Montag der 9.Woche im Jahr Lk 12, 13-21

Gott, unser Herr,der seinen Sohn sandte, um sein  Eigentum  in Besitz zu nehmen, sei mit euch.

Der Schriftsteller Dostojewskij beschreibt in seinem Roman  ,,Idiot“ wie der Verurteilte zum Tode überdenkt auf der Hinrichtungsstätte. Was wenn ich nicht sterben würde? Was wäre, wenn mir das Leben zurückgeben würde? Gott jedem von uns, will das ewige Leben schenken. Wir müssen so leben, damit wir dieses ewigen Leben gewinnen.

Jesus, du kamst zu uns der Sohn des ewigen Vaters. Herr,erbarme dich unser.

Du hast uns  den Willen des Vaters verkündet.  Christus, erbarme dich  unser.

Du bist der Eckstein, auf dem  das neue Reich der Gnade gebaut ist. Herr, erbarme dich  unser.

Jesus beschreibt im heutigen Gleichnis, was für eine Ungerechtigkeit die Winzer begangen sind. Sie sollten nach der Vereinbarung ein Teil der Ernte dem Besitzer abgeben. Die Winzer vergaßen, wem der Weinberg gehört. Ihre Herzen beherrschte den Hochmut. Sie wollten sich den Weingarten bemächtigen. Darum töteten die Diener, die der Herr des Weingartens gesandt hat. In der Besitzjagd töteten sie auch  seinen einzigen  Sohn, damit sie sich bemächtigen nicht nur  den Weingarten, sondern auch seinem ganzen Vermögen.

Auch wir sind auf dieser Erde als die Mieter, denen die Verantwortlichkeit für unser Leben anvertraut ist. Gott gab uns die Möglichkeit, frei sich zu entscheiden. Wie werden wir handeln. Wie werden wir  handeln, dass hängt davon ab, wo wird unser Herz sein. Das Herz der Winzer beherrschte die Sehnsucht nach dem Vermögen, den Hochmut. Das Gegenteil des Hochmutes ist die Demut. Sie ist die Muter, aller Tugenden. Sie ist die Quelle des wirklichen Glücks. Es ist nicht schwer das Leben zu verschwenden, aber das Leben durchleben verantwortlich und in der Liebe, das kostet  den Menschen viel  Opfer und die Mühe. Die Belohnung dafür ist der Friede der Seele.

Gott hat  seinen Sohn zu uns gesandt. In seinem Namen und Auftrag wagen wir zum Vater zu beten.

Christus will der Eckstein unseres Lebens sein, wenn wir mit ihm in Treue und Frieden bleiben. Wir bitten ihn.

Selig, die Gott den Anteil von der Frucht ihres Lebens geben und aufgenommen werden in sein Reich.

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Hl. Marcellinus und Petrus Joh 17,11-19

Jesus Christus, der  uns seine ganze Freude mitteilen  wollte, sei  mit euch.

Heute haben wir den Gedenktag  die heiligen Marcellinus und Petrus.  Marcellinus was ein Priester und Petrus der Exorzist in Rom. Während der Regierung des Kaisers Diokletian wurden sie gemeinsam ins Gefängnis geworfen, wo sie den Gefan genen halfen  geistlich und materiell. Durch ihre Handlung bekehrten die Heiden  zum Glauben und die Christen ermutigten zur Tapferkeit.

Jesus, dein Name bleibt in  Ewigkeit.  Herr, erbarme  dich unser.

Die dir  vertrauen , finden zum Vater.  Christus, erbarme dich unser.

Du  krönst mit Ehre, die  dir  nachfolgen. Herr, erbarme  dich unser.

Nach ihrem Einkern wurden sie die Missionaren im Gefängnis. Beide diese Märtyrer, sind in der ersten eucharistischen Kanon eingereiht. Die älteste Nachricht von ihnen stammt vom Papst Damasus, der im Jungen-Alter mit dem Henker sprach, der die Hinrichtung  vollstreckte und später wurde er Christ. Marcellinus und Petrus gelangen in Gefängnis während der blutigen Verfolgung der Christen, diese Verfolgung begann 23.2. 303 in der Zeit  der Regierung des Kaisers Diokletian. Zur Verfolgung der Christen anstifte ihn der Mitherrscher Galerius. Galerius wurde durch seine Mutter gegen die Christen aufgehetzt. Die Historiken Eusebius und Laktanciem verzeichneten über diese Zeit. Wer die götter nicht anbeten will, wird verurteilt und dem Henker übergeben. Die Gefängnisse sind überfüllt. Die Peitschen, Eisenhaken, wilde Tieren reißen die Körper der Christen. Wenn ich hundert Zunge hätte, würde ich nicht schaffen alle Niederträchtigkeiten beschreiben, die unsere Richten an den Christen begehen. Marcellinus und Petrus erzählten den Gefangenen über berühmten Auferstehung Christi, mit dem die Christen treffen sollen. Infolge dessen klingten im Gefängnis die Hymnen, Psalmen, die das Gefängnis zum Tempel Gottes änderten. Die heidnischen Aufseher wurden oft die Zeugen des Wunder des Glaubens und der Liebe.  Nach der Erzählung des Henkers wurden beide Märtyrer hingerichtet auf einem abgelegenen Ort, damit die Christen von ihren Leiber nicht wussten. Sie mussten vor ihrem Tod selber das Grab graben. Der Ort aber bliebt nicht lange Zeit geheim. Die Römerin   Lucilla erfuhr über das Grab und versorgte das würdige Begräbnis. Das Grab  befanden sich bei dritten Meilenstein römischen Weg Via  Labicana und der Kaiser  Konstantin  der Große  lies er   über das Grab eine Basilika  zur ihre Ehre bauen.In die Gruft in der Basilika lies er auch seine Mutter einräumen.

Wir haben Gottes Wort angenommen. Damit wir  in seinem Namen bewahrt   werden, wollen wir  zum Vater  beten.

Die Welt kennt keinen Frieden.  Der uns  das  Wort der  Wahrheit brachte, schenkt den  Frieden, um den wir  bitten.

Selig, die  vor dem  Bösen bewahrt bleiben und  nicht verlorengehen am Letzten  Tag.

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9.Sonntag B im Jahr Mk 2,23-3,6

9.Sonntag 2018-  Ist heute der kirchliche Sonntag noch aktuell?

Einführung

Ein Pharisäer stellt Jesus folgende Frage: Schau dir das nur an, warum  tun deine Leute das, was  am Sabbat nicht erlaubt ist? Die Frage war die Reaktion auf die Tätigkeit der Apostel, die durch  die Kornfelder gingen und im Gehen Ähren  abrissen und sie aßen. Die Pharisäer hielten das Tun der Apostel für einen Verstoß einer Vorschrift, die Gott durch Mose den Juden gab: Achte auf den Sabbat: Halte ihn heilig, wie es dir der Herr, dein Gott, zur Pflicht gemacht hat. Man kann sich vorstellen, dass die Pharisäer natürlich über das Tun der Apostel entrüstet waren. Diese wollten nur ihren Hunger stillen. Für die Pharisäer war aber jede Arbeit am Sabbat verboten.

Predigt

Jesus wollte dem  Sabbat seine ursprüngliche Bedeutung zurückgeben. Daher wies er darauf hin, dass an erster Stelle der Mensch sei und dann alle andere Vorschriften. Er sagte deshalb: Der  Sabbat ist  für den Menschen da,  nicht der  Mensch für den Sabbat. Deshalb  ist der  Menschensohn Herr auch über  den Sabbat. Jesus war nicht für eine  blinde Einhaltung der Tradition. Ihm ging es um die Liebe zu Gott und zu den Menschen.

Für uns Christen ist  der Sonntag ein Feiertag. Seit ältesten Zeiten feiern die Christen den Sonntag als einen festlicher Tag, weil Jesus am Sonntag auferstanden ist und  weil der Heilige Geist am Sonntag auf die Apostel herabgekommen ist.

Es soll uns bewusst werden, dass es an diesem Tag nicht genug ist, nicht zu arbeiten, sondern wir sollen eine Zeit des Sonntages der kirchlichen Feier, der Heiligen Messe widmen. Wir sollen uns Gott zuwenden und an das Ziel unseres Lebens denken – es ist das ewige Leben bei Gott. Dazu sind wir gesandt und dazu ist der Sonntag der Tag des Herrn. Wir sollen ihn feiern, wir sollen Gott ehren und danken für das Geschenk des Sonntags.

Wir sollen die Zeit Gott widmen, ebenso aber auch unseren Nächsten. Der Sonntag ist also auch ein Tag, an dem wir uns an die Werke der leiblichen Barmherzigkeit erinnern sollen. Das heißt: Kranke, Alte und Verlassene besuchen! Der Sonntag soll auch ein Familientag sein, am Nachmittag ist noch genug Zeit um zu wandern oder Sport zu betreiben. Sollte man einmal am Sonntag einen längeren Ausflug geplant haben und daher keine Möglichkeit haben, die Sonntagsmesse zu besuchen, so gibt es die Sonntagvorabendmesse am Samstag. Es ist aber nicht richtig, die Heilige Messe deshalb am Sonntag nicht zu besuchen, weil ich ausschlafen möchte oder auch etwas zu arbeiten habe.

Die Heilige Messe ist wichtig für das seelische Heil, aber auch das Erleben der christlichen Gemeinschaft wird dadurch gefestigt. Es gibt auch eine Sonntagspflicht, wo es heißt: Jeder Christ von 7 bis 60 Jahren ist verpflichtet an der Heiligen Messe teilzunehmen. Eine Nichtteilnahme ohne berechtigte Gründe ist sündhaft. Leider sind in den letzten Jahren die Messbesucher deutlich weniger geworden. Ich glaube, dass muss ich Ihnen eigentlich nicht sagen, Sie sehen es!

Ich sehe das auch aus eigener vieljähriger Erfahrung, ich bin ja jetzt schon 64 Jahre. Als ich noch ein Kind war, waren die Kirchen in meiner slowakischen Heimat in der Stadt Bratislava überfüllt, obwohl wir den Kommunismus hatten und die Einwohner nur halb so viele waren wie heute. Heute besuchen in Bratislava wesentlich weniger Menschen die Heilige Messe und hauptsächlich sind das nur alte Menschen. Als ich ein Kind war, waren auch mindestens hundert andere Kinder anwesend. Das ist nicht nur meine Erfahrung in meiner Heimat, ähnlich ist es auch anderswo, ähnlich und vielleicht noch gravierender hier in Österreich.

Man sollte sich fragen: Warum besuchen heute so wenige Menschen die Sonntagsmesse? Da wird es verschiedene Gründe geben. Es mag die Einstellung zum Christentum und zu geistlichen Werten sein, die sich  zum Negativen hin geändert hat. Die große Entwicklung der Technik und der Wissenschaft begeistert viele Menschen und infolgedessen bleibt keine Zeit mehr für geistliche Werte. Sie werden dann eher unwichtig und wertlos. Es hängt sehr davon ab, was die Menschen in ihrem Leben suchen, weltliche oder geistliche Werte. Es hat keinen Sinn jemanden zum Besuch der Sonntagsmesse zu zwingen, ihnen zu sagen, dass sie dort mit Christus in Verbindung treten können, wenn ihnen dies alles nichts bedeutet.

Ich möchte das noch auf ein andere Weise erklären: Jede Tätigkeit hat sein Ziel. Wenn ich z.B. einen Englisch-Sprachkurs besuche, ist für mich das Ziel, dass ich mit Menschen auf der ganzen Welt kommunizieren kann und dass ich auch Nachrichten in englischer Sprache lesen kann. Wenn mich das nicht interessiert, dann werde ich diese Sprache auch nie richtig lernen.

In der Heiligen Messe hören wir das Wort Gottes, das Evangelium, die frohe Botschaft – und wir lernen daraus, richtig zu handeln, damit unser Leben sinnvoll ist.  Aber heute wollen viele Menschen gar nicht nach dem Evangelium leben, sondern nur was ihren Vorstellungen entspricht. Sie suchen nicht nach Christus, deshalb können sie ihn auch nicht kennenlernen. Ihr Ziel ist nicht das ewige Leben, sondern nur der Wohlstand auf dieser Erde. Für die Erreichung dieses weltlichen Ziel sind sie bereit, Opfer zu bringen. Doch dabei können sie den Schatz des Glaubens nicht erkennen.

Es gibt aber noch andere Ursachen, warum die Menschen die Heilige Messe am Sonntag nicht besuchen. Da ist vor allem auch die Geschäftigkeit, die tagtäglich auf viele zukommt und sie wollen sich dann am Sonntag ausruhen. Alle wollen immer mehr arbeiten, damit sie einen gewissen Lebensstandard erhalten können. Viele wissen, dass das nicht richtig ist, aber es ist schwer, solche Menschen zu belehren, dass eine Beziehung zu Gott ihre Lage verändern könnte. Es ist schwierig, ihnen das zu vermitteln – und wir können auch keine Wunder erwarten, wenn wir darüber predigen. Eine Änderung der Einstellung und die Befreiung aus dem Gefangen-Sein in materiellen Sachen ist nur mit der Hilfe Gottes möglich. Glaube ist Gnade. Wir können nur vertrauen und hoffen, dass die Menschen doch einmal erkennen, dass das, was Christus uns gibt, viel mehr wert ist als das, was uns die Welt anbietet. Wir sollten dafür unser Gebet verstärken!

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Herz Jesus-Freitag Mt 5,13-19

Ihr seid  das Salz der Erde, wenn aber das  kraftlos geworden  ist, womit soll es gesalzen werden? sagte Jesus, er sei mit euch.

Heute haben wir Herz Jesu- Freitag. Das Herz ist das Organ für die Aufnahme Gottes Wort und  die Gabe des Heiligen Geistes. Gott werden nur diejenige sehen, die reines Herz haben. Auch Christus, kann nicht anders empfangen nur durch das Herz: Dass der Christus durch den Glauben  in euren Herzen wohne, indem  ihr  in Liebe  gewurzelt und gegründet  sei.Epheser 3, 17.

Jesus, du hast ein Herz, das uns alle liebt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast alle angenommen, die  an dich glauben. Christus, erbarme dich unser.

Du hast auf deinen Weg gerufen, die das Heil suchen. Herr, erbarme dich unser.

Das Herz des heiligen Augustinus überzeugten nicht die Argumente der Theologen, sonder die liebenswürdigen und väterlichen Worte  von Bischof Ambros. Augustinus schreibt in seinem Buch- Bekenntnisse, dass er begann zu weinen, als er im Tempel die Hymnen und Lieder  hörte singen. Diese drangen tief sein Herz durch und erweckte in ihm die Frömmigkeit. Darum schreibt  der heilige Makarius. Das geistliche  Leben sprudeln im Herzen, wenn dort sich Gott und der Mensch treffen. Viel wurde schon darüber geschrieben, worin ist die anziehend Kraft der Kirche verborgen, die immer neue Mitglieder gewinnt. Wir Christen wissen, dass Herz Jesu schlägt in der Kirche. Das ist die Kraft, die mehr als die Verkündigung schafft. Durch das Herz der Mensch begreift eher als durch den Verstand. Solange das Herz des Menschen  menschlich bleibt, kann  man nicht die Gottes Liebe ganz wegzuwerfen. Unser Gott ist nicht nur Gott, der allmächtig, weise, ewig ist. Wenn das nur wäre, wäre es genug nur  anerkennen, dass er groß ist. Aber Gott hat auch ein wunderschönes, gutes, liebenswürdiges Herz, das unser Freund sein will. Jesus liebte uns eher, als wir seinen Namen hörten. Darum wollen wir mit Dankbarkeit und Ehre sein Allerheiligste Herz feiern. Herz Jesu, voll Güte und  Liebe erbarme dich unser.

Jesus Christus hat uns  sehend gemacht für  den Weg Gottes. In seinem Namen wagen  wir  zum Vater zu beten.

Die kommende Welt wird  eine Welt  des Friedens sein. Damit wir sie  finden im Lichte des  Herrn, bitten wir.

Selig, die geheilt sind von der  Blindheit des  Herzens und  Christus nachfolgen.

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Fronleichnam B Mk14,12-16,22-26

Fronleichnam 2018

Einführung

Und während sie aßen, nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis, er brach es und gab es   ihnen und sagte: Nehmt, das ist mein Leib. Dann nahm er einen Kelch, dankte Gott und gab ihnen diesen und sie tranken alle daraus – und er sagte zu ihnen. Das ist mein Blut, das Blut des neuen Bundes, das für viele vergossen wird.

Predigt

Die Eucharistie ist ein Geschenk Jesu Christi für alle Menschen bis ans Ende der Welt. Unter den Gestalten von Brot und Wein ist Christus wahrhaft gegenwärtig, so glauben wir und so ist es. Von Anfang hatten die Christen eine große Ehrfurcht vor der Eucharistie. Schon im Alten Testament finden wir ein Vorbild für die Anwesenheit Gottes in der Eucharistie, das war das Manna. Beim letzten Abendmahl wurde dann die Anwesenheit Jesu in der Eucharistie bestätigt. Seitdem ist die Eucharistie ein Sakrament. Die Eucharistie ist außerdem das Zentrum unseres Glaubens, das sollte uns Christen immer bewusst sein. Oftmals sind sich aber Christen auf der ganzen Welt nicht dessen bewusst. Dieses Bewusstsein versucht die Kirche weltweit  zu vermitteln, denn eine lebendige Beziehung zu Christus ist eine dringende Notwendigkeit. Die Eucharistie zu verehren, gibt es verschiedene Formen. Vor allem sind da die Gebete einzelner oder in der Gruppe bei einer eucharistische Anbetung des Allerheiligsten eine gute Form der Verehrung. Es gibt auch in jeder Pfarre den Anbetungstag zur besonderen und längeren Verehrung der Eucharistie.

Das heutige Fest Fronleichnam wurde für die ganze Kirche durch Papst Urban IV im Jahre 1264 durch die Bulle Transiturus zum Fest der Gesamtkirche erhoben.  Das war kurz nach dem vierten Laterankonzil, das eindeutig die Wandlung der eucharistischen Gestalten präzisiert und zum Dogma erhoben hat. Das bedeutet, das in der Heiligen Messe durch die Wandlung wahrhaft Leib und Blut Christi werden und Christus darin gegenwärtig ist und bleibt. Es gibt und gab natürlich auch viele Gegner dieser Lehre. Die Reformation stand z.B. dem Fest ablehnend gegenüber, weil es sich biblisch nicht begründen lässt.

Die Anregung zur Schaffung des Festes Fronleichnam geht auf eine Vision der Heiligen Juliana von Lüttich im Jahre 1209 zurück. Sie berichtete, sie habe in einer Vision den Mond gesehen, der an einer Stelle verdunkelt war. Christus habe ihr erklärt, dass der Mond das Kirchenjahr bedeute, der dunkle Fleck das Fehlen eines Festes des Altarssakramentes.

Die erste Sakramentsprozession fand 1279 in Deutschland statt. Das Fest Fronleichnam wurde auf den Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitssonntag festgelegt. Der  feierliche Umzug durch Dörfer und Städte mit dem Sakrament des Altares in der Monstranz gibt der öffentlichen Verehrung Jesus und soll die Bedeutung des anwesenden Christus in der Eucharistie bewusst machen. Jesus Christus ist nicht fern, sondern nahe und anwesend in der Eucharistie . Es ist die Wahrheit , dass am Gründonnerstag die Kirche die Einsetzung der Eucharistie feiern, aber das ist in der heiligen Woche und die Kirche gibt den Vorzug dem anderen Geheimnis der Gottes Liebe zu uns Menschen.

Die Prozesion sind die altertümlichen Formen des Jubels Gottes. In Enchiridion liturgicum aus dem Jahr 1960 steht. Die feierlichen öffentliche Andachten der Gläubigen, die durch die Geistlichkeit geführt werden nach ihrem Ordnung aus einem geweihten Ort in einen anderen geweihten Ort. Die Prozesionen sollen als die Anmerkung für die aufgenommenen Gottes Wohltaten und auch als die Dankbarkeit für die aufgenommen Gottes Hilfe stattfinden. Wir kennen die Prozesionen am Fest Opern des Herrn, Palmsonntag, heiligen Markus, Bittertage, Patrozinium usw. Die Prozesionen kannten schon die Heiden in Ägypten und Babylonien. Im Alten  Testament fand das jüdische Volk die Prozesionen mit der Arche des Bundes statt.Es steht im Alten Testament, dass der König David vor der Arche zum Jubel Gottes tanzte. Im Rom sind Stationes Prozesionen bekannt, die aus den verschiedenen römischen  Kirchen stattfinden.Schon der heilige Ambrus und der heilige Augustinus erwähnten die Prozesionen mit den Reliquien. Der Papst Gregor der Große führte die Prozesion auf die Bittertage ein, die vorher in Galilea stattfunden. Der Papst Pius IX führte das Fest des Blutes Jesus Christi. Der Papst Paulus VI. verbündete beide   diese Feste in das Fest Fronleichnam. Wenn am Fest Fronleichnam die Eucharistie durch geistliche Art getragen wird, äußert die Christen öffentliche Verehrung diesem Sakrament. Die Prozession ist die Äußerung der Danksagung und genauso der Umzug für die Abbiten der beganngenen Sünden und für Gottes Schutz. In der Liturgie des Fronleichnam ist die Gewohnheit bei vier Altar stehenzubleiben. Bei jedem Altar wird das Evanjelium gelesen. Die Evangelien sprechen über die Gabe der Eucharistie für uns Menschen. Jeder Halt wird mit eucharistischen Segen beendet. Auch wenn die Stimmen tönen(klingen) dass die Prozesionen die Überreste des altertümlichen Triumfalismus sind, sind sie doch einer der Art, wenn wir unsere Verehrung gegen Christus, der in Sakrament des Altares anwesend ist, zeigen können. Wir wissen, dass der Papst Johannes Paulus II und seine Nachfolger, diese Tradition bewahrten. Es ist notwendig, dass unsere Anwesenheit an die Prozession, nicht ein Theater ist, sondern die Äußerung  unserer inneren Verehrung gegen Jesus.

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Mittwoch der 8.Woche im Jahr Mk 10, 37-45

Jesus, der sagte: Ihr  wisst nicht, um was  ihr bittet, er sei mit euch.

Es ist interessant, dass diese Jünger diese Vorteile gerade in der Zeit, wenn Jesus seine Erzählung davon beendet hatte, was ihm Jerusalem wartet. Wie er verurteilt wird, wie er leiden wird und zum Schluss wird er sterben. Diese beide Apostel, als ob diese Rede von Jesus, als ob nicht gehört hätten.

Jesus, du bist gekommen , um uns zu erlösen. Herr,erbarme dich unser.

Du hast dein Leid und deinen Tod vorausgesagt. Christus,erbarme dich unser.

 Du hast deinen Apostel gesagt, wie sie dir folgen sollen. Herr, erbarme dich unser.

Jesus gibt für die Menschen alles, und die Menschen fragen, was sie davon haben werden? Hier ist die Antwort klar. Sie wissen nicht,was sie verlangen. Wie oft, konnte Jesus diese Worte auch zu uns sagen. ,,Du weisst nicht,was du verlangst. Wir Menschen bitten oft um die Sachen, die mit unseren persönlichen Sachen verbinden sind, stattdessen, damit wir um die Kraft bitten,seinen Willen zu erfüllen. Einmal gelangt in meine Hände solcher Text. Ich verlangte den Reichtum,damit ich glücklich sein konnte. Ich aber bekam das Elend, damit ich klug bin. Ich verlangte die Macht, damit mich hoch preisen, ich bekam die Ohnmacht, damit ich den Bedarf Gottes spürte. Ich verlangte alles, damit ich die Freude über Leben habe. Ich bekam das Leben, damit ich die Freude über alles haben konnte. Ich bekam nicht davon,was ich verlangte, aber ich bekam alles, was ich brauchte. Meine Gebete waren gegen meinen Willen erhört. Ich war reich beschenkt. Sind wir bereitwillig, die Gaben, die Gott uns anbieten, anzunehmen? Gott will uns nur gut. Er weißt am bestens was wir brauchen.

Damit wir in das Reich Gottes wagen wir zu unserem himmlischen Vater zu beten.

Wen wir Jesus mit der Last unseres Lebens nachfolgen werden, werden wir  seinen Frieden finden.

Selig, die Christus folgen wollen und losgekauft sind, für das ewige Leben.

 

 

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Dienstag der 8.Woche Mk 10, 28-31

Jesus, der hundertfache Belohnung diejenigen versprach, die wegen ihm, der Haus oder  Brüder oder Schwester oder Mutter oder Vater verlassen, er sei mit euch.

Viele sagen, wie Petrus im heutigen Evangelium. Siehe, wir haben  alles verlassen und sind dir nachfolgt, was werden wir dafür bekommen. Jesus verurteilt nicht diese Frage, und  genau antwortet auf diese Frage. Jeder Christ  weist, es lohnt sich Jesus nachzufolgen.

Jesus, du hast uns  das ewige Leben in deinem Reich verheißen. Herr, erbarme dich unser.

Du  willst hundertfach  vergelten, was  wir Gutes  tun. Christus, erbarme dich unser.

In deinem  Reich werden die Letzten  Erste sein. Herr, erbarme  dich unser.

Jesus sagt, dass wer jemand wegen ihm auf die Familie, oder auf Vermögen, wird hundertfache Belohnung bekommen. Aber nicht nur nach dem Tod, sondern schon hier auf der Erde. Statt dessen bekommt er die höheren Werte, wie zum Beispiel: Die Ruhe des Herzens. Der Sinn des Lebens, die Freiheit von Sklaverei gegen die niedrigen Leidenschaften, Der Mensch gibt hier die irdischen, materiellen Sachen und gewinne die Sachen, die ewige, himmlische, geistliche sind. Es ist so, als ob der Mensch würde dem Gott sein Geschenk geben. Stellen wir uns vor. Wir wollen etwas der Personen schenken, die wir  lieben. Wir denken über das Geschenk nach, das ihr erfreut. Wir denken nicht an die Mühe, die uns kostete, wenn wir dieses Geschenk ,,beschafften. Wir sind gern, dass wir das Geschenk schenken können und wir freuen uns über die Freude geliebten Person. Solche Schenker sind die Priester, Ordensbruder, Ordensschwester.  Sie  schenken Gott ihre Reinheit, Armut, Gehorsam. Mit einem Wort ihr ganzes Leben. Jedem Menschen darbieten sich die Gelegenheit, wenn er fragt. Was werde ich darüber  haben. Lohnt es sich? Der Mensch will nicht  irgendeine Tätigkeit  vergeblich machen. Aus seiner Tätigkeit will er der Profit haben. Seinen wir freigebige ,, Geber“ gegen Gott. Bereitwillig senken wir ihm sich selbst, die irdischen Güter. Mögen uns darin unsere himmlische Patronen  das Vorbild sein, die willig auf  irdische Güter verzichteten,  damit sie die himmlischen Güter gewinnen.

Damit wir denen  zugezählt  werden, die das Reich in Besitz nehmen, wollen wir voll Vertrauen  zum Vater beten.

Wer mit  den Armen teilt, findet  im Gericht Gnade und Frieden. Deshalb bitten wir  den Herrn.

Selig, die vom Vater gesegnet sind uns das ewige Leben empfangen  werden.

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Montag der 8. Woche Mk 10, 17-20

Jesus der sagte: eines fehlt dir, geh hin, verkaufe  was du hast  gibt es den Armen, und du wirst  einen Schatz im Himmel habe, er sei mit euch.

Zu Jesus kam ein junger Mann, um ihn um einen  Rat zu bitten. Jesus sagte zu ihm: Geh verkaufe was du hast dann komm und folge mir nach. Diese Forderung war für diesen Mann zu schwer. Darum ging er traurig weg.

Jesus, du lehrst uns, dass der Himmel der größte Schatz ist. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns zum ewigen Leben berufen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns  das  Wort  der Wahrheit  gegeben. Herr, erbarme  dich unser.

Jesus lehrt nicht, dass materiale Armut die Bedienung  für  die Aufnahme Gottesreiches ist. Er wollte dem Mann aus dem heutigen Evangelium die Auge zu öffnen für die  innere freie Einstellung zum irdischen Besitz. Wir wissen, dass jeder Mensch auf die materiellen Güter hängt. Nicht einmal passiert, dass auch die gläubigen Christen, wenn ihnen das Vermögen zunimmt,sie loben sich, dass der Segen von Gott ist. Dabei sie betonnen, dass Gott ihnen nur die Aufgabe der Verwaltung gab. Aber fragen wir, was wäre, wenn Gott ihnen diese Verwaltung abnehmen würde? Werden sie das wissen, annehmen? Werden sie wollen auf das Vermögen aus der Liebe zu Gott verzichten? Der Mensch aus dem Evangelium stimmte mit dem Verlust seines Vermögens nicht, das er hatte und darum ging er weg. Was für eine Stellung zum Vermögen haben wir? Wissen wir auf gutes Gehalt oder auf guten Posten im Beruf verzichten wegen christlichen Glaubens? Oder mit meinem Besitz meinem Nachbarn helfen, die mehr Kinder hat und arm ist. Denken wir daran, dass auch wir in der Situation geraten, wenn auch wir die Hilfe brauchen werden. Es ist notwendig, dass wir  uns dessen bewusst werden: Das Vermögen ist nicht der größte Wert ist. Das Vermögen ist verständlich Gott ísť ewig.Wenn wir dem Besitz Vorrang geben vor Gott, so dann sind wir ,, schlechte Kaufmänner,, Das bedeuten dass Gott für uns nicht der größte Wert ist Und das ist Ein großer Fehler.

Gott hat den Glaubenden sein Heil verheißen. So wagen wir voll Vertrauen zum Vater zu beten.

Unser Glaube wird uns helfen, den Frieden Gottes zu finden. Im Glauben bitten wir den Herrn.

Selig,die dem Wort Gottes glauben und hinfinden zur Fülle des Lebens.

 

 

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Hl.Philipp Neri Mk 10,13-16

Jesus, der sagte:  Lasst die Kinder zu mir kommen, wehrt ihnen nicht, denn  solcher ist das Reich Gottes, er sei mit euch.

Wann sagte Jesus diese Worte? Das war damals, als zu Jesus die Kinder gebracht wurden, damit er sich sie berührt. Muss man wissen, dass in der Zeit Jesu, die Kinder hatten fast kein Wert, die Kinder wurden nicht beachtet. Die Apostel dachten, dass Jesu wichtigere Pflichten hat, als mit den Kindern sich beschäftigen. Aus diesem Grund verhinderten den Kindern zu Jesus kommen.

Jesus, du hast gesagt, dass wir das Gottesreich als die Kinder empfangen müssen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast deine Apostel gelehrt, wie sie sich benehmen sollen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns deine Liebe zu den Kindern gezeigt. Herr,erbarme dich unser.

Am belebten Corso Vittorio Emanuele in Rom wenige  Meter  vom Tiber entfern, steht die Kirche  S. Maria in Valicella, auch Chiesa  Nuova  genannt. Das Gotteshaus  ist  mit dem  Wirken von Philip Neri, dem Apostel von Rom  verbunden. ,,Pippo buono“ der gute  Philip, wie er  beim römischen Volk hieß, hatte den Kirchenbau 1575 in Auftrag   gegeben, fertiggestellt  wurde er  aber erst zehn  Jahre  nach seinem Tod. Malereien an der  Decke   des  weiten  Mittelschiffes stellen  Wunder dar,  der Philipp während   der  Erbauung  gewirkt haben soll. Auf Wunsch  zeigt der Messner den Besuchern   auch die Zelle von  Philipp. Hier entstand   schließlich auch die  Kongregation  ,,Oratorium  vom heiligen Philipp Neri“. Heute  ist das Mutterhaus  der Oratorianer. Zur  Person  des Apostels  von Rom, der vom Volk schon  zu  Lebzeiten,, il Santo“  der Heilige gerufen  wurde. Geboren  wurde  er  am 21. Juli 1515 in Florenz. Sein Vater  war  Rechtsanwalt. Seine  Ausbildung erhielt Philipp Neri von den Dominikanern des  berühmten Kosters S. Marco in Florenz. Er wurde kaufmännischer Gehilfe seines Onkels, verzichtete  aber  auf  eine  berufliche  Karriere und ging  1535 nach Rom, wo er  dann  16 Jahre  als  Erzieher  in einer Familie wirkte. Philipp führte ein Leben  der Askese und der  tiefen Buße. Auf  der Starße gab er  der Bevölkerung religiösen  Unterricht, in den Häusern  pflegte  er Kranke und Sterbende.

Damit wir das Leben gewinnen, wollen wir voll  Vertrauen  zum Vater beten.

Da wir den Frieden  der Welt nicht  finden werden, bitten wir  den Herrn um seinen  wahren  Frieden.

Selig, die Gottes Wort aufnehmen und  den Lohn des Lebens  dafür erhalten.

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Dreifaltigkeitssonntag B Mt 28, 16-20

Dreifaltigkeitssonntag  2018

Einführung

Heute erinnern wir uns an  keine Begebenheit in der Heilgeschichte. Heute feiern wir das höchste Geheimnis unseres Glaubens. Durch dieses Geheimnis unterscheidet sich unsere Religion von allen anderen Religionen. Das israelitische Volk betete einen Gott an. Es kannte seine Einheit, aber nicht seinen Unterschied. Die heidnische Völker beteten mehrere Götter an. Sie unterschieden ihre Mannigfaltigkeit, aber nicht ihre Einheit. Die christliche Religion kennt die Einheit Gottes in der  Verschiedenartigkeit   der Personen.

Predigt

Vor  der Taufe  Jesu haben nur wenige Menschen gewusst, dass Gott einen  Sohn  hat. Als aber  Jesus  getauft war, hat  es Gott  den Menschen gesagt. Bald  darauf  hat  Jesus  zu predigen angefangen, und er hat auch selbst gesagt, dass er  der Sohn Gottes ist, dass auch er von Ewigkeit  her ist, dass er  seinem Vater  ganz gleich ist. Wer ist mehr? Jesus oder sein Vater? Beide sind ganz gleich. Wie  viel Personen sind das, der  Vater und der Sohn?

Bei der Taufe Jesu hat aber  Gott den Menschen auch gezeigt, das es in ihm noch eine  dritte Person gibt. Bei der Taufe Jesu  schwebte über  dem Haupt  Jesu  eine  weiße Taube. War das  eine  wirkliche Taube? Nein.  Wer war es also?  Es war der Heilige Geist. Wem  hat Gott  das  geoffenbart?  Dem Johannes  hat Gott  ferner gesagt, dass  auch der Heilige Geist Gott ist. Johannes hat es  wiederum den  Leuten  gesagt.   Später  hat Jesus  den Menschen   noch oft  vom  Heiligen Geiste  erzählt und hat ihnen gesagt, dass der Heilige Geist gerade  so gut  Gott  ist  wie der Vater  und der Sohn. Alles was der Vater und der Sohn ist, ist auch der Heilige Geist. Also, wie viele Personen sind  in Gott?  In Gott sind drei Personen. Wie heißt die erste Person? Vater. Wie heißt die zweite Person? Jesus. Und wie heißt die dritte Person? Heiliger Geist. Jede göttliche Person ist wahrer Gott. Sind die drei göttlichen Personen zugleich drei Götter? Nein, sie sind nur ein Gott. Woher wissen wir, dass nur ein Gott ist? Aus dem ersten Gebot Gottes. Was hat Gott im ersten Gebote streng verboten? An mehrere Götter zu glauben. Auch unsere Vernunft sagt uns, dass nur ein Gott sein kann, denn Gott ist der höchste Herr. Wenn aber zwei oder drei Götter wären, so wäre keiner mehr der höchste Herr. Wie viele Personen sind denn in eurer Familie? Fünf. Wie viele Menschen sind  das? Es sind soviel Personen wie  Menschen sind. Bei Gott  aber ist das anders. Da gilt nicht, so viele Personen, so viele Götter – drei Personen, also drei Götter. Da heißt es drei Personen und dennoch nur ein Gott. Die drei Personen sind nur ein Wesen. Der Sohn ist kein anderer Gott als der Vater, sondern ganz derselbe Gott. Der Heilige Geist ist wieder nicht ein zweiter oder dritter  Gott, sondern ganz derselbe Gott wie der Vater und der Sohn. Die drei göttlichen Personen zusammen nennt man  die allerheiligste  Dreifaltigkeit oder Dreieinigkeit. Wir werden nie ganz verstehen können, dass in Gott drei Personen sind, aber Gott nur ein Wesen ist.

Bevor Jesus in den  Himmel hinaufgefahren ist, hat er zu den Aposteln gesagt: Geht hinaus,  lehrt alle Völker und tauft sie  im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Damit hat  Jesus gezeigt, dass alle, die zu  ihm gehören wollen, an die  drei göttlichen Personen glauben müssen. Darum hat der Priester auch euch – bevor ihr  getauft  wurdet –  gefragt:  Glaubst du  an Gott den allmächtigen Vater? Glaubst du an den Sohn Gottes? Glaubst du auch an den Heiligen  Geist? Allerdings habt ihr es damals nicht verstanden, deshalb haben eure Eltern die Antwort gegeben: Ja, ich glaube.

Das ihr  an die allerheiligste Dreifaltigkeit  glaubt, zeigt ihr auch,wenn  ihr das Kreuzzeichen macht und sprecht: Im Namen  des Vaters und des Sohnes und des  Heiligen Geistes. Alle drei Personen haben uns überaus  lieb. Sie  sind  gütig und sorgen sich fortwährend um uns. Gott will aber, dass auch wir  jeder göttlichen Person für ihre  Wohltaten besonders  danken.

Gott, dem Vater sollen wir danken, dass er  uns  erschaffen hat. Wofür sollen wir dem  Sohne Gottes besonders danken? Wir sollen danken, dass er uns erlöst hat. Wenn Jesus uns nicht erlöst hätte, wären wir alle, auf ewig  von Gott verstoßen. Keines von  uns wäre ein Kind Gottes. Niemand könnte in den Himmel kommen. Gott konnte uns  keine  einzige  Sünde  verzeihen, und wer einmal eine schwere Sünde  begangen hat, für den gäbe  es  keine Rettung mehr. Auch der  der  Heilige Geist ist gütig. Er hat unsere Seele  rein und  heilig gemacht. Der Heilige Geist hat uns zu Kindern Gottes gemacht. Welches ist also die  größte  Wohltat, die uns  jede göttliche  Person  erwiesen hat? Der Vater hat mich erschaffen, der Sohn hat mich erlöst  und der Heilige Geist hat mich geheiligt.

Wir müssen nicht traurig darüber sein, dass wir das Geheimnis der allerheiligsten Dreifaltigkeit nicht begreifen können. Wenn wir dieses Geheimnis begreifen würden, dann wäre es nicht mehr ein Geheimnis. Auch die größten Theologen – wie der heilige Augustinus  oder Thomas von Aquin – haben dieses Geheimnis nicht ganz begriffen. Für uns ist es genug,  zu wissen, dass in Gott drei Personen sind. Viel wichtiger ist, dass wir Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott- Heiliger Geist lieben und anbeten. Amen

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Gregor VII. Papst Mt 16,13-19

Gott, der lebendige Vater, der sich uns in Jesus Christus offenbart hat, sei mit euch.

Im heutigen Evangelium fragt Jesus seinen Jüngern. Für wen halten die Leute den Menschensohn?. Dann fragt Jesus weiter. Für wen haltet ihr mich? Wir kennen die Antwort, die Petrus auf diese Frage gegeben hat. Für uns ist aber entscheidet, für wen halten wir Jesus? Was bedeutet für uns Jesus? Haben wir eine richtige Vorstellung von Jesus?

Jesus, du rufst zu treuer Gefolgschaft. Herr, erbarme dich unser unser.

Du rettest, die  deinem Namen die Ehre  geben. Christus, erbarme dich unser

Du hast dein Reich auf schwache  Menschen gebaut. Herr, erbarme dich unser.

Gregor VI, ein Papst, der als einer der wichtigsten in die Geschichte einging, sprach in seiner Todesstunde die Worte: Ich habe die Gerechtigkeit geliebt und das Unrecht  gehasst. Deshalb sterbe ich  in der Verbannung. Diese beiden Sätze haben ihre Niederschrift an der Grabstätte des Papstes im Dom der süditalienischen Stadt  Salerno gefunden. Gregor VII, der in der Geschichte unauslöschbare Spuren hinterlassen hat, kam zwischen 1020 und 1025 in der Toskana zur Welt. Sein Geburtsname  lautete Hildebrand. Früh kam er in den Lateran und bald darauf in das römische Marienkloster auf dem Aventin, wo er seine  Ausbildung  erhielt.. Danach wurde Hildebrand Benediktinermönch. Papst Leo IX. holte Hildebrand 1049 nach Rom und benannte ihn zu seinem persönlichen Berater. In den folgenden 24  Jahren hatte Hildebrand zahlreiche hohe Ämter inne und gewann immer größeren Einfluss auf  Entscheidungen  des  päpstlichen Stuhles, zuerst  unter Leo IX, dann auch unter dessen Nachfolgern. Als am 22. April 1073 der verstorbene Papst Alexander II. beigesetzt wurde, forderte das Volk in Sprechchören. Hildebrand soll Papst werden. Die Kardinäle  bestätigten  die ,, Ernennung“ durch das Volk. Von Beginn seines Pontifikats an strebte Gregor VII. eine innere Reform  der Kirche an. Unnachgiebig ja hart  verfolgte er  seine Ziele. Die Loslösung der Kirche von allem Lasterhaften. Gregor bekämpfte die Priesterehe und die Simonie und zeigte sich unbeugsam in seiner Einstellung hinsichtlich des  Investiturstreits. Kein Laie, auch nicht der Kaiser, dürfte ein kirchliches Amt besetzen. Sein Pontifikat regelte von ihm verfasster Katalog, der 27 Punkte hatte für die Reform der Kirche.

In Christus ist allen Hoffnung gegeben, die  den Willen Gottes tun. Deshalb dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten.

Wer nach den Worten des Herrn handelt, baut auf festen Grund. Ihm wird der Friede zuteil, um den wir bitten müssen.

Selig, die ihr Leben auf dem Felsen des Glaubens baue und in das Himmelreich gelangen.

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Donnerstag der 7.Woche im Jahr Mk 9, 41-50

Jesus, der sagte: Wer einem dieser Kleinen, die an  mich  glauben Anstoß gibt, für den wäre es besser, wenn ein Mühlstein um seinen Hals gelegt und er ins Meer geworfen würde.

Dachten Sie schon darüber nach, wie viele ,,Sachen“ erreicht der Mensch in seinem Leben? In der Kindheit, sind es meistens einfache Sachen: wie zum Beispiel ein Spiel, später gute Noten in der Schule, dann Matura, eine Universität absolvieren,einen Prestige-Posten in der Gesellschaft zu gewinnen. Unter allen ihnen  diesen Aktionen nur eine ist wirklich wichtig.  Das letzte Ziel zu erreichen, das uns Gott bestimmt. In den Himmel zu kommen.

Du hast  uns ewiges Leben  verheißen. Herr, erbarme dich unser.

Du bist unser Lehrer, auf dem Weg des Heiles. Christus erbarme dich  unser.

Du hast allen, die dir  folgen, Hoffnung geschenkt. Herr,  erbarme dich unser.

Im Evangelium haben wir gehört: Und wenn deine Hand dir Anst0ß gib, so  hau sie  ab. Es ist besser, dass verkrüppelt in das Leben eingehst, als das du  mit zwei Händen  in die  Hölle  kommst. Mk 9,43. Es ist  besser, um so  etwas  wichtiges  kommen, wie eine Hand, oder ein Fuß, als um den Himmel /das größte Gute/ kommen. Wenn das die Umstände verlangen, müssen wir wegen dieses Ziels auf alles verzichten, was uns verhindern, dieses Ziel zu erreichen. Einfach gesagt, beseitigen alles, was uns zu diesem  Ziel  auf dem Weg steht. Auch dann wenn es für uns einen großen Wert hätte. Alles, was unser erfüllt sollte sich diesem Ziel unterordnen. Es ist aber nicht immer leicht, weil auch die Welt ihre Anziehungskraft hat. Wir müssen uns  aber dessen bewusst werden. Irgendeine Bemühung  aufgewendet auf dieses Ziel, bringt uns immer näher zur Freude des ewiges Lebens. Dies und das was würde uns  zur Sünde  führen, müssen wir  entscheidet aus unserem Leben hinauswerfen. In  dieser Bemühung  müssen wir  andauern sein.  Hier geht es um etwas Größeres, als zum Beispiel um die Olympische Medaille. Hier geht es um das ewige Leben, um das Leben mit Gott, oder ohne Gott.

Da der  Vater beschlossen hat, uns das  Reich zu geben, dürfen  wir  im Namen Jesu  Christi zu  ihm beten.

Der  uns sein Reich öffnen  will, wird  uns dazu  seinen Frieden  schenken. Wir  bitten  ihn.

Selig, deren Herz bei Gott ist und die den Schatz des Himmel-reiches besitzen werden.

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Erstkommunion- 2018

Wo dein Schatz ist, da ist  auch dein Herz.

Einzug in die Kirche:  Feierliches  Orgelpräludium.

Eingangslied: Wir kommen zu dir 2x

Begrüßung durch den Priester

Liebe Kinder!  Der große Tag ist da. Das ist der Tag eurer ersten heiligen Kommunion. Zu diesem festlichen Tag möchte ich euch, eure Eltern, Großeltern, Geschwister, herzlich begrüßen. Jesus klopft bereits an.  Er sagt zu euch.  Kind, tu mir auf  dein Herz. Ich  will  dich  reich und glücklich  machen. Ja, liebe Kinder, ich weiß, dass auch ihr glücklich sein wollt und ihr werdet glücklich sein, wenn Jesus, in euren Herzen weilen wird. Jesus ist Gott, Jesus liebt euch, und niemand kann euch so viel geben wie Jesus. Jetzt übergebe ich das Wort den  Kindern.

Begrüßung durch EK -Kinder

1. Kind Paul

Liebe Pfarrgemeinde!

Heute ist es  so weit. Der Tag  unserer Erstkommunion ist endlich da! Wir  haben uns lange darauf  vorbereitet. So  möchten  wir Erstkommunionkinder euch alle  herzlich begrüßen. Wir freuen uns, dass  wir hier stehen  dürfen, um Jesus zum 1. Mal im heiligen Brot zu empfangen.

2.Kind Pia

Das Thema unserer Erstkommunion lautet. Wo dein Schatz ist, das ist auch  dein Herz.  Jesus selbst ist  dieser  kostbare Schatz, den wir  entdeckt  haben. Er  beschenkt  uns  uns heute auf ganz besondere Weise. So wollen wir  unser Herz dafür  bereit  machen.

Bussakt

Priester: Wenn wir  heute so ein großes  Fest feiern, dann ist es wichtig, dass wir das in einer  Gemeinschaft tun, bei der alles Trennende und alles was unsere  Begegnung mit  Jesus behindern könnte, ausgeräumt wird, damit  die Freude über den  kostbaren Schatz noch  größer ist.

1. Kind: Jesus, du  bist für unsere Augen unsichtbar und doch nah bei uns. Nicht immer  glauben wir daran.

2. Kind: Jesus, du bist wie ein guter  Freund und Begleiter. Manchmal vergessen  wir  das.

3. Kind: Jesus, du  bist wie ein  kostbares Schatz in  meinem Leben. Oft scheint mir aber  etwas  wichtiger zu sein.

Lied: Herr, erbarme dich

Priester: Der allmächtige Gott erbarme sich unser, er  lasse uns die Sünden nach und  führe uns zum ewigen Leben.

Taufversprechen: Paten gehen paarweise nach vorne und zünden Taufkerze an der Osterkerze an, überreichen sie ihrem Patenkind und stellen sich dahinter.- Orgelmusik

EINLEITUNG DES PRIESTER: Am Anfang eures Lebens haben  euch eure Eltern in  die Kirche getragen, um  euch taufen  zu lassen. Sie haben euch zu Jesus, der Quelle des Lebens gebracht. Bei eurer Taufe wurde die Taufkerze genauso entzündet. Eure Paten oder Stellvertreter holten das Licht an  Osterkerze, die ein Symbol für Jesus selber ist. Mit  diesem  Licht in der Hand und  unter  dem Schutz eurer Paten wollt ihr  nun  das  Taufversprechen selber ablegen:

Bei eurer Taufe  ward ihr  noch klein. Eure Paten haben für  euch geantwortet. Heute könnt ihr Jesus selbst die Antwort geben. Ich frage  euch:

Gott hat Himmel und Erde erschaffen. Er hat auch uns das Leben geschenkt. Glaubst  du  an Gott, der für uns  wie ein guter Vater und  eine liebende Mutter ist?

Ja, ich glaube!

Durch  Jesus zeigte uns Gott, wie sehr er uns liebt. Jesus ist für uns gestorben. Er ist auferstanden. Glaubst du an Jesus?

Ja, ich glaube!

Der Heilige Geist schenkt uns Freude am Leben. Er macht uns stark.  Er ist unser Helfer. Glaubst du an den heiligen Geist?

Ja,  ich glaube.

Jesus möchte unser Freund sein. Willst du diese Freundschaft  mit Jesus?

Ja, ich will!

Jesus möchte, dass es  auf der Welt mehr Freude, Liebe und Frieden gibt. Willst du mithelfen, das Leben auf  der Erde schöner zu machen?

Ja, ich will!

/Kinder blasen Kerzen aus und übergeben sie an die Paten, diese gehen in Bänke/

Gloria: Gloria, Gloria, Ehre  sei Gott

Tagesgebet Hr. Pfarrer

Lesung

Lesung aus dem Buch der Sprichwörter/2,1-7a/

Wenn  du meine Worte annimmst und meine Gebote beherzigst, der Weisheit Gehör  schenkst, dein Herz der  Einsicht zuneigst, wenn du  nach Erkenntnis rufst, mit lauter Stimme um Einsicht bittest, wenn du  sie suchst wie Silber, nach ihr forschst wie nach Schätzen, dann wirst du Gottes Größe begreifen und erkennen, wie Gott ist. Denn der  Herr gibt Weisheit, aus  seinem Mund kommen Erkenntnis und Einsicht. Für die, die sich um ein gutes Leben bemühen, hält er Hilfe bereit.

Wort des lebendigen Gottes.

Dank sei Gott

Zwischengesang: Wort, Wort, Gottes Wort.

Evangelim: Wo dein Schatz ist da ist auch dein Herz  Lk 12, 33-34

Predigt

Liebe Kinder, heute ist für euch ein großer Tag. Ihr werdet Jesus zum ersten Mal in eurem Herzen empfangen. Ihr wisst schon, wer Jesus ist. Jesus ist unser größter Schatz. Ich stelle euch eine Frage: Wisst ihr, was man von euch am allermeisten verlangt? Es ist die Liebe. Wird es euch  schwer fallen, vor  der Heiligen Kommunion  in euch die Liebe zu erwecken? Gewiss  nicht. Ihr braucht nur daran zu denken, wie  lieb Jesus  euch hat. Er hat  sein Leben für euch  hingegeben. Wie  lieb  muss er euch also haben! Und  es war  ihm noch nicht genug, sein Leben  für euch hinzugeben. In der Heiligen  Kommunion will er sich euch  ganz schenken. Er will in euch sein und in euch bleiben.  Vor  der  Heiligen Kommunion  denkt  an seine Liebe und  Güte und sagt zu ihm: Oh,  Jesus, wenn ich daran denke, wie sehr du mich liebst, weiß ich, was ich dir sagen will.  Ich will dich aus ganzem Herzen lieben. Ich liebe  dich mehr als alles  in der Welt. Ich will ganz dein Kind sein. Ich will ganz dir gehören und immer  nur das  tun, was  du  von mir willst. Wie könnt ihr  vor der  Heiligen Kommunion die Liebe erwecken?  Wenn ihr  Jesus recht  lieb habt, so habt ihr  gewiss auch Verlangen und Sehnsucht nach  ihm. Sagt zu Jesus: Oh,  Jesus, komm doch  endlich zu mir.  Mein Herz  verlangt schon  so sehr  nach dir.  Du  bist ja mein ganzes Glück, du bist mein Schatz. Da  kommt Jesus gerne, wenn er sieht, dass ihr Verlangen nach  ihm habt. Und was  werdet  ihr  nach der  Heilige Kommunion denken  und  was  werdet ihr  zu Jesus sagen? Denkt vor allem daran,  wer jetzt ganz bei euch ist. Er ist der Herr des Himmels  und der Erde.  Jesus sitzt im Himmel  auf einem unbeschreiblich herrlich leuchtenden Thron, um ihn herum  stehen  und knien die Muttergottes und  die  unzähligen  Scharen  von  Engeln und Heiligen und singen  ihm  ihre Loblieder. Nach der Heiligen  Kommunion hat  Jesus aber seinen Thron auch  in euren Herzen  aufgeschlagen. Ihr  könnt  zu ihm sagen:  Heilig, heilig, heilig bist du, Jesus. Alle Welt  ist  deiner   Herrlichkeit voll. Was  ist also  das  erste, was ihr  nach  der Heiligen Kommunion tun sollt? Ihr sollt Jesus anbeten. Was  wird  das zweite sein?  Ihr  müsst Jesus danken. Er ist euch gegenüber immer  überaus  gütig  und  freigiebig. Aber das  Allergrößte  und Allerbeste gibt er euch  in der Heiligen Kommunion. Da  schenkt er sich euch selbst. Etwas  Größeres   und Schöneres gibt es   nicht mehr. Wenn er  sich selbst, seinen Leib und sein  Blut, seine Seele, seine  Gottheit  euch schenkt, wie  lieb muss  er euch  da haben. Dankt ihm dafür  von ganzem Herzen. Sagt zu  ihm: Ich  danke  dir, Jesus, dass  du  mich  so lieb hast und zu mir  kommst. Weil sich  Jesus euch ganz  schenken  wird, sollt auch ihr ihm dafür etwas geben. Was denn wohl? Er will, dass ihr  ihm euer Herz schenkt. Daher sagt nach der Heiligen Kommunion zu ihm. Oh, Jesus, mit Freuden schenke ich dir jetzt mein Herz und mich selbst ganz und gar. Amen

Fürbitten

Lasst uns nun zu unserem Herrn und Erlöser Jesus Christus beten. Er hat uns  den Tisch bereitet und die Speise  des Lebens geschenkt.

1. Kind:  Guter Gott, wir freuen uns, dass wir heute zum ersten mal die Kommunion empfangen dürfen. Das ist für uns ein großer Tag. Öffne unsere Herzen für dieses Geschenk und lass  uns spüren, dass das heilige Brot ein kostbares Schatz ist, der unser Leben reich macht.

Alle: Wir bitten dich  erhöre uns.

2.Kind: Kommunion heißt Gemeinschaft. Wir haben uns gemeinsam auf großer Fest vorbereitet. Das war sehr schön. Lass uns auch in Zukunft oft hier zusammen kommen und mi dir  feiern.

Mutter: Guter Gott, bei der Taufe unserer Kinder haben wir versprochen, dass wir ihnen ein gutes Vorbild sein wollen und ihnen helfen, dass sie immer mehr in  die  christliche Gemeinschaft hinenwachsen. Gib, dass unsere Kinder spüren können, dass deine Liebe zu uns und der Glaube an dich Schätze sind, die unserem Leben Sinn und Tiefe geben.

Vater: Guter Gott, es gibt  so viel, was unser Leben reich machen kann. Unsere Kinder sind  ein solcher  Schatz davon. Du hast sie uns  anvertraut und wir  danken dir dafür. Wir wollen sie  in Liebe fördern und begleiten, damit  sie  ihre Fähigkeiten entfalten und für  sich und andere einsetzen können.

Tischmutter: Guter Gott, wir Tischmütter haben diese Kinder eine Zeit  lang begleitet und mit  ihnen zusammen versucht, dich immer besser kennen zu lernen. Gemeinsam erlebten wir  schöne Stunden, wo wir viele neue Schätze des Lebens und des Glaubens entdecken konnten. Dafür danken wir dir. Gib, dass  du  nicht nur  heute für sie besonders wertvoll bist, sondern dass Jesus im Heiligen Brot sie  immer wieder stärkt und begleitet.

Priester: Barmherziger Gott erhöre diese und alle anderen Bitten, durch  Christus  unseren Herrn. Amen

Gabenlied: In den Gaben, die wir bringen 1-3 Str

Gabenbereitung: 5 Kinder bringen Brot, Wein,Kerzen zum Altar

Priester. Betet Brüder und Schwestern zu Gott des allmächtigen Vaters, damit er diese Gabe annehme zu seinem Lob und zu Heil der ganze Kirche.

1. Kind /Brot/ Guter Gott wir bringen  dir Brot. Aus vielen Körnern ist es gewachsen. Immer wieder musste es sich verwandeln. Wandle es du in  deinen Leib.

2. Kind /Kelch/ Guter Gott, wir bringen die Wein. Aus vielen süßen Trauben wurde  er gepresst. Dieser Wein soll ein Zeichen der Freude und der  Gemeinschaft sein.

3. Kind/Kerze/ Wir  bringen auch unsere Kerzen mit zum Altar. Sie sind Zeichen deiner Wärme und Nähe. Immer  ,wenn sie  brennen, sollen  sie uns erinnern: du bist da.

Priester: Guter Gott, wir haben Brot, Wein  und Kerzen zum Altar gebracht. Wir brauchen feste Nahrung um leben zu können, aber  wir brauchen  auch Liebe, Geborgenheit und Sinn. Verwandle diese Gaben für uns zum Schatz des Lebens. Lass uns in ihnen Jesus  erkennen, der immer für uns da ist.

Tagesgebet

Präfation

Sanctus

Vater Unser gebetet- Kinder reichen sich die Hände, bilden mit Priester und  Ministranten einen Kreis.

Friedensgruß: Hände drücken- der Friede geht durch alle durch

Agnus Dei gebetet

Lied vor der  Kommunion: Brot  in meiner Hand

Kommunion: Kinder gehen alle paarweise in den Mittelgang.

Orgelmusik

Dankgebet: 

1. Kind: Guter Gott! Du hast uns heute reich beschenkt. Wir danken dir für alles. Besonders danken wir dir für Jesus, der im heiligen Brot zu uns gekommen  ist und  wie ein Schatz unser Leben noch viel reiche gemacht hat.

2.Kind: Danken wollen wir nun  auch allen, die mit uns gefeiert  haben. Ein  ganz herzliches Dankeschön sagen wir  zu denen, die mitgeholfen haben, damit dieser Tag zu so einem schönen Fest wird.

Danklied:Wir sagen  danke

Schlussgebet

Segen: 

Lied: Großer Gott wir loben dich  Gl 380 1-2 Str

Auszug

Gemeinschaftsfoto

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Mittwoch der 7.Woche Mk , 38-40

Jesus der zu den Apostel sprach:  Wehrt ihm nicht, denn niemand wird  ein  Wunderwerk  in  meinem  Namen tun  und bald darauf übel von mir reden, er sei mit euch.

Die Apostel sahen einen Menschen, der im Jesus Namen die Dämonen vertrieb. Sie wollten es ihm verboten, weil dieser Menschen nicht zu ihnen gehört. Jesus benützte diese Gelegenheit und gab den Aposteln aber auch uns die Belehrung, die aktuell  für alle Zeit ist.

Jesus, du willst, dass wir die Prediger deiner Botschaft sind.  Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns  alle  berufen, Zeugen  deines Wortes  in dieser  Welt zu sein. Christus, erbarme dich unser.

Du hast  uns  in  die Gemeinde  der Heiligen berufen, damit  wir dir dienen. Herr, erbarme dich unser.

Dieser unbekannte Mensch  zeigte tiefen  Glauben an Jesus Christus. Diesen Glauben äußerte er durch seine Taten. Christus nimmt ihn für seinen Jünger an, und zugleich verurteilt die engherzige Einstellung seiner Apostel  zu Apostolat. Er wird uns lehren,  dass die apostolische Arbeit  in seinem Namen ausgeführt, kann sich auf verschiedene Art und Weise äußern. Die verschiedenen Arte des Apostolat heiligen die Welt und helfen bei der Ankunft des Gottes Reiches, damit es   auf der Erde sichtlich ist. Die Bedienung des Apostolats ist: bei Christus sein, oder anders gesagt, mit Christus verbinden sein. Die Gotteswillen Erkennung sollte und dazu führen, damit wir zu den verschiedenen Formen des Apostolats offen sind, ohne Rücksicht auf unseren Denkweise und Tun weise.  Es ist nämlich unvorstellbar, damit wir  als Christen, völlig unseren Leben überleben, und zugleich ausschließlich  an unseren Ansichten, Weisen, anhängen. Wenn wir  für einen Rivalen jeden einhalten, wer würde  sich unserer eigenen Art des Apostolats  oder unseren Methoden Apostolats   nicht anpassen. Wenn jemand eine richtige Absicht beim Apostolat  hat, wird das Gottes Werk sicher nicht schaden. Es ist wichtig,  dass wir Christus auf verschiedene Arts und Weise verkünden. Freuen wir uns wenn wir sehen, dass die  Menschen eifrig das Gottesreich ,, ankündigen“.

Damit wir  das rechte  Urteil  finden und die  Zeichen dieser Zeit  verstehen,  wollen  wir  voll Vertrauen  zum Vater  beten.

Damit  wir  die Zeichen der Zeit erkennen und immer  in  seinen  Frieden  bleiben, wollen wir  den Herrn  bitten.

Selig, die  versöhnt  sind  mit Gott  und bestehen können  in der Stunde des  Gerichtes.

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Hl.Rita von Cascia Lk 6,27-38

Jesus, der sagte: Liebt  eure Feinde, betet für die, die euch  beleidigen, sei mit  euch.

Im heutigen Evangelium sagt zu uns Jesus, dass wir unsere Feinde lieben sollen, für sie beten. Der erste Schrift ist: :  einem Feind zu vergeben. Dazu bereit, fähig war die heutige Heilige, heilige Rita, die den Mördern ihres Mannes   vergab, obwohl ihr Mann sie  grob misshandelte.

Jesus,  du wolltest  alle retten. Herr, erbarme  dich  unser.

Du  hast uns  den Weg  des Heiles gelehrt. Christus, erbarme dich  unser.

Die liebst, die dir in  Vollkommenheit  folgen. Herr, erbarme dich unser.

Eine moderne Kirche aus dem Jahr 1947 erhöht  über  dem  kleinen  Städtchen  Cascia in den umbrischen  Bergen  gelegen.   Sie ist das Ziel  Tausender  Wallfahrer. Die Pilger besuchen  das Grab   der heiligen Rita, die hier  44 Jahre lang als  Augustiner-  Eremitin im heute  nach  ihr  benannten  Kloster  S.  Agostiniane di S.Rita gelebt hat.  Das Koster  kann noch  besichtigt werden.  Die Menschen  drängen sich  um  den  Glasschrein  der Heiligen in der  reich geschmückten Kapelle an  der  linken Seite des Hauptkirchen-Schiffes. Die modern ausgestattete  Kirche ist  in gedämpftes  Licht getaucht, der Schrein mit dem  Leichnam  Ritas hebe sich  ergreifend  ab. Das  Klosterleben Ritas zeichnete sich durch eine  innige  Liebe zum gekreuzigten Jesus aus. Im Jahr  1443  empfing sie  während  einer  Vision die  Wunden  der  Dornenkrone,  die sie  bis an ihr  Lebensende  behielt.  Der Heilige Rita  wird als Helferin  in  aussichtslosen Anliegen angerufen, nachdem  sich um ihre  Person  schon bald  nach ihrem   Tod und bis  in die  neuere Zeit   auffällige Wunder erreignet  haben. Papst  Leo XIII  sprach Rita  von Casscia  am 24 Mai 1900  heilig.

Die  Legende  erzählt, dass sie  vor ihrem  Tod  einen Verwandten  gebeten habe, ihr  aus dem Garten   eine  blühende Rose zu holen.   Obwohl   es  bitterkalter  Winter  war  , kam  der  Mann  mit einer  wunderschönen  Rose zurück  , die er  an  einem  blühenden  Strauch   gefunden hatte. Am 22. Mai werden in Italien die  sogenannten Rita-Rosen geweiht  an das Rosen wunder der heiligen Rita.

Da der Vater  uns liebt und  wir  durch  Christus in seiner Liebe  bleiben, dürfen  wir   es  wagen, zum Vater  zu beten.

Da unser  Herr uns  mit  großer  Liebe geliebt  hat, dürfen  wir  mit  großem Vertrauen um seinen Frieden bitten.

Selig, deren Leben Frucht  bringt für das Reich  Gottes  und  vollendet  wird  in seiner  Herrlichkeit.

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Pfingstmontag B Lk 10,21-24

Pfingstmontag 2018 Der Heilige Geist- Jesus Gabe der Kirche.

Einleitung.

Die erste und größte Gabe, die Jesu seiner Kirche übergab, ist die Gabe des Heiligen Geistes. Im Heiligen Geist sind wir in die völlige Gemeinschaft der Heiligsten Dreieinigkeit eingeführt. Der Heilige Geist kommt, damit er seine Kirche erneuert und bestärkt. Aber der Heilige Geist kommt nicht nur am Pfingstfest. Er kommt auch während unseres Lebens. Von unserer Seite aber ist wichtig, dass wir gegen die Wirkung des Heiligen Geistes offen sind.

Predigt

Wenn der Heilige Geist an uns keine  so auffallenden und  schnellen Veränderungen  hervorbringt, wie bei den  Aposteln  und den ersten  Christen, wenn er  heut zu Tage aus  ungelehrten und ungebildeten Männer nicht auf einmal  gelehrte  und  gebildete Männer macht, wenn er  die  Furchtsamen  und Zaghaften nicht sogleich  in  Märtyrer der Wahrheit  umändert, so darf uns  das nicht  irre machen und uns  etwa  auf den Gedanken bringen, dass der  Heilige Geist jetzt nicht mehr  wirke. Er bringt auch in uns  Wirkungen hervor. Wie er  die Apostel  erleuchtet, stärkte und heiligte, so heiligt, stärkt und erleuchtet er  auch uns. Was  hatte Jesus nicht  alles getan, um sich seinen Jüngern verständlich  zu machen. Er redete oft so klar, in den schönsten Gleichnissen zu ihnen und dennoch verstanden sie ihn nicht. Ja, ihrer Ungelehrigkeit wegen musste er ihnen sogar noch manche  Vorwürfe machen. Ich hätte euch noch Vieles zu sagen, aber  ihr könnt es jetzt noch nicht  fassen, wenn aber der Geist kommen wird, den  ich euch vom Vater  senden werde, so  wird es  euch alles lehren, und an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Und erst als  der Heilige Geist über sie ausgegossen  wurde, wurde  ihnen  klar, was ihnen vorher  bei aller Erklärung ihres  Meisters  dunkel geblieben war. Der Heilige Geist erleuchtete sie also und eben erleuchtet es auch uns.Wie  oft  ist es  so  dunkel in  unserer Seele. Gar vieles, was ganz  klar vor  unseren  Augen  zu liegen scheint, können wir nicht  begreifen. Ja, es  gibt Augenblicke in unserem Leben, in denen  wir gleichsam  nur  dem Buchstaben  nach  verstehen. Wir hören  zwar, wir werden unterrichtet, wir  sehen selbst von göttliche  Dingen, aber  es  geht uns das  innere Verständnis nicht auf. Da kommt uns  der Beistand  des Heiligen Geistes zu Hilfe , wie  einleuchtender  Blitzstrahl, und  wir  erkennen  nun  klar  den  Willen Gottes, sehen deutlich den  Weg , den wir  zu  wandeln  haben.

Die Apostel waren schwache  Menschen, der Heilige  Geist stärkte sie,  und so  stärkt  er auch  uns. Haben wir auch nicht mehr wie die Apostel gegen blutige Verfolgungen zu  kämpfen, so  ist doch  unser  ganzes Leben ein  fortwährender Kampf sowohl  gegen die  eigene  Sinnlichkeit, als auch gegen die Welt und  gegen die Verhältnisse, in denen wir zu anderen Menschen stehen. Auch wir haben wie Paulus ein doppeltes Gesetz in uns, das des  Fleisches und das des Geistes, auch bei  uns ist zwar der geist willig, aber das Fleisch schwach. Gleich einem Vogel, dem die Flügel gebunden sind, sich in die Lüfte zu erheben, vermögen  auch  wir  es kaum, uns  aus den Banden der  Bösen Gewohnheit loszureißen und  unser Gemüt  zu himmlischen Begierden und Vorsätzen zu erheben. Aber hier  kommt uns  der Heilige  Geist zu Hilfe, er stärkt  uns  mit seiner Gnade, die Begierlichkeit des eigenen Fleisches zu  überwinden und  der  Herrschaft des Geistes unterzuordnen. Fühlst  du daher  wie Paulus  die gewaltige  Herrschaft deiner eigenen Sinnlichkeit, o so vertraue auch mit ihm  und der Heilige Geist wird  dich stärken, und  du  wirst mit demselben Apostel überwinden.

Die Apostel waren vor der  Ankunft des Heiligen Geistes noch irdisch gesinnt, sie  erwarteten  Ehrenstellen im  irdische Königreiche des Messias. So tun auch wir  alles so  gerne aus  menschlichen  Rücksichten. Wir arbeiten, rennen und laufen, beten, suchen  dabei  aber immer  nur unseren   eigenen Willen, nicht  den Willen Gottes zu befriedigen. Aber auch da kommt uns  wieder   der  Heilige Geist mit seiner Gnade  zuvor. Er heiligt unsere Herzen  zu  seinem Tempel, und  schafft in uns  ein reines  Herz. Und  wie ganz anders sieht es dann in einem durch die Wirkung  des  Heiligen  Geistes umgewandelten Menschen aus. Die  Feindschaft hat sich in Liebe, die Uneinigkeit in christliche Eintracht, die Traurigkeit des geängstigten Gewissens in  die reinste Freude  eines schuldlosen  Herzens verwandelt. Seht  so wunderbar wirkt  der Heilige Geist auch in uns. Ich möchte euch ein Beispiel von Wirkung des Heiligen Geistes das vor ein paar Jahren in Irland geschah. Bernard Kulha slowakischer Missionar studierte in Irland. Einmal nahm er an  den  geistlichen Übungen teil. Nach einer Vorlesung sagte der Sprecher: Diejenige, die wollen, dass ich mit ihnen bete, mögen ins neben Raum kommen. Bernard Kulha ging dort. Der Vortragende fragte mich. Woher kommen Sie? Ich komme aus der Slowakei.Auf welche Absicht soll ich mit ihnen beten? Damit ich demütig bin. Der Vortragende legte seine Hände auf sein Haupt und betete. Bernard sagt, was passiert mit ihm im diesem Moment. Meine Träne begannen zu fließen, ich bemühte sie einzuhalten, aber etwas mich gebeutelt, irgendeiner Strom kam durch meinen Leib durch. Etwas zwang mich von der Rührung zu schreien. Ich öffnete meinen Mund und begann die  Worte zu sprechen, die ich vorher nie gehört habe. Nach einer Weile die Sprache hörte auf, und ich begann so atmen, als ob ich gerade der Zehn Kilometer Lauf beendet habe. Zum Schluss wurde alles still, und ich empfand tiefe Befriedigung. Ich wurde der Zeuge dessen, dass die Anwesenheit des Heiligen Geistes die Wirklichkeit ist, ein reales  Erlebnis. Wo der Heilige Geist ist, dort erfolgt die radikale Änderung des Lebens. Das was ich erlebte, war tiefe innerliche Erneuerung. Nach dieser Erfahrung kommuniziere ich lebendig mit Gott und erlebe mein Leben in der Nahe des Herrn. Und zum Schluss möchte ich sagen, dass in der Welt viele Hunderte, Menschen ähnliche Erlebnisse, /Erfahrungen/ hatten. Der Heilige Geist wirklich wirkt.

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Papst Johannes Lk 22, 24,30

Jesus Christus, der  den Seinen das Reich zum Erbe  gegeben  hat, sei mit euch.

Im Laufe der  der Jahrhunderte sollten 23 Päpste den Namen Johannes tragen. Der letzte, Johannes XXIII, starb am 3.Juni 1963. Der  erste, Johannes I, bestieg im Jahr 523 den Papsstuhl.Er stammte aus  der  Toskana. Kaum  drei  Jahre hat Papst Johannes I, die Kirche  geleitet.

Jesus, du hast  nicht auf die  Meinungen von Menschen  geachtet. Herr, erbarme dich unser.

Du hast  in allem  die Ehre  des Vaters  gesucht. Christus, erbarme dich.

Du hast uns  an Gnaden reich gemacht. Herr, erbarme dich unser.

Johannes I war der erste Papst, der nach Konstantinopel  reiste. Theodor  König, Herrscher in Italien , hatte  Johannes die Reise  befohlen, damit  er sich  beim  bysantinischen Kaiser  Justinos I  zur Rücknahme anti- arianischer  Maßnahmen einsetze. Für das  Papstum war dies  eine der  größten  Demütigungen  aller Zeiten. Der Arianismus galt als  Ketzerlehre. Johannes I wurde in Konstantinopel mit allen  Ehren  empfangen, erreichte aber nichts. Theodorich  sah  die Mission daraufhin  als Fehlschlag an, ließ  den Papst bei seiner Rückkehr  verhaften  und in Ravenna  einkerkern. Johannes  starb  dann an den  erlittenen Demütigungen. Er wurde  vom Volk bald  als Märtyrer  verehrt. Seine letzte  Ruhestätte  fand er  in  St. Peter in Rom.

Da seine  Getreuen mit Christus in  seinem Reich an einem Tisch und  trinken  werden, wollen wir  zum Vater beten.

Ehre und Ansehen gelten in dieser Welt. Größer ist  der Friede, den Gott  uns geben kann. Dafür wollen wir beten.

Selig, die  in allen Prüfungen  treu bleiben und  im Reich  Gottes  zu  Tisch sitzen  dürfen.

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Samstag der 7.Osterwoche Joh 21,20-25

Jesus, der sagte: Wenn ich will, dass er bleibe, bis ich komme, was geht es dich  an, sei mit euch.

Der Apostel Petrus war neugierig, was wird mit Apostel Johannes passieren, anders gesagt wie sein Schicksal wird. Das ist die menschliche Eigenschaft, dass wir uns interessieren für die andere Menschen interessieren. Jesus will uns sagen, dass wir uns mehr für unser eigenes Schicksal interessieren sollten und konzentrieren sich darauf, um Gottes Willen zu erfüllen.

Jesus, du bist vom Vater gesandt, uns den Weg zum Heil zu zeigen. Herr, erbarme dich unser.

Du  kamst, um uns von  den Irrwegen  dieser Welt zurückzurufen   auf den Weg des  Vaters. Christus, erbarme dich unser.

Du kennst und rufst  mit  Namen, die  deinem Reich angehören.  Herr, erbarme dich unser.

Jesus antwortete auf die Petrus Frage nicht. Statt dessen forderte er Petrus auf: Folge du mir nach. Doch Petrus folgte schon Jesus nach. Aber das ist ein neues Folgen. Petrus gab von Jesus die Sendung die ,,Schaffe“ weiden. Jesus vertraute diese Aufgabe Petrus an, als er ihn  dreimal fragte, ob Petrus ihn liebt. Das passiert am Ufer des Galiläasee. Jesus will Petrus an diese Aufgabe erinnern. Jesus vertraute Petrus das höchste Amt, der er mit Liebe führen sollte. Er sollte die Einheit der Liebe durch sein Leben, durch seine Wirkung zeigen. Es ist interessant vergleichen, was sagte Jesus von Petrus, denke ich hier von seiner Zukunft:Wenn du aber alt geworden ist, wirst du deine Hände  ausstrecken und ein anderer wird dich gürten  und hinbringen wohin du  nicht  willst. Damit Jesus deutete Petrus an, dass er mit einem gewaltsamen Tod sterben wird. Von Johannes sagte das Jesus nicht. Und wirklich starb Johannes mit Märtyrertod nicht. Das ist das Beweis, dass Jesus genau unsere Zukunft kennt. Die Zukunft jedes Menschen. Jeder von uns hat ein anderes Schicksal, aber jeder von uns kann Gott mit seinem Leben verherrlichen.

Da der Vater  uns liebt und wir  durch  Christus in seiner  Liebe bleiben, dürfen wir  es wagen zum Vater zu beten.

Da Christus uns  seine  genannt  hat,  dürfen wir  ihn um  seinen  Frieden  bitten.

Selig,  deren Leben  Frucht bringt für  das Reich  Gottes  und  vollendet  wird in seiner Herrlichkeit.

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Beda der Ehrwürdige, Mt 7,21-29

Jesus Christus, der lehrte wie einer der Vollmacht hat, sei mit euch

Wenn ich euch fragen würde, ob ihr die Christen seid, sicher würdet ihr über diese Frage wundern. Viele von euch würden antworten. Sicher, wir sind Christen, wir beten, wir besuchen die Kirche. Und vielleicht , viele von euch überzeugen seid, das ist genug. Das alles ist schön und notwendig, aber entscheidend ist, ob wir Gotte Willen erfüllen, ob wir nach dem Gottes Willen leben. Das Beispiel dazu gibt uns auch der heutige Heilige  Beda der Ehrwürdige.

Jesus, du kamst als die Weisheit des Vaters. Herr, erbarme dich unser.

Du hast in Gleichnissen und Bildern gesprochen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns  den Weg des Lebens gelehrt. Herr, erbarme dich unser.

Geboren wurde Beda um 672 in Nordengland, unweit des schottischen Hochlands. Nach dreijähriger Ausbildung  im Kloster Wearmouth kam der Siebenjährige  in die  Benediktinerabtei Jarrow in der Nähe des nordenglischen Ortes  Sunderland. Im Alter von 19 Jahren empfing Beda die  Diakon Weihe, mit 30 Jahren die Priesterweihe.  Der Name Bedas  überwand bald alle Grenzen. Der Priester wurde zu einem bedeutendsten Lehrer, die Jugend aus den höchsten  Kreisen strömte in seine Studierzimmer nach Jarrov. Alle großen  Persönlichkeiten   seiner Zeit, Kirchenfürsten ebenso  wie weltliche Herrscher und Wissenschaftler, standen mit ihm im Gedankenaustausch. Die Nachwelt gab  ihm  den Beinamen ,,Venerabilis“, der Ehrwürdige. Beda gilt als einer der größten  Gelehrten seines  Jahrhunderts und war  der erste  wissenschaftliche Theologe des Mittelalters  überhaupt. Er war es  , der eine erste  vollständige Klostergeschichte des Abendlandes schrieb. Nicht nur  wegen seiner  Gelehrsamkeit als  Wissenschaftler und Schriftsteller, als auch  vollkommener Christ ging Beda Venerabilis in die Geschichte  ein. Er war die Verkörperung  der Gottinnigkeit. Am Vorabend des  Himmelfahrtstages 735  spürte Beda, dass seine letzte Stunde  nahte. Ausgezehrt und erschöpft  von den Jahrzehnten höchster Geistestätigkeit, legte er sich  nieder, rief noch einmal seine Mitbrüder zu sich, beschenkte sie und bat sie für ihn zu beten. Mit den Worten.,, Es ist vollbracht“, verschied   er mit einem  friedlichen  Lächeln auf den Lippen. Beigesetzt wurde der Vater  der englischen Geschichtsschreibung in der Kathedrele von Durham Auf  seiner Grabplatte stand, mit ihm sei ine Luchte für  die ganze Welt aufgegangen. Papst Leo XIII ernannte Beda Venerabilis im Jahr 1899 zum Kirchenlehrer.

In Christus ist allen  Hoffnung gegeben, die den Willen Gottes tun. Deshalb dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten.

Wer nach den Worten des Herrn handelt, baut auf festen Grund. Ihm wird  der  Friede zuteil, um den wir  bitten müssen.

Selig, die ihr  Leben auf dem Felsen des Glaubens bauen und in das Himmelreich gelangen.

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Pfingsten B Joh 15,26-27, 16, 12-15

Pfingsten 2018- Der Heilige Geist in unserem Leben

Einführung

Ein Freund von mir, der in seinem Leben aufrichtig nach Gott suchte, nahm an einer Veranstaltung der Charismatischen Erneuerung in einer Stadt teil.  Er dachte einige Tage darüber nach und konnte nicht verstehen, was er dort erlebte. Es kam ihm wie ein billiges Theater vor, als dort in Sprachen gebetet wurde, die er nicht verstand. Man sprach davon, dass auch heute noch Heilungen geschehen. Das alles hatte seiner Seele aber mehr geschadet als geholfen, so empfand er es. Es war eben für ihn nicht der richtige Weg zu Gott. Vielleicht suchen auch Sie nach Gott in Ihrem Leben und fragen sich, was bedeutet der Heilige Geist in meinem Leben?

Predigt

Jesus sprach  bei seinen Abschiedsreden  über den Heiligen Geist. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen.  Der heutige Sonntag  sagt, dass der Heilige Geist die Seele und  die innere Kraft der Kirche ist. Heute ist der drittgrößte  Festtag der Kirche.

Wir wollen über die Situation in der Kirche und über unseren Platz in ihr nachdenken. Kehren wir zum Anfang der Kirche zurück! Sie war im Anfang wie ein kleines Senfkorn, das in die Erde gelegt worden ist.  Sie wurde von Anfang an verfolgt, und es schien vom menschlichen Gesichtspunkt her so, als ob die Kirche nicht überleben würde. Warum ist die Kirche aber trotz harter Verfolgungen auch nach 2000 Jahren noch lebendig? Es war der Heilige Geist, der die schwachen und ängstlichen Menschen zu opferbereiten Kämpfern machte, es waren viele große Wohltäter, die in die Welt echte Liebe brachten. Auch die Welt von heute sehnt sich nach einem echten – also einen authentischen Christentum – einem Christsein, das lebendig ist, das begeistert und Herzen entflammt. Je weiter wir uns von diesem Ideal entfernen, um so mehr entfernen wir uns von Christus.

Stellen wir uns die Frage:  Was habe ich für Christus schon gemacht? Christus erwählt uns nicht zu passiven Hörern, sondern zu Nachfolgern, die den Glauben leben und weitergeben. Es ist gut und schön, wenn man am Sonntag die Heilige Messe besucht, aber es ist nicht genug. Leider besuchen aber auch viele nicht mehr die Sonntagsmesse.

Christus verlangt von uns auch das Zeugnis-Geben mit unserem  Leben. Wir sollen uns für die Wahrheit, für Gerechtigkeit und besonders für unser Nächsten einsetzen. Auch die Beziehung zur Kirche hat sich geändert. Sie befreit uns nicht von den Sorgen und Bequemlichkeit, wir müssen Verantwortung übernehmen, dort wo wir leben. Christus lässt uns aber immer eine freie Entscheidung, er zwingt uns zu nichts.

Wir sollen aber Freude an der Kirche haben, auch wenn sie sich seit dem Konzil verändert hat. Sie ist aber trotz aller Wissenschaft, Technik und Kunst, ihrer Sendung und ihren Grundsätzen treu geblieben. Sie hält fest an ihrer Lehre und vertieft sie. Jeder auch der ärmste junge Mann kann Priester, Bischof oder Papst werden. Jedes Mädchen kann einen geistlichen Beruf ergreifen und vielleicht einmal eine Heilige werden. Die Kirche verurteilt nicht und hat auch Interesse mit den getrennten Brüdern in Kontakt zu treten. Es ist schwierig, hier eine Einheit zu finden, aber man soll mit allen in einen Dialog treten und  sie für eine Zusammenarbeit gewinnen. Die Kirche hat auch große Achtung vor den Laien, besonders auch vor den Frauen. Die Kirche wartet auf das Zeugnis von jeder oder jeden von uns.

Was sollen wir machen, das die Kirche einladender wird? So fragen sich viele. Die Antwort darauf könnte lauten: Zeigen wir unsere Freude über unser Christsein, verwerfen wir alle Zweifel, alle Angst, so schenkt sie uns die Fülle des Lebens! Zeigen wir auch, dass wir unsere menschlichen Schicksale annehmen können, weil wir in Christus Halt finden! Halten wir uns an die wichtigen Gebote, die Gott uns gegeben hat – an die Gottesliebe und die Nächstenliebe! Wir ermutigend sind da die Gleichnisse, die Jesus erzählt, zum Beispiel das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Das soll uns zur Nachahmung anregen. In kleinen Gesten und kleinen Taten, mit ermutigenden Worten, mit einem kleinen Lächeln, mit Interesse für die Not der anderen – können wir die Liebe Gottes unseren Mitmenschen vermitteln. Gott ist die Liebe!

Leben wir wie Christus es uns vorgelebt hat und lassen wir  den Heiligen Geist in uns  wirken und durch uns wirken! Verlassen wir uns weniger auf Organisationen, sondern denken mehr über uns Leben nach! Unser Leben soll geprägt sein von Ehrlichkeit und Wahrheitstreue.

Bei der Herabkunft des Heiligen Geistes hörten die Apostel und Maria, die bei ihnen war,  das Brausen des Sturmes, sie sahen Feuerzungen und viele Menschen hörte man in ihren fremden Sprachen sprechen. Diese Zeichen haben ihre Bedeutung. Der Sturm macht stark und kräftig.  Das Feuer ist das Symbol der der Reinigung. Der Apostel Petrus hatte keine Angst mehr. Man meinte, alle seien betrunken. Aber sie waren nicht betrunken, sie konnten bezeugen, wie Jesus durch Wunder und Zeichen seine Macht bewiesen hat.  Der Mut des heiligen Petrus und der anderen Apostel – ihre Kraft und ihre Argumente sind Folgen der Gaben des Heiligen Geistes, die sie empfingen.

Jeder Jude wusste aus dem Buch Mose von der Sprachverwirrung in Babel. Wegen ihres Stolzes wurden  die Menschen bestraft, indem sie einander nicht mehr verstehen konnten. Bei der Herabkunft des Heiliges Geistes geschah das Umgekehrte.  Alle die dort waren, hörten die Menschen in ihren eigenen Sprachen sprechen und sie verstanden einander.  Alle staunten und einer sagte zum anderen:  Was  mag  das bedeuten?

Seit dieser Zeit wirkt der heiligen Geist und das nicht nur in der Kirche und er wird weiter wirken. Aber wichtig ist, dass der Heilige Geist auch in unserem Leben wirkt. Darum sollen  wir aufrichtig um die Gaben des Heiligen Geistes bitten!

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Donnerstag der 7.Osterwoche Joh 17,20-28

Jesus, der für diejenige betet, die an ihn glauben werden, sei mit euch.

Wenn wir durch die Mai Tagen  durch die Wiesen spazieren, bietet sich uns einen schönen Blick  auf  die aufgeblühten  Wiese. Wir haben den Eindruck, dass alles was  auf der Wiese ist, so schön ist und bildet die Einheit. Einen gläubigen Menschen führt diesen Anblick Gott zu lieben,  ihn zu beten, ihn zu feiern.

Jesus du warst Mensch  unter Menschen. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du  bist  unter  Sünder  Gottes Vergebung  und unter  Friedlosen  Gottes Friede.  Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du willst dass wir deine Herrlichkeit schauen. Herr, erbarme dich unser.

Jesus betet heute nicht nur für die Apostel, sondern auch für diejenige, die durch die Wörter der Apostel an ihn glauben werden. Dieses Jesus Gebet nennen wir ein Hohepriesterliches Gebet. Dieses Gebet betete Jesus am Letzten Abendmahl. Im diesem Gebet erfahren wir von großen Liebe, die Jesus zu  allen Menschen hat, über seine Bitte zum Vater, damit er ihm der Heilsplan verwirklichen hilft. Weiter betet Jesus, für die Einheit. Wir wissen, dass die Einheit die Konsequenz unseres Glaubens an Christus ist. Die Menschen mit seinen Kräfte, können die Einheit nicht erlangen. Die Einheit ist ein Geschenk von Gott, das der Mensch vom Heiligen Geist erbetten soll. Jesus sehnt sich danach, dass alle Menschen  in  Vereinigung mit ihm bereichen werden. Er wünscht sich, dass alle Menschen seine Herrlichkeit sehen. Der Wille des Herrn erfüllte sich an heiligen Stefan, als er bei seiner Steinigung  rief: Siehe, ich sehe die Himmel geöffnet  und den Sohn  des Menschen  zur  Rechten Gottes  stehen. Apostelgech. 7,56. Stefan ist glücklich. Er weist, dass Jesus auf ihn wartet. Er betet für seine Mörder. Herr, rechne  ihnen diese  Sünde  nicht zu. Apostelgesch 7, 60. Das Ende Jesus Gebetes sagt,  dass die Welt den Vater noch nicht kennt. Jesus wird  den Vater der Welt verkünden, offenbaren. Das Jesus durch seine Auferstehung machte.

Inmitten einer Welt, in der Gott abwesend zu sein  scheint, lassen wir  uns  von Christus  mitnehmen zum Vater  und beten.

Weil wir gemeinsam  zum Volk Gottes  gehören und wir Frieden Gottes von Jesus empfangen haben, geben wir  den Frieden Jesu weiter.

Christus hat den Tod  besiegt, alles Grauen währt nur  bis zum dritten Tag.

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Hl.Johannes Nepomuk, Mt 10,26-33

Jesus, der sagte:  Fürchtet euch nicht von denen, die den Leib töten, sei mit euch.

Auseinandersetzungen zwischen Staat und Kirche hat es  zu allen Zeiten gegeben. Solche  Auseinandersetzungen haben immer  das Blut  der  Märtyrer  gefordert. Der Brückenheilige und Bewahrer  des  Beichtgeheimnisses  wurde  um  1350 in Pomuk, Böhmen geboren. Er hatte viele kirchliche Ämter  inne bis ihn 1389 der Prager Erzbischof Johann von Jenstein zu seinem  Generalvikar  ernannte. Weil er die Rechte  der Kirche gegen Wenzel IV und auch wegen der Einhaltung Beichtgeheimnisses wurde er gefoltert und von der Brücke in die Moldau hinunterwerfen. Er ist verehrt als der Martyrer Beichtgeheimnisses.

Jesus du  wurdest  den Heiden  ausgeliefert. Herr, erbarme dich unser.

Sie haben dich ohne  Zeugen  verurteilt. Christus, erbarme dich unser.

Sie haben dich ohne Grund  gegeißelt und mit  Dornen gekrönt.  Herr, erbarme dich unser.

Der Sinn der Wörter von Jesus im heutigen Evangelium ist: fürchtet euch nicht vor den Menschen. Verkündigt öffentlich das Evangelium. Fürchtet euch nicht vor denen, die euch  unterbinden bemühen  zu werden unmöglich zu machen. /durch Verleumdung, Drohungen/. Die Menschen können zwar ihren Leib töten, aber nicht  die Seele, die ewig ist. Jesus ist ein Realist. Er weist, wenn er seinen Nachfolger sein Werk anvertraut hat,  legt er  ihnen auf ihre Schulter große Last. Nicht überall werden  die Apostel mit offenem Armvoll empfangen. Jesus wusste, dass die Angst für seine Nachfolger eine von den größten Klippen werde. Die Angst. Die Psychologen schreiben von ihr viele Bücher. Die Angst ist oft die Konsequenz des Mangels des unbeständiger Charakter. Unselbständige Menschen haben die Angst eigene Meinung zu haben, sie übernehmen leicht  die Ansichten der anderen Menschen. Es ist schlecht, wenn diese Leute in der Mitte der Massen ungläubigen oder gleichgültigen Menschen leben. Aus der Angst anpassen sie  sich, den ungläubigen  Menschen, wenn sie die Stütze in der Gemeinschaft der Gläubigen nicht finden. Manchmal  kann man  zur Angst ,auch das Gefühl  der Minderwertigkeit sich anzuschließen. Dieses Gefühl kann auf Grund der feindlichen Propaganda entstehen. Das kann in Mangel der Kenntnisse sein/liegen/, dass wir in Christentum bekamen , das wertvollste das wir besitzen können. Eines ist sicher Angst, das Gefühl der  Minderwertigkeit sind große Hindernisse, bei  der Evangelium Verbreitung.

Da Gott allein Macht  hat über unser  ganzes Leben, wollen wir  um Schutz  und Hilfe  zum Vater  beten.

Wir  brauchen  uns  vor den Mächten dieser Welt nicht zu  fürchten, wenn wir  den Frieden Gottes  besitzen. Lasst uns  also zum Herrn beten.

Selig, wer sich  vor  den Menschen  zu Gott bekennt und eingeht in  seine  Herrlichkeit.

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