Mittwoch der 34. Woche Lk 21,12-19

Jesus, der sagte, dass die Christen das Zeugnis von ihm ablegen werden, sei mit euch.

Da uns wenige Tage vom Ende des  liturgischen Jahres trennen, erinnert    uns der  Text  des Evangeliums  an die  letzten Zeiten  der Welt. Sie machen uns darauf aufmerksam, dass wir  nicht vergessen, wo unser Zuhause ist. Sind wir aber überzeugt,  dass wir zum Ende durchhalten?

Herr Jesus  du rufst  uns in deine Nachfolge, Herr, erbarme dich unser.

Du schenkst uns in Schuld  und Sünde deine  erbarmende Liebe.  Christus, erbarme dich unser.

Du kommst wieder am Ende der  Welt, Herr, erbarme dich unser.

Wir Christen müssen nicht  den Tag  der Ankunft des Herrn kennen. Wichtig ist, dass unsere Herzen nicht  mit Sünden  und Sorgen  über  das Leben belastet sind. Dass unsere  Herzen bei Herr sind. Die Wachheit  bedeutet  in Übereinstimmung  mit Ordnung Gottes zu  leben, überall mit  Gott zu leben. Christ zu sein bei allen Gelegenheiten. Und darin hilft uns das Gebet. In Getsemani forderte Jesus die Apostel auf: Wacht und betet. Mt  26,41.  Jesus betete und die Apostel schliefen. Und das Ergebnis? Jesus war bei der  Gefangenschaft ausgeglichen und  voll von Gottes Kraft. Und die Apostel flohen auseinander. Petrus dreimal verleugnete Jesus. Hier sehen wir große Kraft  und der Bedarf des Gebetes. Wir  werden  bald die Adventszeit  beginnen, wenn wir auf unser Leben, auf die Welt als ob mit Abstand. Die Frucht  der Wachheit und  des Gebetes ist Frieden und Freude. Keine  Herzinfarkten, sondern Gottes Ruhe. Wer von euch  danach nicht sehnt? Deshalb nutzen wir     die Adventszeit. Finden wir mehr Zeit für Gebet. Wahre Gläubige sehnen sich  nach  der Ankunft  des Herrn. Darum die ersten Christen riefen  Maranatha – Komm Herr. Diejenige, die ihr Leben mit  Gott leben, werden  beim Herr  die Zuflucht finden, so als  die Gerechten  in der Zeit   Noah  die Rettung  vor der  Flut im Schiff fanden. Laufen wir  ins Gottes Reich  mit Freude und Ausdauer. Lassen wir uns nicht zuwider werden durch unsere  Fallen. Der, der uns beriefen hat, wird uns auch bestärken, damit wir das Ziel unseres Lebens erreichen.

Gott hat uns   seinen Geist geschenkt. Aus diesem Geist können wir ihn  bekennen  und zu ihm beten, wie es uns  Jesus gelehrt hat.

Gott streckt uns  seine Hand  entgegen   und lädt  uns   zum  Frieden   und  zur Gemeinschaft   mit ihm  ein.  Er will  auch uns    im  Frieden     miteinander   verbinden.Deshalb bitten wir.

Lass dem Angesicht  leuchten  über deinen  Knecht, hilft mir  in deiner  Güte. Herr  lass  mich  nicht scheitern , denn ich rufe zu dir.

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Dienstag der 34.Woche Lk 21,5-11

Jesus, der sagte : Gebt Acht, dass man euch  nicht  irreführt, er sei mit euch. Wenige von uns  mögen Hasard.

Wir bevorzugen Stabilität und Sicherheit.Wie ist das im geistliche Leben? Wir akzeptieren oft Gedanken  und Meinungen  die gegen  den christlichen Glauben sind. Wir kommen auf einen Weg von Jesus. Deshalb ruft Jesus uns zur  Aufmerksamkeit auf, weil die falschen Propheten kommen.

Jesus, du machst  uns zu neuen Menschen nach Gottes Bild. Herr, erbarme dich unser.

Du rufst  uns  in die Gemeinschaft mit  Christus , erbarme dich unser.

Du warnst uns vor den falschen Propheten. Herr, erbarme dich unser.

Wir sollen acht geben vor den falschen Propheten. Gut, aber wie sollen wir erkennen, dass es  sich um die falschen Propheten handeln? Die Geschichte lehrt uns, dass im Christentum  von Anfang an verschiedene Meinungen waren. Die Apostel mussten eingreifen und verschiedene Verirrungen  richten. Warum  waren diese Irrlehren und warum  sind sie auch heute. Als der heilige Paulus ein Problem zwischen den Christen löste sagte: Denn es muss Parteiungen  geben  unter euch, nur so  wird sichtbar  wer unter euch  treu und zuverlässig   ist. 1 Kor 11,19. Man neigt oft dazu, an  allem zu zweifeln. Sogar  am göttlichen Wort, öfters aber stellen wir uns gegen der Äußerungen der kirchlichen Autorität. Beeinflussen uns verschiedene scheinbar unschuldige Ansichten, oft mit Freiheit  um sich werfen. Darum ist richtig uns die Frage zu stellen, ob wir alles empfangen, was die Kirche uns  vorgelegt? Die Erklärungen, die Kirche gibt heraus, dienen nicht dazu dass wir ,, bremsen“ versklaven werden.Im Gegenteil, die Kirche schafft eine gesunde Milieu für die volle Entwicklung des christlichen Lebens.Wie man weiß, was gut und was schlecht ist? In erster Linie, eine richtige Beziehung zu Gott zu haben, Lieben und beten für  die Gaben des Erkenntnis. Alles, was die Liebe zu Gott und den Nächsten stört, kann nicht  von Gott sein. Manchmal die Haltung des Kindes einnehmen müssen,zu dem der Vater oder die Mutter sagt: Das mache das nicht, das berühre nicht.  Die Eltern wollen nicht, dass dem Kind etwas passiert.  Ähnlich macht das die Kirche unsere Mutter, die um unser Heil sorgt.

Damit wir wie Jesus Christus  aller Bosheit  widerstehen können, lass  uns  voll Vertrauen  zu Vater  beten.

Da die Tagen  der Versöhnung  begonnen haben, dürfen wir den Herrn um seinen Frieden bitten.

Selig  die als Kinder Gottes  zu Erben ewiger  Freude berufen sind  und Gott schauen werden.

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Hl.Konrad und hl. Gebhard Lk 10. 1-9

Jesus, der  zweiundsiebzig Jünger  in alle Städte aussandte, in die  er selbst  gehen wollte, sei mit euch.

Fußballexperten  wissen, was es bedeutet, wenn von einem Mannschaft sagen wir, dass sie in der Höhle des Löwen  spielen wird.  Damit denkt sich an ein aus verkautes Stadion, an eine laute Atmosphäre, oder die Stärke einer heimischen Mannschaft so groß ist, dass nur  kleine Hoffnung  auf Erfolg ist.Jesus sagte: Ich sende euch wie Schafe mitten  unter  die Wölfe. Jesus wollte damit andeuten,  dass seine Jünger nicht  leicht sein würden.

Jesus, du hast deine Jünger ausgesandt die frohe Botschaft zu verkündigen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast deine Schülern gelehrt, auf Gott sich zu verlassen. Christus, erbarme dich unser.

Du bringst uns  Heil und Leben in Fülle. Herr, erbarme dich unser.

Heute haben wir den Gedenktag  der Heiligen Konrad. Konrad entstammte aus dem Geschlecht der Welfen und wurde  um das  Jahr 900 in  Altdorf bei Konstanz geboren. Er erhielt  eine  hervorragende Ausbildung  an der  Domschule von Konstanz und war  nach  dem Studium  als  Dompropst tätig. Im Dezember  934  wurde  der junge  Konrad  im Beisein seines  Freundes  des Augsburger  Bischofs Ulrich zum  Bischof von Konstanz gewählt. Der  tiefreligiöse   Konrad  unternahm während  seiner  Regierungszeit drei Wallfahrten  ins Heilige Land. Den  größten  Teil seines  Erbes  sowie  seines Einkommens  stiftete der  Bischof für  die Errichtung  von Kirchen und  Hospitzen sowie  die  Ausstattung von Klöstern. Konrad von Konstanz starb nach über 40 jähriger Amtszeit als Bischof   am 26. November 975. Er hatte die Entwicklung  der Diözese   und der Stadt Konstanz entscheidend   mitgeprägt. Beigesetzt  wurde Konrad   zuerst  in der Konstanzer Mauritiuskirche, die er selbst   gestiftet hatte.Einer seiner Nachfolger   überführte  die  Gebeine   rund   100  Jahre  später  in das Konstanzer Münster. Konstanz ist immer in bischöflichen Gewändern  dargestellt. Meist hält er einen Kelch  mit Spine  in der Hand  dies geht  auf die Legende zurück, dass er einmal   in den  Kelch gefallene giftige   Spinne mitschluckte, ohne Schade zu erleiden.

Wie Christus, so leben wir jetzt schon  in  einer  neuen  Wirklichkeit.   Deshalb  dürfen  wir  zum Vater  beten.

Damit sich  an unseren Glauben der Glaube  anderer  entzünden kann, bitten wir  den Herrn  um  seinen Frieden.

Selig, wer mit  Christus für die Sünde  gestorben ist und  aufersteht zum  Leben  in Gott.

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Das Wesen des geistlichen Lebens

Das Wesen  geistliches Lebens  ist die Beziehung der Einheit und Liebe mit Gott  und den anderen Menschen. Darum die Bibel spricht von Christus  wie von  Bräutigam. Können   die Hochzeitsgäste fasten, solange der Bräutigam bei  ihnen ist, können sie nicht fasten. Mr 2,18.  Weil die  Beziehung ein  Christ zu Christus  ist sehr  ähnlich  der Beziehung  in der Ehe. Diese  Analogie  mit der Ehe hilft  uns  besser begreifen  die Dynamik  des geistlichen Entwicklung.

Am Anfang ahnen die zukünftige Eheleute nicht, dass der andere existiert.  Oder sie  kennen sich  aus der Schule, oder sie  kennen sich   vom Sehen.  Aber  fällt es   ihnen  überhaupt  nicht ein  dass gerade  er/sie/ der, die echte ist.Dann kommt  der Augenblick  beide fallen sie sich in das Auge /sie verlieben sich/. Sie  beginnen gemeinsam gehen, das bedeutet  gegenseitig sich erkennen, zwischen einander die Beziehung  zu bauen, die Einheit zu bilden.  Bisher sie lebten  lebten sie für sich selbst, für ihre Hobbys, aber jetzt kommt  ins Zentrum   immer mehr der, die andere. Seine/ihre/ Wünsche, Einstellungen, Meinungen, Interesse. Nach einer Zeit ist ihnen klar. Entweder sie   heiraten,  oder sie  gehen einander. Die Trauung  ist eine riesige Änderung.  Bisher  sie gingen zusammen, jetzt sie leben zusammen. Bis jetzt  ihre Leben   überschnitten sich,  jetzt flossen sich zusammen.  Das gemeinsame Leben   prüft alles mit dem Feuer. Alles was nicht  Gold ist, spült  sich an. Das Ergebnis ist  die Ehekrise. Fallen  scharfe Worte, Streiten, fliegen die Teller. Wenn  sie sich nicht scheiden lassen und  sie gehen durch Reinigungsfeuer der Krise  durch  dann haben sie die Möglichkeit   in die wirkliche  Ehe liebe einzutreten .

Den ähnlichen Etappen  verläuft  auch  unsere  Beziehung mit Gott. Entweder kennen wir Gott überhaupt nicht und er ist uns völlig gleichgültig. Oder er  interessiert uns nicht. Uns interessiert seine Hilfe, alles  was er uns schenken kann, interessiert  uns , dass uns gut geht. Aber uns interessiert Gott wie solcher nicht. Wir fragen nicht, ob wir ihm gefallen, wir fragen nicht, ob er von uns etwa wünscht, nach dem er sehnt sich. Wir verhalten uns zu ihm wie zum Verkäufer im Geschäft. Viele Menschen erleben in dieser Etappe ihr ganzes Christentum. Diese Menschen sagen. Doch, mir Gott hilft. Ich bitte ihn, mir in allen zu helfen. Hier ist Hier ist die Bemühung  Gott auszunutzen, anstatt ihm zu lieben , ihn  zu lieben.

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Hl. Andreas Dung-Lac und Gefährten Lk 20,27-40

Jesus, der sagte :  Gott aber ist  nicht  der Toten sondern  der Lebendigen Gott, er sei mit euch.

Die Evangelisierung  in Vietnam begann an Anfang 16 Jahrhunderts. Die ersten apostolischen Vikariats wurden 1659  gegründet  und verzeichneten bemerkenswerte Entwicklung.Heute gibt es  in Vietnam 25 Diözesen.  10 im Norden, 6 im Zentralteil  und  9 im Süden. Die Katholiken sind  etwa 6 Millionen. Die kirchliche Hierarchie wurde  am 24.november 1960  durch Papst Johannes XXIII gegründet. Das Verdienst dafür  hat das Blut  der  Märtyrer, die  seit  ersten Jahren  des Christentums in Vietnam  ihr Leben für den Glauben geopfert haben.

Jesus, du hast den Märtyrern Mut gegeben, ihre Glauben tapfer bekennen. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du hast uns gelehrt, dass wir nach dem Tod wie die Engel im Himmel werden. Christus erbarme dich unser.

Du bleibst bei uns  bis  ans  Ende  der Welt. Herr, erbarme dich unser.

Im heutigen Evangelium stellten die Sadduzäer die Frage, die der Auferstehung  berührt. Wie es bekannt ist, die Sadduzäer waren eine Gruppe, die an die Auferstehung nicht glaubte, sie glaubten an das Leben nach dem Tod nicht, und auch an die Unsterblichkeit der Seele nicht. Die Sadduzäer wollten durch die ausgedachte Geschichte  das Leben nach dem Tod  in Frage stellen. Sie beziehen sich auf das Gesetz von Mose wo steht. Wenn ein Bruder, der eine Frau hatte, und starb kinderlos, sein Bruder soll diese Frau heiraten und seinem Bruder zeugen den Nachkommen. Die Sadduzäer wollten mit dieser Geschichte sagen, dass die Auferstehung nicht kann sein, weil dann komische  Situationen  auftreten würden. Die Frage, die die Sadduzäer gestellt haben, scheint lächerlich zu sein, aber sie ist in Wirklichkeit nicht  lächerlich. Auch heute viele Menschen glauben an das Leben nach dem Tod  nicht. Sie machen es lächerlich und sie es  erklären falsch. Es gibt auch die Menschen, die an das Leben nach dem Tod glauben, aber sie vorstellen sie dieses ewigen Leben als das vollkommene irdische Leben, wo der Menschen die materielle Freude erleben wird. Einmal habe ich ein Buch gelesen wo der Author schreibt, dass er im Himmel gesehen hat, wie dort die Menschen Ski fahren. Und er schreibt. Das war fantastischer Skilauf. Selbstverständlich das sind unsere irdische Vorstellungen, die oft von der Wirklichkeit entfernt sind. Jesus sagt uns. Sie werden nicht sterben können weil  sie den  Engeln gleich  und durch  die Auferstehung  zu Söhnen Gottes  geworden sind. Jesus wollte dadurch sagen, dass dieses ewige Leben, ganz anders ist, als unser irdisches Leben.

Gott ist gnädig  und barmherzig, reich an  Huld  und Treu. Zu ihm  beten wir  voll Vertrauen, wie  unser Herr  Jesus Christus uns zu beten gelehrt  hat.

Christus ist unsere  Hoffnung und Friede. Zu ihm beten  wir.

Selig, denen  das  ewige   Leben  verheißen  ist.

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Hl.Klemes I Lk 9,57-62

Jesus, der im heutigen Evangelium  zu einem sagte: Folge mir nach, er sei mit euch.

Dir Kirche S. Clemente in Rom  gelegen  an der Straße, die  vom  Kolosseum zum Lateranpalast führt, gehört  kunsthistorisch zu den  wichtigsten Kirchenbauten überhaupt, da sie am besten von allen Charakter einer frühchristlichen  Basilika bewahrt   hat. Der  von außen fast unscheinbar wirkende Bau erhebt sich  über einem der der  ältesten christlichen Versammlungsorte  Roms, dem  Elternhaus von  Clemens, der  von 90 bis 101 als  dritter Nachfolger von Petrus innehatte.

Jesus Christus, du bist  das Ziel  unseres Suchens  und Fragens. Herr, erbarme dich unser.

Du bist  der Weg, wenn wir fragen  nach  dem Leben. Christus, erbarme dich unser.

Du bist  die Kraft, die uns nie verlässt. Herr,  erbarme dich unser.

Clemens Romanus  kam  gegen Mitte des 1Jh. in Rom  zur Welt und wurde  im heidnischen  Glauben erzogen. Eines Tagen hörte Clemens eine Predigt des Apostels Barnabas und  hatte gefunden, wonach er  immer schon gesucht hatte. Er ließ  sich  von Barnabas taufen  und zu Petrus führen. Dieser  lernte den jungen Clemens in der  Folgezeit schätzen und ernannte ihn selbst noch zu seinem Nachfolger auf dem Stuhl Petri. Doch nach dem Tod  von  Petrus im  Jahr  64 weigerte  sich Clemens die  Nachfolge  des  großen Apostelfürsten  anzutreten. So wurden  erst noch  Linius und  Anakletus  zu Bischöfen  von Rom  gewählt.bis sich Clemens  um 90  dem Druck von Klerus und Volk beugte und das Amt, wie von Petrus  gewünscht, antrat. Die Legende erzählt, dass Clemens I. Ende des Jh aus Rom  vertrieben wurde und  auf  Anordung des kaiser- möglicherweise Trajan in den berüchtigten Marmorsteinbrüchen  von Chersons  auf  der Krim  arbeiten musste. In den Steinbrüchen herrschte akuter Wassermangel, die Zwangsarbeiter drohten teilweise  zu verdursten.Als Clemens  einmal sah, wie ein Lamm mit dem Huf  scharrte, grub er  den Händen  nach, und so  die Legende- plötzlich  sprudelte eine  Quelle aus dem Boden. Der wutentbrannte Kaiser  ließ Clemens  daraufhin  mit einem  Anker  um den Hals  ins Meer  stürzen.

Gott will alle Mensche retten. Im Glauben daran beten wir, wie  uns  Jesus Christus zu beten gelehrt  hat.

Jesus Christus, hat uns von  aller Schuld erlöst. So können wir seinen Frieden genießen. Bitten wir.

Sagt  den Verzagten, Habt Mut, fürchtet euch  nicht. Seht, hier  ist euer Gott.

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Christkönigssonntag B Joh 18,33-37

Christkönigssonntag 2018 – König und Königtum für alle

Einführung

Den letzten Sonntag des Kirchenjahres nennen wir Christkönigssonntag.  Zu der Zeit  als Nationen an die Spitze ihrer Regierungen  Präsidenten und Ministerpräsidenten wählten,  gehörten die Titel König, Kaiser und Zar der Vergangenheit an. Papst Pius XI führte durch die Enzyklika Quas Primas am 11. Dezember 1025 für die gesamte Kirche das Fest von Christus dem König ein.

Predigt

Im Laufe der Geschichte starben viele Menschen für  diesen König. Einer von denen,  die starben, rief laut aus:  Es lebe  Christus, der König! Er war auch der erste Märtyrer der Zigeuner, der Spanier Ceferino Giménez Malla. Er wurde Anfang August  1936  auf dem  Friedhof  in Barbastro während  des Bürgerkriegs in Spanien erschossen. Er wurde am 4. Mai 1997 von Papst Johannes Paul II seliggesprochen.

Jesus ist ein König ohne Krone auf dem Haupt, ohne königliche Insignien, ohne  persönliche Garde  und Armee. In seinem Reich  spielt das Geld keine Rolle – und  doch geht in seinem Reich die Sonne nicht unter.  Dieser König lässt sich  von seinen Brüder so nennen und auch er redet seine treuen Brüder und Schwestern so an. In seinem Reich spricht man in allen Sprachen. Er ist der Einzige, der ewig  ist – und er wird nie der Geschichte angehören. Alle irdischen Titel  werden einmal  verschwinden. In seinem Reich sind alle gleich. Nur er kann  von  selbst  sagen, dass er der Erste und Letzte ist. Seine Worte sind Wahrheit. ER ist der Weg, die Wahrheit  und  das Leben. Jesus rief bei seinen Zeitgenossen  viele Fragen hervor. Jesus ist der, von dem Simeon schon bei der Darstellung im Tempel  sagte: Dieser ist dazu bestimmt,dass in Israel viele  durch  ihn  zu Fall kommen und  er  wird  ein Zeichen  sein.

Wir müssen wissen, dass es Wahrheiten gibt, die wir erlernen können.  Die Menschen müssen sie beherrschen, wenn sie im Leben gut bestehen wollen. Es gibt auch unfruchtbare Wahrheiten,  und es gibt auch Wahrheiten, die  die Welt  bewegen und sie verändern wollen. Über alle  diese Wahrheiten gibt es  eine Wahrheit, die  mehr ist als  die  Summe  aller Wahrheiten. Diese einzige Wahrheit  hat  keine Mehrzahl. Wir  können sie nicht besitzen oder beherrschen, wir können an ihr teilnehmen, wenn wir sie empfangen. Diese Wahrheit befreit uns. Das ist die Wahrheit Gottes. Diese Wahrheit ist sichtbar erschienen. Das  Wort wurde Fleisch und hat unter uns gewohnt. Eines ist sicher, dass Jesus  keinem weltlichen König ähnlich ist.  Alle Könige sind gestorben und es blieb von ihnen nur Staub und Asche übrig. Jesus, der  König ist auch gestorben, aber am dritten Tag ist er auferstanden und wird auf ewig leben – und sein Reich wird auf ewig dauern.

Alexander der Große  weinte, weil er den Mond und die Sterne nicht erobern konnte, und die  Erde war für ihn zu wenig. Jesus Macht greift über die Sterne hinaus. Es waren Könige, die sich als die Heiligen Könige bezeichneten – aber keiner war Christus ähnlich.  Jesus liebt auch jeden Menschen ohne Unterschied. Dem römischen Kaiser Titus  gab man den Titel „die Zierde der Menschheit“. Man sagte stets am Ende des Abends, dass er für seine Untertanen nicht Gutes getan hat und sich immer nur beklagte mit den Worten  ,, Amici diem perdidi“ , das heißt:  Freunde, ich vergeudete den Tag. Es gibt nur einen König, der die Zierde der Menschheit ist und das ist Jesus Christus.  Er ist der König der Ruhe, der Barmherzigkeit, der Wahrheit und der  Liebe. Jesus ist der König eines  ungewöhnlichen Reiches. Der Größte in seinem Reich ist der, der  die größte Liebe zu Gott hat  und die kleinste Liebe zu sich selbst und der, welcher der Demütigste und Opferwilligste  ist.  Wer Gott  dient und dafür sorgt, dass sich sein Reich ausbreite, wer barmherzig und gerecht ist, der ist für ihm im Himmel groß.

 Die Dornenkrone von Christus bedeutet mehr als alle goldenen Krone. Diese Krone wurde das Zeichen der Liebe. Sie legten sie auf das Haupt Jesu, um ihn auszulachen. Jesu lädt uns ein,  in seinem Reich zu leben. Wenn wir aber in seinem Reich wirklich leben wollen, müssen wir nach seiner Lehre leben. Vergessen wir nicht, Christus ist auch ein gerechter Richter!

Ein Offizier des Kaisers Napoleon verwickelte sich in eine  Verschwörung gegen den Herrscher. Die Verschwörung wurde entdeckt und der Offizier wurde zum Tod verurteilt. Eines Tages wurde ihm das Schwert zurückgeben, und er wurde Kaiser Napoleon vorgeführt. Napoleon sagte zu ihm: Kehr zurück  zu deinem Regiment. Du hast genug Zeit, um nachzudenken, ob du den Tod durch Erschießung willst  oder die Beförderung zum Oberst. Bei einem nächsten Kampf wurde der Offizier in den Range eines Oberst erhoben. Der  Kaiser hatte ihn verziehen und er nannte ihn auch persönlich Oberst. Seitdem war er einer der treuesten Offiziere des Kaisers.

Wir zweifeln nicht daran, dass Christus, der König der edelste, barmherzigste König  ist – und unvergleichbar mit Napoleon. Wenn wir das Vaterunser-Gebet beten, sprechen wir die Bitte aus, am Reich Gottes teilhaben zu dürfen. Seien wir Christus, dem König treu. Diese Treue lohnt sich. Im Reich Gottes zu leben, das ist das Ziel unseres Lebens. Auch wenn die Welt heute gegenüber Christus, dem König gleichgültig ist, wir bleiben ihm treu. Dazu fordert uns das heutige Fest auf!

 

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Hl. Cäcilia, Jungfrau, Märtyrin Lk 19, 41-44

Jesus, der die Zerstörung  Jerusalems  ankündigte, sei mit euch.

Die Cäcilienlegende gehört zu den schönsten und zu den ergreifendsten Dichtung des christlichen Altertums. Nicht nur  die Gläubigen ließen sich von ihr durch alle Jahrhunderte  hindurch  bezaubern, auch den Künstler  wurde das Martyrium  der jungen Christin immer wieder  zum Thema  für Darstellungen.

Jesus, durch deine  Auferstehung rufst du auch uns zum Leben. Herr, erbarme dich unser.

Du bleibst bei  uns alle Tage bis ans  Ende der Welt. Christus, erbarme dich unser.

Du wirst wiederkommen , um alles  im Vater zu vollenden. Herr, erbarme dich unser.

Wer war  Cäcilia, die dem Abendland eine der schönsten  Heiligen -Erzählungen geschenkt hat? Die Legende berichtet, dass  dem römischen  Adelsgeschlecht der Cäcilier  entstammte und sich  schon als Kind  heimlich  mit Jesus  Christus verlobt  habe. Als Cäcilia, die niemals über ihre Verlobung mit Jesus  gesprochen hatte, zu  einem schönem  jungen Mädchen  herangewachsen war, musste sie auf  Anordnung  ihrer Eltern einen heidnischen Jüngling  namens Valerianus, heiraten. In ihrem Vertrauen darauf, dass Gott ihr  den richtigen  Weg aufzeigen wurde, fügte sich Cäcilia  den Eltern. In der Hochzeitsnacht gestand Cäcilia ihrem Mann, dass sie  ewige Keuschheit  gelobt hatte. und sprach zu Valerianus: Ich bin eine gottgeweihte Jungfrau, und der Engel  des Herrn steht mir  als Beschützer meiner Reinheit zur Seite. Hüte mich also,  mich zu berühren und den Zorn des Himmels  auf dich  herabzurufen. Als  Valerianus daraufhin  verlangte, den Engel sehen zu dürfen, erklärte ihm  Cäcilia, dass er dies  dann dürfe, wenn er sich vorher vom Papst  taufen lasse. Valerianus kam dieser  Aufforderung tatsächlich bald  darauf  nach und empfing das Taufsakrament.  Als er  zu  Cäcilia zurückkehrte , erblickte er seine junge Frau, wie sie gerade  von einem Engel, der  neben  ihr stand Rosen  entgegennahm. Von diesem Erlebnis und der großen Überzeugungskraft, die von Cäcilia ausging, war Valerianus  so ergriffen, dass   er bald  einer der  eifrigsten  Christen überhaupt  war und auch  seinen Bruder Tiburtius  bekehrte. In der Folgezeit kümmerte sich Cäcilia, Valerianus  und Tiburtius Tag und Nacht um die  verfolgten Christen in Rom,trösteten  die Eingekerkerten und  begruben  die Hingerichteten. Keine Drohung der  Verfolger  konnte sie  von ihrem Werk der Nächstenliebe  abhalten. Doch  dann schlug  das Schicksal  grausam zu:  Valerianus  und Tiburtius  wurden verhaftet und auf Befehl  des Präfekten Almachius  enthauptet.

Auf der Suche  nach Besitztümern der beiden Märtyrer stieß  Almachius auf Cäcilia, die sich ihm unerschrocken in den Weg stellte und und sich als  Christin bekannte. Von so viel Mut und Standhaftigkeit  gereizt  ,ließ  der wutenbrannte Almachius die junge Frau  in ihrem Haus  in kochendes Wasser  setzen, um  sie  so  ebenfalls  zu töten. Doch den  sengende Wasser   konnte Cäcilia  nichts anhaben. Entsetz über  dieses  Wunder, ordnete der Präfekt daraufhin  die Enthauptung der Christin an.

Jesus Christus hat uns nicht nur Gottes Liebe verkündet und Menschen in seinem Namen geheilt. Er hat uns auch Worte geschenkt, mit denen wir zu  Gott, seinem Vater  sprechen können. Darum lasst uns gemeinsam beten.

Die  ersten Worte des Auferstandenen an seine Jünger lauteten. Friede sei mit euch. Aus  diesem Frieden heraus erwachsen Kraft  zum Glauben und Mut zu Leben.

Den wen der Herr segnet, der wird  das Land besitzen.

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Gedenktag unserer lieben Frau in Jerusalem, Lk 19, 11-28

Jesus, der das Gleichnis vom  anvertrauten Geld erzählten erzählte, er sei mit euch.

Der heutige Gedenktag erinnert  an das Ereignis, als Joachim und Anna ihre Maria  im Tempel von Jerusalem geopfert haben. Jüdische Eltern  waren sich dessen bewusst, dass ihre Kindern  Gott gehören. Dies sollte auch den heutige Eltern  bewusst sein.

Jesus du hast uns  viele Talente  anvertraut.  Herr, erbarme dich unser.

Du machst uns verantwortlich für unser Leben. Christus, erbarme dich unser.

Du wirst uns nach unserem Tod richten. Herr, erbarme dich unser.

Vielen Menschen  fällt es heute schwer  Opfer zu  bringen. Wenn sie  etwas  mehr machen  wollen,  interessieren sie sich  nicht dafür, sie reden sich aus. Sie lernten die Bequemlichkeit und  sie verloren  das  Opfergefühl. Diese Haltung  steht jedoch  im Widerspruch  zu  dem, was  Jesus  lehrte und lebte. Wir wissen, was für  ein  aktives Leben  Jesus führte. Er  unterrichtete  die Menge  den ganzen Tag und am Abend geht er  in die Stille und betet die ganze Nacht. Er überwindet  große  Entfernungen,  um immer  mehr  Menschen zu treffen kann. Jungfrau Maria ist auch  eine  aktive  Figur in der  Geschichte  unserer  Erlösung. Wenn wir über sie sprechen, dass sie  in Stille  lebte, heißt das nicht, dass sie  ohne Opfer lebte. Erinnern wir uns an die Opfer, die  sie für Jesus  gebracht hat. In einem  gesegneten Zustand  war es  nicht  angenehm, von Nazareth  nach  Bethlehem zu reisen. Und die Nacht wenn sie im Stall Gott zur Welt bringen soll? Und kurz darauf die Flucht nach Ägypten. Maria dient seinem Sohn- Gott. Uns  wenn der 12- jährige Jesus  verliert und Maria  und Joseph  ihn suchen, ob es kein Opfer  ist? Jesus  lädt uns ein ihm zu folgen. Aber  es ist nicht leicht  und einfach. Verzichten auf seine Bequemlichkeit, auf die Zeit, die wir für Ruhe haben, jemandem helfen zu gehen, der unsere Hilfe braucht, ohne Murren, ohne den Anspruch auf die Belohnung. Viele Eltern  bringen Opfer  für ihre Kinder. Warum machen sie das?  Weil sie ihre Kinder lieben. Jesus  ruft uns an, sei der Mann des Opfers, sie die Frau des Opfers. Viele  haben diese Worte von Jesus  verstanden und ihr Leben  Gott geopfert  haben.  Vor allem aber die Jungfrau Maria.

Jesus Christus  zeigt  uns  die Freiheit  aus  dem  Glauben an  den barmherzigen  Vater. So  beten wir, wie  er  uns  zu beten  gelehrt hat.

Ohne  Gerechtigkeit  können wir  nicht  in Frieden leben. Bitten wir um Frieden, den nur Jesus uns geben kann.

Großes hat man  von  dir gesagt, Maria, denn  aus dir  ging hervor die Sonne  der Gerechtigkeit, Christus unser Gott.

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Dienstag der 33.Woche Lk 19, 1-10

Jesus, der zu Zachäus sagte: kommt schnell  herunter. Denn ich muss heute  in deinem Haus zu Gast sein, er sei mit euch.

Das heutige Evangelium erzählt uns von Zachäus. Wer war Zachäus? In den späteren Schriften  spricht man, dass er  ein Gefährten von heiligem Petrus wurde und der ihn  zum ersten Bischof  von Cäsarea ernannte,  wo  er  am Martyriumtod   starb. Nach französischer Tradition kam  er nach Galiläa,  aber  ihn verehrt  ihn auch  in  Äthiopien als  seinen  eigenen Heiligen. Wir sehen, dass es sich  um unterschiedliche Legenden  handelt, aber  es ist  sehr wahrscheinlich, dass Zachäus nach seiner Bekehrung  sich  zu Jünger Jesu anschlossen.

Jesus, du bist gekommen die Sünder zur Bekehrung rufen. Herr, erbarme dich unser.

Du  lässt  uns  nicht  alleine, sondern  stärkst  uns  durch  dein  Wort. Christus, erbarme dich  unser.

Du  kommst  wieder  um uns  zu erlösen. Herr, erbarme dich unser.

Zachäus  war der oberste  Zöllner in Jericho. Also ein reicher und wichtiger Mensch. Aber er wurde von  seinen Landsleuten gehasst und  verachtet. Jericho  kommt  mit seinen Jünger nach Jericho. Die Menschen liefen neugierig zusammen, und drücken sich beim Weg, auch dem Jesus schreitet. Auch Zachäus wollte  den berühmten Propheten sehen, aber er war  eine Figur,  und wegen vieler Menschen  hatte er  keine Chance. Seine  Neugier ist  so groß, dass er auf sein Alter nicht achtet, auch seine Stellung nicht. Er klettert  in die  Krone  des Feigenbaum hinauf, von  wo  er  eine  schöne  Aussicht  hat. Dann passiert etwas unerhört. Der berühmte Prophet nahm ihn wahr, er will zu ihm kommen und bei ihm essen. Darum Zachäus klettert  aus dem  Baum  herab und lädt Jesus  in sein  Haus ein. Aber von der Menge, die herumsteht, beginnt die Protesten zu ertönen. Ein öffentlicher Sünder, ein Zollbeamter, und gerade ihn wird Jesus mit seinem Besuch ehren. Als ob  wir nicht hier wären, gute  und fromme  Israeliten. Hier wiederholt sich die  Situation, die wir kennen. Jesus  verneigt sich  zum Sünder und  die, die sich für gerechten halten, protestieren und  bezweifeln die Echtheit der Botschaft   Jesu. Jesus antwortet,  so wie oft vorher. Der Menschensohn kam,  um das Verlorene  zu suchen und zu  retten. Und dieser Zöllner,  der Nachkomme Abrahams reagiert wie  Jesus erwartet. Herr, ich werde die Hälfte meines  Vermögens den Armen geben, und wenn  ich jemanden täuschte, werde ich viermal  zurückgeben.

Jesus ist der Weg zum Vater  im Himmel. Wir vertrauen  auf  sein Wort und beten, wie er uns  zu beten gelehrt  hat.

Wenn wir  einander lieben ist Gottes Frieden  unter uns. So beten wir.

 Dein Heil ist denen nahe, die  ihn  fürchten. Deine Herrlichkeit   wohne in  unserem Land.

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Das geistliche Leben

Das geistliche Leben  ist  ein wirkliches Leben. Das bedeutet,  dass sein Zeichen  auch  echtes  Wachstum ist.  Und dieses Wachstum hat  auch seine Etappen. Ganz genau, wie es hat zum Beispiel  körperliches Wachstum  und das Heranwachsen hat. Eher als wir über das geistliches Leben sprechen werden, müssen wir antworten auf die Frage was ist das göttliche Leben, einfach deshalb, weil wir unser geistliches Leben außer Gott nicht leben können.

Worin liegt das Wesen des göttlichen Lebens und was macht Gott selig?

Gott  ist unendlich vollkommen und selig in sich selbst.  Gottes Seligkeit liegt darin, was Gott ist. Gott ist die Liebe und  wer  in der  Liebe bleibt,  bleibt  in der Liebe  und Gott bleibt in  ihm 1 Joh  4,16 . Weil  das Wesen Gottes  die Liebe ist, das bedeutet, dass auch das Wesen  der Gottes Seligkeit  die Liebe ist. Gott ist selig  in sich selbst,  weil er  in der Gemeinschaft  der vollkommenen Liebe der heiligen Dreifaltigkeit und diese Liebe ist das Wesen seines Lebens.

Die  Gemeinschaft des Lebens  mit der heiligen  Dreifaltigkeit zusammen  mit Jungfrau Maria, Engeln  und allen Heiligen  nennt man der Himmel. Das Wesen des Himmel ist  die Teilnahme am Leben Gottes, das Liebe ist. Also die Gemeinschaft der Liebe mit Gott  und den Heiligen. Darum  können wir  im Himmel nicht eher leben, bevor wir  lieben  lernen. Bevor  wir erlernen mit echter, wahrer Liebe zu lieben.

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel  redete. hätte  aber  die Liebe nicht, wäre  ich  dröhnendes Erz oder  eine lärmende  Pauke.  Und  wenn ich  prophetisch reden  könnte und  alle  Geheimnisse  wüsste und  alle Erkenntnis hätte, wenn  ich  alle Glaubenskraft besäße   und Berge damit  versetzen  könnte, hätte aber  die  Liebe  nicht, wäre ich  nichts. Und  wenn  meine  ganze  Habe verschenkte, und  wenn  ich  meinen  leib  dem Feuer   übergäbe, hätte  aber  die Liebe  nicht  nicht, nütze es mir nichts. 1 kor 13,1-3.

Zusammenfassung

Gott ist  Liebe. Die Liebe ist die Beziehung   der gegenseitigen  Spende. Gott lebt in der vollkommenen Einheit der Liebe in der Gemeinschaft  der heiligen Dreifaltigkeit. Erlöst zu werden bedeutet, Gottes Model des Leben lernen leben, das in der schenkenden Liebe  liegt. Wir sind eingeladen in der Gemeinschaft der Liebe  der heiligen Dreifaltigkeit zusammen mit Maria, Engel und Heiligen zu leben. Und das ist der Himmel.

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Hl.Elisabeth, Lk 6,27-38 Welttag der Armen

Jesus, der sagte:  Liebt eure Feinde, tut  denen Gutes, die euch hassen, er sei mit euch.

Elisabeth  von Thüringen  gehört  zu den  großen  Frauengestalten der katholischen  Kirche, ja der Geschichte   überhaupt.  Heilige  der Gerechtigkeit, nannte  der  Theologe Theodor Schnitzler sie.  Friedrich  Heer porträtierte sie, als  eine der  zartesten, innigsten und  liebenswertesten Heiligengestalten des  Mittelalters. Elisabeth, adlig  von Geburt, mächtig   durch Heirat, gesegnet  mit Gütern  und Gesundheit, erwählte  die Armut zu ihrem  Lebensinhalt, und  verlor  schließlich  ihr Leben an dieses Ideal. Elisabeth hatte die Armutsidee des großen  Franz  von Assisi , der  zur  selben  Zeit lebte,  wie sie, mit  einer solchen  Radikalität verwirklicht, wie wohl kaum  noch  jemand nach  ihr.

Jesus du bist  das Licht in aller Finsternis, Herr erbarme dich unser.

Du schenkst uns Hoffnung in aller Traurigkeit. Christus, erbarme dich dich unser.

Du  starkst  uns  in deinem Frieden. Herr, erbarme dich unser.

Heute haben wir  nicht nur  den Gedenktag  der hl. Elisabeth, sondern auch  der Tag der Armen. Bei  dieser Gelegenheit möchte ich  einige  Gedanken aus der Botschaft von Papst  Franziskus  zu diesem Tag  einführen. Meine  Kinder,  wir wollen  nicht mit Wort und  Zungen   lieben,  sondern  in Tat und Wahrheit. 1 Joh  3,18 Diese Worte  von Apostel Johannes, drücken einen Befehl aus, den  kein Christ nicht  übersehen kann. Die Schwergewichtigkeit mit  der geliebte  Jünger diese Gebot von Jesus übermittelt, wird noch mehr  betont durch den  Widerspruch  zwischen   leeren   Worten  und konkreten Taten. Liebe erlaubt kein Alibi. Wer die Absicht hat, so lieben  wie Jesus, muss seinem  Beispiel folgen. Die Art und Weise, wie  der Sohn Gottes   geliebt hat, ist  bekannt. Sie besteht  aus zwei  tragenden  Säulen. Gott liebte wie der erste. Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott  geliebt haben, sondern dass er  uns geliebt und seinen Sohn  als Sühne  für  unsere Sünden gesandt hat. 1 Joh  4,  10 Wir wollen   lieben,  weil  er uns   zuerst  geliebt   hat.  1 Joh  4, 19. Und er liebte so dass er sich selbst hingab. Daran haben wir  die Liebe erkannt, dass Er  sein Leben  für uns hingegeben hat. 1 Joh  3,16. Eine  solche Liebe  kann  nicht  unbeantwortet  bleiben. Eine solche Liebe erweckt  das Mitleid  und die Taten der Barmherzigkeit   zu den Brüdern und Schwestern  die sich  im Zustand der Not befinden.

Gott hat uns  als  seine  geliebte  Söhne und  Töchter angenommen. Wir  beten   zu ihm  wie  der Herr Jesus Christus uns  zu beten  gelehrt   hat.

Das Evangelium  Jesu Christi ist treu  und  verlässlich. Im  Vertrauen darauf  bitten   wir  um seinen Frieden.

Der Herr  wird  seinen Segen spenden und  unsere Erde  bringt  ihre  Frucht  hervor.

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Hl.Gertrud von Helfta Joh 15,1-8

Jesus,der sagte:Jede Rebe an mir, die  keine  Frucht  bringt schneide  er ab, er sei mit euch.

Die  Prophetin des inneren  Lebens, nannte einmal ein Theologe die Mystikerin  Gertrud  von Helfta, der  die  Nachwelt  den Beiname ,,die Große“ gab.  Lange Zeit  war  diese  Frau, die  oft  als  größte  deutsche  Mystikerin  bezeichnet wird,  von anderen  Namen  verdrängt, so  unter anderem  von  ihrer  Namensgefährtin  von  Hackeborn, ihrer  langjährigen Lehrerin. Doch  gerade  im 20 Jh.  erleben  ihre  Schriften eine  Renaissance , vielleicht  weil sie so  klar und  verständlich  in ihrer Sprache  sind.

Jesus, du willst mit uns verbunden bleiben. Herr, erbarme dich unser.

Du reinigst uns von unseren Sünden. Christus, erbarme dich  unser.

Du willst, dass wir reiche Frucht bringen. Herr, erbarme dich unser.

Gertrud kam  am 6.Januar  1256 in Sachsen-Anhalt möglicherweise in Eisleben zur Welt.  Schon mit  fünf Jahren gaben  die  Eltern  das  Mädchen  in das Zisterzienserinnenkloster  in Helfta nahe  Eisleben, dem  Gertrud   von  Hakeborn  als Äbtissin vorstand. Kloster  Helfta  galt zu  jener Zeit  als  das  führende  Frauenkloster  im deutschsprachigen Raum. Gertrud  war  glücklich  in diesem Haus und nahm , sobald  sie  das  nötige  Alter  hatte,  den Schleier.  Am 27. Januar  1281  hatte  die  25  jährige  Gertrud  ihre  erste  Christus.Vision. Von nun an sollten  ihr  bis zum  Tod  immer wieder innige   Vereinigungen  mit Christus  zuteil werden,  deren Verlaufen  und Empfindungen  Gertrud   ab  1289 schriftlich  niederlegte.  Für ihre  Aufzeichnungen  benutzte   sie  die lateinische  Sprache, die sie  im Kloster  hervorragend  erlernt hatte.  In  ihren  mystischen  Erlebnissen verlangte  Gertrud  immer wieder danach, für Christus sterben zu dürfen. Mit  der Zeit lernte die junge Frau, diese Sehnsucht  zu unterdrücken und gab  sich  von da an  dem Wunsch hin, dass der  Wille Gottes an ihr  geschehe. Ihre  glühende  Gottesliebe schrieb Gertrud  von  Helfta in ihren  Schriften ,,Gesandter der  Gottes liebe und  ,, Geistliche  Übungen“  nieder. Gertrud trug  im  Mittelalter ganz  entscheidend  zur Verehrung   des  Herzens  Jesu bei, viele Anrufungen der  Herz-Jesu-Litanei schrieb  sie  Ende  des 13  Jh  nieder. Gertrud  von  Helfta starb  am 13.November   1302 in  ihrem Kloster. Unvergessen  sind ihre  Worte. Dir Christus, vermähle sich  mein Geist  zu  einem  Geist, zu  einem  Willen  , zu einer Liebe. Erst 1783 wurde  Gertrud  in  den  römischen  Kalender aufgenommen.

Das wichtigste Gebet für uns  Christus ist  wohl das,,Vater unser“. Wir wollen es jetzt  ganz  bewusst miteinander beten.

Herr Jesus Christus , lass uns  zum Wesentlichen hinfinden und gib uns deinen Frieden. Um diesen Frieden bitten wir.

Gott  nahe  zu sein  ist  mein  Glück. Ich  setze  mein  Vertrauen auf Gott, den Herrn.

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Hl.Margareta Joh 15,9-17

Jesus, der sagte. Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch  ich euch  geliebt, er sei mit euch.

Im heutigen Evangelium sagt zu uns Jesus, dass wir in seiner Liebe bleiben  sollen. Dazu aber genügen unsere Worte nicht. Jesus erwarten von uns unsere Taten. Wir können sagen. Die Taten der Liebe. Die Liebe zu Gott zeigt sich auch darin, dass wir Gottes Gebote einhalten werden. Das Beispiel dafür zeigt uns auch die heilige Margaretha.

Jesus, du hast uns deine Liebe geschenkt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns gelehrt deine Gebote einzuhalten. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns deine Freunde genannt, Herr, erbarme dich unser.

Margaretha von  Schottland galt über  viele  Jahrhunderte hinweg als das  Vorbild einer  Landesmutter und Familienmutter. So gütig und  liebevoll, wie  die schottische Königin für  ihre acht  Kinder sorgte, so  umsichtig widmete sie  sich  auch  ihrem  Volk. Margareta war die Tochter des aus  England verbannten Königs Eduard Atheling und der ungarischen Prinzessin Agatha, sie  hatte um das  Jahr 1046  in Ungarn das Licht der Welt  erblickt.  Von 1057  an  lebte das Mädchen am  Hof  seines Onkels  Eduards /dem  Bekenner/ in England. Nach  der  berühmten Schlacht von  Hasting im Jahr 1066  floh  die  inzwischen   etwa  20 jährige Margareta  nach  Schottland, wo sie Jahre  später König Malcolm III. heiratete. Unermüdlich  wirkte  die  junge  Königin in den folgenden Jahren für  die Reform des kirchlichen  Lebens  in ihrem Land, beseitigte die  alten  keltischen  Bräuche und förderte  die  christliche  Erziehung. Ein besonderes Herz hatte  die  Königin für die  Armen   des Landes, die sie  großzügig  unterstützte. Ein Denkmal  setzte sich Margareta mit der Gründung  der berühmten Abtei  Dunfermline. Margareta von  Schottland starb am 16. November 1093  in  Edinburgh. Sie  wurde  an der Seite ihres Mannes in der  Abteikirche Dunfermline  beigesetzt. Während  der Reformation  wurden  die Gebeine  von  Margareta  und  Malcolm   nach  Madrid  überführt.  Die  Jesuiten  von Douai  bewahren  das Haupt  der Patronin  von Schottland  auf.

Wir dürfen Gott unseren Vater nennen und darauf vertrauen, dass er sich unser  annimmt und  uns  der Gewalt   des  Bösen entreißt. Wir  beten mit  den Worten Jesu…

Der Friede  kommt auch  durch  das Hören. Wir folgen  den Worten Jesu, wir öffnen uns  für  die  Mitmenschen und bitten.

So spricht  der Herr.  Ich  bin  das  Licht der  Welt. Wer  mir nachfolgt, wird  nicht  in der  Finsternis gehen, sondern  wird  das Licht  des  Lebens haben.

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33. Sonntag B Mk 13, 24-32

33. Sonntag 2018 – Erinnerung  an  die zweite  Ankunft des Menschensohnes

Einführung

Das Wort Ende hat viele Bedeutungen. Ende bedeutet auch den Anfang von etwas Neuem. Der Herbst  in der Natur, unsere  Friedhöfe, unser Älterwerden sagt auch etwas über das Ende aus. Das Lebensende ruft  bei vielen  Angst hervor. Das Ende ist  auch die Zeit,  um Rückschau zu halten und auch, um  zu danken und zu beten. Hat es einen Sinn,  an das Ende unseres  Lebens und an das Ende  der Welt zu denken? Ja, bestimmt!

Predigt

Im heutigen Evangelium sagt Jesus über die Ereignisse: Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf  den Wolken  kommen sehen. Im Glaubensbekenntnis bekennen wir: Er wird kommen, zu richten  die Lebenden  und die Toten. Das Werk  Gottes – also die Welt –  hört auf  zu  existieren. Die Menschen werden  Jesus ihren Erlöser in  seiner Macht und Herrlichkeit sehen. Jesus will uns nicht mit diesen Worten Furcht einflößen. Er fordert uns auf, bereit zu sein für die Begegnung mit Gott als Richter. Wir werden vorbereitet darauf  sein,  wenn wir  unsere Mission und das Ziel unseres  Lebens auf der  Erde kennen und realisieren. Es ist auch nicht wichtig, dass wir  genau wissen, wann das Ende kommt. Wichtig  ist  aber unsere  Bereitschaft in jedem Moment. Bereit für  den Tod  zu  sein, ist die  Pflicht eines jeden  Menschen.

Die Geschichte  spricht  vom Ende der Menschheit und der Nationen. Bereit zu sein, bedeutet, seine  Angelegenheiten in Ordnung zu bringen. Dann werden wir  nicht  mit Angst erfüllt  sein, sondern  in Ehrfurcht unserem  Gott, als den Richter der Menschheit entgegengehen, den wir  barmherzig und gerecht  nennen. Zu einer Begegnung mit Gott in  der Stunde  des Todes  und  am Ende  der Welt   muss es kommen,  damit  ER die  Menschen   gerecht belohnen oder aber auch bestrafen kann. Jeder von uns hat  Aufgaben  in  seinem Leben,  die er  erfüllen muss. Diese  Aufgaben  sind  unterschiedlich. Gott wird  unser ganzes  Leben in der Stunde unseres  Todes  belohnen.  Die Belohnung  wird gerecht  sein.

Das Leben kann  nicht  wiederholt  werden. Vor Gott werden wir  nicht  mehr in  der Lage sein, eine Ausrede zu finden,  Dinge  zu  verbergen, die Schuld auf andere zu schieben. Das Urteil Gottes wird ewig, endgültig  und  unveränderlich sein. Ein Mensch, der in Feindschaft  mit  Gott  stirbt, hat scheinbar  nicht  den Wunsch, für  immer   in seinem  Reich  zu leben. Er verurteilt sich selbst. Gott wird  den Wunsch, IHM ihre Liebe   zeigten.  Es muss  – wie schon gesagt – zur persönlichen Begegnung  jedes Menschen  mit Gott kommen, damit jeder Mensch seine Liebe  und Gerechtigkeit  kennen lernen  kann. Gott hat niemanden zur Erlösung oder  zur Verdammnis  bestimmt. Die Zeit des  letzten Gerichts  muss kommen, damit  die Guten von den Bösen getrennt  werden.

Unsere  Ewigkeit liegt in  unseren eigenen Händen. Sie  hängt  von unserer Entscheidung ab und Gott  respektiert unsere  Entscheidung. Wir  leben  im Schatten der Ewigkeit.  Wir  glauben auch,  dass das zweite Kommen Christi anders sein wird als seine erste Ankunft  in Bethlehem. Damals kam ER als Unbekannter. Jetzt  kommt ER, als DER, den  wir erwarten  – und ER kommt  mit Kraft und Herrlichkeit. Der Gedanke  an das zweite Kommens Christi bedeutet bei seinen Anhängern Freude und  Trost, denn sie werden zu  Miterben des Reiches Gottes.

Und so wollen wir dem Seefahrer ähnlich sein, von dem Sigmund Freud in einer Novelle schreibt, nämlich, dass wir vorbereitet sein sollen: Ein Seemann strandete auf einer Insel nahe des Äquators. Er war ganz überrascht vom Benehmen der Einheimischen, die in mit Händeklatschen und Gesang begrüßten und ihn zur Hauptstadt dieser Insel brachten. Dort krönten sie ihn zu ihrem König, allerdings nur für ein Jahr. In dieser Zeit wurden alle seine Wünsche und Anordnungen als König erfüllt. Natürlich interessierte sich der Seemann auch für die örtlichen Gewohnheiten. Doch was er da erfuhr, verschlug ihm den Atem. Nach einem Jahr des Aufenthaltes auf dieser Insel werden alle auf eine einsame Insel gebracht, wo sie ohne Mittel für den Lebensunterhalt sind und zu einer Opfergabe ihrer Götter werden. Der Seemann war schockiert und begann nachzudenken, was er dagegen unternehmen könnte.  Er gab zuerst den Auftrag, ein Boot zu bauen. Dann ordnete er an, man solle auf dieser einsamen Insel Bäume, die Früchte tragen, pflanzen, außer auch Getreide und Gemüse. Zum Schluss befahl er, auf dieser Insel ein schönes Haus zu erbauen. So bereitete sich also der Seemann, der jetzt für ein Jahr König war, auf den Tag vor, an dem er von den Einheimischen auf diese einsame Insel gebracht werden würde. Man kann sagen, dass sich der Seemann der Novelle von Sigmund Freud gut auf die Änderung in seinem Leben vorbereitete.

Und das sollten auch wir machen – jetzt in unserem irdischen Leben, das ja eines Tages enden wird. Unser ewiges Leben wird dann beginnen. Auf dieses ewige Leben müssen wir uns schon während unseres irdischen Daseins vorbereiten. Gott gibt uns die Zeit und die Möglichkeiten für diese Vorbereitung. Es hängt aber alles von uns ab. Vergeuden wir nicht diese Zeit und alle unsere Möglichkeiten, um das ewige Leben in Gottes Herrlichkeit zu erlangen!

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Hl.Leopold Lk 19, 12-26

Gott, der jedem die Minen gegeben hat, sei mit euch.

Im heutigen Evangelium will Jesus sagen, dass jeder von uns von Gott die Fähigkeiten bekommen hat. Für diese Fähigkeiten sind wir verantwortlich. Wir dürfen sie nicht  vergraben, wir müssen sie entwickeln und die Frucht bringen. Dafür bekommen wir von Gott die Belohnung.

Jesus,  du hast  allen Gutes getan.  Herr, erbarme dich unser.

 Du  wirst   uns richten nach den Werken  der  Liebe. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns  viele Gaben gegeben. Herr, erbarme dich unser.

Das Gedächtnis des  Landespatrons  Österreich , Markgraf  Leopold III dem Heiligen, ist am gleichen Tage  wie das   Fest des  Hl. Albertus  Magnus,deshalb erscheint  er  hier    einen  Tag  früher.  Der hl. Leopold  gilt  mit Recht  als  Musterbeispiel  eines wahrhaft   christlichen    Fürsten.  Sein   Leben und seine  lange  Regierungszeit   sind  geprägt von tiefer  Demut   gegen Gott,  dem  er alles,  was  er  unternahm,  unterstellte. Schon bei   Lebzeiten  wurde  Markgroff   Leopold    der Fromme   genannt,  seine   Untertanen  erblickten  in ihm   einen Vater   der Armen  und Beschützer des Rechts. Papst,Innozenz VIII,  der ihn im Jahre 1485 unter  die  Heiligen  erhob, gab vom Wesen dieses christlichen  Herrschers mit folgenden Worten Zeugnis. Vierzig Jahre hat er Österreich   regiert  und  zwar  in Zeiten, da  jedermann in Deutschland durch blutige  Kriege, durch Mord und  Mord und  Verwüstung in  Schrecken gesetzt  wurde, er aber regierte ruhig, höchst gerecht  und menschenfreundlich. Und  während andere  Länder vom  Blute trieften, erhielt er  das ihm  anvertraute Österreich   in  gottgefälligem Frieden.  Nicht  weit  von  Wien   liegt am rechten Ufer der Donau auf  einer   Anhöh das  prachtvolle    Chorherrenstift   Klosterneuburg . In der  Schatzkammer  befindet sich   neben vielen  Kostbarkeiten  ein  Stückchen  Schleier  und  ein  Holunderstrauch. Diese Dinge erinnern    an die  legendäre Gründung  des Stiftes   durch den  hl.   Leopold . Auf wunderbare Weise  nämlich  hatte  ihm  der Himmel   den Ort  angewiesen, wo   das Kloster   errichtet werden sollte. Gewiss ist jedenfalls  , dass  Markgraf  Leopold III  der von 1095- 1136  regierte , seine Residenz von  Melk  an  diesen   verlegte und  in  Verbindung   damit  ein  Stift   ,,bei Niwenburg (neuen Burg) erbaute. Anfänglich weltliches  Kollegiatsstift , hatte der  Markgraf    1133   Augustiner  Chorherren   dorthin  berufen.  Auch das  Kloster   der  Augustiner- Chorfrauen   daneben   dürfte     zu  dieser Zeit  entstanden.

Gottes Reich ist ein Reich des Friedens und der Gerechtigkeit.  Im Vertrauen darauf beten wir wie  unser  Herr  Jesus  Christus  und zu beten  gelehrt hat..

Gerecht gemacht aus dem Glauben  , haben wir  Frieden  mit  Gott  durch  Jesus Christus  unseren  Herrn.  Daher beten wir.

Gepriesen sei der Herr, der Gott  Israels, Denn,  er hat sein Volk besucht und  ihm Erlösung    geschaffen.

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Mittwoch der 32. Woche Lk 11,17-19

Jesus Christus, der von uns verlangt dass wir dankbar sind, sei mit euch.

Wenn wir manchmal irgendeine Sache brauchten  und wir sie bekommen haben, sicher waren wir für sie dankbar. Es ist natürlich  für einen normalen Menschen, dass er  für die Gaben danken weißt. Stellen wir uns vor, dass jemand krank ist, er hat große Schmerzen, der Arzt hilft im, wird er nicht dankbar? Es scheint uns so selbstverständlich  und doch es ist nicht immer so.

Jesus, du warst bei Gott vor allem Anbeginn. Herr, erbarme dich  unser.

Von dir hat alles Licht seinen Ursprung. Christus, erbarme dich  unser.

Du kamst, uns aus göttlichem Leben zu  erneuern. Herr, erbarme  dich unser.

Im Evangelium haben wir von zehn Aussätzigen, sie  konnten  nicht  mit ihren Familien leben. Sie müssten sich  außerhalb  der Städte und Dörfer  aufhalten, um jemanden nicht anzustecken. Sie hörten von Jesus, und warteten, dass er ihnen helfen wird. Das ist auch geschehen. Wir würden warten, dass nach  ihrer Heilung ihre erste  Reaktion die Dankbarkeit  gegenüber Jesus  äußern. Wir sehen, dass sie das nicht gemacht haben, außer  einem. Und das was Samariter. Dieses Bild gehört in die Vergangenheit  nicht. Wir können über die ähnlichen Situationen in unserem Leben sprechen. Viele Gaben, die wir bekommen,kommen uns als selbstverständlich vor. Wenn wir etwas bekommen, ohne eigenes Verdienst, ist  es ein Geschenk, für das  wir danken müssen. Wir denken hier nicht  an die außergewöhnliche Sache, die wir bekommen können. Doch ein Geschenk ist, jede Minute unseres Lebens. Wir bekommen viele gute Dinge von Gott durch unsere Nächsten. Es ist daher notwendig Gott und  den Menschen zu danken. Unsere Dankbarkeit  ist zu sehen. Lassen wir uns  den dankbaren Geist in  Worte  und Taten  verwandeln,  die unsere  Dankbarkeit  gegenüber  Gott und  den Menschen  zum  Ausdruck bringen. Ein  wahrer   Ausdruck   des  Dankes im Leben erscheinen. Schätzen wir die Gaben, und zeigen wir, dass wir für sie dankbar sind.

Im Namen  Jesu  ist das Heil  zu uns gekommen. Deshalb  dürfen  wir in  seinem Namen zum Vater beten.

Christus ist das  wahre  Licht, das uns erleuchtet, damit wir  sicheren Fußes unseren Weg durch die Zeit gehen. Deshalb  bitten wir.

selig, die Gottes Wort im Herzen bewahren und  seine  Geheimnisse  schauen dürfen in Ewigkeit.

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Dienstag der 32. Woche Lk 17, 7-10

Jesus, der uns daran erinnert, wenn ihr alles getan habt, was euch  geboten wurde, so sprecht ihr:   Wir  sind  unnützte Knechte, wir  haben getan, was wir  tun mussten, er sei mit euch.

Wie machen wir oft den Anspruch auf die Belohnung. Wir möchte dass unsere gute Taten, gleich  belohnen wurden. Auch die Pharisäer machten sich den Anspruch auf  die Belohnung aber vor Gott. Sie dachten, dass durch äußere  Erfüllung des Gesetzes von Gesetzes von Moses das ewige Leben  verdienen. Als ob wollten sie zu Gott sagen. Schau wie wir folgerichtig   dein Gesetz einhalten. Du bist verpflichtet uns in den Himmel empfangen.

Jesus,  du hast den Menschen eine frohe Botschaft  gebracht, die sie  aufleben lässt. Herr, erbarme dich unser.

Wer  dir  nachfolgt, der wird Kraft und Heil für sein  Leben finden.Christus, erbarme dich unser.

Du  kamst als das Licht in die  Finsternis dieser Welt.  Herr, erbarme dich unser.

Vielleicht denken wir, dass die Pharisäer  schon  in die Vergangenheit gehören. Aber seien wir nicht so sicher.  Sind wir nicht manchmal wie die Pharisäer. Machen wir nicht den Anspruch an  die unverdiente Belohnung bei Gott  und den Menschen. Gott ist an uns anspruchsvoll. Es ist nicht genug, nur seine Gebote erfüllen. Es ist notwendig  noch etwas mehr zu tun. Er verlangt von uns, dass wir gute Taten aus eigenem Willen tun und ohne Anspruch an die Belohnung. Dann er wird  uns selbst für unsere Taten  belohnen. Aber  nicht nur in der Ewigkeit, sondern schon hier auf der Erde. Doch  die gute Tat aus Liebe  gemacht ist an  sich schon  eine Belohnung. Lassen wir uns  darauf achten, dass Gott zu uns einmal nicht sagen musste. Deine Hände  sind zwar  sauber, aber leer. Saubere und leere  bezeichnen dessen, der das Gesetzt erfüllt, aber  sie tun  nichts  mehr aus Liebe. Sie kennen  sicher den Lebenslauf von Hl. Martin. Als er noch  Soldat war, erfüllte er gewissenhaft seine Pflichten. Er aber hatte  das Gefühl, dass es nicht genug ist. Als er einen Bettler sah, zitternde vor Winter, sah er in ihm Christus, und zögerte  deshalb  keinen Augenblick. Er war empfindlich für  die Bedürfnisse der Menschen  und erwartete dafür keine Belohnung. Ist es nicht für uns das Beispiel, dem wir  folgen sollen?

Wenn Jesus zu uns  redet, brennt uns  das Herz in der Brust. Wir können nicht schweigen und beten mit seinen Worten  zum Vater.

Wir  können  als neue  Menschen Gottes  Frieden leben. Deshalb bitten wir.

Christus ist vom Tod erstanden er stirbt nicht mehr.

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Die christliche Hoffnung

 Die Hoffnung ist die vertrauensvolle Erwartung des göttlichen Segens und der   beseligenden   Gottesschau.

Wenn uns Jesus versichert, dass er sogar sein Leben für  seien Schafe  hingebe, so sei  uns das der mächtigste  Beweggrund zur christlichen Hoffnung.

1 Was  sollen wir  hoffen?  

Vergebung  der Sünden, denn dazu  kam Jesus in die Welt. Er  hat  wirklich für unsere Sünden Genugtuung geleistet. Er  hat  zu ihrer Tilgung eigene Anstalten gegründet: die Taufe, die Beichte,  überhaupt  die Sakramente.

Gottes Gnade zu allem Guten. Er  der doch seinen   eigenen Sohn  nicht  verschont, sondern  ihn  für uns  alle  hingegeben hat. Wie  wird  er uns  mit ihm  nicht  auch  alles  schenken? Röm  8,32   Alles vermag ich in  dem, der mich kräftig Phil  4,13  Wenn nun ihr,  wie  viel  mehr wird der Vater, der Vater,  der  vom  Himmel ist, den Heiligen Geist denen geben,  die ihn bitten. Lk  11,13  Keine Versuchung  hat euch  ergriffen als  nur  eine  menschiliche: Gott, aber ist treu der  nicht zulassen wird, dass ihr  über  euer  Vermögen versucht werdet, sondern  mit  der Versuchung  auch  den  Ausgang  schaffen wird, so dass  ihr  sie  ertragen  könnt. 1. Kor 10,13

Die  ewige Seligkeit: Denn dies ist  gut  und angenehm  vor unserem Heiland-Gott, der will, dass alle Menschen errettet  werden  und  zur  Erkenntnis der Wahrheit   kommen 1.Tim 2,3. Ich  habe  den  guten  Kampf   gekämpft, ich habe den Glauben  bewahrt, fortan liegt mir bereit die Krone der  Gerechtigkeit, die der  Herr, der gerechte Richter, mir zur  Vergeltung geben wird an jenem  Tag, nicht allein aber mir,sondern  auch  allen, die seine   Erscheinung lieben. 2 Tim 4,7-8

Warum sollen wir  hoffen?

Weil unsere Hoffnung auf  dem festesten  Grunde beruht, nämlich  auf  Gottes Verheißungen der  allmächtig, gütig  und getreu ist und  auf  Christi  Verdiensten: Wir  rühmen uns auch  Gottes durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir  jetzt die Versöhnung empfangen  haben. Röm  5,11 ,  Was sollen wir  nun hierzu sagen?  Wenn Gott für uns  ist wer gegen uns?  Röm 8,31

Wie sollen wir hoffen?

Unsere  Hoffnung  wird  nur  dann Gott  gefällig und  vernünftig  sein.. wenn  wir es  auch  an  der Mitwirkung nicht  fehlen  lassen. Vergeblich  würden  wir  auf  Gott hoffen, wenn wir  uns  nicht auch befleißen    wollten, Gottes Gebote fleißig  zu halten, für  die  begangenen  Sünden  wahre  Buße  zu  wirken, im Guten bis  ans  Ende  zu  verharren.

Wir haben zwar  allen Grund  auf den  guten Hirten, der selbst sein Leben für uns  hingab, unsere  ganze  Hoffnung  zu setzen, dennoch  wird häufig  dagegen gefehlt.

1.Durch  zu viele Hoffnung.

Wie viele Menschen  gibt es, die  da  noch  zu  hoffen wagen, wo  sie wegen  ihrer  Vermessenheit    nur  zittert sollten. Es ist aber  vermessen die Seligkeit  zu hoffen, aber die  Mittel  dazu   nicht  anwenden  zu wollen, kein  frommes  Leben führen, die Sünden  nicht büßen, zum Tode sich  nicht  bereiten zu wollen, die  Buße  stets  verschieben zu  wollen. Die  Verzeihung  zu hoffen, und  ebendeshalb, weil  Gott barmherzig  ist, ihn  zu beleidigen,  anstatt  deshalb  ihn  noch  mehr  zu lieben. Ein  gutes  Ende  zu hoffen, aber die Bekehrung   aufzuschieben.  Die Gnaden  zu einem  christlichen  Leben  zu erwarten, ohne Gebet, ohne ernsten Willen und ohne Anstrengung sie zu gebrauchen, die angebotenen, Predigt, Sakramente, heilige Messe  nicht  zu benützen .

2  Durch  zu  wenig Hoffnung

Dieser Abgang  charakterisiert sich als  Kleinmut, da  man  trotz allen  Eifers nie ruhig  sein will, in Anbetracht  dessen, dass  Gott  nicht nur gütig, sondern auch  gerecht sei  und die  Sünde  schrecklich  strafe.  Aber  Gott ist ja nicht  Tyrann ,sondern Vater- guter Hirt. Dass man des  Gnadenstandes  nie gewiss  sein  könne. Aber  es gibt ja  doch manche  Zeichen:  Abscheu vor der Sünde, eingetretene Besserung . Einige sagen, dass  das Verharren bis  ans  Ende  ungewiss sei. Nun so bemühe dich, fromm zu leben und die  Gnadenmittel zu benützen, dann hast du die Hoffnung  die Seligkeit zu erreichen .

3.  Durch Verzweiflung

Da man  alle Hoffnung  fahren  lässt, als ob  aber fügt man den früheren Sünden durch  Leugnung der Barmherzigkeit nur  eine  neue , noch  größere  sei,  Kain, Judas. Bekehrung und Ausrottung  der  verjährten   Gewohnheiten  nimmer möglich wäre.  Dadurch  aber  leugnet man:  Gottes Güte, als ob er  vom Menschen mehr  verlange, ob dieser  listen könnte. Gottes Gnade, als ob er diese  nicht  geben wolle, oder als ob sie  selbst, kraftlos  sei.

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Hl.Josaphat, Lk 17,1-6

Jesus, der sagte: Es ist unmöglich, dass keine Ärgernisse  kommen, er sei mit euch.

Heute haben wir großen Gedenktag des heiligen Josaphat. Während seiner  Amtszeit  entwickelte Josaphat eine überaus   segensreiche und  erfolgreiche  Tätigkeit  offen sprach er  sich  zum Ärger   vieler Andersdenkender für  eine  Einheit mit dem Papst  in  Rom  aus. Gegner einer Union ermordete den erst 43 jährigen am 12. November   1623  während  erst  43  jährigen am 12.  November  1623  während  einer  Visitationsreise  in Witebsk.

Jesus Christus, du kamst  in deiner  Hilfsbereitschaft allen zuvor. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns befohlen, den Menschen  ein Licht  zu sein. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns  den  Reichtum  des ewigen  Lebens  versprochen. Herr, erbarme dich unser.

Wir  loben uns gern, wenn wir  etwas wissen, oder  etwas verstehen. Aber zur Größe des Menschen gehört auch die Fähigkeit   zuzugeben, dass er etwas nicht  versteht, oder er hat mit etwas Schwierigkeiten. Zum Beispiel  auch an Gott glauben nicht leicht ist. Die Apostel  baten  Jesus.  Herr,  gib  uns  mehr Glauben. Was bedeutet Jesu Antwort: Wenn ihr  Glauben  habt wie ein  Senfkorn,  so würdet ihr   zu diesem  Maulbeerbaum sagen. Werde  entwurzelt und ins  Meer   gepflanzt  und er  würde  euch   gehorchen. Glauben bedeutet, sich abstützen, sich verlassen, oder  felsenfest auf Gott vertrauen. Anhaften mit seinem Herzen zu etwas. Machen etwas zu  einem Sinn seines Lebens. Wenn Jesus vom Glauben als Senfkorn sprich,  denkt er   an das  Vertrauen  auf Gott. Die  Teilnahme  an der Macht Gottes  hat der, der felsenfest  vertrauen. Wer außer Gott die Macht hätte, einen Baum ins Meer umpflanzen? Vielleicht  kennen  wir  bereits  den Unterschied   zwischen Glauben uns Glauben. Zwischen dem Glauben  die Biblia darstellt, und dem Glauben  den die  Menschen erwähnen  wenn sie sagen,   etwas doch muss sein. Viele Menschen, die sagen, dass sie glauben, so der Glauben, ist für sie eine Information, der sie glauben, aber diese Information hat fast kein Einfluss auf ihr Leben. Zum Beispiel, ich habe die Information, dass Brasilia besiegte im Fußball Argentina 2:0, ich glaube das, aber mein Leben, das nicht ändern. Der, wer  so glaubt wie es uns Jesus lehrt, er geht in  eine besondere  Beziehung  mit Gott und versucht die Lehre Jesu in seinem Leben verwirklichen. Der Glaube beeinflusst wesentlich  sein Denken, seine Taten. Und um solchen Glauben müssen wir uns bemühen.

Jesus Christus, der  Mitleid hatte mit  aller  menschlichen   Not, hat uns   gelehrt, wie wir  zum Vater  beten  sollen.

Christus   ist unsere Friede und unsere  Versöhnung. Deshalb  bitten wir.

Selig, die  aller Bosheit entsagen und im Gericht   bestehen  werden.

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Begräbnis Joh 11,21-27

Liebe trauende Familie

Tod und Tod zweierlei. Wir konsumieren, ohne innere Erschütterung dutzendweise Krimileichen im Fernsehen. Wir  schauen  uns ungerührt Berichte über das Sterben vieler Menschen in  den Katastrophengebieten und in  den  Unruheherden unserer Welt an. Wie aber reagieren wir, wenn wir am Bett eines Verwandten stehen und  wissen: Dem oder ihr ist nicht zu helfen. Da werden uns  der Mund trocken, und wir  suchen  hilflos nach Worten. Wenn wir dem Tod aus  der Distanz des Fernsehsessels begegnen, können wir  uns  unangenehme Gedanken vom Leib  halten. Wenn wir  ihm hautnah im Sterben eines  Bekannten oder  Verwandten begegnen, müssen wir uns der Tatsache stellen, dass der Tod das Ende  allen menschlichen  Planens und Organisierens bedeutet, dass er  das Leben unwiderruflich  zerstört, dass auch  unser Leben eines Tages mit dem Tod endet. Ob unsere Verlegenheit bei dem Tod von Bekannten und Freunden nicht daher  kommt? Was kommt danach? Der Tod, der auf uns alle wartet, ist ein Ende, das nicht  rückgängig  gemacht werden kann. Er ist eine  Grenze , über die wir Menschen grundsätzlich nicht ausschauen können. Dennoch lässt uns die Frage nicht los, ob jenseits des Todes nicht doch etwas  auf uns  wartet. Auch in unserer Zeit wird diese Frage diskutiert. Die einen sagen dabei. Für  mich zählt  das Leben, das ich hier fassen   und greifen  kann, ich rechne  damit, dass mit  dem Tod alles aus ist. Andere meinen, man sollte  diese Frage auf sich beruhen lassen und sich  nach dem Tod  überraschen lassen. Man kann auch die Meinung hören: Irgend etwas muss es ja  wahrscheinlich noch geben, aber darüber weiß man  nichts Genaues.

In dieser Diskussion über das was  über  den Tod hinaus auf  den Menschen wartet, beziehen die Christen eindeutig Stellung. Wir  haben das Wort aus  dem Munde Jesu gehört. ich bin die  Auferstehung  und das Leben, wer  an mich glaubt, wird leben, auch  wenn er  stirbt, und jeder, der lebt und an  mich glaubt, wird  in  Ewigkeit nicht sterben. Wir  bekennen in den Gebeten und Liedern dieser Beerdigung, dass  wir  fest mit einem Leben rechnen, das Jesus Christus den Menschen  schenkt, die  mit ihm zu leben  versuchen, und  das den Tod überdauert und  in Ewigkeit nicht endet. Dieses ewige Leben ist für den Christen nicht Gegenstand einer  vagen Vermutung, sondern das Ziel seiner festen gläubigen Hoffnung, auch wenn es für uns eine  geheimnisvolle Wirklichkeit ist, die unsere menschlichen Vorstellungen nie einfangen können. Glaubst du das? Im Evangelium fragt Jesus nicht nur Marta, sondern auch uns. Glaubst du das? Fragen  wir uns deshalb einmal selbst, was wir  von diesem ewigen Leben halten. Stehen wir selbst den vagen Jenseitshoffnungen  näher, wie ich sie kurz geschildert habe, oder können wir  aus ehrlicher Überzeugung bekennen: Ich glaube an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben.

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Hl. Leo der Große Lk 16,13-19

Jesus der sagte:  Wer  im  Geringsten   treu ist, ist auch  in  vielem treu, er sie mit euch.

In der Cappella  della  Collonna im  Petersdom zu Rom fällt ein  besonderes  schönes  Grabmal  auf.  Es  ist  die  letzte  Ruhestätte  eines  Papstes, der  als  einziger außer  Gregor den  Beinamen  ,, der Große“   erhielt  der  als einer  der  bedeutendsten  Nachfolger  Petri   in  die  Geschichte   einging und der  durch   sein mutiges  Verhalten   die Stadt  Rom vor  der  Zerstörung   durch  die  Hunnen   bewahrte.   Es  ist  das  Grab   von  Leo I.

Jesus, du bist unser  Meister und  Lehrer. Herr , erbarme dich unser.

Du  bist uns  auf  dem  Weg  des  Gehorsams vorausgegangen.  Christus, erbarme  dich  unser.

Du hast  alles  nach  dem Willen des Vaters getan. Herr, erbarme dich  unser.

Wer war dieser  Papst, mit dem  das Papsttum seinen ersten   Höhepunkt erreichte? Leo kam  zu  Beginn  des  5.Jh in  Tuszien, der heutigen  Region  Toskana,  zur  Welt. Über sein  Elternhaus ist  nichts  überliefert,  ebenfalls  nichts über  Leo Kinder und  Jugendzeit. Der Lebensweg lässt  sich erst  von da an   verfolgen,  als  Leo Archidiakon von  Papst  Cölestins  wurde.  Rund  acht Jahre  nach  Cölestins  Tod- dessen  direkter   Nachfolger   war  Sixtus III- wurde Leo zum  Papst  ernannt.  Leo I führte  gleich  zu Beginn seines Pontifikates eine  wesentliche Veränderung innerhalb  des Papsttums  durch. Er  entpersonalisierte das Amt des Papstes  und betonnte es  rein   als  Erbe  Petri. Leo  sagte  einmal,  dass im  Nachfolger   des Petrus der  geehrt wird,  der  in sich  auf ewig die Sorge aller Hirten mit der Obhut  über   die ihm  anvertrauten Schafe vereint und  auch bei  einem unwürdigen Nachfolger nichts von  seiner Würde  einbüßt. Unermessliche Verdienste   erwarb  Leo I. der  katholischen  Kirche durch  seine  vehemente Verteidigung  der  kirchlichen  Rechte  sowie durch  die  Abwehr von zahlreichen Irrlehren in ganz Europa , etwa des  Manichäismus oder des Pelagianismus. In  vielen Ländern ordnete  der große   Papst die  Kirchenverhältnisse, indem er die  Hierarchie  wiederherstellte. Unüberhörbar verteidigte  Leo I. immer wieder die  beiden Naturen  in  Jesus Christus. die göttliche und  die  menschliche. Vor allem in  seinen Schreiben an  den Patriarchen von  Konstantinopel  betonte er diesen Tatbestand  immer aufs neue. Es  war eine  Machtprobe  mit der  Kirche des  Ostens,  die  Mensch  gewordene göttliche. Als  die  Ostkirche  auf  der Synode  von  Ephesus  im Jahr  449 weiterhin auf  den Monophysitismus bestand,  bezeichnete Leo die Versammlung als,, Räubersynode“ . Auf  dem zwei Jahre  später  einberufenen Konzil von  Chalkedon, das als  eines  der wichtigsten in  die  Geschichte eingehen  sollte, triumphierte  dann  der Papst, denn alle Kirchenvertreter  stimmten Leos  Ansicht zu.

Beten wir  um das Reich des Lichtes und des Friedens, beten wir  mit den Worten Jesu  um das Reich Gottes..

Jesus Christus war der  Diener aller. Durch seine  Erniedrigung hat er den Frieden gebracht. Deshalb  bitten wir.

Meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast.

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