neuerdings  auf die Erde. O welcher  Schmerz, verbunden  mit Schmach  und  Verachtung.  Und Jesus   sagte nicht ein Wort. Er  ließ keinen  Seufzer  laut   werden, er  tat  nicht  den geringsten   Widerstand. Er ließ sich führen, seine   Kleider   ausziehen und das   Spottkleid  anlegen, wie sie wollten. Nehmen wir  es zu Herzen   wie  sehr Jesus   für   die  Zärtlichkeit    unseres  Leibes, für die   sündigen   Gelüste unseres  Fleisches für die  übertriebene, oft   unverschämte  Kleiderpracht und  für die  daraus   entstehende  Eitelkeit  und  Hoffart,   büßen   musste.   Das  zweite  Ehrenzeichen für  den   Spottkönig  war die Krone, aber nicht eine Krone   von Gold   oder Silber, besetz  mit  Perlen und Edelsteinen, sondern eine  Krone  von   scharfen, spitzen  Dornen. Und sie  flochten  eine Krone  von Dornen sagt die Schrift, und  setzen sie  auf sein   Haupt. Die  Soldaten  fuhren  in  ihrem  grausamen  Vergnügen, den Herrn  zu  misshandeln.  Sie  nahmen  einen  Bund  Dornen, welche lange und  scharfe, sehr feste   Stachel  hatten, flochten  daraus  eine Krone  setzen   sie  dem  lieben  Heiland  auf  sein   heiliges   Haupt und drückten  sie mit Gewalt auf  demselben fest, so   dass  die scharfen   Dorn spitzen tief   in das   Haupt   eindrangen ,und  Blut  von  allen  Seiten   herabfloß. O  ein  neuer  Schmerz und welch   ein Schmerz. O  wie  teuer  musste  musste  Jesus den Fluch der Sünde  büßen.  Wir wissen  ja,  dass  Gott ausdrücklich  zu Adam   sprach nachdem  er  sein heiliges  Gebot  übertreten  hatte:  Verflucht  sei  die Erde vor  deinem Angesichte.  Wenn du  sie  bebaust, soll  sie  sie  dir  Disteln  und Dornen  tragen. O unendliche  Gerechtigkeit, o unaussprechliche  Barmhrzigkeit   Gottes. Um diesen Fluch   von  der Erde  wieder  hinwegzunehmen  musste  die Frucht  dieses  Fluches  selbst  auf  Jesus  den Sohn Gottes  fallen. Dornen mussten sein  heiliges  Haupt verwunden. Und dennoch kann es  Menschen, kann  es  Christen  geben den Fluch  der Sünde wählen und  des  mit  Dörnen  gekrönten   Heilandes  spotten. Aber  es wird  an solchen  auch in Erfüllung  gehen.  Den Segen  haben sie  nicht  gewollt, der Segen  wird auch  ferne  von ihnen  bleiben, den Fluch  haben sie  gewählt, der  Fluch  wird   ihnen auch  bleiben. Das  dritte  Ehrenzeichen  des gekrönten  Spottkönigs war  der Zepter. Und sie  gaben  ihm  ein  Rohr  in seine  rechte  Hand. Anstatt des königlichen   Zepters  gab  man   ihm   ein    zerbrochen Schilfrohr  in die rechte  Hand . Auch  dieses  ließ sich   Jesus  gefallen. Er  nahm es   an   und   hielt es    in  der  Hand, wie es  verlangt wurde. In diesem Zustand    erschien  es nun.  Er der König  der ewigen  Herrlichkeit   vor  dieser   Schar   ausgelassener    Soldaten  als  höchst   lächerliches    Gegenstand.  Ó wenn diese Unmenschen  nur  die geringste   Gefühl  von  Menschlichkeit   in sich  gehabt  hätten. Sie  trieben  mit Jesus   allen Spott  und  Hohn. Sie  beugten  die Knie vor ihm und  verspotteten  ihn, sie  fingen an, ihn  Einer nach anderen zu  grüßen   und  sprachen.  Gegrüßt sei  du  König  der   Juden und   gaben   ihm  dabei  Backenstreiche. Sie schlugen mit  dem  Rohre auf  sein  Haupt, spien    ihn an  , fielen  auf die  Knie   nieder  und  brachten  ihm  zum Spotte  ihre  Huldigung  dar. O göttlicher Erlöser obwohl grausam mit Dörnern,  dennoch der König  der Könige o wie   teuer    hast du uns    du uns    erkauft ,  wie  viel   hat   dich   hat dich    unsere Seele   gekostet.  So übel  warst   du   zugerichtet durch du  zugerichtet    durch die    grausame  Geißelung  und die   darauf    folgende    Krönung   mit Dornen, dass selbst  Pilatus,  vor  welchem du    in diesem  armseligen, elenden Zustande, Mitleiden    hatte, dich  dem   Volk   vorstellte   und sprach   Ecce  homo,  seht   da den Mensch, seht ihn an ,wie   übel  er  zugerichtet   ist  und habt    doch    einmal    Erbarmen    mit ihn ,  denn   ein Mensch   ist   er ja    doch.  Aber  das  wütende Judenvolke    kannte    kein Erbarmen  mit ihm, sondern schrie, vom Satan gehetzt.  Hinweg   mit ihm, ans Kreuz    mit ihm .  Haben  wenigstens   wir   Erbarmen    und     Mitleiden    mit   dem  armen,  grausam, misshandelten   Jesus. Vergessen wir nicht das  Bild  , in welchem   sich  Jesus  uns   heute  gezeigt hat. Denken wir daran  besonders  zur Stunde   der Versuchung,  wie grausam   Jesus  für unsere Sünden gegeißelt wurde. Stellen wir ihn  uns   vor-    angetan     mit  einem alten    Spottmantel,  mit einem     Rohre  in  den   gebunden  Händen  mit   der   Dornenkrone   auf   dem   Haupte- und geißeln  wir  unser Fleisch, unsere    bösen    Begierden,  bezähmen     wir      unsere   Leidenschaften, sollte  es uns  auch  schwer  fallen, damit  wir  einst dort  mit  dem  göttlichen Heiland  auch mit  Herrlichkeit   gekrönt werden.          

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Verkündigung des Herrn, Lk 1, 25-38

Jesus, dessen Mutter Maria ist sei mit euch.

Auch heute  sehen wir wieder, dass vor  Gott kein  Ansehen der Person gelte. Als  der  ewige Ratschluss Gottes zur  Erlösung  des gefallenen Menschengeschlechtes seiner  Erfüllung  nahe war-da wurde  der  Engel  des Himmels   nicht zu  einer  Kaiser oder  Königstochter, sondrn   zu einer   armen Junger in dem  Städchen Nazareth gesandt, ihr  anzükünden, dass  sie zur  Mutter  des  Welterlösers auserwählt sei.

Jesus, du  bist der Immanuel der  Gott mit  uns  Herr, erbarme  dich unser                                                                                                                                                                                     Du bist  gekommen Gottes Willen zu  tun. Christus, erbarme dich unser.                                                                                                                                                                                     Du  bist  der verheißene Retter. Herr, erbarme  dich unser.                                                                                                                                                                                                               Maria nannte sich selbst  vor dem Engel in  aller  Demut eine  Dienerin  des Herrn. Wir wollen  jetzt Maria betrachten als eine  Dienerin  des   Herrn,welche  immer  den Willen Gottes tat. Ja, der Diener, eben  weil  er Diener ist, darf nicht nach  seinem eigenen  Willen  handeln er  muss tun, was  sein Herr ihm gebietet. Und  je  fleißiger und pünktlicher  er  alles tut, was  nur  sein  Herr ihm gebietet, desto mehr  verdient er, ein guter und  getreuer Diener genannt  zu werden.  Wenn aber das ist, so erwies sich gewiss die  seligste Jungfrau Maria als die  beste,  die treueste  Dienerin des  Herrn,  denn sie  tat durchaus nichts  gegen den  Willen Gottes. Sie  beging ja in  ihrem ganzen  Leben nicht  die  mindeste läßliche  Sünde.  Nicht bloß keine  unrechte Tat ward  je  an  ihr  gefunden, sondern  auch  kein unrechter Gedanke, keine  unrechte  Begierde war  jemals in ihrer Seele. Rein und  unbefleckt blieb   ihr  Wandel bis  in den Tod. Sie  tat vielmehr nach dem Willen. Sie tat vielmehr  alles  nach  dem  Willen Gottes. Sie folgte ihren Eltern, sie  lernte, sie  arbeitete, sie  liebte ihren  jungfräulichen Gemahl,  sie  sorgte für  das göttliche Kind,  sie  erfüllte alle  ihre  Berufspflichten auf das  Eifrigste  und  Genauste, weil und  es  Gottes Wille.  war. Gottes Wille war  die Richtschnur, nach der  allein  alle  ihre Gedanken, Worte  und  Werke geordnet und  gerichtet waren. So  erwies  sie  sich  als  eine  treue Dienerin des  Herrn. Sollte denn  aber  Maria allein eine  Dienerin  des Herrn sein?  Sind  denn wir Maria allein eine Dienerin des  Herrn sein. Sind  denn  wir  nicht auch dazu erschaffen, dass wir  Gott dienen?  Ja, Gott  dienen ist  auch  unser ganzer  Beruf auf  Erden. Diener Gottes  zu sein, ist  unser  höchster Ehrentitel, der  Papst und  der  Kaiser können  keinen  höheren Titel haben,  und  jeder Heilige ist ein seliger Diener Gottes.  Diener Gottes zu  sein und  zwar  in Wahrheit, dass  soll  deshalb  auch unser eifrigstes Bestreben sein. Um den Namen eines Dieners, einer Dienerin Gottes zu  verdienen wir  vielmehr Alles nach dem Willen Gottes tun. Alles  müssen  wir, wie  Maria, tun weil es  Gott will, und wie es Gott will. Der Wille Gottes wird  uns  aber deutlich   von  Gott selbst ausgedrückt in seinen  Geboten, in der  Stimme unseres  Gewissens,  in den  Befehlen und  Ermahnungen  der Eltern  und  Vorgesetzten, in  den  Vorschriften  unserer gemeinsamen Mutter,  der heiligen  katholische  Kirche. Ein frommer  Ordensmann pflegte  zu sagen,  er  habe  drei  Verkünder des  göttlichen  Willens,  nämlich  Gott im Himmel,  seine  Vorgesetzten  im  Kloster,  sein  Gewissen in  seinem  Innern. So sollen auch  wir  alles  als   Gottes Willen erkennen, was  uns   Gott in den  zehn   Geboten   befohlen hat, was  uns   Christus, der  Sohn Gottes  auf Erden verkündet hat, was uns  das Gewissen   vorstellt . Maria  war in Wahrheit eine Dienerin des  Herrn,denn ergab  sich  auch  immer  in den Willen des  Herrn.                                                                                                                            Der Engel Gabriel hat Maria Jesus als  Gottes Sohn und den Retter der  Menschen  angekündigt.  Mit ihm zusammen  dürfen  wir  zum Vater beten.                                                                                                                                              Fürchte  dich  nichts, hat  der  Engel zu Maria  gesagt. Wir  bitten  um deinen Frieden,  dass sich niemand mehr fürchten  muss.                                                                                                                                                                                             Seht die  Jungfrau wird empfangen und einen Sohn  gebären  . Sein  Name  ist. Immanuel-Gott  mit uns.                                                                                                                          

 

 

 

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Samstag der 2. Fastenwoche Lk 15,1-3,11-32

Jesus, der und seinen Vater vorgestellt, als einen barmherzigen Vater, sei mit euch. 

Es spricht man, dass das Gleichnis von verloren Sohn, ist das schönste. Jesus wollte uns in diesem Gleichnis zeigen, wie gut, wie barmherzig der himmlische Vater. Viele Menschen halten das für ganz selbstverständlich. Aber so selbstverständlich ist das nicht. Bei anderen Religion ist Gott nicht barmherzig, und wenn man sich vergeht die Vergebung existiert für ihn  nicht mehr.                                                                                                                     Jesus, du hast uns  heimgerufen in das Land des Vaters. Herr, erbarme dich unser.

Du rufst  uns  zum Festmahl  der  Versöhnung.  Christus, erbarme dich unser.

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Du  hast  uns  das  neue Leben  geschenkt. Herr, erbarme dich unser.                                                                                                                                                                                                     Der niederländische Kunstmaler  Rembrant  van Rijn, hervorragend   stellte durch sein Bild /Rückkehr des verlorenen Sohn/ dar, die tiefe Liebe des Vaters  zu  seinem Sohn , in bekanntem Gleichnis. Rembrants Bild ist so zutreffend, dass viele,  die es sahen, brachte es zum Bedauern und zur Versöhnung mit Gott.  Schönes Kleid, Ring,festliches Gastmahl , sind die Symbole des Menschen, der zu Gott zurück kehrt. Schriftsteller und Priester Henri Nouwen erlebte diese Erfahrung. Als ich zum ersten mal Rembrandt Bild gesehen habe, habe ich über mäßig danach gesehnt, dass auch ich in solcher sicheren Umarmung geraten kann, wie der Sohn auf dem Bild. Als ich sah, wie zärtlich umarmt der Vater seinen Sohn, wie ihn an Herz drückt, spürte ich tief, dass eigentlich, ich dieser verlorene Sohn bin. Ich wollte zurückkehren. Nouwen s Betrachtung endet hier nicht. Er beginnt sich mit dem ältern Sohn identifizieren. Trotzdem, dass Nouwen nie das Haus verließ und vergeudete nicht sein Vermögen mit Huren und huldigte  der Schwelgerei nicht, wurde sich seiner Eifersucht, Zorn und raffinierten Heuchelei bewusst. Er wurde inne, dass sein Dilemma, ist gleich, als das Dilemma des älteren Bruder. Wollte er, dass ihn dieselbe Hände umarmen, die armten seinen jüngeren Bruder um? Nouwen  begann zu begreifen, dass nicht daran liegt. welcher Sohn er war, aber das er immer  der Sohn seines Vaters war. Das ist Gott an den will ich glauben. Der Vater der immer seinen Arm öffnet, der nie jemandem aufzwingt, der immer erwartet, der immer die Hoffnung hat, dass seine Kinder zurückkommen, damit er ihnen seine Liebe äußern kann. Et freut sich über die Vergebung und bittet uns um die Willigkeit seine Barmherzigkeit zu empfangen.                                                                                                                                                                 Als Glaubende wissen wir uns  von Gott angenommen und geliebt, so  wie  wir sind  mit allen unseren  Stärken  und Schwächen. Deshalb beten wir voll Zuversicht.                                                                                                                                     Allmächtiger  Gott, unser menschlicher Einsatz um Frieden und Gerechtigkeit stoß  wieder  an Grenzen. Diese Erfahrung   betrübt uns,sie öffnet  aber  gleichzeitig  unser Herz  für dich  und dein Wirken. Deshalb bitten wir.                                                                                                                           Wir wollen  dem Herrn danken für seine Huld, für  sein  wunderbaren  Tun  an den Menschen, weil  er  die  hungernde  Seel  mit seinen Gaben erfüllt hat.

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Freitag der 2.Fastenwoche Mt 21, 33-43, 45-46

Jesus, der die Hohenpriester fragte: Woher war die Taufe  des Johannes, er sei mit euch.

Eines der Kriterien der Wertung des Menschen, besonders dann, als er in Ewigkeit weggegangen ist, ist das, was er für die Familie, für die Gesellschaft  getan hat. Jesus wirft  den Hohepriester  und Pharisäer  ihr  unfruchtbares Leben vor, das Leben ohne Früchte.  Darum sagt Jesus zu ihnen. Das Reich Gottes  wird von euch  weggenommen und einer Nation  gegeben werden, die  dessen  Früchte  bringen wird. Mt 21, 43.                                                                                                                                                                                            Jesus, du verlangst von uns, dass unser Leben fruchtbar ist. Herr, erbarme dich unser.                                                                                                                                                                  Du lehrst uns im Gleichnissen. Christus, erbarme dich unser,                                                                                                                                                                                                              Du wirst das Gute belohnen, und das Böse bestrafen. Herr, erbarme dich unser.                                                                                                                                                                                     Das Bild des Weinbergs war  den religiösen Führer Israels gut bekannt. Der Weinberg repräsentierte  die auserwählte Nation  Israel und die Verwalter und Winzer waren Hohepriester und Schriftgelehrten,die aber untreu wurden ihren Dienst. Viele Propheten machten auf die Sünden aufmerksam  und riefen zur Buße auf.  Gott sendet seinen Sohn,damit er die Ernte von Weinberg übernimmt. Die Ernte sollte die Frucht des Lebens  jedes Mitglieder des auserwähltes Volkes sein.  Aber die religiösen Führer nehmen Jesus nicht auf, und sie wollen Jesus töten. Jesus beschuldigt die Hohepriester und Pharisäer des Verrates der Gottes  Interessen./  dass sie  Gottes Interessen verraten haben/. Heutem wir sind das Volk, dem der Herr seinen Weingarten anvertraut. Wir sind berufen, damit wir die Früchte  bringen. Jeder von uns bringt eine andre Ernte. Jemand dreißigfache, ein anderer sechzig-fache und wieder  anderer  hundertfache Ernte. Die Fastenzeit ist für uns die Gelegenheit  erinnern sich,  nicht nur  an die historischen  Ereignisse  unserer Erlösung, sondern vor  allem die Gelegenheit  in unser Leben das Mysterium  des Kreuzes und  Leidens aufzunehmen. Durch unser Leiden durchleben Verbindung mit Christus, und   an der Erlösungswerk Christi  teilzunehmen. Unsere Ernte ist nicht nur das Gute, das wir tun, sondern auch  unser persönliche Leiden  und Kreuz. Mit Verbindung mit Christus  haben   unsere persönliche Leiden und Kreuz  Erlösung Wert  und  werden für uns  und für die ganze Kirche die Quelle des Heiles.                                                                                                                                                                     Wer betet ist nie  allein. Mit Millionen Schwestern und Brüdern in  allen christlichen  Konfessionen  sind wir  vereint, wenn wir  zum Vater  rufen.                                                                                                                                                       Friede wird nicht  entstehen, wenn  wir  nur leere. Worte machen. Aber wenn wir auf das Wort Christi vertrauen, dann kann die Rede vom Frieden das Hassgeschrei unserer  Zeit  überwindet. So  lasst und beten.                                                               

 Durch  die barmherzige Liebe  unseres Gottes hat uns besucht das  aufstrahlende Licht  aus der Höhe.                                                                                                          

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3.Fastensonntag C Lk 13,1-9

3. Fastensonntag 2019- Geduld und Kreativität Gottes             Einführung

Liebe Freunde, nach dem Sonntag  der Versuchung  und dem  Sonntag  der Verwandlung  kommen wir zum Sonntag, der wir der Sonntag der Geduld  und  neue Chance  nennen könnten. Das Evangelium  entwickelt  diese  Idee  in einem Gleichnis von einem  unfruchtbaren Feigenbaum. Lukas  ist der  einzige Evangelist,  der dieses Gleichnis hat.

Predigt

Der Herr  des  Weinbergs  pflanzte  einen  Feigenbaum.Dann ging er  drei Jahre lang   festzustellen, ob der  Feigenbaum bereits Früchte hatte. Er hatte keine. Der Herr beschloss ihn abzuhauen, wozu  macht er  auch das Land  unnütz. Die Biblisten  stimmen  darin   überein,  dass dieses Gleichnis  von der jüdischen Nation  handelt. Jesus wirkte drei Jahre in  der Nation, drei Jahre predigte ihr. Aber  die Nation   bekehrte nicht   und blieb  ohne   die Früchte, die Gott von ihr erwartet hatte. Diese Interpretation ist  sicher richtig  obwohl  ihre  Anwendung viel  weiter sein  könnte als nur das jüdische Volk. Jeder von uns  wird einmal  zur Rechenschaft  gezogen, für die Darbringung der Früchte in seinem Leben. Jeder von ins  zur  Rechenschaft  gezogen  für das , was  nach ihm  blieb übrig. Auch diese Erklärung ist richtig. Und trotzdem würde ich mich erlauben. ein wenig  mit  diesem Gleichnis zu spielen und verwenden eine andere  mögliche Interpretation. Bildlich gesprochen was hier uns positiv stört, sind zwei Sachen. Geheimnisvolle Gestalt  des Winzers und ein offenes Ende. Wer ist der gute Winzer, der  den Herrn überzeugte, dass er den Baum noch nicht abhau, dass er sich um den Feigenbaum kümmern wird, dass  er um  ihn herum  gegraben  und  düngen   wird. Vielleicht wird  das helfen und der Bau bringt die Früchte. Und wie es  zum Schluss endete? Brachte der Feigenbaum die Früchte oder nein? Die Logik sagt uns, wenn der Baum die Früchte nicht gebracht hatte, bestimmt ihn fällten. Lassen wir unsere Logik halten wir das Gleichnis an. Das Gleichnis  endet mit neuer Chance für  den Feigenbaum. Als ob der Winzer würde dem Herrn sagen. Unserer  Meinung nach, haben wir  gute  Bedingungen  für  ihn  geschaffen. Versuchen wir noch eine andere Art. Dieses  Gleichnis  erzählt   uns  von der  Güte  und  Kreativität  Gottes. Darüber schreibt auch  der heilige Paulus im Brief  an Hebräer. Nachdem Gott vielfältig  und  auf  vielfältig  und  auf  vielerlei Weis ehemals  zu den Vätern geredet  hat in  den  Propheten, hat  er am  Ende  dieser Tage zu  uns geredet hat  in den Propheten, hat er  am Ende   dieser Tage   zu uns  geredet   im Sohn,  den  er  gesetzt  hat  zum  Erben aller Dinge, durch  den  er  auch die Welten gemacht  hat. Hebräer 1,1-2 Gott suchte  nach einer Möglichkeit  wie uns anzusprechen  und uns von seiner  Güte  zu  überzeugen und auch davon, dass wir die Früchte bringen. Die Menschen begriffen das nicht, oder wollten das  nicht begreifen. Und Gott suchte eine andere, verständlichere Art, uns anzusprechen. Und wir wieder nicht verstanden.Aber Gott gab sich  nicht auf, Und zum Schluss     sandte sandte  er zu uns seinen Sohn und er ließ ihn unter uns wirken, in der Hoffnung, dass wir endlich begreifen. Es ist möglich,dass der Winzer im Gleichnis  ist gerade die Person von Jesus Christus. Statt der Verurteilung Bitte um die Barmherzigkeit und um eine neue Chance. Gott gibt sie. War sie die letzte? Wir wissen das nicht, aber kaum. Gott wird Maximum  machen,um uns zu retten. Was könnte dieses Gleichnis für uns bedeutet? Erstens, dass wir über Gottes Barmherzigkeit und Kreativität in unserem Lebens  staunen. Wenn wir uns  gegen die Gesetze verstoßen, die wir Menschen vorbereiten haben, keine Barmherzigkeit ist für uns.Wenn wir entdecken sind, zahlen  wir hart, oft sogar härter als wir verdienten. Wie viel  Chance haben wir von Gott bekommen.Gott geht es nicht darum, um uns zu überführen, sondern um uns zu überzeugen, dass er unserem Leben den Wert gibt. Weiter dieses Gleichnis sagt zu unls, dass wir über uns vorzeitig den Stock nicht brechen sollten. Wie oft haben wir uns entschlossen uns bessern, mit etwas Neuem zu  beginnen und es ging uns nicht auf. Zum Beispiel wir wollten in unser Leben, mehr Gebet einzuführen, großzügiger zu den anderen sein, weniger sitzen vor dem Fernsehen und mehr sich der Familie zu widmen. Aber wir haben bei unseren Vorsätzen nicht eingehalten. Wir haben die List mit allem hinschmeißen. Vielleicht würde uns helfen, die Metode zu ändern, aber sich nicht aufzugeben. Das gilt auch für unsere Beurteilung der  anderen. Wie reagierten wir , als wir auf der Straße einen Obdachlosen gesehen haben.  Vielleicht haben wir gedacht. Aus diesem Mensch wird nichts.Wäre es nicht besser diesen Menschen zu ermutigen, eine neue Chance ihm zu geben, als ihn verurteilen? Zum Glück handelt Gott anders als der Mensch. Er bricht über niemanden den Stock. Er sieht in jedem Menschen die Möglichkeit sich bessern, sich ändern. Es wäre gut, wenn wir diese  Gottes Einstellung zu den Menschen auch wir aneignen.

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Donnerstag der 2.Fastenwoche Lk 16, 19-31

Jesus Christus,  der uns lehrt, wie sollen wir richtig leben, er sei mit euch. 

Das heutige Evangelium will uns  vor der Gleichgültigkeit  gegen unsere Nächsten warnen. Wir sind verantwortlich für die anderen. Wir können nicht sagen. Ich interessierte mich nicht für andere. Ich kümmere um die andere nicht. Gott wird jeden von uns zur Verantwortung nehmen, wie wir benahmen  zum Elend  unserer Mitmenschen.                                                                                                                               Jesus, du hast  die Welt mit  Gott versöhnt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns gesandt, Gottes  Gerechtigkeit  zu verkünden. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns in die Welt gesandt die Taten der Liebe zu tun. Herr,erbarme dich unser.                                                                                                                                                                           Unsere Taten, unsere Lebenseinstellung, verraten, wie ist den Sinn unseres Lebens, wie wir uns  auf die  Ewigkeit  vorbereiten. Das bekannte Gleichnis von einem reichen Mann und von einem Bettler Namens Lazarus verzeichnetet nur der Evangelist Lukas. Der Name Lazarus bedeutet: Gott hilft. Wichtig ist die Bemerkung : kamen  auch noch die Hunde und leckten  ihm  seine Schwären. Der Hund wurde für das unreine Tier gehalten. Das Unglück des Bettlers betonnt die Wirklichkeit, dass er diese Tiere von sich nicht vermag wegjagen. Aber diese Tiere verursachten ihm die Linderung. Es ist interessant, dass im Gleichnis den Namen des Reiches nicht ausgesprochen wird. Es wird  Essen und  Kleid  erwähnt,  die  als  Zeichen des  Reichtums  galt.  Nach den Semiten, Gott bestimmt, wer reich sein wird,  und wer arm sein wird.  Die Pharisäer lehrten, dass der Reichtum  der Ausdruck einer besonderen Gunst Gottes ist. Jesus  weist darauf hin, dass die unrichtige Einstellung  zum Reichtum kann zum Verlust des ewigen Lebens führen. Mit diesem Gleichnis verdammt Jesus den Reichtum nicht, er verurteilt die Reichen nicht. Jesus weist auf die schlechte Einstellung zum Reichtum hin. Es ist wichtig, dass der Reichtum  den Menschen nicht verblendet, damit man  durch  unrichtige Verwendung /Gebrauch/ des Reichtums, kein Egoist wird, damit man seine Seele nicht vergiss. Im Gleichnis sagt Abraham; Hören sie  Mose und die Propheten  nicht, so  werden  sie  auch  nicht  glauben, wenn jemand  von den  Toten auferstehen wird. Der Reiche leidet  in der  Flamme, denn er hat  vergessen  Mose und Propheten  zu hören und  hat  ihren Worten nicht geglaubt. Das Gleichnis ist ein Memento,damit der Mensch wegen der irdischen Gute, den Sinn seines Lebens nicht vergessen.                                                                                                                                                                                                       Im Gebet Vater unser, sollen wir um tägliches Brot bitten. Beten wir jetzt gemeinsam.                                                                                                                                                                      Frieden hinterlasse ich  euch, meinen Frieden  gebe ich euch. So spricht  Jesus  im Evangelium  zu den Aposteln  bei  seinen Abschied, So spricht  er  auch zu uns,  Ihn  bitten  wir  immer wieder  um diesen verheißenen  Frieden.                                                                                                                                                                                                          Meine  Augen haben  das Heil gesehen, das du vor  allen Völkern bereitet hast.

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Mittwoch der 2. Fastenwoche Mt 20, 17-20

Jesus, der sein Märtyrium   vorausgesagt, sei mit euch.

Das heutige Evangelium  besteht aus zwei Teilen. Zuerst sagt Jesus, dass er verurteilt werden  wird, leiden wird, gekreuzigt  wird und  am dritten Tag von den Toten auferstehen wird. Im zweiten Teil  bittet Salome, die Mutter der Apostel  Jakobus und Johannes , dass ihre Söhne zu Jesus Rechten und Linken sitzen können. Wir werden uns heute auf den zweiten Teil des Evangeliums konzentrieren.

Jesus du kamst im Zeichen des Kreuzes. Herr, erbarme dich unser.

Du  hast  den  geistigen  Tempel  deines  Reiches errichtet. Christus   erbarme dich unser.

Du schaust  in das  Innere eines  jeden Menschen. Herr, erbarme dich  unser.                                                                                                                                                                                   Es  wäre ein Fehler zu glauben, dass Salome  ohne das Wissen ihrer Söhne zu Jesus gegangen wäre und  dass sie  überhaupt  nicht daran  interessiert waren  zu Jesu Rechten und Linken sitzen. Beide gehörten zu Jesus nähe  Gefährten. Zusammen mit dem Apostel Petrus waren sie Zeuge der Auferstehung  Jairus Töchter, oder  der Agonie Jesu  im Gethsemane. Obwohl  sie sich  mit einer  mutigen aber mit seiner  Art mit einer  rotzigen Bitten an Jesus  gewandt hatten, schalt Jesus  sie  nicht  und schickte sie nicht weg. Ihre Forderung  rief  die Diskrepanz  zwischen den Apostel hervor. Sie quellte aus dem  selbstsüchtigen Eifer und Durchschlagskraft. Diese Forderung   wurde aus  Unwissenheit  vorgetragen  und ein bisschen unhöfflich. Jesus sagte zu ihnen,  dass es nicht in seiner Macht sei, ihrer Anforderung statt zugeben. Gleichzeitig  ermutigte er sie, ihm zu folgen, Unbesonnenheit, egoistische Interessen  Teilnahmlosigkeit  zu den Gefühlen   der anderen. Ein  Verzeichnis genug  unangenehmen Gepräge für jeden,  nichts  sagen  von den Jünger von Jesus. Aber alle diese  Negativen  schlossen Jakobus , Johannes   und  auch   die andere  Apostel nicht aus  dem Dienst  des Herrn aus. Johannes Chrysostomus  sagte. Siehst du, wie unvollkommen  waren die Apostel. Die beiden, die sich über die hervorheben wollen. Und später sehen  wir  nicht diese negative Eigenschaften bei den Aposteln nicht. Die Eigenschaften der Apostel änderte sich, als  der  Heilige Geist kam. Sie wurden sich Jesu Worte bewusst. Unter   euch  soll  es nicht  so sein, sondern  wer  irgend  unter euch  groß  werden   will, soll euer  Diener sein  und  wer irgend  unter  euch  der  Erste   sein will, soll  euer   Knecht  sein.  Matthäus  20,26                                                                                                                                                                                 Auf sein  Wort wenden  wir uns an Gott, unseren Vater und  beten  mit den Worte Jesu. 

Auch  wenn  viele Bemühungen  um den Frieden nicht immer  mit  Erfolg  gekrönt   sind .  Wir  sollen  nicht  nachlassen, Anstifter   zu  Frieden und   Versöhnung  zu sein.                                                                                                                                                                                                                Wir wollen dem  Herrn danken  für  seine Huld, für  sein wunderbares. Tun an den Menschen, weil  er  die  hungernde  Seele mit  seinen  Gaben  erfüllt hat.                                                                                                             

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Hl. Josef, Mt 1,16, 18-24

Jesus dessen Pflegevater der heilige Vater war, er sei  mit euch.

Die Kirche  feiert heute das Hochfest des heiligen  Josef,  eines Heiligen,  Er ist  ein Heiliger, aus  dem  gemeinen Stande,  ein Zimmermann, der in  seinem  Leben weder Wunder, wirkte,  noch sonst  etwas  Außerordentliches tat.  Sein  Tagewerk  war Arbeit und wieder Arbeit, seine  Hände  waren   voll  Schwielen,sein Leben   war  ein armes  und in  vieler Hinsicht    ein   hartes.

Jesus, du bist  der  Sohn  des ewigen  Vaters. Herr,erbarme dich unser.                                                                                         Du  wolltest Sohn des  Zimmermanns  genannt werden. Christus, erbarme  dich  unser.                                                     Du bist  verborgen geblieben an der  Seite  des Josef. Herr,erbarme dich unser.                                                                                                                                                                            Den heiligen Josef hat Gott berufen zum, Gemahle Mariens, und  zum  Nähr und Pflegevater  des göttliches   Kindes.  Schon  war Josef  mit Maria  verlobt. Zwischen  Verlobung  und  Vermählung   vergingen  oft  zehn  bis  zwölf   Monate. Da  schien  sich  die Heirat zu zerschlagen.  Maria hatte nämlich  unterdessen vom  heiligen Geiste  empfangen   und befand  sich  im  gesegneten Umstände. Josef, der  das  Geheimnis  Gottes  nicht  kannte, gedachte in der stille die Verlobung  aufzuheben.  Da  ihn  aber Gott durchaus  zum Gemahl  Mariä  haben wollte, offenbarte   ihm das  Geheimnis   der  wunderbaren  Menschwerdung  des Sohnes Gottes und nun,   da  Josef  den göttlichen  Willen  erkannt, nimmt  er  ohne  Bedenken und Zaudern Maria zu sich und von nun an arbeitet  er  für die  zarte  Jungfrau, teil  Freund  und Leid  mit  ihr, ist  ein Herz  und  eine Seele  mit ihr, und  ist ihr  Stab und  ihre  Stützte ihr  Ratgeber  und Beschützer. Gott berief  zum Wächter und  Nährvater des göttliches  Kindes. Der größte Schatz , den sie die Erde  trug, ist  ihm anvertraut. O wie sorgfältig   bewacht  er  diesen  Schatz, Er  flüchtet  mit  dem  Knaben, als  ihm  Gefahr drohte, nach Ägypten eine  gefährliche   Reise  von zweihundert  Meilen machend.  Er trägt  den  Müden, er sucht Wasserquelle für  ihn  in der  Wüste, um den  Dürstenden   zu  erquicken, er  besteigt  die Palmen, um ihm Frucht  zu  brechen, er  bewacht  und schützt  den Schlummernden gegen wilde  Tieren. Er  führt  wie der  Engel  Rafael  den  Tobias  den  Knaben   unverletzt  nach Nazareth, er  ernährt  ihn  dort  mit der  Arbeit  seiner  Hände.  Er erzieht  und  leitet seine Jugend, So  verdient   er,  obgleich  er  nicht  sein wirklicher  Vater  war,  doch mit Recht  den Vaternamen.

In seinem Sohn hat Gott  seine  Verheißungen  erfüllt. So höre er  nun unser  Gebet, das  uns Jesus  selbst  gelehrt hat.

In  Barmherzigkeit  und  Gerechtigkeit  hat Jesus Christus  Frieden geschaffen und  uns  mit  Gott versöhnt. Deshalb bitten wir.                                                                                                                                                                                                       Komm, du  guter  und  getreuer  Knecht nimm teil  am Festmahl   deines  Herrn.

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Jesu Geißelung

Pilatus, der wankelmütige, ungerechte  Richter hatte  öffter das Wort ausgesprochen: ,, Ich finde  keine  Schuld  an  ihm./an Jesus/ darum  will ich ihn  züchtigen, geißeln  lassen und dann frei geben.  Sonderbar, deshalb, weil  er  keine Schuld   an ihm findet, will  er ihn  züchtigen lassen , um dem wütenden  Geschrei   des  Volkes nachzugeben.  Aber  so wollte  es Gottes Gerechtigkeit,  so  wollte  es  die  unendliche Liebe  Jesu. Die Geißelung war  eine  sehr harte Strafe. Das jüdische Gesetz verbot  ausdrücklich, mehr  als  vierzig  Streiche  zu geben, und  man  gab auch  nur  neununddreißig. Aber  bei den  Römern war  keine  bestimmte   Zahl   festgesetzt .  Bei den Juden  musste  sich der Mensch, der  gegeißelt  werden  sollte, auf den Boden  niederlegen oder sich  krümmen. Bei den  Römern aber  stand er  an eine  Säule  angeschlossen, die er  umfassen  musste, die  Hände  wurden  auf der anderen  Seite   der Säule  mit Riemen   zusammengebunden, die Füße  aber  unten  an der Säule  neben  einander   befestigt.  Die Soldaten,  welche den  Verurteilten  kreuzigen    mussten, hatten  auch diese Strafe vollziehen.  Die Geißelung  geschah   mit Riemen, die  an einem   Stiel  befestigt   und  in deren  Ende    Draht   eingeflochten  war,  der  unten in  kleinen  Hacken  endete, wodurch  die  Geißelung  unmenschlich  zerfleischt   wurden.  Diese Marter  war  bei den Römern so  abscheulich, dass sie   nur  bei Fremden  und Sklaven  angewendet   wurde und sie war  so grausam, dass viele dieselbe  nicht  aushalten  konnten, sondern  unter  derselben starben. Zu  dieser furchtbaren, grausamen  Marter   wurde  auch Jesus  verurteilt. Jesus zitterte  und bebte  beim  Anblick der Säule,  seine  menschliche Natur   schauderte  vor  dieser  neuen  furchtbaren   Marter.  Aber sein  göttlicher   Wille  war allzeit  mit dem  Willen   seines  himmlischen  Vaters  vereinigt.  Deshalb   zog  er selbst   seine Kleider   aus, umarmte  die Säule und  die  Schergen knebelten unter  gräulichen  Flüchen   seine  heiligen Hände am obern  Ende   der  Säule  zusammen, und  spannten  seinen ganzen   Leib so  in  die Höhe, dass  seine  unten  an der Säule  geschlossene  Füsse  kaum  stehen  konnten und er  vielmehr  an der  Säule hing, als stand.   O welch  ein furchtbarer   Schmerz muss  für  Jesus sein. Jesus, wahrer   Gott und   wahrer  Mensch,  krümmte sich wie  ein  armer  Wurm.  Er  fühlte seiner heiligen Menschheit  nach  den  ganzen furchtbar Schmerz um so mehr, da  er  ihn  wegen  der  Sündenlast  der  Mensch , die  auf  ihm lag, dulden musste. Es war dieser Schmerz um so  empffindlicher, je  länger er  andauerte, denn die  Peiniger schlugen  unbarmherzig  auf den  Herrn und  die Einen ermüdet   waren,  wurden   sie  von  anderen   abgelöst,  die  mit   neuer   Mut und   mit neuen  Kräften ihre  Geißeln  über den  heiligen   Rücken  Jesu  schwangen.   O wie ist da buchstäblich wahr  geworden, was  der  Prophet Isaias von  ihm geweissagt hatte  mit  den Worten.  Von  der Fußsohle an bis  zum  Haupte ist nichts  Gesundes an  ihm  sondern  nur  Wunden, Striemen und  Beulen, die nicht verbunden, nicht  mit  Öl gelindert sind  und  wiederum  . Es  ist  keine  Schönheit an  ihm und  keine  Zierde, denn am unserer Sünden  willen ist  er  verwundert und  zerschlagen und verwundet ist und  fragen, warum er  auch diese  Marter geduldet, so  gibt uns  der Prophet  Isaias  den Grund  davon   an in den obigen   Worten ,  um  unserer Sünden willen, sagt er  ist er  zerschlagen und  verwundet worden, Ja, die  Sünden der Welt, auch  unsere  Sünden haben Jesus  so  furchtbar gegeißelt und  unter  diesen besonders   eine Gattung, nämlich  die Sünden  der  Weichlichkeit  und   Unlauterkeit spricht der grausam  gegeißelte  Heiland. Darum o Christ fliehe einmal vor   allem diese Sünde, die Sünde der  Unlauterkeit und  was  dazu   Veranlassung gibt, denn diese  Sünde hat viele andere  im Gefolge.  Der heilige Paulus schreibt. Denn wer  für  sein  eigenes Fleisch sät, wird  er  auch von dem  Fleisch Verderben ernten,wer  aber  für  den Geist sät,  wird  von dem Geist ewiges  Leben ernten.Gal 6.8. Nachdem  die Peiniger Jesus so zugerichtet  hatten, dass er  fast  keinen Mensch  mehr  gleich  sah, ließen  sie ihn  endlich  von der Geißelung ab.  allein ihre  Wut   war noch nicht    ersättigt, sogleich  folgte  eine  neue Marter , nämlich die Krönung  mit Dornen.     

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Montag, der 2.Fastenwoche Lk 6,36-35

Jesus, der sagt :Richtet nicht,  und  ihr werdet nicht gerichtet,er sei mit euch.

Zweifelos hat jeder von uns  im Leben  erlebt, wenn uns  jemand etwas  Unrechtes  angetan hat. Entweder waren das falsche Worte auf unsere Adresse ,oder war das eine Beleidigung, oder wir bekamen nicht worauf wir Recht  hatten. In unserem Herzen  hat uns etwas gestochen, verletzt,  und wir sagten. Das werde ich  ihm nicht vergeben. Aber Jesus sagt zu uns. Seid barmhersig, wie auch  euer Vater  barmherzig ist.

Jesus du gibst uns die Kraft, unseren Feinden zu vergeben. Herr, erbarme dich unser.                                                                                                                                                                        An dir  entscheidet sich alles Menschen leben. Christus, erbarme dich unser.                                                                                                                                                                                     Du bist  als  Zeichen  des Widerspruchs  gekommen. Herr, erbarme dich unser.                                                                                                                                                                                     Nehmen wir Jesus Aufruf zur Vergebung wahr. Stellen wir uns die Fragen. Wann zu vergeben? Warum zu vergeben ? Wie zu vergeben? Jesus sagt. Wenn dein Bruder gesündigt hat, weise ihn zurecht. Wenn er es bereut, so vergibt ihm. Auf den  ersten Blick  scheint  es, dass wir vergeben sollen,wenn der Täter  seine Handlung bereut. Jesus aber will uns etwas anderes sagen. Er will uns sagen, dass wir immer vergeben sollen. Jesus sagt zu uns nicht. Vergebt nur dann… oder vergebt aber nur unter diesen Bedingungen. Wir sollen vergeben, ohne Bedingung ein. Antworten wir auf die Frage. Warum zu vergeben? Unsere Vergebung den anderen ist so wichtig dass sie unter sieben Bitten Vater unser ist. Im Gebet Vater unser wird auf uns nur eine  Forderung gelegt.  Vergebt ihren Schuldigern. Liebe ist unteilbar. Wir können Gott, den  wir nicht sehen, lieben,  wenn wir den Bruder,oder Schwester die  wir  sehen, nicht lieben. Wenn wir unseren Brüdern und Schwestern ablehnen zu vergeben, dann ist  unser Herz  geschlossen  vor  der  barmherzigen  Liebe Gottes. Nicht vergeben ist  das Böse. Wenn wir  nicht  vergeben  wollen, dann lehnen wir ab, dass Gott unser Herz  verwandelt.  Jeder Mensch hat die  Kraft zu vergeben. Obwohl wir wissen, dass wir vergeben sollen, irgendwo geht es uns nicht. Unsere Vergebung ist  unvollkommen. Was sollen wir damit machen. Wo sollen die Kraft zur Vergebung nehmen? Die Antwort ist. Wir brauchen uns  dem Heiligen Geist  zu übergeben, der die Kraft hat, verändern unser Herz, und  uns fähig  zu machen, zu vergeben.                                                                                                                                                                 Im Geist der  Wahrheit,  der vom Vater kommt, dürfen wir voll Vertrauen  beten.                                                                                                                                                                                 Der Herr erneuert uns  im Heiligen  Geist. Durch  ihn können wir den Frieden erreichen.                                                                                                                                                            Selig, die  Gottes  Wort  im Herzen  bewahren und  seine Geheimnisse  schauen dürfen  in Ewigkeit.

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Samstag der 1.Fastensonntag Mt 5,43-48

Jesus der sagte:Denn,wenn ihr  liebt, die  euch  lieben,welchen lobt habt ihr?  Tun  nicht  auch  die Zöllner  dasselbe?, er sei mit euch.

Heute treffen wir uns auf jedem Schritt, mit den Reklamen, die uns überzeugen, dass das was uns  anbieten perfekt und vollkommen ist, und wir das brauchen. Jesus fordert uns auf:Ihr sollt vollkommen sein, wie euer  himmlischer   Vater vollkommen ist.

Herr Jesus  wir bringen unsere geistliche  Armut vor  dich und rufen erbarme  dich unser.                                                                                                                                                                 Wir  kommen mit dem Hunger nach dem Wort des Lebens zu  dir und rufen. Christus, erbarme dich unser.

Herr Jesus, dir weihen wir  die Sorge unseres  Alltags und rufen. Herr, erbarme dich unser.                                                                                                                                                             Jesus stellt  vor den Blick seiner Zuhörer die Vollkommenheit  seines himmlischen Vaters, zwar als unerreichbares Ideal, er will uns  damit auffordert: sich bemühen ständig um die Vollkommenheit. Vollkommen als der himmlische Vater sein, bedeutet, vollkommen in seiner Liebe sein. Wir sind doch alle seine Kinder. Wir alle können vollkommen sei.  Wenn die Vollkommenheit etwas  Unmögliches wäre, würde Jesus uns zur Vollkommenheit  nicht auffordert. Jesus ermutigt uns, dass wir  vollkommen  sind. Aber er blieb nicht nur bei den Worten. Er gab uns sein Beispiel. Jede Tat von Jesu war ein  Zeugnis  dafür, dass die Vollkommenheit erreichen kann. Ja, die Wahrheit ist,  dass unsere Vollkommenheit ist nur  ein Teil  seiner Vollkommenheit. Vollkommenheit erreichen wird  durch kleine Taten der Liebe. Das Leben gibt uns dazu so viele Möglichkeiten. Die Vollkommenheit ist notwendig in kleinen  Teilen  bauen. Dazu ein Beispiel. Der berühmte Michelangelo arbeitete. Er hat an einer Skulptur gearbeitet. Sein Freund schaute  zu wie Michelangelo arbeitet. Dann besuchte ihn nach gewisser Zeit, und ihm schien, als der Künstler an seiner Werk, seit seinem letzten  Besuch  sein Werk nicht berührt hatte.  Und er das sagte Michelangelo. Du irrst dich.  Schau. Ich habe diesen Teil geglitten,dort änderte ich diesen Zug. Ich gebe mehr Ausdruck  dieser Lippe, ich gab diesem Muskel hervortreten. Sehr gut. Aber das sind nur die Kleinigkeiten. Vielleicht ja. Aber die Kleinigkeiten geben die Vollkommenheit und die Vollkommenheit ist nicht die Kleinigkeit.  Unsere Aufgabe ist diese Kleinigkeiten in das Leben einzuführen. Bemühen wir vollkommen zu sein und beweisen wir es jeden Tag mit alltäglichen Kleinigkeiten.                                                                                                                   Wir sind gerufen am   Reich Gottes  mitzubauen, das mit  Jesus  bereits  angebrochen und doch  noch  im Kommen ist. In dieser Verantwortung  beten wir  gemeinsam.                                                                                                                           Die Kirche ist durch Jesus Christus ausgestattet  mit  einer  Friedensbotschaft  für diese Welt. Meinen  Frieden  hinterlasse  ich euch …

Wir haben  die Liebe  erkannt und  a die Liebe  geglaubt,  die  Gott  zu uns  hat.

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Freitag der 1.Fastenwoche 5,20-26

Jesus Christus der sagte. Wenn eure Gerechtigkeit  besser als  der Schriftgelehrter und Phasrisäer, so  werdet ihr  nicht  in  das Himmelreich  kommen. 

Gegenseitige Beziehungen sind  heutzutage  ein sehr   oft  diskutiertes Thema. Im heutigen Evangelium hörten wir die Aufforderung von Jesus:So lass vor dem  Altar deine Gabe und gehe zuvor hin  und versöhne dich mit deinem Bruder und alsdann komm und opfere deine Gabe.Mt 5,24

Jesus, du bist ein Zeichen  des  Widerspruchs gekommen. Herr,erbarme dich unser.                                                                                                                                                                           An dir  entscheidet sich alles Menschenleben. Christus, erbarme dich unser. Christus,  erbarme  dich unser.

Du gibst die Kraft der Treue, der Stärke und der  Wachsamkeit. Herr, erbarme  dich unser.

Jesus ändert  das Gesetz in  einigen  Situationen  von Grund  auf. Heute verbreitet er das fünfte Gottes Gebot. Jesus sagte: Wer  aber  zu seinem   Bruder   sagt. Racha! der ist des Rats schuldig , wer aber sagt Du Narr, der ist  des  höllischen Feuers  schuldig. Was wollte Jesus mit diesen Worten sagen? Jesus zeigt   uns was  für ein Gewicht  hat ein Wort. So wie  körperlich möglich ist verletzten, so ist möglich auch mit dem Wort Unrecht  tun.Deshalb müssen wir  auch  auf Wörter  achten  die eine mächtige  Waffe sein können. Jesus will, dass wir  unsere gegenseitige  Beziehungen  in Ordnung bringen. Es wäre gut, wenn unsere Zeitgenossen von uns sagen können, was wurde von den ersten Christen gesagt.  Bemühen wir uns,unsere Leben, nach dem Leben Jesu formen und in jedem Menschen unser Bruder, oder unsere Schwester,  Dazu ein Beispiel.  Ein Rabbi hat seine Schüller gefragt, wie können  wir den Moment  kennen, in dem die Nacht endet und der Tag  beginnt. Ein Schüller antwortete. Ich würde sagen wenn ich ein Tier in der  Ferne  sahen würde und ich könnte sagen,  dass es ein Hund   oder es ein Schaf ist.  Nein sagte Rabbi. Der zweite Schüller sagte. Ich denke damals, wenn ich  in der Ferne   einen Baum  sehen würde und konnte ich sagen, ob es sich  um  Feigenbaum oder um Aprikosebaum  handelte.  Auch nicht. Wie  können wir also wissen, wann die  Nacht  endet  und der Tag  beginnt, fragten die, damals, wenn du  irgendeinem ins Gesicht anschaust  und du siehst, dass er dein Bruder oder deine Schwester ist. Bemühen wir uns in unseren Nächsten Brüder und Schwester sehen?

In  seinem Sohn hat  Gott seine  Verheißungen  erfüllt. So höre  er  nun  unser Gebet, das  uns  Jesus  selbst gelehrt hat.

In Barmherzigkeit  und Gerechtigkeit hat  Jesus Christus  Frieden geschaffen  und  uns  mit  Gott  versöhnt. Deshalb bitten wir.

Wir wollen dem Herrn danken für seine  Huld, für  sein  wunderbares  Tum an den Menschen,weil er  die  hungernde Seele   mit seinem  Gaben erfüllt hat.

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