Apostel Matthias Joh 15,9-17

Jesus Christus, der uns liebt,  wie ihn  der Vater  liebt, sei mit euch.

Heute haben wir das Fest des Apostels Matthias. Er war einer  der Jünger Jesu. Nach der Himmelfahrt ersetzte er den Verräter Judas. Über seine Wahl sagt die Apostelgeschichte: Nach der Tradition wirkte er in Judäa und Äthiopien, wo er den Märtyrertod fand.

Jesus, aus Liebe hast du dein Leben hingegeben. Herr, erbarme dich unser.

Deine Apostel hast du Freunde genannt. Christus , erbarme dich unser.

Du hast sie gesandt, um bleibende Frucht zu bringen. Herr. Erbarme dich unser.

Mit den Worten des Evangeliums fordert uns Jesus auf, ihn so zu lieben, wie er den Vater liebte. Es ist sicher, dass Jesus nicht an die Intensität der Liebe denkt. Nie werden wir fähig sein, so zu lieben wie Christus. Wenn Jesus sich vor uns als unser Vorbild stellt, will er uns lehren, mit wahrer Liebe zu lieben. Wenn wir jemanden mögen, suchen wir nach der Art, wie wir ihm das kundtun. Bemühen wir uns, festzustellen, was ihm Freude macht. Wir wollen seine Wünsche und seinen Willen erfüllen, uns ihm anpassen. Jesus liebte so seinen Vater. Und er erfüllte seinen Willen mit solchem Geschmack, als würden wir nach der Speise greifen, wenn wir hungrig wären. Jesus sagte: „Meine Speise ist, den Willen dessen zu erfüllen, der mich gesandt hat.

Da Jesus Christus uns für  sein Reich erwählt hat, dürfen wir  in seinem Namen zum Vater beten.

Vollkommene Freude kann uns zuteil werden, wenn wir  im Frieden des Herrn leben. Wir  wollen ihn bitten.

Selig, die wie Christus den Willen des Vaters tun und Erben seines Reiches sein werden.

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