Woran steht die Atheismus ?

Unbeweisbare Behauptungen des Atheismus.
Die Wirklichkeiten, die der Atheismus verkündet, lassen sich nicht einfach beweisen. Fakt ist, dass der Atheismus ein Glaube ist, der Beschlüsse ausspricht, die nicht den zugänglichen Beweisen entsprechen. (Alister McGrath, Wissenschaftler, Oxford)
Etwas zu behaupten und zu beweisen, dass es nicht existiert, ist nämlich im Wesen unmöglich.
Im Fall Gottes würde das bedeuten, dass wir den ganzen Weltraum und alle Realität außerhalb des Weltraums gründlich durchforschen müssten. Fänden wir nichts, könnten wir behaupten, dass es keinen Gott gibt.
Warum also der Atheismus?

„Ich hatte keinen Grund, zu wollen, dass diese Welt einen Sinn hat. So entschloss ich mich schließlich, dass die Welt keinen Sinn hat. Für mich und viele meiner Zeitgenossen war die Philosophie der Sinnlosigkeit die Befreiung. Die Befreiung von der christlichen Moral. Gegen diese Moral hatte ich Vorbehalte, weil sie meine sexuelle Freiheit einschränkte.“  /Aldous Huxley/
Zu den Denkern und Schriftstellern, die den rationalistischen Atheismus predigen, gehört der Biologe Jean Rostand.  In seinem Buch „Was ich glaube” gibt Rostand zu, dass seine rationalistische Überzeugung ein Glaube ist. Ich gestehe, dass es mir schwerfallen würde, einige meiner Ansichten logisch zu begründen, obwohl sie für mich wichtig sind.
Emotional bin ich Atheist. Ich habe keine Fakten, mit denen ich beweisen könnte, dass es keinen Gott gibt, aber ich sehne mich so sehr danach, dass ich keine Zeit verlieren will. /Isaac Asimov, Autor von Science-Fiction-Literatur.

Der Fakt ist, dass der Atheismus in der Praxis vorwiegend auf Gefühlsgründen basiert.
Ich will nicht, dass es Gott gibt.
Darum spreche ich die Behauptung aus.  „Es gibt keinen Gott.”
Aus dieser Entscheidung heraus interpretiere ich die Dinge so, dass sie meiner Behauptung entgegenkommen.
Ich wähle nur atheistische „Erklärungen”.
Ich ignoriere oder weise Fakten, die gegen den Atheismus sprechen, zurück, da sie meiner Meinung nach etwas bezeugen, das nicht existieren kann.
Im Gegensatz zu Voltaire, der das Christentum für falsch, aber einflussreich hielt, interessiert Nietzsche überhaupt nicht, ob das Christentum wahr oder falsch ist. Er zögert nicht, dem Schwindel und der Verstellung Vorrang zu geben, wenn diese wirksamer sind als die Wahrheit.

Mit anderen Worten: Einem durchschnittlichen Atheisten versagt im Bereich des Glaubens der gesunde Verstand. Interessant ist, dass Atheisten in anderen Lebensbereichen das, was sie für rational halten, im Bereich des Glaubens als irrational und absurd betrachten. Der Atheist glaubt fest, dass der Gedanke an Gott irrational sein muss.
Beispiel;
Angst. Du behauptest, du hast eine Großmutter.
„Ja, ich habe sie gesehen und mit ihr gesprochen.
Hat außer dir noch jemand sie gesehen? Natürlich, meine Eltern, meine Schwester, meine Cousine und viele andere Menschen.
Aber wir haben sie nicht gesehen. Wir glauben nur an das, was wir sehen. Wenn es sie gibt, dann zeige sie uns jetzt und hier. Wenn ihr meine Großmutter sehen wollt, dann fahrt nach Wladiwostok.  Dort lebt sie. Das sind Ausreden.  Wir wollen einfach deine Großmutter hier und jetzt sehen. Wenn du deine Mutter hier nicht zeigen kannst, dann gab es sie nicht. Ja, aber woher kam meine Mutter, wenn es sie nicht gab? Es gibt auch eine andere Theorie. Am Ende steht die Fluktuation der Energie des Vakuums. Deine Mutter ist als Folge dieser Fluktuation „aufgetaucht”. Es ist zwar unwahrscheinlich, aber möglich. Sag mir, ist diese Theorie nicht viel faszinierender als das primitive Konzept der Geburt aus der Großmutter? Diese Argumentation ruft das Lachen hervor. Wenn es sich aber um Gott oder die Religion handelt, erscheint uns diese Argumentation sehr rational.

Ein Atheist glaubt lediglich, dass es keinen Gott gibt. Worauf könnte er seine Überzeugung stützen? Zum Beispiel. Wenn jemand sagen würde:  „Niemand hat Gott je getroffen.” Die Wirklichkeit ist jedoch, dass viele Menschen Erfahrungen mit Gott gemacht haben. Aber wie reagiert ein Atheist auf diese Argumente? Er erklärt diese Argumente einfach für Betrug. Der Atheist glaubt trotz aller Argumente, dass es keinen Gott gibt. Auf welcher Grundlage glauben Atheisten, dass es keinen Gott gibt?  Aufgrund der Erfahrungen der Menschheit?  Die Menschen haben Erfahrungen mit Gott gemacht. Ein Atheist hat keine Gründe für seinen Atheismus. Er glaubt einfach daran und lehnt alle Argumente ab, die den Atheismus widerlegen.

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