Karwoche-Montag 2016 Joh 12,1-11

Jesus Christus, der am Tag seines Begräbnisses gesalbt wurde, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium sehen wir, wie der Apostel Judas anders spricht, als er denkt. Wir können die Menschen mit unseren wohlklingenden Worten betrügen, aber Gott nie, denn er sieht in unsere Herzen. Bemühen wir uns, unsere Worte immer so auszudrücken, wie wir denken.

Jesus ließ sich beim Gastmahl die Füße salben. Herr, erbarme dich unser.
Du kanntest den Tag deines Todes und Begräbnisses, Christus, erbarme dich unser.
Du gingst den Weg des Todes und der Auferstehung. Herr, erbarme dich unser.

Jesus sagte: „Es gibt keine größere Liebe, als wenn jemand sein Leben für seine Freunde hingibt.“ (Joh 15,13) Jesus opferte sein Leben für uns, obwohl wir seine Feinde waren. Dafür sollten wir uns bei Jesus bedanken. Dazu inspiriert uns auch das Tun von Maria, der Schwester von Lazarus. Maria ist Jesus dankbar für die Auferstehung ihres Bruders Lazarus. Bei einem Anlass nahm sie ein Pfund echtes, kostbares Nardenöl, salbte Jesus die Füße und trocknete sie mit ihrem Haar. Wir wissen, dass der Preis dieses Nardenöls dem Jahreslohn eines Arbeiters entspricht. Jesus nahm diesen Dienst von Maria an und gab damit zu verstehen, dass ihm Marias Tun gefiel. Maria hatte eine tiefe Beziehung zu Jesus. Judas kritisierte das Vorgehen Marias und stimmte Jesus auch nicht zu, weil er es sich von Maria tun ließ. Warum stimmte Judas nicht zu? Weil er eine negative Beziehung zu Jesus hatte.

Jesus war bereit, sich für uns hinzugeben. In seinem Namen wagen wir, zum Vater zu beten.

Lasst uns Jesus Christus ehren, der für den Tag seines Begräbnisses gesalbt wurde. Lasst uns um seinen Frieden bitten.

Selig sind die, die den Herrn ehren und mit ihm in seine Herrlichkeit eingehen.

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